Wer ist der Vater?

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Ehebruch Fremdgehen Schwangerschaft Hamburg

Ich habe vor einer weile rausgefunden, dass ich schwanger war und wusste nicht, wer der Vater. Ich habe lange überlegt und kann die möglichen Väter mittlerweile auf drei Männer eingrenzen. Die einzige Person, die ich garantiert ausschließen kann, ist mein Mann. Denn der war in dem Zeitraum auf Geschäftsreise. Ich habe jetzt Angst, dass das Baby nicht nach ihm aussieht und er anfängt mir unangenehme Frage zu stellen. Deswegen bitte ich um Vergebung, um mich zu beruhigen und mein Gewissen zu erleichtern.

Beichthaus.com Beichte #00041685 vom 13.12.2018 um 14:02:26 Uhr in Hamburg (Altona-Nord) (35 Kommentare).

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Kampf gegen Vorurteile bezüglich meines Fetischs

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Fetisch Vorurteile Kinder Stuttgart

Ich (m/22) fühle mich zu kleinen Jungs hingezogen. Ich gehe deshalb freiwillig regelmäßig zu einem Psychologen zum Gespräch. Es ist nicht leicht für mich, aber man sucht es sich nicht aus. Ich habe noch nie ein Kind angefasst. Ich finde es schlimm allein wegen seiner Neigung verurteilt zu werden. Ich würde mir wünschen, man könnte über das Thema offener reden. Das Versteckspiel bringt auf Dauer nur negative Gefühle für einen. Auch wäre es toll, mal andere Standardsätze zu hören, wie solchen Leuten gehört der Schwanz ab und sowas. Warum kann man solchen Leuten, die sich bisher im Griff hatten, nicht sowas sagen wie: Ich finde es super, das du bisher kein Kind angefasst hast. Es ist doch kein Wunder, das viele mit solchen Neigungen sich keine Hilfe suchen.

Beichthaus.com Beichte #00041684 vom 12.12.2018 um 21:46:32 Uhr in Stuttgart (35 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Impulsive Handlungen

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Verschwendung Neurosen Shopping Berlin

Ich habe eine psychische Störung die mich zu Impulsivhandlungen veranlasst, für mich selber ist das eine ziemliche Bürde und ich bekomme dadurch kaum Ordnung in mein Leben. In meinem Bekanntenkreis weiß niemand davon, sie finden mein Leben aber sehr spannend und toll und alle möglichen Leute möchten gerne mit mir befreundet sein. In den letzten zwei Jahren bin ich sieben Mal umgezogen, alles spontan. Meinen Arbeitsplatz habe ich sogar fast vierzig Mal gewechselt, in etwa genauso oft wie meine Haarfarbe.

Es ist nicht lustig oder aufregend, sondern vor allen Dingen auch sehr teuer. Meine Schulden entsprechen in etwa dem als ob ich ein Haus gekauft hätte, nur das ich keines habe. Manchmal wache ich Nachts auf und habe den Drang mich komplett neu einzurichten, dann wird online etwas bestellt und ich bin auf einmal viertausend Euro los, nur um ein Beispiel zu nennen. Meine eigentliche Beichte ist, dass ich die Leute in meinem Umfeld sehr stark anlüge. Ich tue eben so, als ob ich sehr stark auf Trends setze und mich frei entfalte wie es mir gefällt. Das motiviert manche sogar noch dazu es mir nachzumachen, was mehr als lächerlich ist. Ich hasse auch unsere Konsumgesellschaft die mir das alles ermöglicht.

Beichthaus.com Beichte #00041683 vom 12.12.2018 um 15:18:48 Uhr in Berlin (13 Kommentare).

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Colonel Bogey March auf der Firmen-Endjahresparty

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Rache Kollegen Bern

Im Sommer vor 3 Jahren hat meine ärgste Konkurrentin in der Firma eine Idee, die bei der Geschäftsleitung sehr gut ankam, als ihre eigene verkauft, obschon sie eigentlich von mir stammte. Leider war das so etwas wie ihre gewohnte Taktik, denn ich war nicht ihr erstes Opfer. Im darauffolgenden Dezember konnte ich mich dann dafür rächen. Die Kollegin musste die Jahresendfeier organisieren. Die Geschäftsleitung wünschte (eigentlich wie jedes Jahr) eine elegante Feier, untermalt von klassischer Musik. Aufgrund von Sparmaßnahmen lag das gewohnte Streichquartett leider nicht mehr im Budget, weshalb auf Musik vom Band zurückgegriffen werden musste. Bereits Wochen vor dem Anlass bekam ich mit, wie die werte Kollegin eine entsprechende Playlist erstellt hat. Kurz vor Beginn der Feier schlich ich mich in den Raum, in welchem gleich das geplante Spektakel stattfinden sollte. In einem altmodischen Schrank mit Rolltor wartete die ganze Technik auf ihren Einsatz, unter anderem auch der Laptop meiner Kollegin, inkl. USB-Stick mit der Musik. In meiner Hosentasche hatte ich einen identischen USB-Stick (mit eigener Playlist) und so tauschte ich die beiden Speichermedien kurzerhand miteinander aus.

Die Mitarbeiter versammelten sich so nach und nach und der Geschäftsleiter hielt seine gewohnt langweilige Ansprache. Als er die Feier und insbesondere das Buffet dann endlich für eröffnet erklärte, ging die Kollegin zum Schrank und stellte die Musik an. Die ersten zwei Minuten entsprachen auch noch der tatsächlich gewünschten Musikwahl, danach folgte jedoch der Colonel Bogey March in Endlosschleife. Das Ganze lief sogar noch besser als geplant, denn die Organisatorin hat scheinbar nach dem Abspielen der Playlist den Schrank geschlossen und als dann mehrere Leute ganz eilig die Musik ausschalten wollten, mussten sie feststellen, dass sich das Rolltor verklemmt hatte. Da die ganze Verkabelung - wie in solchen Konferenzräumen üblich - versteckt irgendwo ins Nirgendwo führte, dauerte es auch eine ganze Weile, bis jemand der Anlage den Stecker gezogen hat. Ich beichte, dass ich voller versteckter Schadenfreude am anderen Ende des Raumes stand und mir einen Prosecco gönnte.

Beichthaus.com Beichte #00041682 vom 12.12.2018 um 13:53:26 Uhr in Bern (9 Kommentare).

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“Beichte

Wie man die Ehe der besten Freundin zerstört

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Eifersucht Boshaftigkeit Freunde Hamburg

Ich habe die Ehe meiner besten Freundin zerstört. Ich könnte es irgendwie schön reden, aber jetzt nach vielen Jahren muss ich sagen, das es nur Eifersucht war. Meine Freundin hatte damals das Glück einen netten jungen Mann kennenzulernen, der zu allem Überfluss nach seinem Studium auch noch als Chemiker ein hohes Einstiegsgehalt hatte. Schnell kamen noch zwei Kinder und ein eigenes Haus dazu, ich selber habe da mit meinem eher noch wilden Lebenswandel irgendwann die Beherrschung verloren. Ich konnte ihr nicht mehr sagen, wie toll das alles ist und was für ein Riesenglück sie hat und was für ein bescheidenes Leben ich doch führe, also habe ich es langsam kaputt gemacht und es hat sich gut angefühlt zu sehen, wie sie abgestürzt ist.

Es war eigentlich sehr leicht. Ich habe ein bisschen die Feministin bei ihr geweckt, ihr erklärt, wie sehr ihr Mann sie ausnutzt und das sie eigentlich nicht mehr als ein Kindermädchen und im Prinzip auch Prostituierte für ihn ist. Es wäre wichtig für sie auch auf eigenen Beinen stehen zu können, bevor Sie den Anschluss an das Berufsleben verliert und ihr Mann müsse seine Geschäftsreisen ins Ausland unterbinden, das würde mit Kindern eben nicht gehen.

Es ging dann irgendwann sehr schnell, sie ist auf Probe in eine eigene Wohnung gezogen und hat einen eigenen Job angenommen. Ich habe sie natürlich in dieser Zeit unterstützt und auch gleich mit einem neuen Mann versorgt. Die Ehe wurde dann recht schnell geschieden, der neue Job und Mann waren dann einer von vielen, die noch folgten. Irgendwann habe ich den Kontakt zu ihr abgebrochen, weil sie mir schlicht und einfach mit ihrem Gejammer auf die Nerven gegangen ist. Ich hatte auch keine Lust mehrfach im Jahr bei überstürzten Umzügen zu helfen. Heute habe ich keinen Kontakt mehr zu ihr, sie lebt aber noch, sieht sehr ungepflegt aus.

Im Grunde genommen tut mir das alles Leid, auch wegen der Kinder. Ich finde es aber ungerecht, wenn manche Menschen so viel Glück im Leben haben und das so raushängen lassen. Ich wollte nicht das sie so tief fällt, es hätte mir schon ausgereicht, wenn die Ehe zumindest ein wenig unharmonischer geworden wäre. Das alles immer so als Außenstehende zu sehen war aber zu viel.

Beichthaus.com Beichte #00041680 vom 10.12.2018 um 13:48:06 Uhr in Hamburg (17 Kommentare).

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