Pfennige in Euro-Zeiten

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Betrug Shopping

Ich hatte eine große Flasche, in die meine 1-Pfennig-Münzen kamen. Bis zur Währungsumstellung hatte ich mehrere Hundert. Irgendwie habe ich mich geschämt, das Geld zur Bank zu bringen. Deshalb habe ich die 1-Pfennig-Münzen behalten. Heute habe ich einen Ausweg gefunden, wie ich die Pfennige los werde. Jedes Mal, wenn ich einkaufen gehe, versuche ich 1-Pfennig-Münzen als 1-Cent-Münzen auszugeben. Da die Verkäuferinnen meistens im Stress sind, wird es selten bemerkt. Und wenn es bemerkt wird, entschuldige ich mich freundlich.

Beichthaus.com Beichte #00026695 vom 19.07.2009 um 01:31:24 Uhr (15 Kommentare).

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Ich klaue überall Klopapier

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Diebstahl Maßlosigkeit

Immer wenn ich in die Bibliothek gehe, muss ich Klopapier und Papierhandtücher klauen. Erst war es nur aus der Not, um Geld zu sparen und Vorräte anzulegen, jetzt komme ich nicht mehr davon los und es ist wie eine Sucht geworden. Ich kann einfach nicht widerstehen, weil da so viel rumliegt. Bei einem Toilettenbesuch sind locker acht Rollen eingesackt. Die Papierhandtücher muss ich aus einem Spender raus quetschen, was umständlich ist. Ich mache das nur ein 1-2 Mal in der Woche. Die Versuchung ist einfach zu groß, wenn ich die vollgestopften Behälter sehe und die aufgestapelten Rollen, da muss ich zugreifen, auch wenn ich noch viel davon habe, weil immer Neues dazu kommt.

Beichthaus.com Beichte #00026692 vom 18.07.2009 um 14:34:23 Uhr (11 Kommentare).

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“Beichte

Das große Geschäft zwischen den Matratzen

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Unreinlichkeit Lügen Familie

Das große Geschäft zwischen den Matratzen
Vor etwa 20 Jahren bin ich mit meinen Eltern einmal auf Campingurlaub gewesen. Eines Nachts, oder vielleicht auch tagsüber, bin ich aufgewacht und habe dringend kacken müssen. Ich weiß nicht mehr, weshalb, aber jedenfalls habe ich mitten in unser Schlafabteil - zwischen die Matratzen - geschissen. Als mein Vater das Erzeugnis entdeckte, war das Geschrei glücklicherweise nicht sonderlich groß, weil das einfach so eine bescheuerte Aktion war. In etwa genauso idiotisch war es von mir, meine Mutter als Schuldige zu bezeichnen. Man kann es ja mal probieren!

Beichthaus.com Beichte #00026688 vom 17.07.2009 um 11:18:17 Uhr (20 Kommentare).

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Der reiche Bonze mit dem BMW

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Neid Falschheit Studentenleben Rache Berlin

Ich hatte einmal einen großmäuligen Kollegen an der Uni, der stehts prahlte, was er für tolle Sachen hatte - einzig von dem Geld seiner Eltern. Da er der Einzige war, der keinen Nebenjob hatte und morgens mit einem dicken BMW zur Vorlesung kam, beschloss ich eines Tages Rache zu nehmen. In einer Vorlesungspause schlug ich ihm dann vor, gemeinsam mit seinem Auto zum nächsten Supermarkt zu fahren, um einige Besorgungen zu machen, da das Essen in der Mensa ungenießbar war. Er willigte ein. Eingekauft und an der Kasse zum Bezahlen bereit, brachte ich ihn unter dem Vorwand, ich hätte mein Geld im Rucksack an der Uni vergessen, zum Bezahlen. Da er gewöhnlich auch nicht diese Bargeldsummen bei sich führte, die für den Einkauf nötig gewesen wären, musste er mit EC-Karte in Vorkasse gehen. Gewöhnlich schmiss er Bons weg, doch dieses Mal habe ich ihn einbehalten - mit der Begründung, so wüsste ich, was ich ihm schulde.

Damals war es bei dem Supermarkt noch üblich, dass die Kartendaten inkl. der Kontonummer noch voll erfasst und abgedruckt wurden. Einige Zeit ging ins Land, als er rechtzeitig zum Sommer ankündigte, seine Sommerferien in Malaysia und Vietnam zu verbringen. Bald erkundigte ich mich bei ihm über sein genaues Reisedatum. Dabei schien er unseren gemeinsamen Shoppingausflug längst wegen seiner Selbstherrlichkeit vergessen zu haben. Etwa vier Tage nachdem er abgeflogen war, rief ich bei dem Kartenservice seiner Bank an, gab ich mich als er aus und meldete sämtliche seiner Karten als gestohlen.

Ob diese dann nun am anderen Ende der Welt tatsächlich von Automaten eingezogen worden sind, weiß ich nicht, da er über solche Details kein Wort verloren hat. Später faselte er nur zwischenzeitlich etwas davon, dass er nachvollziehen könne, warum wir neben dem Studium arbeiten gehen. Übrigens schulde ich ihm heute noch 42,78 Euro.

Beichthaus.com Beichte #00026673 vom 15.07.2009 um 22:39:06 Uhr in Berlin (25 Kommentare).

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Zufallsbeichte
“Folge

Pinkelgewohnheiten

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Peinlichkeit Unreinlichkeit Ekel Last Night Kinder

Pinkelgewohnheiten
Vor zirka drei Jahren machten meine Geschwister, mein Vater und ich Urlaub auf einem Zeltplatz. Unser Wohnwagen war ziemlich weit von den Toiletten und Waschräumen entfernt. Es kam oft vor, dass ich in der Nacht aufstehen musste um auf Toilette zu gehen (die Toilette im Wohnwagen war kaputt). Da ich aber so müde und faul war, bin ich einfach aus dem Wohnwagen gegangen, ein paar Schritte weit gelaufen und habe an einen Baum gepinkelt. Das habe ich immer gemacht, wenn ich nachts pinkeln musste.
Als wir nach zwei Wochen wieder nach Hause gefahren sind, freute ich mich schon auf mein gemütliches Bett. Irgendwann in der Nacht bin ich dann aufgewacht, weil ich pinkeln musste. Anscheinend war ich noch halb im Schlaf und hatte nicht wirklich realisiert, dass ich wieder zu Hause bin. Ich stand also auf, ging zwei Schritte, zog meine Hose runter und pinkelte direkt auf meinen Teppich. Am nächsten Morgen wachte ich auf und hatte einen unangenehmen Geruch in der Nase, auf meinem Teppich war ein großer dunkler Fleck. Glücklicherweise konnte ich den Geruch und den Fleck mit Seife und Deo schnell beseitigen und niemand hat etwas gemerkt.

Beichthaus.com Beichte #00026671 vom 15.07.2009 um 21:17:59 Uhr (12 Kommentare).

Gebeichtet von Windsi
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