Fast 40 und beziehungsunfähig

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Morallosigkeit Maßlosigkeit Wollust Frankfurt

In zwei Jahren werde ich vierzig, das hat mich jetzt an meinem Geburtstag etwas aufgeschreckt. Mir war bisher eigentlich nicht bewusst, dass mein Lebenswandel eigentlich nicht mehr dem Alter entspricht, in dem ich jetzt angekommen bin. Beruflich habe ich fast nur mit […]
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Beichthaus.com Beichte #00041470 vom 05.08.2018 um 11:11:17 Uhr in Frankfurt (40 Kommentare).

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Warum helfen Menschen?

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Verzweiflung Lügen Gesundheit Hannover

Vor zwei Jahren haben ein Haufen Menschen um mein (Über-)Leben gekämpft, Stiftungen haben Anwaltskosten übernommen und Ärzte haben mich wieder aufgebaut & in ein halbwegs normales Leben (Heim) entlassen. Und damit meine ich die Ärzte in der Intensiv als auch in der Psychiatrie. Sie haben wirklich alles dafür getan, das ich nicht zurück muss. Zu einem Betreuer habe ich noch Mail Kontakt, sowie z.B. der Sozialarbeiterin (Die kurz danach Zwecks Fortbildung mich als Fallbeispiel verwendet hat. (Stelle einen Fall da wo der/die Jugendliche in akuter Gefahr war.) Dem Betreuer, zu dem ich ein sehr ehrliches Verhältnis Pflege habe ich letztens geschrieben wie toll mein Leben voran geht usw. Er war unglaublich stolz und hat sich gefreut. Das stimmt zwar alles aber....

Vielleicht hätte ich erwähnen sollen das ich in den letzten Tagen vielleicht eine halbe Scheibe Brot gegessen habe. Ich gelte generell als untergewichtig (42 kg auf 165cm) aber galt nie als magersüchtig. Klar, ein paar Gramm weniger wären cool, aber ich nehme es halt so wie es kommt. Aber nun esse ich extra wenig, denn insgeheim hoffe ich das es mich irgendwann umbringt. Ich fühle mich schuldig, weil echt viele Menschen um mich gekämpft haben. Beispielsweise die Betreuer die sich meinen Eltern in den Weg gestellt haben als sie mich besuchen wollten, oder der Oberarzt, der gewusst hat, das hinter meinen "alles gut" noch sehr viel mehr steckt. Darauf sind die Polizisten nicht gekommen. Die Betreuerin die, als es raus war, sofort mir als Begleitung dazu gestellt wurde, als der Kontaktverbot noch nicht durch war. Oder der Betreuer der mir heimlich ein Handy untergeschoben hat, falls ich nicht mehr zurückkommen sollte, damals wusste man das gesamte Ausmaß noch nicht. Nicht zu vergessen die Krankenschwester und Pfleger, die irgendwie geahnt haben das etwas passiert sein musste, bevor ich selbst das ganze Ausmaß begriff. Nicht zu vergessen die Sanis, die einfach einen Weltklasse Humor hatten. Und ich möchte dieses Leben einfach nicht mehr. Es kommt mir ungerecht vor, da echt viele daran beteiligt waren, es zu retten. Es wäre eigentlich meine Pflicht weiter zu leben. Aber ich will es einfach nicht mehr. Für meinen Geschmack habe ich genug gelebt und erlebt. Und ich weiß, dass der Betreuer mit dem ich im Mail Kontakt stehe, jetzt einen Schwall an aufbauenden Worten loslassen würde, aber ich habe einfach nichts gesagt.

Beichthaus.com Beichte #00041468 vom 04.08.2018 um 01:14:42 Uhr in Hannover (11 Kommentare).

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Der Safe Port

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Selbstsucht Verzweiflung Partnerschaft Karlsruhe

Ich bin seit 2 Jahren mit einer Frau zusammen, die ich optisch nicht attratktiv finde und mit der ich auch wenig gemeinsam habe. Wir haben uns beide durch Zufall kennengelernt und waren beide einsam. Sie ist super nett, ehrlich, treu und steht total auf mich. - Die wichtigsten Dinge sind also da. Allerdings ist sie 2 Jahre älter und etwas kräftiger gebaut als ich. Ich mag zwar ihre inneren Werte, aber der Sex fällt mir immer schwerer. Jetzt zweifle ich immer mehr daran, ob es das Ding für das restliche Leben ist. Wir leben so nebeneinander her (Wochenendbeziehung), jeder macht sein eigenes Ding, und wenn wir zusammen sind, machen wir nicht wirklich viel, weil unsere Interessen zu unterschiedlich sind.

Aber: Ich kann mich blind auf sie verlassen und weiß, sie wäre immer für mich da. Ich hab Schiss den notwendigen Schritt zu gehen, weil man so einen Safe Port vielleicht nie wieder kriegt. Auf der anderen Seite fehlen mir die Gemeinsamkeiten und es geht irgendwie nicht richtig weiter.

Beichthaus.com Beichte #00041466 vom 03.08.2018 um 00:12:05 Uhr in Karlsruhe (12 Kommentare).

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Warum ich vor meinen Eltern sterben muss

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Morallosigkeit Faulheit Familie Berlin

Ich wünsche mir, dass ich vor meinen Eltern sterbe. Dann brauche ich mich wenigstens nicht um meinen Lebensunterhalt kümmern. Außerdem erpare ich mir die Organisation der Beerdigungen, die mich bei meinen verschiedenen Verwandten in letzter Zeit tierhaft aufgeregt hat. Von den Kosten ganz zu schweigen.
Und dadurch, dass meine Eltern für ihr fortgeschrittenes Alter absolut fit sind und ziemlich zusammengeraucht und zusammengesoffen wird mein Wunsch mit hoher Wahrscheinlichkeit in Erfüllung gehen.

Beichthaus.com Beichte #00041460 vom 01.08.2018 um 07:59:29 Uhr in Berlin (17 Kommentare).

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Meine erste Wohnung

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Habgier Falschheit Familie Berlin

Vor drei Wochen bin ich (w/18) in meiner ersten Wohnung gezogen. Leider ist es eine Ein-Zimmer-Wohnung, weil es die Günstigste auf den Wohnungsmarkt ist. Freunde und Familie heuchle ich vor, wie toll sie doch ist. Dabei ist sie das blanke kotzen. Weil ich nur ein Fenster habe, kann ich keinen Durchzug machen. Ich habe auch schon versucht durch das Treppenhaus mit offener Wohnungstür zu lüften, allerdings erhielt ich sofort die ersten Beschwerden der Nachbarn. Damit ich es bei 30 Grad in meiner Bude aushalte habe ich mir eine Klimaanlage im hohen dreistelligen Bereich geleistet. Bevor ich ausgezogen bin, versprach mir meine Mutter im ersten Jahr mir mit den Kosten zu helfen und zahlt mir ein ganzes Jahr lang den Strom. Da die Klimaanlage ein wahrer Stromfresser ist und ich keinen Strom bezahle, kann mir das herzlich egal sein. Mir tut es zwar leid für meine Mutter, aber sie hätte mir das nicht Versprechen sollen.

Beichthaus.com Beichte #00041459 vom 01.08.2018 um 07:42:00 Uhr in Berlin (Prenzlauer Berg) (31 Kommentare).

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