Bewerbung bei einem Egomanen

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Hochmut Arbeit Stuttgart

Bewerbung bei einem Egomanen
Ich (m/25) bin vor einigen Monaten mit meinem Studium fertig geworden und dementsprechend fing auch das große Bewerben bei mir an. Das Anschreiben heißt jetzt Motivationsschreiben und natürlich "warum möchten Sie denn unbedingt in dieser Firma arbeiten?"
Natürlich weil es schon von Kindesbeinen an immer mein Traum war beim führenden Hersteller von Klettverschlüssen arbeiten zu dürfen. Das Beispiel war jetzt aus der Luft gegriffen aber ich hoffe ihr habt gemerkt worauf ich hinaus will. Dieses Theater zieht sich leider durch so gut wie jedes Unternehmen. Natürlich will ich als Unternehmer nicht jeden Lumpenhannes in der Firma haben und ein entsprechendes Anschreiben sollte schon vorausgesetzt sein, aber manch Personaler und Abteilungsleiter leidet leider an Wahnvorstellungen. Hier ein Auszug aus einem Bewerbungsgespräch von einem 08/15 Mittelständler, eher ein Monolog und Huldigung des Abteilungsleiters wie geil er und seine Abteilung ist. Es fing damit an das er mir 30 Minuten lang von seiner Arbeit erzählt hat, wie geil er ist, was er alles erreicht hat, das seine Abteilung Berichte direkt für den Vorstand anfertigt und damit quasi direkt unter der Geschäftsführung anzuordnen sei (nach seiner Sichtweise wäre die Sekretärin dann wohl stellvertretende Geschäftsführerin). Nach langen 30 Minuten war dann die erste Frage: "haben Sie sich noch bei anderen Firmen beworben?". Auf ein Bejahen der Antwort klappte er dann seinen Notizblock zu und meinte, dass wir das Gespräch dann an dieser Stelle beenden könnten, weil es mir anscheinend an Motivation fehle. Ich antwortete dann im etwas freundlicherem Ton das wir im 21. Jahrhundert leben und ich selten dämlich wäre meine Zukunft in die Hände eines Unternehmens zu legen, für das ich nur ein anonymer Bewerber bin - oft genug bekommt man nicht mal eine Absage auf seine Bewerbung.

Ich wurde zwar letztlich zu einem zweiten Gespräch eingeladen, habe aber abgesagt, weil ich kein Interesse daran hatte für solch einen Egomanen zu arbeiten. So ähnlich ging es leider in wirklich vielen Unternehmen zu. Letztlich habe ich dann eine Stelle bei einer großen Beratung angenommen, bei der der Partner im Gespräch eigentlich nur über Inhalte meines Studiums, was mich in der Arbeit erwartet und etwas Smalltalk über Hobbys gesprochen hat. Mein Resümee zum Bewerbungsprozess, am liebsten hätte ich im Anschreiben und VG als Motivation einfach geschrieben und gesagt, dass ich ein zuverlässiger Bewerber bin, der für gutes Geld auch gute Arbeit leistet und dem es völlig egal ist, ob er für einen Automobilkonzern oder Hundefutterhersteller arbeitet. Leider hat mir der Mut dazu gefehlt was ich wirklich bereue. Falls ich jemals Personalgewalt bekomme und sich jemand so bei mir bewirbt, wird dieser den Job zu 90 Prozent sicher haben. Achja, mir macht meine Arbeit wirklich Spaß, ich versteh mich auch privat sehr gut mit den Kollegen und behaupte einfach mal das die Arbeitsmotivation sehr viel mehr mit dem Betriebsklima als mit dem Namen und Ansehen der Firma zu tun hat.

Beichthaus.com Beichte #00030993 vom 09.04.2013 um 06:52:30 Uhr in Stuttgart (19 Kommentare).

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Die Sucht nach Aufmerksamkeit

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Selbstsucht Ignoranz Verzweiflung Schule

Andere sollen mein Beispiel lesen und selbst den Mut haben etwas zu wagen. Wer daran glaubt, der wird auch erfolgreich sein. Ich war und bin (heute immer noch etwas) traurig und bereue das was ich getan habe. Ich habe nie jemandem absichtlich in irgendeiner Art und Weise verletzt - aber genervt. Außerdem war ich süchtig nach dem Spiel World of Wacraft. Fast 2 Jahre lang. Offiziell bin ich Schüler, aber in Wahrheit bin ich meistens alleine gewesen. Meinen Geburtstag habe ich seit 9 Jahren nicht mehr gefeiert. Alles nur wegen meinem Verhalten. Ich kann es nur wiederholen: Ich bereue es aus tiefsten Herzen, dass ich all das getan habe und mich und andere auf eine gewisse Art und Weise verletzt habe
Es hat alles mit meiner richtigen Mutter angefangen. Sie hat mich immer wieder in die Heimat zu Verwandten meines Vaters geschickt und erst nach Monaten wieder zurückgeholt - so als ob ich eine Puppe wäre. Irgendwann gab es Riesenstreitereien und mein Vater holte mich dann zu sich. Danach hat meine Mutter irgendwann den Kontakt ganz abgebrochen. Obwohl ich es in meiner neuen Familie und Stiefmutter eigentlich immer gut hatte und auch Hilfe bekommen habe, gab es Probleme, weil mein Bruder ist ein Tyrann. Meine Familie hat sich dann um ihn und um eine jüngere Schwester gekümmert und hat geglaubt ich käme meistens alleine klar.

Mir fehlte aber eine Sache: Aufmerksamkeit. Die habe ich mir dann geholt, indem ich mich in der fünften Klasse in neuen Schule immer zum Clown gemacht und viel dummes Zeug gelabert habe. Alle haben mich beachtet und über mich gelacht. Aber ich war glücklich. Das habe ich bis zur 9. Klasse durchgezogen. Der Nachteil war, dass die Leute irgendwann von mir genervt waren und keine Lust mehr auf mich hatten. Sie wollten nichts mehr mit mir zu tun haben. Deswegen war ich ein schon früh ein Außenseiter, aber ich konnte nicht aufhören. Ich fühlte mich gut dabei. Meine einzigen Freunde waren zwei andere Außenseiter aus meiner Stufe. Ich sehe normal aus und habe oft guten Noten gehabt, aber während andere mit Freunden Party gemacht oder unterwegs waren - bin ich immer zu hause geblieben und habe mich mit Fantasy-Büchern beschäftigt, Serien geguckt oder ein Fantasy-Spiel gespielt, von dem ich schnell süchtig geworden bin. Dann kam vor drei Jahren die Oberstufe und die Zeit um sich für das Abitur zu qualifizieren. Meine Stufe wurde mit der jüngeren Stufe wegen den Schulreformen zusammengelegt und es kamen welche von anderen Schulen dazu und machten jetzt gleichzeitig unseren Abschluss. Deswegen war meine Jahrgangsstufe nun doppelt so groß
Mein Sozialleben hat sich ab da etwas verbessert. Ich habe wie gesagt mein Problem und den Grund früh bemerkt und es nun langsam geändert. Ich habe neue Freunde gefunden, war das erste Mal in meinem Leben richtig feiern und habe sogar eine feste Freundin gehabt. Ich war glücklich weil ich nun Aufmerksamkeit bekommen habe, ohne seelische Schmerzen zu haben und mich zum Affen machen zu müssen.

Aber ich Vollidiot konnte es sein lassen und wurde rückfällig. Ich habe mich wieder mal zum Affen gemacht und Schwachsinn geredet. Ab und zu den anderen immer zugehört, wenn sie Probleme hatten, aber mehr war nicht drin. Alle meine Freunde waren dann genervt und haben mich alleine gelassen und meine anderen Kontakte wollten dann auch nichts mehr mit mir zu tun haben. Ich habe nur noch zwei Bekannte und die sagten mir, dass mich die Leute nicht hassen würden.
Danach wurde ich sehr faul und war alleine. Zuhause haben sich die Problem nicht verbessert. Ich bin immer wieder mal zwei Wochen lang unrasiert in die Schule gekommen, habe ab und zu geschwänzt, habe viel geredet, aber selten Hausaufgaben gemacht und habe durchschnittliche Noten bekommen. Im Unterricht hat es die Leute genervt, wenn ich lange gesprochen habe un in den Pausen und Freistunden sind sie alle vor mir abgehauen, weil sie meinen Blödsinn nicht hören wollten oder ich saß mal ab und zu bei den Leuten habe nur zugehört, wenn sich die Cliquen unterhalte haben. Solange ich was normales gesagt habe oder ruhig war, hat man mich akzeptiert. Ich war selten unterwegs und habe in der Schule ab und zu den Leuten bei Problemen und Organisation geholfen. Aber richtige Freunde habe ich nicht mehr gefunden.

Heute sind fast 3 Jahre seit dem Anfang der Zeit in der Oberstufe vergangen. Jetzt mache ich mein Abitur. Ich muss nur noch ein paar Prüfungen schreiben und bestehen und bekomme ich ein paar Wochen mein Abschlusszeugnis. Ich bereue es mich zum Idioten und Außenseiter gemacht zu haben. Ich habe eine großartige Chance wie Müll weggeschmissen. Mir reicht es endgültig. Ich habe mir eine Sache geschworen. Wenn ich mein Abitur habe und mich an den Unis bewerben werde ich ich mich vollkommen ändern. Ich habe es immer wieder probiert und meine zwei Bekannten haben mir auch geholfen, aber irgendwann wendete es immer gleich. Aber jetzt reicht es. Ich habe viele Enttäuschungen und Rückschläge erlebt, aber ich vertraue Menschen. Meine Erlebnisse muss ich selbst verantworten. Ich werde mich mich vollkommen ändern, wenn das Studium anfängt. Ich weiß was ich studieren will und in der Zukunft sicher ist. Ich werde mein Aussehen noch diese Woche etwas ändern ,darauf achten, dass ich normal gepflegt bin und normal oder gar nicht rede. Ich suche mir auch neue und normale Hobbies wie z.B. Fußball und anderen Sport, die nicht wie World of Warcraft süchtig machen oder komisch wirken.

Es klingt oberflächlich, aber das ist es nicht. Ich habe viele neue Sachen entdeckt, die früher gehasst habe und heute mag. Ich ändere meinen erbärmlichen Lebensstil nicht für die Anderen, sondern nur für mich selbst. Ich kenne meine guten und schlechten Eigenschaften und weiß, dass die guten Eigenschaften mir helfen werden, endlich ein normales, glückliches Leben zu führen. Einige Ziele habe ich schon erreicht. Meine Sucht nach World of Warcraft habe auch ich erfolgreich bekämpft. Das ist keine Angeberei. Meine Interesse für Science Fiction und Fantasy Bücher, Serien und Spiele und das Universum (Sterne, Planeten, Galaxien) werden aber erstmal bleiben. Außerdem werde ich mir Mühe beim Lernen für das Abitur machen und mich auch im Studium anstrengen.
Ich bereue mein altes Verhalten so sehr und ich entschuldige mich für die ganzen Nervereien, Unannehmlichkeiten und meine Dummheit,die meine Mitmenschen wegen mir 9 Jahre lang ertragen mussten nur weil ich ein Bedürfnis nach Aufmerksamkeit hatte. Auch diesen Spiel hat mich kaputt gemacht. Das war sehr selbstsüchtig, auch wenn ich mich am Ende nur selbst verletzt habe. Wenn ich im Studium neue Leute kennen lerne, lasse ich meine Vergangenheit hinter mir und versaue es nicht nochmal. So kann ich gute Leistungen bringen und ein wunderbares Sozialleben haben. Das ist mein größter Traum.

Beichthaus.com Beichte #00030992 vom 09.04.2013 um 06:14:36 Uhr (20 Kommentare).

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Das Unglück im Supermarkt

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Unreinlichkeit Verzweiflung Peinlichkeit Shopping

Das Unglück im Supermarkt
Als ich (w) 23 gewesen bin, hatte ich eine furchtbare Blasenentzündung, die ich mit Medikamenten jedoch in den Griff bekommen zu haben glaubte. Anlässlich des 50. Geburtstags meines Vaters machte ich noch letzte Besorgungen im Supermarkt, als ich plötzlich, ohne jegliche Vorwarnung, unheimlich dringend musste. So dringend, dass ich keinen Schritt mehr gehen konnte. Normalerweise verschwindet dieser Impuls bei einer Blasenentzündung so schnell, wie er gekommen ist, wenn man ihn einen Moment unterdrückt, weil es eh immer nur ein paar Tropfen sind. Das war auch in diesem Fall meine Hoffnung. Dann das Unglück: Binnen Sekundenbruchteilen verlor ich die Kontrolle über meine Blase und deren gesamter Inhalt (von wegen ein paar Tropfen!) lief mir die Beine hinunter in meine Lederstiefel. Ich trug zum Glück einen schwarzen Rock und dicke Strumpfhosen, sodass man wenigstens keinen nassen Fleck sehen konnte, es gab keine Kameras und ich war allein in meinem Gang. Vor lauter Panik bin ich dann zwischen zwei Regalen umhergeirrt, wo ich eine Tropfspur hinterließ. Ich bin zutiefst beschämt aus dem Laden geeilt, als sich das Tropfen gelegt hatte, nach Hause und unter die Dusche. Ihr wollt nicht wissen, wie der Fahrersitz meines Autos roch, obwohl ich mich notdürftig auf eine Jacke gesetzt hatte. Ich möchte beichten, dass ich mich als erwachsene Frau in der Öffentlichkeit eingenässt und einen randvollen Einkaufswagen zurückgelassen habe. ich schäme mich heute noch in Grund und Boden dafür!

Beichthaus.com Beichte #00030991 vom 08.04.2013 um 22:05:32 Uhr (30 Kommentare).

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Geschenke immer gravieren!

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Misstrauen Vorurteile Ex

Geschenke immer gravieren!
Ich personalisiere, soweit möglich, jedes Geschenk, das ich mache, durch Widmungen, Gravuren oder anderweitig.
In bestimmt 60 Prozent der Fälle aber nicht, damit der Andere sich darüber freut, sondern damit meine Präsente nicht ohne Aufwand weiter verschenkt/verkauft werden können. Ich tue das, seit mein Ex-Freund ein von mir teuer gekauftes und vor allem in schier endlosem Suchaufwand, mit viel Liebe ausgesuchtes, Geschenk nach der Trennung seiner Neuen weiter gereicht hat. Die Dame hat sich gewundert und gefreut über seine liebevolle Kreativität. Es tut mir leid, dass ich seither etwas paranoid und verkorkst bin, was das Schenken angeht, vor allem, weil Geschenke, bei denen ich mich doch mal vergriffen habe, in anderen Händen vielleicht viel Freude bereiten könnten.

Beichthaus.com Beichte #00030990 vom 08.04.2013 um 21:30:19 Uhr (19 Kommentare).

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Gestört auf dem Klo

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Aggression Ungerechtigkeit Gesellschaft

Ich möchte beichten, dass ich mich als Mann beim Pinkeln von weiblichen Besuchern auf der Herrentoilette außerordentlich gestört fühle und sie deshalb heftig beleidige. Da solche ungebetenen Besuche leider keine Seltenheit sind, habe ich sogar schon Angst vor dem Wasserlassen in öffentlichen WCs. Wenn die Örtlichkeit einigermaßen sauber ist, benutze ich deshalb extra eine Kabine, was aber unhygienischer als die konventionelle Methode ist und obendrein unfair gegenüber den Männern mit Bedürfnis für das große Geschäft. Aber wieso ist es für einige Frauen - als Damen kann man sie in dem Fall nicht bezeichnen - selbstverständlich, in die Intimsphäre der Männer einzudringen? Sie selbst schließen doch bei ihrem Geschäft auch die Kabinentür, damit sie nicht beobachtet werden. Wenn sie der Meinung sind, dass das Notdurftverrichten wichtiger ist als das sexuelle Selbstwertgefühl, können sie sich doch draußen hinter einen Busch hocken. Dass ihnen jemand zuguckt, empfinden sie als unzumutbar, dass anderen jemand zuguckt, ist dann weniger wild. Ich habe deshalb kein schlechtes Gewissen, wenn ich diese Frauen anspreche und unflätige Worte an den Kopf werfe. Die Argumente, dass Männer draußen doch auch hemmungslos urinieren, dass der freundliche Mann, vorn bei den Waschbecken, nichts dagegen hatte, dass es für den Sohn zu gefährlich ist, allein das Herren-WC aufzusuchen, oder dass doch überhaupt nichts zu sehen sei, sind absolut hanebüchen.


Nicht alle Männer pinkeln schamlos im Freien. Ich gehe doch auch nicht in die Damenumkleidekabine, weil einige Frauen im Sommer nackt auf der Wiese liegen. Wenn ein Teil der Männer nichts gegen Frauen auf unserem WC hat, heißt das doch nicht, dass niemand etwas dagegen hat. Wenn es für den Sohn zu gefährlich auf dem Herrenklo ist, bliebe noch die Alternative, das Damenklo aufzusuchen. Dort gibt es nur Kabinen und keine frei einsehbaren Becken. Sind alle Männer potentielle Sittenstrolche, ohne Recht auf Intimsphäre? Dass es bei einem pinkelnden Mann nichts zu sehen gibt, stimmt nicht. In welchem Winkel die Männer zur Eingangstür stehen, ist unterschiedlich, das kann Frau auch gar nicht vorher wissen. Um den Spekulationen zuvorzukommen - ich bin in der Hose nicht unterdurchschnittlich bestückt. Wer beim Lesen in Gedanken schon in die Richtung gelästert hat, sollte mal darüber nachdenken, ob Gliedlänge und sexuelle Selbstbestimmung etwas miteinander zu tun haben. Bedanken möchte ich mich bei den Frauen, die mit den Gefühlen der Männer nicht so unbekümmert umgehen und diese Unart unterlassen. Ich werde auch in Zukunft Frauen auf der Herrentoilette lautstark zurechtweisen und bitte hierfür um Absolution.

Beichthaus.com Beichte #00030987 vom 08.04.2013 um 12:08:46 Uhr (51 Kommentare).

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