Streit im Familienunternehmen

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Ungerechtigkeit Zwietracht Familie Arbeit Berlin

Ich (w/21) bereue es, in die Firma meiner Familie eingestiegen zu sein. Ich weiß gar nicht, wo ich da anfangen soll. Meine Familie ist im Grunde genommen schon vollkommen zerstritten. Meine Großeltern haben diese Firma zusammen mit meinen Eltern aufgebaut. Für mich war diese Firma schon immer Teil dieser Familie und ich war immer stolz darauf. Was mir als Kind vorenthalten wurde: Schon seit die Firma besteht, gibt es von Zeit zu Zeit heftige Streitereien. Gut, jetzt könnte man sagen: „Unter jedem Dach ein Ach.“ Und wenn man dann auch noch zusammenarbeitet, dann sind Konflikte erst recht vorprogrammiert. Aber das waren zum Teil wirklich sehr schlimme Auseinandersetzungen. Es wurden Tassen geschmissen, Türen verbarrikadiert, Festplatten zertrümmert und noch vieles mehr. Das alles wurde in meiner Kindheit von mir ferngehalten und ich bekam nie wirklich etwas davon mit. Erst als ich älter wurde, bekam ich die ersten Sachen mit. Wie sich herausstellte, haben meine Oma und meine Mama sich nie wirklich verstanden. Zwischen ihnen herrschte schon immer eine Art Kleinkrieg. Mal war alles okay und mal fetzten sie sich wie die Tiere.

Mein Vater und mein Opa behaupten, es läge an ihren Persönlichkeiten. Beide wollen wohl das Sagen haben, oder wie auch immer. Ich habe das nie wirklich verstanden. Meiner Meinung nach haben sie einfach immer nur aneinander vorbeigeredet und Dinge in die Worte der anderen hineininterpretiert, die gar nicht so gemeint waren. Dieser Kleinkrieg hat sich nun so sehr verschlimmert, dass beide nicht mehr miteinander reden. Auch mein Vater redet nicht mehr mit seiner eigenen Mutter, weil er zu meiner Mutter hält. Das tut meiner Oma natürlich ziemlich weh. Beide Parteien sind inzwischen so zerstritten, dass ich die einen nicht vor den anderen erwähnen kann, ohne die Stimmung direkt in den Keller sausen zu lassen. Das ist ziemlich hart für mich. Ich stehe hier zwischen zwei Stühlen. Dieser Streit, welcher zur Funkstille führte, fand während meiner Ausbildung statt. Diese habe ich vor zwei Jahren begonnen. Ein Jahr hätte ich also noch vor mir. Am Anfang war alles gut. Meine Eltern haben sich gefreut, dass ich mit einsteige. Die Stimmung war gut.

Inzwischen bin ich selbst Teil dieser Streitigkeiten geworden. Aus dem vorher geschilderten Kleinkrieg halte ich mich, so gut es geht, raus. Aber ich merke, dass meine Eltern anfangen auch mit mir Konflikte zu entwickeln und ich fühle mich oft unfair behandelt. Beispiel: Vor ein paar Tagen gab es ein kleines Problem mit einem Kunden. Dieses Problem wurde von mir und meiner Kollegin gleichermaßen verursacht. Aber die Standpauke dafür habe ich allein bekommen. Es gab noch viele andere (und schlimmere) Situationen, in denen ich mich unfair behandelt oder ausgegrenzt fühlte. Früher haben meine Eltern mir gerne Dinge gezeigt und beigebracht. Frage ich heute etwas, bekomme ich patzige Antworten oder genervtes Stöhnen als Antwort. Inzwischen frage ich schon nur noch das Nötigste, weil das ziemlich verletzend ist von meinen eigenen Eltern so viel Missachtung entgegengebracht zu bekommen.

Ich traue mich aber auch nicht, diese Missstände anzusprechen, weil ich Angst habe dann noch schlechter behandelt zu werden. Als Tochter habe ich ein, zwei Privilegien: Ich darf hin und wieder während der Arbeitszeit in die Stadt und Besorgungen machen. Natürlich nicht jeden Tag oder jede Woche. Aber wenn nicht viel los war und ich vorher gefragt habe, dann wurde es auch immer erlaubt. Meist wurde ich dann direkt noch auf andere Wege geschickt, aber das habe ich dann auch gerne getan. Theoretisch könnte/dürfte ich auch Termine in meiner Arbeitszeit wahrnehmen, wenn ich vorher frage. Aber das vermeide ich weitestgehend, weil ich das irgendwie zu frech finde. Weiterhin ist mit meinen Eltern vereinbart, dass meine Spritkosten für Arbeits- und Schulweg während der Ausbildung noch vom Betrieb übernommen werden.

Diese Privilegien erleichtern mir das Leben schon etwas, aber inzwischen weiß ich nicht mehr, ob es das wirklich wert ist. Ich bereue zutiefst, hier angefangen zu haben. Ich will meine Ausbildung aber auch nicht abbrechen und ich weiß auch, dass meine Eltern es mir sehr übel nehmen würden, wenn ich ginge. Und auch, wenn sie so gemein zu mir sind, habe ich sie trotzdem lieb und will ihnen nicht wehtun.

Beichthaus.com Beichte #00040023 vom 11.07.2017 um 15:09:23 Uhr in Berlin (7 Kommentare).

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Meine Schwangerschaft hat mich zu Pornos gebracht!

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Masturbation Wollust Schwangerschaft

Ich (w/30) war nie besonders interessiert an Pornos. Meine Fantasien fand ich viel einfallsreicher und erregender, es gab nur ca. zwei Mal im Jahr so einen Tag, da hatte ich Lust mir ein Filmchen anzusehen, welches vermutlich verhältnismäßig Softcore war. Ein partnerschaftliches Sexleben gab es auch meistens. In letzter Zeit habe ich viel öfter Lust mir Pornos anzusehen. Vieles finde ich immer noch zu stumpf, aber ich bin neugierig, was es so gibt, was mir gefällt und es wird von Zeit zu Zeit mehr. Es fing an, als ich schwanger war. Dieser Zusammenhang ist unbestreitbar. Untervögelung kann eigentlich nicht die Ursache sein. Ich finde es eigentlich ganz gut, weil ich immer dachte, ich wäre verklemmt oder so, aber etwas merkwürdig ist es schon.

Beichthaus.com Beichte #00040018 vom 10.07.2017 um 13:16:44 Uhr (9 Kommentare).

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Sex mit der besten Freundin der Ex

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Morallosigkeit Sex Ex Hannover

Ich habe, glaube ich, Mist gebaut... Vor einiger Zeit habe ich mit meiner damaligen Freundin Schluss gemacht, weil sie mich betrogen und wiederholt angelogen hat. Allerdings bestand/besteht die Hoffnung, dass man sich wieder zusammenrauft. Jetzt bin ich vor sechs Wochen mit ihrer besten Freundin nach einem ordentlich alkoholreichen Abend im Bett gelandet. Wir sind beide Single, von daher ist das eigentlich kein Problem, aber ich habe doch ein wenig Angst, dass es rauskommt und zu Stress und Streit führt. Ich habe auch, seitdem es passiert ist, ein schlechtes Gewissen und schäme mich auch dafür, wenn ich ihr unter die Augen trete.

Beichthaus.com Beichte #00040017 vom 10.07.2017 um 13:10:01 Uhr in Hannover (10 Kommentare).

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Seitensprung im Stadtpark

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Trunksucht Fremdgehen Last Night Stadtgarten Dortmund

Ich (m/23) habe am Samstag meine Freundin betrogen, mit der ich schon eine gefühlte Ewigkeit glücklich zusammen bin. Ich war mit meinem Kumpel zu zweit abends raus und gemeinsam haben wir uns mit ein paar Mädels in einer Kneipe angefreundet. Irgendwann waren auf einmal alle weg und ich stand alleine mit einem der Mädels in der Kneipe und sie fragte mich, ob wir woanders hin wollen. Gesagt, getan - auf dem Weg von einer zur nächsten Bar sind wir durch einen relativ dunklen Park gelaufen, wo sie mich auf eine Parkbank gelockt hat. Was da passiert ist, muss ich ja wohl nicht extra erklären...

Dummerweise rannte ein paar Minuten später mein Kumpel durch eben diesen Park und suchte mich (natürlich fand er uns auch). Es tut mir so furchtbar leid, was da passiert ist und an dem Abend dachte ich, ich könnte es gut für mich behalten und niemand würde es erfahren, aber jetzt, im nüchternen Kopf, fühle ich mich total schlecht damit und kann nicht mehr schlafen oder essen. Ich weiß auch nicht, was ich tun soll, ob ich es meiner Freundin sagen soll oder nicht. Ich bitte um Absolution.

Beichthaus.com Beichte #00040015 vom 10.07.2017 um 09:45:57 Uhr in Stadtgarten Dortmund (9 Kommentare).

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Arbeitslose sind Totalversager!

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Stolz Hochmut Arbeit Vorurteile Magdeburg

Ich muss endlich mal was loswerden. Und zwar kann ich irgendwie die Leute nicht verstehen, die arbeitslos werden oder sind. Ich meine, ich bin jetzt mit meiner Ausbildung fertig und wurde auch nicht übernommen. Aber ich habe mich schon während meiner Ausbildungszeit ab dem 2. Lehrjahr beworben, als ich wusste, dass mein Chef die Lehrlinge nicht übernimmt. Und ich habe mich richtig ins Zeug gelegt und habe nun einen sicheren Arbeitsplatz, von dem ich gut leben kann. In meiner Familie gab es noch keinen, der arbeitslos wurde, außer mein um einige Ecken entfernter Großonkel. Aber der will ja auch nicht arbeiten, denn sonst würde er ja Arbeit haben. Meine Eltern mochten den auch nie und wir halten von ihm auch nur, dass er ein Totalversager ist.

Ich hasse solche Leute, die sich einreden, sie können nichts hinkriegen, weil man ihnen Steine in den Weg legt. Er hatte genug Möglichkeiten, die er alle nicht genutzt hat und wodurch man ihn das Geld gestrichen hat. Das fand ich richtig gut, denn er merkte dann auch, dass er ohne Geld nicht leben kann. Leider weiß ich nicht, wie er heute lebt und ob er immer noch unsere Steuern fürs Rauchen ausgibt. Er ist ein Faultier, der keine Freunde hat. Ich finde auch, dass faule, arbeitsunwillige Leute keine Freunde haben brauchen. Ich selbst habe immer was getan, um ja nicht zu faul zu werden und darauf bin ich stolz. Meine Eltern schenkten mir nun eine USA-Reise, damit ich Auslandserfahrung sammeln kann, bis ich ab September meine neue Arbeitsstelle antreten kann. Ich bin dankbar und so glücklich, dass ich schon von der neuen Chefin zum runden Geburtstag eingeladen wurde. Denn ich kenne sie schon länger, da ich dort in meiner Lehrzeit mal ein Praktikum gemacht habe.

Beichthaus.com Beichte #00040005 vom 08.07.2017 um 11:11:51 Uhr in Magdeburg (26 Kommentare).

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