Selbstgesprche

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Peinlichkeit Manie Memmingen

Ich (w/22) fhre Selbstgesprche. Also eigentlich schon mein Leben lang. Wenn mich irgendetwas beschftigt oder ich ber etwas nachdenke, bespreche ich das quasi mit mir selber. Also ich stelle mir dabei keine andere Person vor, sondern spreche einfach nur das, was ich gerade denke laut aus. Die meisten Probleme mach ich auch so mit mir selbst aus, ich brauche wenig Ratschlge von anderen Personen. Liebeskummer z.B. hab ich so am besten berwunden. Ich frage mich immer, ob das normal ist oder mal im Kindesalter etwas passiert ist was das ausgelst hat. Ich wei nur, dass mein Bruder das auch macht. Vielleicht ist das auch in den Genen ich wei es nicht.<br /> <br /> Auf jeden Fall hab ich immer Angst ertappt zu werden weil ich nicht wei wie andere darauf reagieren. Es gibt von Selbstgesprchen ja verschiedene Arten. Beim Arbeiten zum Beispiel, aber bei mir ist das wirklich, als wrde ich mit einer anderen Person ber verschiedene Themen reden. Ich stelle mir aber niemanden vor. Ich wollte das jetzt einfach mal loswerden, weil auer meinen Eltern das keiner wei. Nicht mal mein Freund.

Beichthaus.com Beichte #00041837 vom 10.05.2019 um 11:37:13 Uhr in Memmingen (11 Kommentare).

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Medikamenten-berdosis

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Verzweiflung Selbstverletzung Gesundheit

Mit 16 Jahren habe ich mehrere Tabletten genommen, um mich umzubringen. Es gab mehrere Grnde. Ich wurde in der Schule gemobbt, weil ich komisch lief. Ich hatte und habe Schmerzen in den Fen, weil ich eine Fufehlstellung habe und daher ohne gute Einlagen nicht lange laufen kann. Das war und ist mir als Person unter 50 Jahren peinlich, weil man das von jungen Menschen nicht erwartet.<br /> <br /> Zudem war mein Vater zu diesem Zeitpunkt in seiner Hochphase seiner Sucht. Er war und ist internetschtig. Damals lebte er noch bei uns Zuhause und er schenkte seinem PC mehr Beachtung als uns. Ich wurde immer angeschrien, wenn er sich dabei gestrt fhlte. Generell kann man kurz sagen, dass der PC an unsere Stelle trat und meine Mutter dies auch noch billigte. Des Weiteren galt ich schon immer als psychisch krank bei meiner Mutter und bekam dies stndig so eingetrichtert, sodass ich mich damit abfand.<br /> <br /> An jenem Tag hatte ich Ferien. Meine Mutter war arbeiten und mein Vater schlief noch. Ich nutzte die Chance, weil ich wusste, dass mein Vater nicht nach mir sehen wrde. Alle wrden denken, ich wrde nur schlafen und mein Vater wrde es in seinem Suchtwahn nicht bemerken. Also nahm ich mir das med. Wrterbuch, dass ich zu meinem 16. Geburtstag geschenkt bekommen hatte, weil ich mich sehr fr Medizin interessierte und schlug die Seite der Vergiftungsdosen auf (steht am Ende solcher Bcher).<br /> <br /> Ich nahm die besagten Medikamente (Schmerzmedikamente) ein, begab mich in mein Zimmer und wartete darauf, dass etwas passierte. Erstmal geschah nichts, also legte ich mich schlafen in der Hoffnung nicht mehr aufzuwachen. Ich trumte von meiner Zukunft (wie sich spter herausstellte). Dann wachte ich mit frchterlichen Bauchschmerzen, belkeit, Schwindel und einem Tinnitus auf. Die Schmerzen kamen vom rechten Oberbauch. Dort sitzt die Leber. Ich musste nicht ins Krankenhaus und keiner bemerkte es. Sowas mchte ich nicht nochmal erleben und habe mir geschworen, dass nicht nochmal zu wiederholen.

Beichthaus.com Beichte #00041836 vom 10.05.2019 um 01:58:03 Uhr (7 Kommentare).

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“Beichte

Die Friedhofsfotografin

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Morallosigkeit Zwang Manie Hanau

Ich beichte, dass ich ab und an ber Friedhfe gehe und Grber abfotografiere, um Daten zu sammeln. Das Sammeln von Todesdaten beruhigt mich, weil es eine reine Routine darstellt, die durch nichts unterbrochen werden kann. Die meisten Daten entnehme ich allerdings via Internet. Angefangen habe ich damit 2004, als ich 14 Jahre alt war. Ich besuchte oft mit meinen Eltern das Grab meiner Oma und so bekam ich eine besondere Beziehung zum Thema Tod. Heute wei ich, dass ich Autistin bin und kann mir daher dieses Verlangen nach der Routine erklren. Zudem warte ich auf meinen eigenen Tod, weil ich nicht gewollt bin.<br /> <br /> Die Fotos an sich interessieren mich eigentlich gar nicht und ich lsche sie auch wieder, nachdem ich mir die Daten abgeschrieben habe. Zugriff auf die Daten hat keiner und es interessiert auch niemanden. Sie sind handschriftlich verfasst und nicht hackbar. Zudem erlischt das Persnlichkeitsrecht nach dem Tod. Einmal, als ich ber einen Friedhof ging und die Grber abfotografierte, beschwerten sich einige Friedhofsbesucher bei mir ber mein Verhalten. Ich fand daran nichts Falsches.<br /> <br /> Das Sammeln von Daten zu privaten Zwecken ist erlaubt und der Friedhof ist ein ffentlicher Platz. Folglich darf ich dort nach geltender Rechtsprechung Fotos machen. Selbst der Grabstein an sich gilt in Deutschland als Kunstwerk und darf daher ohne Probleme abfotografiert werden, da er auf einem ffentlichen Grundstck steht. Gleiches Verfahren bei Skulpturen etc. in Parks und auf sonstigen ffentlichen Grundstcken. Wenn ich mal in meinem Grab liege, htte ich auch nichts dagegen, wenn mein Grab abfotografiert wird und ich htte auch nichts dagegen, wenn Bilder von den Grbern meiner Verwandten archiviert werden. Ich sehe es so, dass Grber irgendwann sowieso geebnet werden, um Platz fr Neue zu schaffen. Mit Fotos hat man dann wenigstens noch Erinnerungsstcke.

Beichthaus.com Beichte #00041835 vom 10.05.2019 um 01:46:28 Uhr in Hanau (41 Kommentare).

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Schtig nach Nasentropfen

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Sucht Gesundheit Frankfurt

Ich beichte, dass ich seit meiner Ausbildung im Krankenhaus schtig nach Nasentropfen bin und gar nicht mehr ohne sie leben kann. Alles begann damit, dass ich sehr stark erkltet war und mein damaliger Hausarzt mir eine Behandlung verweigerte. Warum, wei ich nicht mehr. Ich wei nur, dass ich sehr starke Halsschmerzen hatte, die sonst nie so stark gewesen waren. Es muss wohl irgendein Krankenhauskeim gewesen sein. Dann folgte der bliche Verlauf, mit dem lstigen Nasenlaufen und zuschwellen. Ich nahm wie immer die Tropfen und dachte mir nichts dabei, als ich sie lnger brauchte. Damals glaubte ich, das kme von der starken Erkltung. Seit diesem Vorfall kann ich nicht mehr aufnehmen sie zu nehmen. Ich brauche sie mehrmals tglich.<br /> <br /> Die gesundheitlichen Risiken sind mir bekannt, da ich selbst Arzneimittellehre in meiner Ausbildung hatte. Ich habe schon verschiedene Sachen ausprobiert. Einmal kalter Entzug einen Monat lang, aber das brachte nichts. Dann ging ich zu einem Arzt, der mir auch erklrte, dass ein kalter Entzug bei mir nicht funktionieren wrde, da sich die Bakterien chronisch in meiner Nase manifestiert htten, also vom Krper nicht mehr vollkommen beseitigt werden knnten. Ich bekam daraufhin Kortison, dass aber leider nicht richtig eingestellt wurde. Ich bekam einfach gleich die hchste Dosis verschrieben. Binnen einer Woche bekam ich heftigste Kopfschmerzen und meldete mich wieder bei dem zustndigen Arzt. Jener meinte, ich solle erst zum Neurologen gehen. Wie das so ist, als Kassenpatient erst einen Termin in 2 Monaten. So lange konnte ich unmglich die Schmerzen aushalten und bat darum um eine andere Verschreibung. Ich wurde nur angeschnauzt, da msse ich eben durch. Daher brach ich die Therapie ab, weil ich es unmglich riskieren kann, 20 Schmerztabletten am Tag nehmen zu mssen und das 2 Monate lang. Ich habe es dann noch mit diversen anderen Sprays versucht, aber ohne Kortison werde ich wohl keine Chance haben.<br /> <br /> Da ich leider auf Kortison sehr empfindlich reagiere, habe ich bisher keine neue Therapie begonnen. Meine letzte Kortisontherapie war wegen eines Hauttumors. Auch da bekam ich wieder Kopfschmerzen. Nun nehme ich selbst wieder eine Kortisonsalbe wegen desselben Tumors, die aber viel schwacher ist. Ich habe nur nach der Einnahme leichte Kopfschmerzen, aber es ist auszuhalten und kein Vergleich zu den Nebenwirkungen damals.<br /> <br /> Zudem bestrkte mich meine Mutter damals noch weiter zu machen, weil sie selber schtig ist und dies fr eine normale genetische Veranlagung erklrte. Eine genetische Veranlagung schliet sich jedoch aus, da es kein menschliches Gen gibt, dass auf den Stoff von Nasentropfen codiert ist (weil es in der Natur nicht vorkommt).<br /> <br /> Die Folgen:<br /> Herausgeworfenes Geld, eine chronisch vereiterte Nasennebenhhle und sozialer Rckzug, weil man als Junkie beschimpft wird, sobald es herauskommt.<br /> <br /> *Ich mchte nur noch anmerken, dass Junkies und Medikamentenschtige zwei paar Schuhe sind. Echte Junkies konsumieren illegale Drogen und zerstren sich damit ihr gesamtes Leben, weil sie weder gesundheitlich arbeiten knnen, noch haben sie ihr Leben durch den Schwarzmarkthandel im Griff, der oft sehr teuer ist.

Beichthaus.com Beichte #00041834 vom 10.05.2019 um 01:30:35 Uhr in Frankfurt (15 Kommentare).

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“Folge

Freundliche Patienten bevorzugt

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Faulheit Eitelkeit Arbeit Stuttgart

Ich (w/26) arbeite als Rezeptionist in einer Zahnklinik. Der Job an sich macht Spa, da ich nach meinen Regeln arbeite. Meistens sitze ich in der Telefonzentrale, mache alle Programme auf und surfe stundenlang in Foren herum. Wenn jemand reinkommt, ffne ich die Programme so schnell, dass jeder denkt, ich wre am Arbeiten und wenn das Telefon klingelt, versuche ich das Gesprch so kurz wie mglich zu halten. Bei nervigen Arabischstmmigen oder nicht deutschsprechenden Auslndern, die sich bemhen mit ihrem gebrochenen Deutsch einen Termin zu vereinbaren, fordere ich auf einen bersetzer zu holen, obwohl ich selber einen Migrationshintergrund habe. Arrogante Privatpatienten knnen mir genauso gestohlen bleiben. Mit mir diskutieren ist unmglich - ich sehe es nicht ein fr so ein Lohn meine Nerven zu zerstren. Meistens verspreche ich ihnen einen Rckruf oder hinterlasse meinen Chefs eine Notiz. Zwischen Privatpatienten und Kassenpatienten gibt es kein Unterschied bei mir. Es kommt eher darauf an, wie freundlich du mir gegenber bist. Fr sympathische freundliche Patienten habe ich immer ein Ohr offen und gebe sogar schnellere Termine.

Beichthaus.com Beichte #00041833 vom 09.05.2019 um 14:30:06 Uhr in Stuttgart (13 Kommentare).

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