Fahrrad geklaut in Mühlacker

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Diebstahl Auto & Co. Mühlacker

Als ich ein 17-jähriger Schüler war, kam ich eines Abends erst spät von einer Exkursion mit meiner Klasse zurück. Ich rief zu Hause an, damit mich jemand abholen würde, jedoch waren meine Eltern nicht zu Hause, und Busse fuhren zu so später Stunde auch nicht mehr in den 5 km entfernten Ort, in dem ich damals wohnte. Meine Mitschüler waren inzwischen alle weg, wobei das eigentlich kein wirkliches Kriterium war, denn keiner davon wohnte in derselben Richtung wie ich, sodass man mich nicht hätte mitnehmen können.

Die nächste Stunde verbrachte ich damit, noch einige Male erfolglos zu Hause anzurufen, und ziellos herumzulaufen, bis ich wieder auf dem Schulhof ankam. Und da fiel mir auf, dass am Fahrradständer ein nicht abgeschlossenes Fahrrad stand. Inzwischen war mir alles egal, ich war nur noch fertig und müde und wollte nach Hause, sodass ich mir das fremde Rad genommen habe und heimgefahren bin. Natürlich habe ich das Rad am Tag danach zum Fahrradständer zurückgebracht, doch ich habe nie erfahren, ob der Besitzer es in der Zwischenzeit vermisst hat. Es tut mir leid, dass ich so faul und dreist war, denn ich hätte die Strecke in der Zeit auch laufen können.

Beichthaus.com Beichte #00041855 vom 03.06.2019 um 17:03:36 Uhr in 75417 Mühlacker (Lindachstraße) (12 Kommentare).

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Kinder mit Migrationshintergrund im Kindergarten

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Vorurteile Schule Berlin

Ein Kollege erzählte mir letztens, dass er seine Kinder in private Einrichtungen (Kindergarten, Grundschule etc) stecken möchte, um dort möglichst wenige Ausländerkinder zu haben. Ich war anfangs über den Grund etwas empört. Jetzt, wo ich länger drüber nachdenke, kann ich das verstehen und würde es genau so machen. Alternativ kann man die Kinder taufen lassen und in eine christliche Schule stecken oder in "bessere" Wohngegenden ziehen. Ich hatte selbst einige Ausländer in der Klasse (ca 33%), die schnell Deutsch lernten. Wenn jedoch die Mehrheit der Klasse eine andere Sprache spricht, können das Lehrer nicht kompensieren. Kinder mit Migrationshintergrund tun mir leid, wenn zuhause kein Deutsch gesprochen wird und es ihnen keiner richtig beibringt. Beruflich bin ich für die Vergabe von Ausbildungsplätzen zuständig und lehne viele Jugendliche ab, weil die Bewerbung voller Rechtschreibfehler (+ schlechte Noten) ist. Somit trifft es viele Bewerber mit Migrationshintergrund. Meine Beichte: Ich bin rassistisch und fühle mich nicht dafür verantwortlich, bei der Integration von Ausländern mit geringem Bildungsstand zu helfen.

Beichthaus.com Beichte #00041854 vom 03.06.2019 um 16:32:12 Uhr in Berlin (39 Kommentare).

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“Beichte

Dumm leckt gut

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Wollust Sex Ex Aschaffenburg

Ich (m/41) war immer recht gut in Form, durchaus eloquent, jedoch wegen familiärer Prägung nie verheiratet und bin auch kinderlos geblieben. Ich habe immer wieder wechselnde Freundinnen, grundsätzlich immer jünger, weil knackiger. In einer kurzen Single-Phase, (da war ich 34), habe ich mich mal mit einer etwas seltsamen 21-jährigen getroffen, die im Internet ein wenig infantil und einfältig rüberkam, es in der Realität auch war.

Sie war ganz hübsch, schlank, niedliche Titten und ein hübscher Po, aber leider Blöd wie Schifferscheisse. Man konnte nirgendwo mit Ihr hingehen, ständig redete Sie sehr laut von Ihren (stinkenden) Haustieren als ihren Kindern, lachte sehr laut und schrill, benutzte ständig Wörter wie "Menno" "lol". Man hatte im Grunde das Gefühl, mit einer geistig behinderten 9-Jährigen unterwegs zu sein. Blasen konnte Sie auch nicht, sie hat immer nur Ihre Zunge angespannt und dann an die Unterseite der Eichel damit bearbeitet, sodass man nach einer Weile das Gefühl hat, dort eine offene Wunde zu haben. Beim Ficken war sie sehr passiv, aber laut. Aber Arschlecken konnte Sie, wie keine Zweite. Sie Empfand große Lust und Spass dabei, ihre Zunge wirklich, wirklich... wirklich tief in der Rosette zu versenken und stundenlang daran rum zu nuckeln.
Manchmal kam sie schnell vor der Arbeit noch vorbei, nur um eine Leck-Session einzulegen. Wenn ich dann gekommen war, ist sie arbeiten gegangen und ich habe mit den Kumpels ein Bierchen gezischt. Das war der einzige Grund, warum ich es dann doch 2 Monate mit der Irren ausgehalten habe. Ich beichte, dass ich die Irre dafür benutzt habe, aber ich bereue nichts.

Beichthaus.com Beichte #00041851 vom 31.05.2019 um 10:49:38 Uhr in Aschaffenburg (19 Kommentare).

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Was bleibt nach dem Tod meines besten Freundes?

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Fremdgehen Ehebruch Begehrlichkeit Gießen

Es ist jetzt viele Jahre her. Mein bester Freund und ich fanden dieselbe Frau nett. Ich war Anfang 20, er war gerade 29 geworden und sie war 30 Jahre alt. Er kam mit ihr zusammen und insgeheim habe ich ihn fast dafür gehasst. Allerdings änderte das nichts an unserer Freundschaft. Eines Tages ging nur die Mailbox an sein Handy. Seine Freundin stand verzweifelt vor meiner Tür und ging davon aus, dass ihm etwas passiert sein musste. Ich war etwas genervt. Was sollte schon sein? Dennoch ließ ich mich dazu breit schlagen, ihn zu suchen. Wo steckte er nur?

Nach ergebnisloser Suche waren wir abends in ihrer Wohnung. Es klingelte. Zwei Polizisten fragten freundlich, ob sie in die Wohnung könnten. Scheiße! Mein bester Freund war tödlich verunglückt. Seine Freundin schrie und weinte. Ich war wie gelähmt. Warum er? Warum nicht ich? Mich würde keiner vermissen. Aber ihn! Er wurde doch gebraucht. Ich konnte nicht reden. Meine Kehle - zugeschnürt. Das durfte nicht wahr sein! Wir befanden uns im fünften Stock und ich hätte mich gerne vom Balkon gestürzt. Wenn ich nur mit ihm tauschen könnte. Um ihn war es schade. Ich bin eine Pfeife und natürlich hab ich es nicht geschafft, mich runterzustürzen. Mein Herz war zerrissen. Ich fühlte fast gar nichts mehr.

Seine Freundin flehte mich an, bei ihr zu bleiben. Ich blieb und schlief auf dem Sofa. Sie wollte, dass ich ins Bett käme. Nein, nein, nein! Verdammt, nein! Das ging doch nicht. Und leider ging es doch. Es passierte nichts. Aber irgendwann, wir waren zusammen unterwegs, da nannte ich sie versehentlich Schatz. Sie reagierte bewegt und brauchte wohl die Zuneigung. Wir schliefen miteinander. Nicht nur einmal. Es geschah immer wieder. Irgendwann kam sie mit einem Ex zusammen. Unser Techtelmechtel nahm ein unschönes Ende. Geblieben sind nur Schuldgefühle und Scham. Ich habe meinen besten Freund verraten, bin nicht für seine Freundin da gewesen und habe wohl, wenn auch unbeabsichtigt, ihre Trauer ausgenutzt. Das verfolgte mich über 10 Jahre. Es war ständig präsent. Es tat mir so verdammt leid, es tat weh und das einzige, was mich erleichterte, waren meine Schuldgefühle. Doch inzwischen sind selbst die verblasst. Ich frage mich nur, wie ich so abgewichst sein kann. Ich müsste doch vor Schuld zerfressen werden. Leider passiert das nicht mehr. Ich glaube, ich bin das schlimmste Ungeheuer auf dieser Erde. Was soll ich nur tun?

Beichthaus.com Beichte #00041845 vom 17.05.2019 um 21:55:13 Uhr in Gießen (Bruchstraße) (26 Kommentare).

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“Beichte

Die Friedhofsfotografin

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Morallosigkeit Zwang Manie Hanau

Ich beichte, dass ich ab und an über Friedhöfe gehe und Gräber abfotografiere, um Daten zu sammeln. Das Sammeln von Todesdaten beruhigt mich, weil es eine reine Routine darstellt, die durch nichts unterbrochen werden kann. Die meisten Daten entnehme ich allerdings via Internet. Angefangen habe ich damit 2004, als ich 14 Jahre alt war. Ich besuchte oft mit meinen Eltern das Grab meiner Oma und so bekam ich eine besondere Beziehung zum Thema Tod. Heute weiß ich, dass ich Autistin bin und kann mir daher dieses Verlangen nach der Routine erklären. Zudem warte ich auf meinen eigenen Tod, weil ich nicht gewollt bin.

Die Fotos an sich interessieren mich eigentlich gar nicht und ich lösche sie auch wieder, nachdem ich mir die Daten abgeschrieben habe. Zugriff auf die Daten hat keiner und es interessiert auch niemanden. Sie sind handschriftlich verfasst und nicht hackbar. Zudem erlischt das Persönlichkeitsrecht nach dem Tod. Einmal, als ich über einen Friedhof ging und die Gräber abfotografierte, beschwerten sich einige Friedhofsbesucher bei mir über mein Verhalten. Ich fand daran nichts Falsches.

Das Sammeln von Daten zu privaten Zwecken ist erlaubt und der Friedhof ist ein öffentlicher Platz. Folglich darf ich dort nach geltender Rechtsprechung Fotos machen. Selbst der Grabstein an sich gilt in Deutschland als Kunstwerk und darf daher ohne Probleme abfotografiert werden, da er auf einem öffentlichen Grundstück steht. Gleiches Verfahren bei Skulpturen etc. in Parks und auf sonstigen öffentlichen Grundstücken. Wenn ich mal in meinem Grab liege, hätte ich auch nichts dagegen, wenn mein Grab abfotografiert wird und ich hätte auch nichts dagegen, wenn Bilder von den Gräbern meiner Verwandten archiviert werden. Ich sehe es so, dass Gräber irgendwann sowieso geebnet werden, um Platz für Neue zu schaffen. Mit Fotos hat man dann wenigstens noch Erinnerungsstücke.

Beichthaus.com Beichte #00041835 vom 10.05.2019 um 01:46:28 Uhr in Hanau (41 Kommentare).

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