Rufmord

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Lügen Ungerechtigkeit Verzweiflung Polizei

Mir ist vor ein paar Jahren, mit Anfang zwanzig, eine echt heftige Geschichte passiert, deren Nachwirkungen ich heute noch spüre. In meinem Freundeskreis gab es zwei fünfzehnjährige Mädchen, die sehr eng miteinander befreundet waren. Eine der beiden war wohl ziemlich in mich verknallt, wie ich im Nachhinein erfahren habe. Das hat sie mir aber nie zu verstehen gegeben, außer durch deutlich übertriebene Zickigkeit mir gegenüber. Eines schönen Tages, auf einer Feier machte sie mir wegen einer Kleinigkeit, die ich mittlerweile sogar schon vergessen habe, eine riesengroße Szene von wegen ich wäre ein Macho und A-loch und mir wären die Gefühle anderer völlig egal. Natürlich kann man immer Abstreiten, dass man so ist, aber ich bezweifle, dass mich ihre Einschätzung treffend charakterisiert hat. Jedenfalls ging ich an diesem Abend nicht auf ihre Vorwürfe ein, sie hätte sich sowieso nicht besänftigen lassen. Danach betrank sie sich bis zur sprichwörtlichen Besinnungslosigkeit.

Am nächsten Morgen bekam ich mehrere Hass-SMS von ihr und ihrer besten Freundin, es würde mir noch Leid tun, dass ich so ein Arsch sei. Ich ignorierte das und löschte die SMS, was sich als Fehler herausstellen sollte, denn am Abend klingelte die Polizei bei mir und nahm mich mit auf das Revier, da gegen mich eine Anzeige wegen Vergewaltigung vorlag. Das betreffende Mädchen hatte mich angezeigt, ihre beste Freundin hatte bezeugt, dass ich sie abgefüllt und danach gegen ihren Willen mit ihr geschlafen hatte.

Ab da war ich im Freundeskreis nur noch "der Kinderfi**er" und niemand, bis auf eine Ausnahme wollte mehr etwas mit mir zu tun haben. Ich wurde später sogar von ihrem Freund verprügelt, den sie weit nach der Geschichte kennengelernt hatte. Das Krasse daran ist, dass bei der gerichtsmedizinischen Untersuchung am Tag nach der "Vergewaltigung" herauskam, dass das Mädchen mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit noch Jungfrau war und mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit am Vorabend kein Geschlechtsverkehr gehabt haben konnte. Außerdem verstrickten sich die beiden auch noch in Widersprüche. Das Ermittlungsverfahren gegen mich wurde daraufhin eingestellt. Ich stellte Gegenanzeige wegen Vortäuschens einer Straftat und Rufmord. Die beiden mussten Sozialstunden ableisten, aber trotzdem glaubt bis heute jeder meiner früheren Freunde den beiden ihre Version der Geschichte, die sie sogar noch ausgeschmückt haben. Ihre Eltern haben mich bedroht und wie schon erwähnt, ihr Freund hat mich mit ein paar Schlägertypen verprügelt, seitdem trage ich immer eine Waffe zum Selbstschutz bei mir, von der ich auch ohne zu zögern Gebrauch machen würde. Das ist mir erlaubt worden. Ich habe Rechtsstreitigkeiten an der Backe mit Leuten, die nach wie vor ihr mehr glauben als mir und bekomme ab und an anonyme Morddrohungen und Ähnliches. Ich musste in eine andere Stadt ziehen, trotzdem stehen immer mal fremde Autos mit irgendwelchen Typen, die mich ganz offensichtlich beobachten vor meinem Haus. Langsam frage ich mich echt ob das nie ein Ende nehmen wird.

Beichthaus.com Beichte #00028218 vom 19.10.2010 um 11:32:54 Uhr (55 Kommentare).

Gebeichtet von Jobi
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Jahrelang Mitschüler beklaut

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Diebstahl Zwang Schamlosigkeit Schule Duingen

Ich (w) habe früher jahrelang meine Mitschüler beklaut. Meist bin ich während der Sportstunde raus, in der Regel unter irgend einem Vorwand, um auf Toilette zu gehen. Dann bin ich in die Umkleide und habe es geschafft binnen der kurzen Zeit nahezu jede Jacken-, Hosen- oder Schultasche nach Geld zu durchsuchen. Nicht einmal vor den Taschen meiner damals vermeidlichen Freunde habe ich halt gemacht, je mehr in den Taschen gewesen ist, umso mehr habe ich mir genommen. Oftmals alles, selten gar nichts. Ich hatte weder während des Klauens noch danach ein schlechtes Gewissen gehabt, mir war nicht klar was ich in dem Moment tue und dass das was ich da mache nicht Rechtens ist.


Ich habe nie zu wenig Geld gehabt, meine Eltern haben beide gut verdient und mir hat es im Grunde an nichts gefehlt, dennoch hat das Klauen einen wahnsinnigen Reiz auf mich ausgeübt. Auch meine Eltern habe ich regelmäßig um die ein oder andere Mark/ Euro erleichtert. Meine Mutter eine Zeit lang sogar jeden Morgen. Mit dem Geld bin ich dann zum Kiosk gegangen und habe maßlos Süßigkeiten dafür eingekauft, die ich dann großzügig in der Klasse verteilt habe. Das Paradoxe an der Sache war, dass ich oftmals von dem Geld, dass ich meinen Mitschülern nur wenige Tage zuvor gestohlen habe, die Süßigkeiten gekauft habe und die somit Dinge gegessen oder auch von mir angeboten bekommen haben, die im Grunde sogar ihnen gehört hätten oder von ihnen selbst bezahlt worden sind. Ich kam ziemlich gut an in der Zeit, galt als großzügig.


Das schlechte Gewissen kam auch nicht als unsere damalige Klassenlehrerin, nachdem sich schließlich doch einige Opfer meiner Gier gemeldet hatten, dass ihnen Geld gestohlen worden sei und unsere Klassenlehrerin anbot der Dieb könne und solle nach der Stunde wenn keiner mehr da sei, das Geld in das Schulpult legen, so würde er nicht gesehen werden und die Leute bekämen ihr Geld zurück. Ich war sogar noch so krass, dass ich mich als Moralapostel aufgespielt habe und versucht habe dem Dieb ein schlechtes Gewissen einzureden, wohl wissentlich, dass ich ja eigentlich diejenige bin die das Geld geklaut hat, aber so habe ich prima von mir abgelenkt und keiner hätte je vermutet, dass ich der Langfinger gewesen wäre... ich habe und das war sicher das fieseste in dem Zusammenhang sogar Namen genannt, um auf die falsche Fährte zu führen und Leute gegen eine von mir zum Dieb gekürten Person aufgehetzt.
Inzwischen weiß ich, dass das was ich gemacht habe nicht okay gewesen ist und bereue so scheinheilig und skrupellose meinen Mitschülern gegenüber gewesen zu sein.

Beichthaus.com Beichte #00028216 vom 18.10.2010 um 23:00:10 Uhr in Duingen (21 Kommentare).

Gebeichtet von Zersplitterung
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“35.000

“Beichte

Partnerlos ein Leben lang?

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Trägheit Prostitution Ungerechtigkeit Feigheit Nürnberg

Ich (m/37) gestehe, dass ich noch nie eine richtige Freundin hatte. Ich wollte zwar eine Freundin, doch die Frauen sagten schon in der Schule, dass ich hässlich und zu klein bin. Ich bin nur 170 cm groß. Irgendwann habe ich dann versucht, über das Internet Frauen kennen zu lernen. Doch hier das gleiche Spiel. Mehr noch: Ich wurde von vielen Frauen auf das übelste verletzt.
Sie haben mir Treffen versprochen und es immer wieder verschoben. Manche sagten mir offen, dass ich unattraktiv bin. Andere sagten, dass sie sich in mich verliebt haben, aber wollten sich nie treffen. Wieder andere haben mich gequält, indem sie mir erzählt haben, was für geilen Sex sie mit anderen Männern haben und im gleichen Atemzug, dass sie unter keinen Umständen mit mir ins Bett gehen würden. In einer Disco hat mich mal eine Frau angelächelt bis ich sie bemerkte, nur um dann ihren Freund zu küssen während sie mich weiter anschaute. Es gab einige wenige Frauen zu denen ich immerhin eine gute Freundschaft aufbauen konnte. Aber ich habe inzwischen den Kontakt zu ihnen verloren.


Ich hielt das alles nicht mehr aus und beschloss mit 25, in ein Bordell zu gehen. Ich hatte dann mein erstes Mal dort. Das mache ich bis heute. Einmal die Woche. Seit 12 Jahren nun schon. Ich habe noch nie Sex mit einer Frau gehabt, ohne dafür zu
bezahlen. Mit 33 hat mich eine Frau im Internet aus meiner Stadt angeschrieben. Sie wollte eine Beziehung mit mir. Der Haken war, dass diese Frau im Rollstuhl saß und zusätzlich sehr übergewichtig war. Außerdem war sie sehr ungepflegt (Körpergeruch, starke Behaarung). Ich hatte mit ihr zwei Jahre lang eine Beziehung aber keinen Sex, weil mich ihr
Körper anekelte. Sie schien das zu merken und machte auch irgendwann keine Versuche mehr in diese Richtung. Während der Zeit mit ihr bin ich daher weiterhin ins Bordell gegangen. Sie wusste davon aber hatte nichts dagegen. Nach einem Jahr beendete sie die Beziehung. Es war eine schöne Zeit mit ihr aber ich habe nach der Trennung keinerlei Liebeskummer
gespürt.


Ich habe es mittlerweile aufgegeben, eine Freundin zu finden. Ich meide Frauen wo es nur geht. Ich gehe nicht mehr weg. Im Kaufhaus gehe ich nur an Kassen wo ein Mann der Kassierer ist. Ich setze mich in Cafés und Restaurants so, dass ich möglichst keine anderen Gäste sehe. Das mache ich, damit mein Sexualtrieb und meine Sehnsucht nach Liebe nicht unnötig getriggert wird. Leider gibt es trotzdem noch kurze aber heftige Phasen wo ich mich aufraffe und wieder eine Frau suche. Aber dann mache ich immer wieder die gleichen schlechten Erfahrungen. Ich tröste mich dann immer mit einem Bordellbesuch, was mir dann sehr gut tut.

Ich will noch sagen, dass ich auf keinen Fall Frauen hasse. Was mich allerdings aufregt, ist die Doppelmoral vieler Frauen die früher mit mir geredet haben. Sie sagten alle, dass ihnen das Aussehen egal ist und dass es auf die inneren Werte ankommt. Aber keine von denen wollte je was mit mir anfangen oder Sex mit mir haben. Und keine von denen
hat einen hässlichen Mann. Ich denke, dass ich nie was falsch gemacht habe im Umgang mit Frauen. Trotzdem liegt die Schuld
sicher bei mir. Aber ich kann nichts mehr tun. Ich hoffe, dass irgendwann die Sehnsucht nach einer Frau komplett weg ist bei mir. Bisher habe ich diesen Zustand immer nur für einige Monate erreichen können.

Beichthaus.com Beichte #00028207 vom 13.10.2010 um 21:46:01 Uhr in Nürnberg (73 Kommentare).

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Stinkendes Schlachtfeld auf dem Flug LH444

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Ekel Unreinlichkeit Flug & Co.

Stinkendes Schlachtfeld auf dem Flug LH444
Als ich vor ein paar Wochen beruflich in die USA geflogen bin, fühlte ich mich schon auf dem Weg zum Flughafen nicht wohl. Ich hatte mir anscheinend irgendwas eingefangen und mir war leicht übel. Aber ich schob es damals auf die Nervosität vor dem Flug, dabei habe ich keine Flugangst und fliege beruflich dreimal im Jahr in die Staaten. Als wir dann im Flugzeug saßen und zur Startbahn rollten, wurde mir so übel, dass ich unbedingt aufstehen wollte - aber es ja nicht konnte, weil wir starteten. Ich riss mich also zusammen wie noch nie in meinem Leben. Kurz nach dem Start war die Übelkeit aber so groß, dass ich aber nicht mehr konnte (und Angst hatte, mich vor allen Leuten zu übergeben) und einfach aufstand und die Stewardess, die sich mir brüllend in den Weg stellte einfach wegdrückte und verzweifelt bei der Schräglage das Klo suchte. Als ich es fand, setzte ich mich auf die Schüssel und bekam Durchfall und habe mich parallel in das kleine Waschbecken vor mir oral entleert. Ich fühlte mich deutlich besser, habe aber leider im Miniklo ein kleines, stinkendes Schlachtfeld hinterlassen. Ich habe selbst versucht mit dem wenigen Toilettenpapier und der Minispülung alles halbwegs sauber zu bekommen, weil ich mich so geschämt habe, aber es klappte nicht. Als ich ausstieg stand da schon eine Stewardess plus einem Steward und guckten mich böse an. Die Situation war einfach schrecklich, als der Gestank aus dem Klo in den Gang flog und auch die Gäste sich die Nase zuhielten. Das Klo wurde geschlossen.

Mir war das so peinlich, dass ich am Liebsten aus dem Flugzeug gesprungen wäre. Immerhin ließen mich die Stewardessen dann in Ruhe und haben sich sogar gut um mich gekümmert. Ich musste wohl so wie eine Leiche ausgesehen haben, denn man verfrachtete mich vorne in die Business Class an einen Einzelsitz und selbst der Pilot kam zu mir, um sich nach meiner Gesundheit zu erkundigen. Viele waren wohl besorgt und ich hörte überall Getuschel von einem wohl schwer kranken Passagier an Bord. Ich habe mich nachher so geschämt, dass ich nach der Landung erst zu meinem alten Platz gegangen bin, um meinen Koffer zu holen, als alle Passagiere ausgestiegen sind. Ich möchte mich bei allen Passagieren und der Crew des damaligen Lufthansa Fluges 444 nach Atlanta entschuldigen und hoffe auf Absolution. Ich habe vielen Leuten einem unvergesslichen Flug bereitet.

Beichthaus.com Beichte #00028204 vom 12.10.2010 um 20:37:40 Uhr (41 Kommentare).

Gebeichtet von garamba25
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Mein brutaler Vater

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Hass Gewalt Feigheit

Mein brutaler Vater
Ich möchte etwas los werden, dass ich schon mehr als 12 Jahre mit mir herumschleppe. Als ich ungefähr 13 Jahre alt war, wollte ich meinen Vater umbringen. Er hat meine Geschwister und mich oft geschlagen, sehr brutal, ohne Rücksicht auf Verluste. Manchmal hat er so fest zugeschlagen, als hätte er einen Erwachsenen vor sich. So auch in dieser besagten Nacht, er schlug mich mit einer Eisenstange und ist dann, so betrunken wie er war, ins Bett gegangen. Ich lag noch etwa 10 Minuten am Boden und konnte mich vor Angst nicht rühren. Ich ging dann in sein Schlafzimmer und habe mich vergewissert, dass er schläft. Er hat geschnarcht und ich habe mich so geekelt. Dann bin ich in die Küche und habe mir ein großes Messer genommen mit dem ich dann vor ihm stand und zustechen wollte. Ich habe es nur nicht gemacht, weil ich Angst hatte, er würde nicht sterben, aufstehen und mich abstechen. Heute bin ich froh, dass ich diese Angst damals hatte.

Beichthaus.com Beichte #00028188 vom 05.10.2010 um 23:41:05 Uhr (21 Kommentare).

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