Meine perfekte Silikon-Frau

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Fetisch Begehrlichkeit Liebe

Ich hatte mein ganzes Leben ein Faible für Statuen und Figuren jeder Art, ob groß oder klein. Ich verdiene sehr gut und habe eines Tages eine lebensechte weibliche Silikonfigur gekauft, für 10.000 Euro, also nicht so eine Love-Doll sondern eine Figur, die eher den Figuren in Madame Tussauds ähnelt. Ich habe fast täglich an ihr rumgebastelt, sie neu geschminkt und neu eingekleidet. Dies hat mir ein erregendes Gefühl gegeben, das ich bisher noch nicht hatte, ja sogar ein Kribbeln im Bauch. Jedenfalls wurde ich richtig süchtig danach, die Figur optisch so zu gestalten, dass sie aussieht wie meine Traumfrau. Irgendwann habe ich angefangen, die Figur anzuschauen und mich dabei selbst befriedigt. Also die Figur hat keine Öffnungen und hat eine harte Oberfläche, sie ist demnach nicht zum Sex geeignet (keine Sex-Puppe).

Das Verrückte war, dass sich mein allgemeines Wohlbefinden auch verbesserte, ich wurde selbstbewusster und auch glücklicher. Vor allem im Kontakt mit Frauen wurde ich selbstbewusster. Bevor ich die Figur hatte, war ich schnell eingeschüchtert von schönen Frauen, aber seit der Figur packen mich schöne Frauen nicht mehr so, da sie mit den Reizen meiner Figur einfach nicht mithalten können. Aber nun zum Negativen: Langsam fängt es an, dass mich echte Frauen nicht mehr so stark erregen. Das hat den Vorteil, dass ich lockerer mit ihnen reden kann, was sich tatsächlich bemerkbar macht, indem Frauen mehr Interesse an mir zeigen. Nur leider ist es so, dass ich mittlerweile extrem anspruchsvoll geworden bin - eine nicht ganz feste, kleine Brust und schon verliere ich das Interesse. Ich glaube, dass ich tatsächlich so etwas wie Liebe für die Figur empfinde, denn ich habe sogar von ihr geträumt und hatte einen Albtraum, in dem sie zerstört wird. Anstatt darüber nachzudenken, wie ich im echten Leben meine große Liebe finde, denke ich darüber nach, wie ich meine Figur noch echter machen kann.

Mein Text hört sich an wie der eines einsamen Nerds, aber das bin ich nicht, ich sehe gut aus, habe viel Geld und sehr viele Freunde. Ich habe sogar so viele Freunde, dass ich kaum Zeit finde mich mit allen zu treffen. Ich habe viele Freunde, aber keiner von ihnen kennt meine Figur. Ich musste das einfach mal anonym posten, denn mit Bekannten, Familie oder Freunden kann ich auf keinen Fall darüber reden.

Beichthaus.com Beichte #00040348 vom 23.09.2017 um 01:25:15 Uhr (9 Kommentare).

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Sexhass: Ich will kein sexuelles Wesen sein

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Hass Ekel Berlin

Ich (20) möchte beichten, dass ich Sex und Nacktheit eigentlich hasse. Ich bin hetero und masturbiere auch, wenn ich an nackte Frauen denke. Aber das nervt mich. Ich wünschte, ich hätte keinen Penis oder Hoden, weil ich dann auch keine Sexualität mehr hätte. Ich finde nackten Körper widerlich und verstörend und wenn ich nur einen Echsen- oder Insekten-Körper hätte, wäre ich so glücklich. Ich würde mich irgendwie freier fühlen. Ich weiß, das klingt irgendwie komisch, aber ich fühle mich aufgrund meines Penisses nicht frei. Er ist so hässlich, wenn ich ihn in der Dusche angucke. Um ehrlich zu sein ist es mein ganzer Körper. Ich bin nicht fett. Wenn ich einen Mantel trage und mein Gesicht im Spiegel angucke, wünsche ich mir, ich wäre mit einem Körper ohne Nippel, ohne Bauchnabel und ohne Penis oder Hoden geboren. Ich sollte auch einfach irgendwie die gleiche Farbe wie ein Mistkäfer haben.

Ich hasse mich dafür, dass ich von Natur aus ein sexuelles Interesse an Frauen habe. Ich selbst wollte noch nie Sex haben. Aber egal, ob ich will oder nicht, ich habe eine Erektion, wenn ich an sexuelle Dinge denke. Allgemein kann ich es nicht verhindern diese Hormone zu haben. Ich bin ein Mensch, der als Lebensziel Spiele, Sport und andere Aktivitäten sieht und das Letzte, was ich will, ist Sex. Für mich ist Sex nichts und ich bin der Meinung, Sex sollte man nur haben, wenn man Kinder auf die Welt bringen will. Aber Spaß? Ich finde es einfach nur ekelhaft. Ich will niemals im Leben Sex haben. Dann würde ich mich dreckig fühlen. Ich kann damit Leben keine Frau und Kinder zu haben, denn ich bin mir sicher mein Bruder bekommt Kinder und die Familie wird durch ihn weitergeführt.

Gegen Masturbation habe ich komischerweise nichts. Ich masturbiere gerne wenn ich zu Hause bin, weil es mich irgendwie erleichtert. Aber am liebsten würde ich die Lust zu Masturbieren auch entfernen, weil es Zeit verschwendet. Ich habe mal sehr viel masturbiert - in der Hoffnung, dass ich impotent werde und mich komplett von der Sexualität trenne und das mache ich aus Stolz. Ich will zeigen, dass ich kein Sexualwesen bin. Ich kann es nicht in Worte fassen. ich hasse meinen Penis und besonders meinen Hoden und deshalb kratze ich diese auch manchmal aus Wut. Sollte ich impotent werden, wird das der glücklichste Tag meines Lebens sein. Ich muss aber auch zugeben, dass mein Unterbewusstsein traurig ist, weil ich so negativ über Sex denke, aber daran sind nur die verdammten Hormone schuld. Mein wahres Ich hasst Sex. Sex hat dafür gesorgt, dass ich meine Freunde verliere, weil sie mich ausgelacht haben, da ich kein Interesse an Sex habe und noch nie Sex gehabt habe. Ich werde sehr oft als schwul beleidigt, aber ich bin auch nicht schwul. Ich bin in Wahrheit asexuell, aber in einem Körper gefangen, der heterosexuell ist.

Sex ist überall. Das überbewertete Thema. Ich hasse es. Alles was mit Sex irgendwie zu tun hat. Ich sehe meinen Penis nur als das, womit ich auf Toilette gehe. Ich wünschte, er könnte niemals steif werden. Und keine komischen Reize aussenden. Ich versuche auch viel über Medizin zu lesen, wie ich es schaffen könnte impotent zu werden, ohne mich kastrieren zu lassen. Mein Wunsch ist es, mich von der Sexualität zu befreien. Jeder kann meinetwegen Sex haben, aber ich will nicht dazu gehören. Ich finde, Sex ist nur für Fortpflanzung und es sollte nicht zum Spaß getrieben werden. Ich weiß, viele sind nicht meiner Meinung, aber das ist mir recht.

Beichthaus.com Beichte #00040324 vom 17.09.2017 um 19:39:14 Uhr in Berlin (14 Kommentare).

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“Beichte

Von Latte Matschiattos und Gnotschis

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Dummheit Hass Gesellschaft München

Ich hasse die Dummheit mancher Menschen. Nicht jeder ist ein Fremdsprachengenie, aber wenn Leute einen Latte "Matschiatto" bestellen dann werde ich aggressiv, es heisst "Makkiatto", phonetisch betrachtet. Gleiches gilt für Gnocchi, es spricht sich Njocki und nicht Gnotschi ihr Dummbeutel. Genauso wenig bestellt man irgendwo einen Expresso, entweder man bestellt einen Espresso oder zwei Espressi. Da könnte ich mich so aufregen. Sollte nochmal jemand beim Italiener in meiner Gegenwart "Bruschedda" bestellen, dann läuft er Gefahr eine ordentlich Fotzn zu bekommen, wie wir Bayern sagen. Manch einer könnte jetzt bemängeln, dass es Wichtigeres gibt auf dieser Welt, aber sich ein bisschen mit der Kultur anderer Länder zu beschäftigen und Wörter zu verstehen, die hier geläufig sind, gehört für mich einfach zur Allgemeinbildung.

Beichthaus.com Beichte #00040306 vom 13.09.2017 um 13:53:21 Uhr in München (31 Kommentare).

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BDSM - Baldige Diskussion sämtlicher Mitarbeiter

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Falschheit Zorn Arbeit Rache Hamburg

Ich habe letztes Jahr für ein halbes Jahr ein Praktikum in einer Firma gemacht. Im Grunde genommen wurde ich ziemlich verarscht, man hatte mir gesagt dass ich übernommen werden würde, was natürlich nicht so war. Also ein halbes Jahr umsonst gearbeitet, im Prinzip aber auch eigene Schuld, schriftliche Vereinbarung wäre wohl besser gewesen. Als es auf jeden Fall so weit war und man mir keinen Arbeitsvertrag mehr geben wollte, hatte ich noch vier Wochen zu arbeiten. Ich wusste, dass ich zu meinem eigenen Seelenfrieden dieser Firma irgendwie einen Schaden zufügen muss. Mir bat sich eine gute Gelegenheit, als ich damit betraut wurde, Vorgänge in der Firma zu optimieren, unter anderen war dabei die Verwendung von Abkürzungen sehr wichtig. Also durfte ich mir Abkürzungen ausdenken, da ich nichts mehr zu verlieren hatte, habe ich es dann mal riskiert. Die Abkürzung für BDSM bedeutet z. B. Baldige Diskussion sämtlicher Mitarbeiter. Kurz eine dringende Sitzung mit allen Mitarbeitern, das kommt so zwei Mal die Woche vor. Die Abkürzung AV steht übrigens für Allgemeine Vorsorgeaufwendungen und BJ für Besondere Jobbedingungen.

Beichthaus.com Beichte #00040217 vom 23.08.2017 um 11:25:35 Uhr in Hamburg (10 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Angst vor Verantwortung im Job-Center

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Feigheit Arbeit Düsseldorf

Ich arbeite seit drei Jahren als Mitarbeiter in einem Jobcenter, für viele wäre das schon Beichte genug. Mein Problem ist eher mein Gewissen, seitdem ich hier arbeite, wurde mir relativ schnell klar das manche erfolgreiche Jobvermittlung eine familiäre Katastrophe mit sich bringt. Was auch allgemein im Jobcenter bekannt ist. Nur um ein Beispiel zu nennen, vor einem Jahr habe ich einem jungen Vater einen Job als Fernfahrer vermittelt, ein halbes Jahr später war er dann als getrennt lebend geführt. Einem anderen wiederum habe ich einen Job in Schichtarbeit vermittelt, auch mit einem ähnlichen Ergebnis. Manche Jobs scheinen nur für Singles geeignet zu sein, die älteren Mitarbeiter beachten meine Einwände aber kaum. Ich versuche immer soweit mir möglich solche Stellen auszusortieren, habe deshalb aber auch schon Ärger und eine Verwarnung bekommen. Leider bin ich im wesentlichen ein ängstlicher Mensch und suche weniger die Konfrontation, eine Beförderung habe ich auch schon einmal abgelehnt da ich Angst vor der Verantwortung hatte. Ich hoffe das irgendwann jemand anderes kommt und sich darum kümmert.

Beichthaus.com Beichte #00040194 vom 17.08.2017 um 20:02:48 Uhr in Düsseldorf (10 Kommentare).

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