Brokkoli rauchen

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Betrug Drogen Habgier Rache Last Night

Brokkoli rauchen
Ich habe vor circa einem Jahr bei mir zu Hause eine Party geschmissen. Weil ich am nächsten Morgen leider unerwartet für einen Kollegen einspringen musste, hab ich wenig getrunken, wohingegen manche meinten, die Zimmerpflanze müsste mit Mageninhalt gegossen werden. […]
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Beichthaus.com Beichte #00031012 vom 11.04.2013 um 01:49:07 Uhr (17 Kommentare).

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Die verhasste Mitbewohnerin

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Zorn Geld WG

Ich hatte dieses Jahr eine größere Nebenkostenrückzahlung in Höhe von fast 500 Euro. Meiner ehemaligen Mitbewohnerin würden anteilig noch etwa 150 Euro zustehen, aber ich habe ihr die Höhe verschwiegen und ihr nur rund 20 Euro überwiesen. Grund: Sie hat ohne mein Wissen eine Untermieterin in ihr Zimmer geholt und den Schlüssel per Post verschickt, obwohl ich die Hauptmieterin bin und sie selbst nur Untermieterin war. Mitgeteilt hat sie mir die Aktion, als wir beim Semesterabschluss feiern waren und ich schon ein paar Bier intus hatte. Als ich sie später zu Rede gestellt habe, ist sie ausgerastet, hat mich beschimpft und gemeint, sie käme mit meinem unmöglichen Charakter nicht klar und hat das Zimmer gekündigt. Natürlich erst, nachdem die Untermieterin wieder ausgezogen ist, damit sie noch schön die Kohle abkassieren kann, die ihr ja von unserem Arbeitgeber - wir machen beide ein duales Studium - bezahlt wird. Da die Untermieterin schon die Zusage hatte, wollte ich nicht so gemein sein, und es ihr wieder verbieten, von daher ließ ich sie für drei Monate einziehen. In der Zeit hat die andere, weil ich ja so böse bin, nur mit der Untermieterin kommuniziert, dass sie mir sagt, wann ihre Eltern kommen und ihre Sachen holen und so weiter. Mich hat diese Tussi so genervt, dass ich ihr einfach das Geld vorenthalten habe - die hat genug gespart und ich gönne ihr einfach keinen Cent! Die Miete hatte sie mir auch nie pünktlich überwiesen.

Beichthaus.com Beichte #00031008 vom 10.04.2013 um 16:54:00 Uhr (12 Kommentare).

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“35.000

“Folge

Unfreiwillige Enthaltsamkeit

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Verzweiflung Wollust Partnerschaft Mallersdorf-Pfaffenberg

Mich (m/20) regt es total auf, dass meine Freundin einfach nie Lust auf Sex hat. Das, was mich dabei besonders stört, ist, dass ich es nicht mal oft verlange. Wir sehen uns im Durchschnitt jedes Wochenende. Es kommt auch mal vor, dass wir uns in der Woche schon sehen, […]
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Beichthaus.com Beichte #00031006 vom 10.04.2013 um 14:20:20 Uhr in Mallersdorf-Pfaffenberg (46 Kommentare).

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Der Koffer

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Habgier Manie Geld Kassel

Der Koffer
Es ist schon rund 25 Jahre her. Ich (m/38) war so circa 14, als ich mit zwei Freunden wieder durch benachbarte Wälder zog. Wir haben dort immer Krieg gespielt und uns versteckt, mit Erbsenpistolen beschossen und einfach eine gute Zeit gehabt.
Einer von uns kam dann mal auf die Idee, einen richtig tiefen Graben auszuheben, in den man sich dann reinknien kann und nur noch der Kopf rausguckte - die perfekte Tarnung. Dabei wollten wir uns Gestrüpp auf dem Kopf befestigen und uns so perfekt tarnen. Was wir dann beim Graben gefunden haben, beschäftigt mich noch heute. In circa 20 cm Tiefe haben wir einen Koffer entdeckt, der durch den feuchten Waldboden schon ziemlich angegammelt war. Wir haben ihn kurz wieder versteckt und sind mit Werkzeug angerückt um zu sehen, was in dem Koffer ist. Als wir ihn dann relativ leicht aufgebrochen haben, konnten wir unseren Augen nicht trauen. Der Koffer war bis auf den letzten Platz mit DM-Noten (Hunderter, Fünfziger und Zwanziger) gefüllt. Natürlich freuten wir uns, aber schon nach wenigen Sekunden hatten wir Angst, dass uns jemand Umbringen oder zumindest verletzen könnte, wenn er sieht, dass wir seinen Koffer gefunden hatten. Wir nahmen uns jeder 50 DM raus - das war für uns damals sehr viel Geld - und vergruben den Koffer wieder. Nach ein paar Tagen haben wir nochmal darüber gesprochen und wir wollten vielleicht nochmal Geld dort rausholen, haben uns dann aber nicht mehr getraut.

Wir sprachen dann nicht mehr darüber, weil wir immer noch Angst hatten, dass das Geld aus einer bösen Sache stammt. Noch heute beschäftigt mich dieser Koffer noch fast jeden Tag. Mittlerweile ist einer der Freunde bei einem Verkehrsunfall ums Leben gekommen, mit dem anderen habe ich seit fast 20 Jahren keinen Kontakt mehr. Manchmal denke ich, ich sollte versuchen, diesen Ort nochmal zu finden um nach dem Koffer zu sehen.

Beichthaus.com Beichte #00031002 vom 10.04.2013 um 08:30:39 Uhr in Kassel (24 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Meine Schwester hasst mich

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Engherzigkeit Familie Zorn Düsseldorf

Meine Beichte ist die, dass meine Schwester und ich wie zwei Fremde sind. Das hört sich unfassbar brutal an, aber die Gründe sind vielfältig. Es ist nämlich so: Seit frühester Kindheit kommen wir ums Verrecken nicht miteinander aus. Obwohl von meiner Seite immer wieder Annäherungsversuche kamen, ich mich bemüht habe, mir den Kopf zerbrochen habe, kam von ihr niemals etwas zurück, es wurde nur noch schlimmer. Wir wurden schließlich erwachsen und jeder ging seinen Weg. Auf Familienfesten blieben wir regelrecht förmlich miteinander, doch schaffte sie es nie, ihre offensichtliche Abscheu zurückzuhalten. Vielleicht lag es daran, dass ich Freunde hatte, gut in der Schule war, ein wirklich (ohne mich selbst loben zu wollen) artiges Kind war - sie war nichts davon. Ich bewunderte sie aber insgeheim dafür, dass sie so rebellisch und individuell war. Doch nichts half, sie öffnete sich mir gegenüber nie und ich gab mir lange Zeit die Schuld daran. Das heißt, ich dachte, ich sei vielleicht zu arrogant, nicht verständnisvoll genug, zu sehr in meiner eigenen Welt. Eines Tages rief sie bei mir an und meldete sich zu einem Besuch an. Ich war aufgeregt, da selbst solche Kommunikation eher die Ausnahme war. Ich freute mich aber, dachte, es ist der Zeitpunkt da, wo wir uns endlich wie zwei erwachsene Menschen zusammensetzen können und endlich diesen Irrsinn beenden können.


Jedoch hatte ich nicht damit gerechnet, dass sie ein Chaos hinterlassen würde, an dem ich lange zu knabbern hatte. Sie quartierte sich bei mir ein. Sie hatte - mal wieder - ihren Job verloren. Danach ignorierte sie mich aber vollkommen und fing langsam aber sicher an, Leute aus meinem Freundeskreis gegen mich aufzuhetzen. Sie ist weiß Gott nicht dumm. Sie freundete sich mit ihnen an, erzählte, was für ein grausames Kind ich gewesen sei, wie ich nach dem Tod unseres Vaters völlig desinteressiert an der Familientragödie war, wie ich das, wie ich das. Ich merkte, dass mich einige Freunde komisch anguckten, dachte mir jedoch nichts dabei. Auf einer Weihnachtsparty wurde mir jedoch bewusst, dass ihre Abscheu mir gegenüber gänzlich neue Formen angenommen hatte: Sie küsste meinen Freund - ich erwischte sie dabei, wahrscheinlich war es auch von ihr geplant. Ihr denkt bestimmt, ich sei ausgerastet, habe mit Entsetzen festgestellt, dass meine eigene Schwester mein Feind sei? Keineswegs. Ich habe sogar Erleichterung gespürt. Mir wurde nämlich Folgendes bewusst: All die Jahre, in denen ich mir selbst vorgeworfen habe, Schuld an unserem gestörten Verhältnis zu sein, sind weg. Ich war in dem Moment befreit von allen Schuldgefühlen, ich habe endlich akzeptiert, dass nur, weil wir Schwestern sind, wir keine Freunde sein müssen. Ich empfand auch Mitleid für sie, denn sie gab mir die Schuld an ihrem chaotischen Leben und dachte sich, wenn sie sich meine Freunde ausborgt, meinen Freund küsst und mich im Chaos zurücklässt, dass es irgendetwas besser macht. So habe ich es ihr auch gesagt, sie ist, ohne ein Wort zu sagen, gegangen. Versteht mich nicht falsch, ich hasse sie nicht. Ich möchte vielleicht eines Tages mit ihr befreundet sein, aber sie wird den ersten Schritt machen müssen. Das Chaos, das nach ihr blieb, habe ich soweit in Ordnung gebracht. Aber wichtiger ist mir die Erkenntnis: Nur weil das gleiche Blut in unseren Adern fließt, heißt es nicht, dass ich mir dieses Kreuz auf den Rücken stemmen muss, noch, dass ich Schuld an irgendetwas trage. Es ist zwar sehr traurig, aber ich fühle mich befreit und werde mein Leben ohne sie bestreiten.

Beichthaus.com Beichte #00031001 vom 10.04.2013 um 03:59:16 Uhr in Düsseldorf (Königsberger Straße) (15 Kommentare).

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