Dissoziative Identitätsstörung

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Neurosen Gesundheit Hannover

Ich habe eine diagnostizierte Dissoziative Identitätsstörung. Bitte bei Wikipedia nachgucken, wer es nicht kennt, Es ist zu kompliziert, es zu erklären. Alternativ auch gern Filme wie Split oder Who I am schauen. Es ist als wäre ich vom Teufel besessen, ich kann mich daran nie erinnern, aber es wird mir immer haarklein erzählt und tut mir jedes Mal unglaublich leid. Ich habe schon mehrere Polizeieinsätze ausgelöst, weil ich irgendwo im Wald verschwunden war. Mein größter Einsatz war mit circa 100 Einsatzkräften, darunter fünf Hundestaffeln und ein Heli. Ich habe zu meinen Verdruss auch noch die Rettungskräfte angegriffen. Sie tun mir so unglaublich leid! Ich meine sie wollen mir ja nur helfen und als Dank bekommen sie eine gewischt.

Es ist zum Glück noch nie etwas ernsthaftes passiert, aber trotzdem falsch. Wenn ich in der Öffentlichkeit auf einmal sehr komisch werde, belügen meine Freunde immer alle. Seit dem Film Split werde ich als Monster angesehen, was wahrscheinlich auch stimmt, nur das ich keine Schüsse überlebe und auch nicht Wände hochkrabbele. Dabei sind die auch alle super nett und besorgt, aber die Wahrheit würde sie vermutlich noch mehr verstören.

Beichthaus.com Beichte #00041471 vom 04.08.2018 um 01:36:19 Uhr in Hannover (8 Kommentare).

Gebeichtet von AnonymGrace aus Hannover
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Fast 40 und beziehungsunfähig

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Morallosigkeit Maßlosigkeit Wollust Frankfurt

In zwei Jahren werde ich vierzig, das hat mich jetzt an meinem Geburtstag etwas aufgeschreckt. Mir war bisher eigentlich nicht bewusst, dass mein Lebenswandel eigentlich nicht mehr dem Alter entspricht, in dem ich jetzt angekommen bin. Beruflich habe ich fast nur mit jungen Leuten zu tun und das bereits seit meinem Studium. Abends und am Wochenende hängen wir auch zusammen und machen Party über Party. Das ist alles auch Teil meines Jobs, den ich aber aus Diskretionsgründen nicht näher beschreiben möchte. Als ich Anfang 20 war, hatte ich immer wieder Beziehungen zu netten Frauen. Alle bin ich nach kürzester Zeit wieder losgeworden, weil sie mitbekommen haben, dass ich nebenbei auch noch andere Chicks am laufen hatte. Es hört sich jetzt vielleicht etwas komisch an, aber Treue hat mir nie etwas bedeutet. Ob die Mädchen dann enttäuscht waren oder nicht, hat mich wenig interessiert. Eine davon ist sogar in Behandlung gekommen und musste stationär bleiben.

Es amüsiert mich sogar immer wieder, wenn Frauen dann nach der ersten gemeinsamen Nacht versuchen, eine Bindung aufzubauen. Das ist in etwa immer dasselbe Strickmuster. Ich durchschaue die weibliche Psyche genau und mache sie mir zu Nutze. Die einzigen Frauen, die mir wirklich etwas bedeuten, sind meine Mutter und meine beiden Schwestern. Sie meinen immer, ich wäre beziehungsunfähig, ja klar bin ich das, das ist ja bisher immer das Ziel gewesen.

Nun bin ich, wie bereits erwähnt, in einem Alter angelangt, da ändert sich vielleicht ein bisschen das Bewusstsein und das Verhalten. Ich habe vor etwa einem halben Jahr eine Frau kennengelernt, die aber etwa 100 km entfernt wohnt. Ab und zu bin ich hingefahren und wir haben uns übers Wochenende vergnügt. Das hat mir eigentlich schon gut gefallen, sie war sehr süß und lustig. Nachdem sie dann unlängst eine Diskussion angefangen hat, in der sie mich fragte, wie ich denn unsere Beziehung in Zukunft gestalten möchte, dann kamen Fragen über eine gemeinsame Wohnung. Ich habe ihr dann gesagt, dass ich unter der Woche auch mit anderen Frauen schlafe, also kann ich sie gar nicht näher an mich heranlassen. Das wars dann. Aber egal. Momentan treffe ich mich immer wieder mit einer Bekannten, die aber in einer festen Beziehung ist. Sie kann immer wieder bei mir übernachten, denn ihr Mann ist häufig unterwegs. Sie ist diejenige, weshalb ich mir gerade diese Gedanken mache, vermutlich nennt sich mein momentanes Verhalten tatsächlich Verliebtheit. Mit ihr könnte ich mir eventuell eine längerfristige Beziehung vorstellen, sie sollte aber schon offen und tolerant geführt werden. Mein Problem ist nur, dass ich auch einige Male mit ihrer Schwester im Bett war. Die beiden haben nicht die beste Beziehung, aber ich vermute, wenn das herauskommt, dann bin ich Beide los. Deshalb möchte ich die Geschichte mit ihrer Schwester hier beichten, dann fällt es mir auch leichter, die Schwester in den Wind zu schießen, in der Hoffnung, dass die Bettgeschichte dann nicht herauskommt. Wahrscheinlich werde ich mich dann auch ändern.

Beichthaus.com Beichte #00041470 vom 05.08.2018 um 11:11:17 Uhr in Frankfurt (40 Kommentare).

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Affäre mit dem besten Freund meines Mannes

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Ehebruch Fremdgehen Partnerschaft Köln

Ich bin seit sechs Jahren mit meinem Mann zusammen und seit 2 Jahren auch verheiratet. Genauso kenne ich aber auch seit sechs Jahren seinen besten Freund, den er mir damals kurz nach unserem Kennenlernen vorgestellt hat. Dummerweise habe ich damals direkt nach dem Kennenlernen eine Affäre mit dem Freund begonnen, die sich inzwischen zu einer festen Sexbeziehung nebenbei entwickelt hat. Mein Mann weiß von all dem nichts, weil es sich durch seine Arbeitszeiten gut organisieren lässt. Ich möchte meinen Mann auch nicht verlassen, weil wir im Alltag sehr gut harmonieren. Sein Freund ist aber in sexuellen Dingen und auch im Umgang mit mir sehr viel besser. Er ist liebevoll aber auch hart, verdammt gut bestückt, küsst sehr gut und unser Sex ist sehr befriedigend. Und wir haben deutlich häufiger Sex als das mit meinem Mann der Fall ist.

Unser Sex ist mutiger (riskanter Outdoorsex, Parkplatzsex usw.) und abwechslungsreich (Fetisch, harter SM-Sex, Clubbesuche usw.). Zusammenfassend gesagt, besser als mit meinem Mann. Zudem bin ich bei ihm orgasmusfähiger als bei meinem Mann. Tatsächlich ist es auch so, dass wir Gefühle füreinander haben. Da wir beide vergeben sind, wollen wir diese aber nur für unsere sexuellen Abenteuer vorbehalten. Ich betrüge meinen Mann, seitdem wir zusammen sind und ich habe ein schlechtes Gewissen dabei. Kann aber nicht von meiner Sexbeziehung ablassen. Obwohl ich meinen Mann sehr liebe.

Beichthaus.com Beichte #00041469 vom 04.08.2018 um 10:17:45 Uhr in Köln (30 Kommentare).

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Warum helfen Menschen?

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Verzweiflung Lügen Gesundheit Hannover

Vor zwei Jahren haben ein Haufen Menschen um mein (Über-)Leben gekämpft, Stiftungen haben Anwaltskosten übernommen und Ärzte haben mich wieder aufgebaut & in ein halbwegs normales Leben (Heim) entlassen. Und damit meine ich die Ärzte in der Intensiv als auch in der Psychiatrie. Sie haben wirklich alles dafür getan, das ich nicht zurück muss. Zu einem Betreuer habe ich noch Mail Kontakt, sowie z.B. der Sozialarbeiterin (Die kurz danach Zwecks Fortbildung mich als Fallbeispiel verwendet hat. (Stelle einen Fall da wo der/die Jugendliche in akuter Gefahr war.) Dem Betreuer, zu dem ich ein sehr ehrliches Verhältnis Pflege habe ich letztens geschrieben wie toll mein Leben voran geht usw. Er war unglaublich stolz und hat sich gefreut. Das stimmt zwar alles aber....

Vielleicht hätte ich erwähnen sollen das ich in den letzten Tagen vielleicht eine halbe Scheibe Brot gegessen habe. Ich gelte generell als untergewichtig (42 kg auf 165cm) aber galt nie als magersüchtig. Klar, ein paar Gramm weniger wären cool, aber ich nehme es halt so wie es kommt. Aber nun esse ich extra wenig, denn insgeheim hoffe ich das es mich irgendwann umbringt. Ich fühle mich schuldig, weil echt viele Menschen um mich gekämpft haben. Beispielsweise die Betreuer die sich meinen Eltern in den Weg gestellt haben als sie mich besuchen wollten, oder der Oberarzt, der gewusst hat, das hinter meinen "alles gut" noch sehr viel mehr steckt. Darauf sind die Polizisten nicht gekommen. Die Betreuerin die, als es raus war, sofort mir als Begleitung dazu gestellt wurde, als der Kontaktverbot noch nicht durch war. Oder der Betreuer der mir heimlich ein Handy untergeschoben hat, falls ich nicht mehr zurückkommen sollte, damals wusste man das gesamte Ausmaß noch nicht. Nicht zu vergessen die Krankenschwester und Pfleger, die irgendwie geahnt haben das etwas passiert sein musste, bevor ich selbst das ganze Ausmaß begriff. Nicht zu vergessen die Sanis, die einfach einen Weltklasse Humor hatten. Und ich möchte dieses Leben einfach nicht mehr. Es kommt mir ungerecht vor, da echt viele daran beteiligt waren, es zu retten. Es wäre eigentlich meine Pflicht weiter zu leben. Aber ich will es einfach nicht mehr. Für meinen Geschmack habe ich genug gelebt und erlebt. Und ich weiß, dass der Betreuer mit dem ich im Mail Kontakt stehe, jetzt einen Schwall an aufbauenden Worten loslassen würde, aber ich habe einfach nichts gesagt.

Beichthaus.com Beichte #00041468 vom 04.08.2018 um 01:14:42 Uhr in Hannover (11 Kommentare).

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Der Safe Port

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Selbstsucht Verzweiflung Partnerschaft Karlsruhe

Ich bin seit 2 Jahren mit einer Frau zusammen, die ich optisch nicht attratktiv finde und mit der ich auch wenig gemeinsam habe. Wir haben uns beide durch Zufall kennengelernt und waren beide einsam. Sie ist super nett, ehrlich, treu und steht total auf mich. - Die wichtigsten Dinge sind also da. Allerdings ist sie 2 Jahre älter und etwas kräftiger gebaut als ich. Ich mag zwar ihre inneren Werte, aber der Sex fällt mir immer schwerer. Jetzt zweifle ich immer mehr daran, ob es das Ding für das restliche Leben ist. Wir leben so nebeneinander her (Wochenendbeziehung), jeder macht sein eigenes Ding, und wenn wir zusammen sind, machen wir nicht wirklich viel, weil unsere Interessen zu unterschiedlich sind.

Aber: Ich kann mich blind auf sie verlassen und weiß, sie wäre immer für mich da. Ich hab Schiss den notwendigen Schritt zu gehen, weil man so einen Safe Port vielleicht nie wieder kriegt. Auf der anderen Seite fehlen mir die Gemeinsamkeiten und es geht irgendwie nicht richtig weiter.

Beichthaus.com Beichte #00041466 vom 03.08.2018 um 00:12:05 Uhr in Karlsruhe (12 Kommentare).

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