Poster Manie

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Betrug Habgier Shopping Internet

Ich (m/21) habe auch mal was zu beichten. Vor knapp zwei Jahren gab es in einer großen Online Digitaldruckerei eine Aktion. Man konnte sich, den Geschenkcode vorausgesetzt, völlig kostenfrei Poster im Format 40x30cm bestellen. Sogar die Versandkosten wurden übernommen, sodass dieses Poster völlig kostenfrei Zuhause ankamen. Ich habe dann probiert ob der Code mehrmals mit der gleichen Adresse funktioniert und das hat er. Über mehrere Monate hinweg habe ich am Tag bis zu fünf Poster an mich schicken lassen, die ich dann gewinnbringend wieder in einem berühmten Onlineauktionshaus verkauft habe. Über die Zeit habe ich so knapp 200 Poster dort bestellt ohne einen Cent zu bezahlen und gutes Geld damit verdient. Der Postbote hat irgendwann auch aufgehört Fragen zu stellen was die ganzen Kartonrollen sollen. Diese Aktion war aber zeitlich limitiert, denn sonst hätte ich mich bestimmt schon selbstständig gemacht damit.

Beichthaus.com Beichte #00028245 vom 28.10.2010 um 01:33:11 Uhr (17 Kommentare).

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Horror im Kino

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Trunksucht Unreinlichkeit Ekel Peinlichkeit Vandalismus Last Night Bochum

Ich war letztens in Bochum in diesem großen Kino beim Einkaufszentrum und es lief einer der schlechtesten Horrorfilme meines Lebens. Ein Arbeitskollege hatte mich überredet mitzukommen, obwohl es mir eigentlich von den beiden letzten Abenden noch so schlecht ging. Ich hatte zwei Nächte und die darauf folgenden Tage durchgetrunken, weil ich Angst vor dem Kater danach hatte. Irgendwann hat er mich aber dann doch eingeholt. Den ganzen Tag konnte ich mich kaum bewegen, geschweige denn etwas anständiges tun. Also holte mich der Kollege ab. Ich hatte vorher eine Dose Chili con Carne und eine Dose Hühnersuppe gegessen und wir fuhren ins Kino. Mir ging es besser, dachte ich zumindest. Nachdem ich meine Cola getrunken und Nachos gegessen hatte, merkte ich, dass mir richtig schlecht wurde. Also setzte ich mich schon mal vorsichtshalber an den Gang. Plötzlich ging es gar nicht mehr. Ich sprang auf und rannte aufs Klo. Ich war noch gar nicht ganz drin, da habe ich bei offener Tür schon im Strahl ins Waschbecken gekotzt. Da war so eine Wucht dahinter, dass es bis an die Spiegel gespritzt ist. Ich hab mich in einem Zug leer gekotzt und alles was ich gegessen hatte, sehr rot insgesamt, war im Becken. Es war randvoll und direkt verstopft. Ich bin schnell raus, weil hinter mir einer kam und habe im Gang so getan als ob ich telefoniere. Dann kam Personal und alle haben sich super doll geekelt und aufgeregt. Ich stand direkt daneben, aber keiner wusste, dass ich es war.

Also bin ich wieder in den Kinosaal und habe den Film weiter angeschaut. Nach 10 Minuten hatte ich solche Bauschmerzen, dass ich wieder raus musste, weil ich es diesmal hinten rum nicht mehr halten konnte. Ich rannte raus und da stand auch schon der Sicherheitstyp mit Absperrband und sagt: "Sie können da nicht rein. Ein Kranker hat sich ins Waschbecken übergeben und die Verstopfung kann nicht sofort beseitigt werden". Ich rannte zum nächsten Klo, stürmte rein, kurz vor der Schüssel gibt es einen Knall. Den Rest könnt ihr euch ja denken. Ich habe mich selten so geschämt und hatte selten so einen Druck. Oben wie hinten. Fazit: Nie ins Kino gehen, wenn es einem vom Saufen noch so schlecht geht.

Beichthaus.com Beichte #00028244 vom 27.10.2010 um 23:34:52 Uhr in 44791 Bochum (UCI Kinowelt Ruhr Park, Am Einkaufszentrum 22) (22 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Hauspost

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Rache Morallosigkeit Chef Arbeit Bonn

Ich arbeitete damals bei dem großen Telekommunikationsunternehmen, das hier sicherlich jeder kennt. Ich hatte damals einen Chef, der mich total auf dem Kicker hatte. Unser Verhältnis war ziemlich schlecht und der einzige Grund war, dass ich mit seiner Tochter befreundet war. Als ich erfuhr, dass mein Zeitvertrag auch wegen ihm nicht verlängert wurde, überlegte ich ihn rein zulegen.
Und zwar hatten wir eine interne Haus-Post, zwischen Niederlassungen und zwischen den Büros. Da wurde dann eine weiße Mappe genommen, in dem die Post gelegt wurde und auf die Mappe kam dann die Personalnummer oder die Organisationseinheit. Jedenfalls habe ich dann als mein Chef nicht da war eine leere Mappe genommen, in diese das schmierigste Hardcore Magazin gelegt was ich am Bahnhof fand und noch einen Zettel auf das Cover gelegt mit dem Text "Danke, hat mir die Mittagspause echt versüßt. Gruß XXXX". Die Hauspost habe ich dann in seinen Postausgang gelegt und dann an meine Abteilung geleitet. Der Bote kam alle 2 Stunden und ich werde nicht vergessen, wie unser Disponent die Post öffnete und ich "zufällig" daneben stand. Ging natürlich sofort rund und ich hatte meine Rache. Das komische war nur, dass jeder dachte die Post sei authentisch und nur aus versehen bei uns gelandet. Im Nachhinein fand ich den Scherz doch relativ kindisch und pubertär.

Beichthaus.com Beichte #00028241 vom 26.10.2010 um 12:25:19 Uhr in Bonn (15 Kommentare).

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Meine Kindergarten Sünden

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Gewalt Boshaftigkeit Dummheit Kinder Kindergarten Duisburg

Ich (m/23) möchte beichten, dass ich als Kindergartenkind und nur im Kindergarten ein absolutes Kotzkind war. Eigentlich war ich sonst der liebste Junge weit und breit. Doch gab es ein paar Vorfälle, die ich nun loswerden möchte:

Es gab einen Jungen, der immer mit mir am Mal- und Basteltisch saß. Ich weiß nicht wieso und was mich da bitte immer geritten hat, aber ich habe den Jungen immer dazu gezwungen, dass er Flüssigkleber mit dem Löffel isst. Mit was ich ihm gedroht habe weiß ich leider nicht mehr. Aber ich wollte es so und er tat es. Die Aufsichtspersonen haben es weder gesehen, noch hat er es jemals weiter gesagt. DANKE dafür und es tut mir Leid!


Einem anderen Jungen habe ich den Arm gebrochen und das passierte recht einfach und rücksichtslos von mir. Ich weiß, dass er von allen nicht gemocht wurde, da er viel kaputt machte und auch sonst nur Blödsinn im Kopf hatte. Ich habe gesagt, er solle seinen Arm aus dem Fenster halten (Fenster auf Kniehöhe, Erdgeschoss) und habe dann von hinten das Fenster zugeknallt, sodass er sich seinen Arm gebrochen hat. Ich habe keinen Ärger bekommen, da der Junge meinte, dass es ein Versehen war und mich hat man nicht befragt. Warum er nicht dafür gesorgt hat, dass ich Ärger bekomme? Ich weiß es nicht, aber auch hierfür DANKE und SORRY!


Der dritte und letzte Fall: Wieder einem Jungen etwas gebrochen, wieder ein Arm. Aber wirklich aus Versehen! Mehr oder weniger. Es gab einen Raum, wo wir toben konnten. An der Wand stand eine große blaue, dicke Matte (die man aus dem Sportunterricht kennt) und der Junge saß oben drauf. Ich habe an der Matte gerüttelt und bin immer dagegen gerannt, das machten alle Kinder immer. Nun ja, der Junge fiel runter und das dumme, genau neben der Matratze war eine Heizung und er fiel mit dem Arm auf die Heizung und brach sich diesen. Und ich Idiot bin ganz normal in unseren Hauptraum gegangen, habe mir die Schuhe gebunden und so getan, als ob nichts war. Man hat nur die Schreie und das Geweine von dem Jungen gehört. Auf mich kam dann die Leitung zu und fragte, wie dies passiert sei. Ich meinte, dass es ein Versehen gewesen sei, da man ja immer gegen die Matte rennt und es sein Fehler war, dass er oben drauf ging, was auch nicht erlaubt war. So bekam er eine Rüge, ich ebenfalls und die Aufsicht bekam riesigen Ärger. Und wieder: ES TUT MIR LEID!


Doch die Gerechtigkeit folgte: Als mich meine Mutter mit dem Fahrrad eines Tages in den Kindergarten fuhr. Ich saß auf dem Kindersitz hinten, bin mit meinem rechten Fuß so blöd in die Fahrradspeichen gekommen, dass irgendetwas angeknackst war. Da wir schon fast am Kindergarten waren, sind wir dahin gefahren. Ich weiß noch, dass ich schreiend und weinend auf einem Tisch saß, meine Hose ausgezogen wurde, meine LILA STRUMPFHOSE zum Vorschein kam, es alle gesehen haben und loslachten. Auch diese wurde ausgezogen, damit man den Fuß ansehen konnte. Fazit: Fuß kam in Gips und für mich als Jungen war es peinlich, dass fast jeder die Lila Strumpfhose gesehen hat, welche ich unter der normalen Hose hatte. Ich bitte um Vergebung. Vielleicht lesen die Jungs, mittlerweile Männer, dies und vergeben mir!

Beichthaus.com Beichte #00028240 vom 26.10.2010 um 09:27:54 Uhr in 47198 Duisburg (Duisburger Str. 257) (15 Kommentare).

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Das Drogenseminar

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Diebstahl Drogen Stolz Polizei Schule

Als ich damals eine 3-jährige Ausbildung bei einem namhaften Elektronik-Betrieb machte, fand im 2. Lehrjahr ein sogenanntes "Präsentations-Seminar" irgendwo in einem abgelegenen Dörfchen in Bayern statt. Das war Pflicht und jeder musste dabei sein. Im Vorfeld gab es im Betrieb eine Themenauswahl für 4er Gruppen und auch eine Abstimmung. Da mich damals Themen wie Politik, Wirtschaft und Umwelt nicht sonderlich interessierten, meldete ich mich mit zunickendem Einverständnisgesuch an meine drei besten Lehrlingskollegen zum Thema "Drogen - Arten und Auswirkungen". Da ich mit besagten Kollegen auch gerne mal nach Feierabend "einen durchgezogen" habe, schien das Thema wie gemacht für uns. Als wir dann am Seminarort ankamen, traf sich dann unsere 4er-Gruppe in unserem Vorbereitungsraum das erste mal zur Erörterung und Aufbereitung des Themas. Was uns bis dahin vorenthalten wurde, war, dass auf einmal eine waschechte (und nicht mal schlecht aussehende) Polizistin mit einem dicken, fetten Koffer hereinspaziert kam. Zuerst wussten wir gar nicht, was jetzt geschieht. Wir vermuteten in unserem jugendlichen Denken zunächst das Schlimmste, dass evtl. ein Drogentest an uns durchgeführt wird (den wir alle natürlich nicht bestanden hätten). Aber dem war nicht so. Es stellte sich heraus, dass jeder Präsentationsgruppe eine Fachkraft als Beihilfe zur Verfügung stand. In unserem Fall war das wie gesagt eine Original Drogenpolizistin aus der nächstgelegenen Polizeiwache mit einem schicken, weißen, stufenförmig ausklappbaren Köfferchen. In diesem Transportierbehältnis befand sich der feuchte Traum eines jeden Drogenkonsumenten: alle Arten von Drogen, die es gibt (LSD, Kokain, Heroin, Haschisch, Ecstasy, Crystal, Crack, etc.). Schön in Tütchen verpackt mit Aufschrift. Sie stammten von vorausgegangenen Razzien und Beschlagnahmungen. Als es auf einmal an der Tür klopfte und unser Ausbildungsleiter die Polizistin kurz nach draußen bat, um mit ihr kurz was zu bereden, tat ich instinktiv das Unfassbare: ich streute mir aus dem Kokain-Beutelchen eine gehörige Prise in meine daneben stehende Tuppa-Pausenbrotbox (was anderes war zu dem Zeitpunkt nicht da) und brach mir von der Haschischplatte an der Tischkante ein ordentliches, quaderförmiges Stück ab und legte es ebenfalls in die Tuppa-Box. In diesem Augenblick (sie war nur circa eine Minute draußen) kam die Polizistin wieder rein und ich tat so, als hätte ich das Brot in die Box zurückgelegt und kaute im Mund Luft. Meine Kumpels guckten mich mit riesigen Augen an und sie wunderten sich über so viel Dreistigkeit und Eiern in der Hose. Gemerkt hat es die Polizistin jedenfalls nicht und das Referat am nächsten Tag war das Beste meines Lebens, da es so selbstbewusst und flüssig von den Lippen ging. War wirklich 1A Kokain, dessen Großteil an meinem Pausenbrot dranklebte. Das Haschisch versüßte uns die Woche, als wir wieder zu Hause waren. Krasse Aktion, die mir viel Respekt eingebracht hat aber auch Kopf und Kragen hätte kosten können.

Beichthaus.com Beichte #00028236 vom 25.10.2010 um 21:52:21 Uhr (21 Kommentare).

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