Das erste Erlebnis mit Alkohol

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Peinlichkeit Trunksucht Last Night Essen

Ich (w/20) habe, obwohl ich Russin bin und meine Freizeit früher in einem Kreis voller Russen verbracht habe, die keinen einzigen Sinn im Leben gesehen haben, als sich bei jeder Gelegenheit zu besaufen, nur ein einziges Mal Alkohol angerührt. Dies war gleichzeitig auch einer der größten Fehler und bislang das peinlichste Erlebnis meines Lebens. Ich wurde gerade 18 und wir entschieden uns, an einem Samstag mal eine Russendisko aufzusuchen. Die erste Hälfte des Abends verlief wie gewohnt, ich verhielt mich zurückhaltend und schaute zu, wie meine Freunde sich nach und nach betranken. Irgendwann schaffte es eine Freundin, mich dazu zu überreden, an diesem Abend ausnahmsweise mal mitzutrinken. Wie man es nicht anders erwarten konnte, war ich am Schluss betrunkener als jeder Elch, da ich keine Erfahrungen mit Alkohol hatte. Am Ende des Abends, nachdem ich mich entschieden hatte, dass uns ein Bekannter zu einer Freundin nach Hause fährt und ich dort übernachte, versuchte ich, dem Security-Personal mein Handy zu schenken, warum auch immer. Auf dem Weg zum Ausgang bin ich, laut Erzählungen, noch die Treppe heruntergerollt. Als ich versucht hatte, ins Auto zu steigen, bin ich fast darunter gerutscht, hätte mich der Fahrer nicht aufgefangen. Bei der Freundin angekommen, entschied ich mich aus unerklärlichen Gründen, von meiner Freundin abzuhauen und mich auf den Heimweg zu machen. Irgendwie habe ich es geschafft, in den richtigen Bus einzusteigen, der dazu auch noch voll mit anderen Feierlustigen war. Darunter war leider auch ein Bekannter, an den ich mich allerdings nicht mehr erinnere. Er hat mir später nur erzählt, dass ich mich wohl lautstark mit den anderen Gästen unterhalten habe, bevor ich - tatsächlich an der richtigen Haltestelle - ausgestiegen bin. Mir ist das Ganze heute noch so dermaßen peinlich, dass ich seitdem nie wieder Alkohol angerührt habe.

Beichthaus.com Beichte #00030775 vom 08.02.2013 um 21:15:38 Uhr in Essen (Westendstraße) (16 Kommentare).

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Spaß ist wichtiger als Freundschaft

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Morallosigkeit Sex Last Night Frankfurt am Main

Ich (w/18/lesbisch) habe gerne und häufig Sex. Darunter fallen auch Dreier und Freundschaft-Plus-Arrangements unter den verwerflichsten Umständen. Doch was mir bis heute am meisten leidtut, war eines meiner ersten sexuellen Erlebnisse. Ich habe bei einer sehr guten […]
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Beichthaus.com Beichte #00030752 vom 04.02.2013 um 21:51:33 Uhr in Frankfurt am Main (Bruchfeldstraße) (19 Kommentare).

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“Beichte

Der traumatisierte Hund

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Boshaftigkeit Engherzigkeit Tiere

Der traumatisierte Hund
Ich (m/24) beichte, dass ich wohl Schuld daran bin, dass der Hund meiner Schwiegereltern in spe jetzt traumatisiert ist. Das Ganze kam so: Die Eltern meiner Verlobten haben einen Hund. Irgendein Mischling, ziemlich klein, aber mit riesigem Spiel- und Jagdtrieb. Der Köter rannte wirklich allem hinterher, was sich bewegt hat und sprang es an, egal ob Katzen, andere Hunde, Fahrradfahrer oder Autos. Dabei hatte er auch überhaupt keine Angst, selbst wenn das gejagte Objekt sehr viel größer war als er selber. Auch ist er völlig unerzogen, weil meine Fast-Schwiegereltern total inkonsequent sind bei der Erziehung. Sie gehören zu der Art Hundebesitzer, die ihre Hunde mit Kindern verwechseln und sie total verhätscheln. Der Köter hat einen ganzen Schrank solcher alberner Hundemäntelchen und bekommt nur das teuerste Hundefutter und handgemachte Hundepralinen und so einen Quatsch. Mich nervte das Vieh, denn ständig rannte es einem um die Füße, sodass man immer aufpassen musste, nicht drauf zu treten, und biss einem in die Socken. Laut meiner Fast-Schwiegereltern ein Ausdruck von Zuneigung, meiner Meinung nach ein Ausdruck von Verzogenheit.

Zwischen Weihnachten und Silvester waren meine Verlobte, ihre Eltern und ich im Urlaub in einer Hütte am Waldrand. Der Köter musste natürlich mit und rannte den ganzen Tag kläffend am Zaun entlang, weil er wahrscheinlich ahnte, dass es in dem Wald hinter der Hütte etwas zum Jagen gab. Das ging mir nach einer Weile echt auf den Sack. Als ich an einem Abend noch mal alleine draußen war um eine zu rauchen, ging ich am Zaun entlang und entdeckte eine morsche Zaunlatte. Ich trat dagegen und der untere Teil der Latte zerbrach, sodass jetzt ein Loch im Zaun war. Groß genug für den Köter, um sich durchzuquetschen. Als der Hund am nächsten Tag wieder herausgelassen wurde, dauerte es natürlich nicht lange, bis der das Loch entdeckte und in den Wald abhaute. Zumindest kurzzeitig hatte ich Ruhe. Jedenfalls solange, bis das Verschwinden des geliebten Hundes bemerkt wurde. Danach war große Aufregung und wir mussten den ganzen Tag im Wald herumlaufen und nach dem Vieh suchen. Aber ohne Erfolg. Am Abend war eine Stimmung wie auf einer Beerdigung, aber wenigstens konnte ich endlich mal in Ruhe fernsehen, ohne Gekläffe und ständiges in-die-Socken-Gebeiße. Am nächsten Tag kam jedoch ein Anruf auf dem Handy meines Schwiegervaters in spe. Leider hatte jemand den Köter und auf dessen Halsband die Handynummer gefunden. Natürlich mussten wir sofort hinfahren, um ihn abzuholen. Allerdings wirkte der Hund irgendwie verstört, außerdem hatte er einen tiefen Kratzer am Hinterbein. Wahrscheinlich hatte er im Wald Tiere gejagt und sich da mit den Falschen angelegt, die ihm mal klar machten, dass nicht er der Boss ist. Seitdem will der Hund nicht mal mehr in die Nähe eines Waldes und jagt auch nichts und niemandem mehr nach. Jetzt hat er regelmäßig Termine bei einem bekannten Hundepsychologen.

Beichthaus.com Beichte #00030714 vom 24.01.2013 um 21:55:57 Uhr (31 Kommentare).

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Horrortrip im Wald

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Ekel Peinlichkeit Verzweiflung Last Night

Horrortrip im Wald
Ich (w/23) war vor zehn Jahren mit den Pfadfindern auf einer zweitägigen Wanderung mit Übernachtung durch den Taunus. Nach ein paar Stunden fing es an zu schütten wie aus Eimern - wir waren alle klatschnass und retteten uns in eine Waldhütte. Wir versuchten, einigermaßen trocken zu werden und aßen ein wenig Soldatennahrung, weil wir das cool fanden. Dann legten wir uns schlafen. Zuvor hat ein Junge noch eine Alarmanlage installiert, die uns vor wilden Tieren schützen sollte. Sie bestand im Prinzip aus einer Schnur, die bei Berührung eine unglaublich laute Sirene auslöste. Er führte uns das Geräusch vor und es war wirklich extrem laut. Wir schliefen alle ein, nach kurzer Zeit wachte ich allerdings wieder auf, weil jemand aufgestanden war. Ich sah den entsprechenden Jungen zwar nicht, aber ich hörte, dass er gerade lautstark seinen Darminhalt unweit der Hütte hinausbeförderte. Wie es sich anhörte, hatte er die Soldatennahrung nicht vertragen. Er kam zurück und überquerte erfolgreich die Alarmanlage, ohne diese auszulösen. Ein wenig später wachte ich erneut, diesmal mit einem unglaublichen Druck im Magen, auf. Ich hatte die Soldatennahrung wohl ebenfalls nicht vertragen. Der Druck war so schlimm, dass ich in Unterhose und T-Shirt aufsprang, die Füße großzügig über der Alarmschnur hob, und mich kurz vor dem Haus erleichterte, wie in meinem Leben noch nie. Leider kam dabei so viel raus, dass meine ganze Unterhose bekleckert war. Wegen des Regens hatte ich mir schon meine einzig verbliebene Unterhose vor dem Schlafengehen angezogen, also hatte ich auch keinen Ersatz mehr. Die Situation war mir jetzt schon total peinlich. Aus lauter Verzweiflung schmiss ich die eingesaute Unterhose ganz weit ins Gebüsch, machte mich, soweit es ging, sauber, und wollte - unten herum splitterfasernackt - wieder in meinen Schlafsack zurück. In dem festen Gedanken, auf gar keinen Fall die Alarmschnur zu berühren, stand ich anscheinend so unter Stress und Hektik, dass genau das passierte und das Ding in voller Lautstärke durch den Wald tönte. Ich reagierte so wahnsinnig schnell, dass ich binnen einer Sekunde unter meinem Schlafsack lag und so tat, als wäre ich aufgewacht, wie die anderen natürlich auch alle. Es war deutlich erkennbar, dass etwas die Schnur eingelaufen hatte. Alle munkelten, dass das wohl ein Wildschwein gewesen sei und wir von Glück reden konnten, die Alarmanlage installiert zu haben. Ich betete wirklich die ganze Nacht, dass niemand die Unterhose im Gebüsch findet.
Am nächsten Tag musste ich natürlich ohne Unterhose weiterwandern. Und es traf ein, was nicht hätte eintreffen sollen - ich bekam meine Tage. Ich hatte sie damals noch nicht lange und mein Zyklus war sehr unregelmäßig, daher war ich nicht darauf vorbereitet und hatte weder Tampons noch Slipeinlagen dabei. Da ich auch keine Unterhose anhatte, versuchte ich mir, im Wald hinter Büschen, Klopapier so in die Hose zu stecken, dass es die Flüssigkeit aufsaugen konnte. Leider hatte ich meine Tage extrem stark und ein paar Minuten später fiel mir aus meinem einen Hosenbein ein Klumpen rot verschmiertes Klopapier. Der Junge hinter mir merkte sogar noch an, ich hätte etwas verloren. Ich drehte mich um und er zog nur die Augenbrauen hoch. Peinlich berührt kickte ich das Knüllchen in den Wald und zerbrach innerlich fast vor Scham. Ich marschierte wortlos, mit gesenktem Blick, weiter und mir lief die ganze Zeit das Zeug in die Hose. Wir waren immer noch im Wald und es gab keine Toiletten. Erst nach einer Stunde erreichten wir endlich eine Toilette und da war auch ein kleiner Laden, wo ich mich endlich mit Hygieneprodukten versorgen konnte. Der schlimmste Horrortrip meines Lebens nahm sein Ende. Seitdem packe ich mir immer die doppelte Menge Unterhosen ein und nehme auch wirklich immer Tampons mit, auch wenn es gar nicht möglich sein kann, dass ich meine Tage kriege.

Beichthaus.com Beichte #00030655 vom 08.01.2013 um 00:39:12 Uhr (27 Kommentare).

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Zufallsbeichte
“Folge

Beziehung erfolgreich zerstört

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Engherzigkeit Partnerschaft Aggression Lübbecke

Ich (m/22) beichte, dass ich meine Freundin, mit der ich fast fünf Jahre lang zusammen war, recht stillos abserviert habe. Glücklich war ich in der Beziehung schon lange nicht mehr. Sie hat seit Monaten gegen unsere Beziehung gearbeitet. Ich habe immer versucht, alles aufrecht zu halten, weil ich diese Frau wirklich über alles geliebt habe. An Weihnachten besuchte ich meine Eltern. Als sie dann während eines Telefonats teure Geschenke (vier Winterreifen, Stück 100 Euro) von mir forderte, hatte ich die Nase voll. Da sie von ihren Eltern ein Auto für 8000 Euro bekommen hat, hielt sie ihre Forderung wohl für angemessen. Dieses Prinzip (Wert gegen Liebe) hatte sich schon länger bei ihr eingeschlichen. Sie war nur lieb zu mir, wenn ich ihr teure Geschenke machte oder tat, was sie wollte. Es ist zwar ein böser Vergleich, aber da komme ich im Puff billiger weg und habe danach wenigstens meine Ruhe.
Nun zu meiner Beichte: Als ich von meinen Eltern wieder zurück war, wartete ich im Wohnzimmer auf sie. Als sie nach Hause kam, setzte sie sich neben mich und wollte mich zur Begrüßung in den Arm nehmen. Ich blockte jedoch alles ab und machte mit folgendem Satz Schluss: "Ich gratuliere dir, deine Bemühungen, mich los zu werden, zeigen endlich Erfolg. Ich beende hiermit unsere Beziehung." Danach beachtete ich sie nicht mehr, sondern schaute mir weiter eine Dokumentation an. Ich war selbst über meine Emotionslosigkeit überrascht, aber sie hat es geschafft, meine Liebe zu ihr vollständig zu zerstören. Ich bin froh, das es vorbei ist, denn ich höre immer mehr Gerüchte aus den verschiedensten Ecken, dass sie mich schon seit Monaten betrogen haben soll. Es sind zwar nur Gerüchte, aber die treffen bei mir auf sehr fruchtbaren Boden. Ich werde nie wieder Kontakt zu dieser Frau aufnehmen und mich die nächsten Jahre auf meine Karriere konzentrieren. Hiermit bedanke ich mich fürs Lesen und bitte um Vergebung für das stillose Beenden der Beziehung.

Beichthaus.com Beichte #00030634 vom 31.12.2012 um 14:16:15 Uhr in Lübbecke (Obernfelder Allee) (17 Kommentare).

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