Albtraumjob Kindergärtnerin

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Verzweiflung Engherzigkeit Kindergarten

Ich (w/26) beichte, dass ich in einer Kindertagesstätte arbeite und total unglücklich in meinem Beruf bin, den viele für einen der schönsten der Welt halten. Anstatt dankbar dafür zu sein, überhaupt Arbeit zu haben und mich dann noch mit dem Wertvollsten unserer Gesellschaft, unserer Zukunft, den Kindern, zu beschäftigen, gehe ich jeden Morgen mit Bauchschmerzen hin und nachmittags völlig fertig zurück. Es macht mir keine Freude, die Kinder Fremder zu betreuen und die mehr oder minder engagierten Kolleginnen erdrücken mich. Diese Konkurrenz untereinander, Intrigen, Hackordnungen, jeder will der Chefin gefallen, welche ihre Macht ausspielt und nörgelt, wo immer sie kann, kaum jemals lobt...

Es ist jeden Tag der gleiche Ablauf, im Grunde immer dasselbe, was man macht und ein wirklich sichtbares Ergebnis am Ende des Tages zeigt sich mir nicht. Es ist die vierte Einrichtung, in der ich jetzt arbeite und überall kam ich an denselben Punkt: dass ich mich schon bald gefragt habe, was ich hier mache, wo mein Gefühl der inneren Erfüllung bleibt und wieder weg wollte. Dazu muss man immer schnelle Entscheidungungen treffen und die große Verantwortung tragen, all die Streitereien zwischen den Kindern schlichten, sehr oft steht man alleine mit der Gruppe da, der ganze Papierkram, selbst immer Vorbild sein, der ganze Pflegeaufwand, den man leistet... So viel, wie ihr vielleicht denkt, gibt einem die Tätigkeit nicht zurück. Ich habe meinen Beruf verfehlt, ja, damals war ich froh, eine Ausbildung zu haben, aber auszusteigen und etwas anderes zu lernen kann ich mir nicht finanzieren - wahrscheinlich ist es in jeder Branche so und woanders würde es mir nicht besser gehen.

Ich bin schon einige Jahre dabei und dachte, es wird schon besser werden mit der Zeit, doch es wird eher schlimmer. Da ist die Angst, dass ich irgendwann meine Stelle verliere, weil meine Arbeit immer schlechter wird und es sich auf die Kinder und die Kolleginnen überträgt. Keine Ahnung, wie lange ich das noch durchhalte, ohne daran kaputt zu gehen, in einem ungeliebten Beruf tätig zu sein. Bitte verzeiht mir mein Jammern auf hohem Niveau, denn es gibt viele Menschen, denen es weitaus schlechter geht als mir, das weiß ich...

Beichthaus.com Beichte #00040975 vom 10.02.2018 um 20:39:00 Uhr (12 Kommentare).

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Ich hasse eure Männlichkeit!

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Hass Eitelkeit Partnerschaft Erfurt

Ich (w/23) hasse Männer! Ich finde sie einfach nur ekelhaft. Und ich weiß wovon ich rede, denn ich hatte schon viele! Genau genommen stört mich am meisten ihre Männlichkeit. Diese Haare, oh mein Gott, warum haben sie nur überall Haare. Könnt ihr euch nicht rasieren? […]
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Beichthaus.com Beichte #00040954 vom 06.02.2018 um 11:10:26 Uhr in Erfurt (25 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Der Tod meines Ex-Mannes

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Verzweiflung Tod Ex Konstanz

Mit meinem Ex-Mann war ich 25 Jahre zusammen, davon 15 Jahre verheiratet. Wir haben zwei Kinder. Irgendwann klappte es mit und beiden nicht mehr und beschlossen uns zu trennen, ohne Rosenkrieg oder Streitereien. Das ist jetzt fünf Jahre her. Jeder von uns hat einen neuen Partner. Vor sechs Monaten dann der Schock: Er starb an einem Herzinfakt. Als ich das erfahren habe, ist eine Welt zusammengebrochen. Der Vater unserer Kinder, mein Partner von 25 Jahren, einfach so tot. Ich kann und konnte das nicht begreifen. Als ich das von unseren Kindern erfahren habe, habe ich lange geweint, es hat so wehgetan.

Dieser Schmerz in meinem Herzen, obwohl keine Liebe zu ihm mehr bestand. Nach zwei Wochen des Trauerns sagte mein jetziger Ex-Freund ich solle mich mal zusammenreißen und ihm nicht mehr hinterherheulen, ich sei jetzt mit ihm zusammen und habe ihn zu lieben, das könne er nicht verstehen. Kurz darauf habe ich ihn verlassen, diese Worte schmerzten. Er besitzt einen Schäferhund, den er überalles liebt. Ich hoffe, dass dieser Hund mal schwerkrank wird, aber nicht stirbt, damit er mal sieht wie man leiden kann

Beichthaus.com Beichte #00040914 vom 26.01.2018 um 07:29:10 Uhr in Konstanz (12 Kommentare).

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Warum hat mein Mitbewohner Sex?!

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Neid Begehrlichkeit Vandalismus WG Berlin

Ich (m/24) hasse meinen Mitbewohner, weil er viel Sex hat. Und ich nicht. Mittlerweile beschränkt er seine Aktivitäten nichtmal mehr auf die Nacht, sondern ist gefühlt den ganzen Tag damit beschäftigt, seinen Lachs irgendwo reinzuhängen. Es ist mir ein Rätsel, wie er das neben seinen Studium schafft. Jedenfalls war ich neulich wieder am Lernen und wurde durch ein Poltern aus seinem Zimmer abgelenkt. Als ich näher heranging, hörte ich wieder diese stöhnenden, feucht schmatzenden Geräusche durch die Tür. Da platzte mir der Kragen. Im Affekt nahm ich den Feuerlöscher, riss die Tür auf und zog ihn im Zimmer ab. Zuerst hörte ich ein Fluchen, dann ein Rumgehuste und da rannten die nackten Schneemänner schon aus dem Zimmer. Er voraus und hinterher zwei (!) Frauen. Das Ganze ging für mich jedoch nicht so gut aus, da ich von den Damen geschnappt und brutal verprügelt wurde. Nun überlege ich, ob ich vielleicht ausziehen sollte, denn mein Mitbewohner schmiedet schon Rachepläne. Ganz davon abgesehen habe ich nun auch von Seiten des Vermieters großen Ärger am Hals. Aber wer kann denn wissen, dass sich Löschpulver überall in der Wohnung verteilt, in alle Ritzen kriecht und sämtliche Elektrogeräte unbrauchbar macht?

Beichthaus.com Beichte #00040882 vom 14.01.2018 um 13:50:47 Uhr in Berlin (19 Kommentare).

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Hör auf Möhren zu fressen!

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Aggression Zorn Arbeit Chef

Ich möchte beichten, dass ich der Frau meines Chefs gegenüber starke negative Gefühle hege. Mit anderen Worten ich möchte gerne ihren Kopf nehmen und kräftig auf die Tischplatte knallen, damit sie nicht mehr lautstark ihre Möhren fressen kann. Man glaubt gar nicht, wie laut Menschen essen können. Ich persönlich denke, dass sie alles aus Berechnung macht, weil sie eine psychisch gestörte, falsch medikamentierte, frustrierte Kuh ist. Neudeutsch auch Attention Whore, die alles und jeden schlecht redet – sogar ihren eigenen Mann. Vielleicht sollte ich Mitleid haben, aber das habe ich nicht. Ich habe mir vor Jahren geschworen, aus meinem Herzen keine Mördergrube mehr zu machen, aber diese Frau schießt den Vogel ab. Ich bete zu Gott, dass ich bald einen neuen Job finde. Ohne gestörte Deppen. Aber die gibt es wohl überall.

Beichthaus.com Beichte #00040876 vom 12.01.2018 um 12:05:52 Uhr (14 Kommentare).

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