Jörg-Detlef

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Schamlosigkeit Hochmut Arbeit

Jörg-Detlef
Ich (m/23) habe mich vor einigen Monaten in einer Firma beworben. Ganz regulär, mit Zeugnis, Lebenslauf usw. Einige Tage später kam ein Anruf, ich solle zu einem Vorstellungsgespräch kommen. Als ich in der Firma am nächsten Tag eintraf, war besagter Herr jedoch krank und ich wurde zu einem Kollegen verwiesen. Ich ging also zu einem circa 40 Jahre alten, sehr seriösen und freundlichen Mann ins Zimmer. Er stellte sich mit seinem Nachnamen vor. Der Name war ganz "normal", also nichts, worüber man sich hätte amüsieren können. Das Gespräch verlief die ersten fünf Minuten sehr gut, ich war ausgesprochen ruhig und habe ganz sachlich die Fragen meines Gesprächspartners beantwortet. Kurzum, es lief eigentlich perfekt und ich merkte auch, dass mein Gegenüber durchaus zufrieden war.

Jedoch kam wenig später die Sekretärin ins Zimmer, entschuldigte sich für die Störung und meinte: "Jörg-Detlef, kommst du bitte mal mit rüber? Da ist ein Herr von der Firma X, es ist wichtig". Ich dachte, ich traue meinen Ohren nicht. Dieser Mann vor mir heißt Jörg-Detlef! Als besagte Person dann das Zimmer verließ, musste ich erst einmal volles Rohr lachen. Sicherlich kann der gute Mann nichts für seinen Namen, aber er klang in dem Moment einfach zu blöd. Ich saß also lachend auf dem Stuhl, habe immer wieder "Jörg-Detlef" vor mich hingenuschelt und mir einen abgelacht. Auf einmal sagt eine Stimme hinter mir: "Lachen sie ruhig weiter, ich habe nur meine Unterlagen vergessen". Mich traf der Schlag. Jörg-Detlef kam nach zehn Sekunden wieder ins Zimmer, schnappte sich ein paar Dokumente und ging hinaus. Nach circa zehn Minuten kam er wieder zurück, entschuldigte sich für die Unterbrechung und führte das Gespräch weiter, als wäre nichts gewesen. Mit dem üblichen Satz "Wir melden uns bei Ihnen!" verabschiedete er sich von mir. Ich dachte mir, ok, er hat wohl nicht gemerkt, dass ich über ihn gelacht habe. Ein paar Tage später kam jedoch die Absage. Man habe sich für einen anderen Bewerber entschieden. Das Fiese an der Absage war jedoch der Namenszug am Ende des Briefes. Jörg-Detlef war circa in Schriftgröße 25 geschrieben, der Nachname ganz normal in etwa 12. Zur Absage bekam ich also gleichzeitig noch einen Arschtritt verpasst. Ich schwöre hoch und heilig, dass ich nie wieder über die Namen anderer Leute lache.

Beichthaus.com Beichte #00028152 vom 17.09.2010 um 12:17:39 Uhr (90 Kommentare).

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Rache für mein Kuscheltier

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Völlerei Diebstahl Zwietracht Ungerechtigkeit Schule Weihnachten

Ich (w) möchte beichten, dass ich auf der Grundschule einem Mädchen meine Übeltat untergeschoben habe. Auf unserer Grundschule hatte jede Klasse, wenn es auf Weihnachten zuging einen Adventskalender, an dem 24 relativ große Socken hingen. Diese waren immer reichlich gefüllt mit Schokoladenfiguren, Clementinen, usw.. Es dürfte dann immer ein Kind, wenn der entsprechende Tag war, eine Socke ausleeren und die ganzen Süßigkeiten behalten. Einmal war ich sehr viel zu früh in der Schule. Da überkam mich das Verlangen, einfach mal eine Socke auszuleeren. Nun ja, aus einer Socke wurden dann immer mehr. Schließlich waren fast alle Socken leer, nur die "gesunden Sachen" hatte ich zurückgelassen. Mir war ziemlich schlecht und ich hatte einen Haufen Silberpapier übrig. Die steckte ich erst mal in meine Hosentasche. Über den Tag hin lastete das Papier der ganzen verspeisten Schokoweihnachtsmännern und Co doch irgendwie schwer auf meinem Gewissen, also stopfte ich sie in einer Pause einfach in den nächstbesten Ranzen eines Mitschülers. das war vermutlich auch gut. Denn als wir später Deutsch mit unserer Klassenlehrerin hatten, durfte das Kind, was die heutige Socke öffnen durfte, mit der Lehrerin zum hinteren Teil der Klasse, wo die Socken hingen, gehen und ihre Socke ausleeren. Da fing das Geschrei auch schon an. Die Socke war - oh Wunder - leer. Bei den anderen Socken das selbe Schauspiel. Daraufhin wurde unsere Lehrerin furchtbar sauer und forderte uns alle dazu auf, unsere Jacken-, Hosen- und Schultaschen zu leeren. Wie man sich denken konnte, fand sie die Schokopapiere bei einem Mädchen, nämlich der Besitzerin der Schultasche, in die ich die Papiere zuvor gestopft hatte. Da sie auch noch, trotz jungen Jahren, ziemlich übergewichtig war, glaubte natürlich jeder erst recht, sie hätte sie genommen. Ich glaube das Mädchen hat auch noch zu Hause ziemlichen Ärger bekommen, ich könnte mir vorstellen, das die Lehrerin ihre Eltern angerufen hat.

Leid tat es mir trotzdem nie. Das Mädchen hatte nämlich mal, als sie bei mir gespielt hatte und sie mir nicht beim Aufräumen helfen wollte, so laut los geschrien, dass meine Eltern sie gefragt haben, warum sie denn so schreie. Darauf antwortete sie damals, ich hätte sie geschlagen. Meine Eltern wurden daraufhin ziemlich wütend auf mich, schnappten sich mein Lieblingskuscheltier und warfen es in den brennenden Ofen. Ich durfte zusehen, wie es verbrannte. Ich habe versucht, es aus dem Feuer zu holen, doch meine Eltern haben mich festgehalten und mich gezwungen hinzusehen.
Dafür hasse ich dieses Mädchen und ich bin froh, das ich so, wenn auch ungeplant, meine Rache erhielt. Ich hoffe ihre Eltern haben zur Strafe auch ihre Kuscheltiere verbrannt. Ich weiß zwar, dass es albern ist, sich wegen eines Stofftieres sich so aufzuführen. Aber es erfreut mich auch heute noch mit Genugtuung, besonders wenn ich besagtes Mädchen mal in der Stadt sehe. Mit 16 Mutter geworden, nicht mal einen Hauptschulabschluss und mindestens eine Tonne schwer. Während ich schön entspannt mein Studium angetreten habe.
Irgendwann werde ich mich auch nochmal an meinen Eltern rächen. Wegen ihrer Aktion habe ich tagelang nur geheult. Ich finde es gibt bessere Wege einem Kind einen Fehler aufzuzeigen, als ihm das, was es am meisten auf der Welt liebt wegzunehmen.

Beichthaus.com Beichte #00028149 vom 16.09.2010 um 15:23:35 Uhr (38 Kommentare).

Gebeichtet von _Ladylike_
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“Beichte

Zwiebelsuppe

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Peinlichkeit Ekel Ernährung Shopping

Zwiebelsuppe
Ich habe mir heute eine Tütensuppe gemacht. Weil ich noch eine Zwiebel übrig hatte, die weg musste, habe ich sie komplett reingeschnippelt. Das war ein großer Fehler. Grade beim Einkaufen habe ich im ganzen Supermarkt die Schleppfürze durch die Regalreihen hinter mir hergezogen.

Beichthaus.com Beichte #00028145 vom 14.09.2010 um 18:46:16 Uhr (32 Kommentare).

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Das leerstehende Haus

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Vandalismus Dummheit Waghalsigkeit Urlaub Spanien

Ich (18) war vor 4 Jahren bei einem Freund auf Mallorca eingeladen. Seine Familie hat dort ein Ferienhaus. Eines Nachts sind wir in ein bis auf ein paar Möbel leerstehendes Haus eingestiegen und haben uns ein bisschen umgesehen. In der Küche fanden wir einen Brandbeschleuniger. Spaßeshalber fragte ich ihn, ob wir nicht eine Couch anzünden wollen. Er verneinte und meinte, da er ja ein Jahr älter ist, sei er viel reifer und würde so etwas nicht tun. Komischerweise hat er es im Endeffekt doch gemacht. Er hat den Brandbeschleuniger über die Couch geschüttet, eine Linie weiter weggezogen und die Flüssigkeit mit seinem Feuerzeug angezündet. In Sekunden hat sich alles entzündet. Wir haben uns schnell umgedreht und sind weggelaufen. Ich wundere mich immer noch, dass wir da heil raus gekommen sind. Jedenfalls hat das Zimmer ordentlich gebrannt und wir sind abgehauen. Zum Glück ist weiter nichts passiert. in der trockenen Gegend hätte es locker zu einem Großbrand kommen können. Ich beichte, dass ich meinen Freund nicht aufgehalten habe und wir leichtfertig einen Großbrand riskiert haben.

Beichthaus.com Beichte #00028136 vom 10.09.2010 um 15:54:11 Uhr in Spanien (Palma de Mallorca) (17 Kommentare).

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“Beichte

Mercedessterne abbrechen

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Vandalismus Trunksucht Drogen Last Night Auto & Co.

Es war eine Nacht im Jahr 2003, damals war ich (m/22) 15 Jahre jung, und mein Kumpel war 16. Wir schossen uns wie so oft zu dieser Zeit mit Wodka und Gras ab, und lungerten draußen in der warmen Sommernacht rum, streiften durch die Straßen. Ich weiß auch nicht wieso, aber irgendwie fanden wir es sehr amüsant und spannend Mercedessterne abzubrechen und reihenweise Autos mit dem Schlüssel und auch Messern stark zu verkratzen. Ich schätze wir haben auf diese Art und weise an die 100 Autos in insgesamt drei Nächten beschädigt. In der letzten dieser Nächte wollten wir es auf die Spitze treiben, als wir auf einen großen Parkplatz kamen, auf dem mehrere Autos älteren Baujahres rumstanden, also ohne Alarmanlage. Wir holten aus dem Keller eine Meißel, und schlugen bei insgesamt circa 10 Autos die Scheiben ein. Nicht aber um Radios zu klauen, sondern einfach nur so. Gut wir schauten schon nach Wertsachen, aber in erster Linie wollten wir etwas verbotenes tun und die Autos zum Laufen bringen. Wir bekamen allerdings keins der Autos vollständig zum Laufen, zum Glück.

Beichthaus.com Beichte #00028122 vom 05.09.2010 um 21:13:23 Uhr (36 Kommentare).

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