Strumpfhosen zu verkaufen

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Habgier Fetisch Intim Mülheim an der Ruhr

Vor circa zwei Jahren habe ich (m/25) aufgrund meiner Leidenschaft für Feinstrumpfhosen mal wieder ein bisschen danach gegoogelt. Dabei bin ich auf eine Seite gestoßen, auf der eine junge Frau ihre getragenen Strumpfhosen verkauft hat. Ich mag zwar auch den Duft getragener Strumpfhosen oder Slips, aber nicht von wildfremden Menschen. Da ich als Student immer finanziell am unteren Level vegetiere, kam mir eine Idee: Meine Schwester, damals 19 Jahre alt, jobbte neben ihrem Studium in einem Café, in dem hauptsächlich ältere Gäste verkehrten, sehr konservativ. Dienstkleidung: Weiße Bluse, schwarzer Rock und immer eine Strumpfhose an. Mal schwarz, mal braun oder auch mal hautfarbend. Und da sie mehrmals die Woche dort war, gab es also mindestens vier getragene Strumpfhosen pro Woche. Dass diese einen besonderen Duft hatten, wusste ich aus eigener Erfahrung, ebenso ihre Slips. Ich richtete mir ein Online-Konto ein und begann eine Homepage zu bauen: Geiler Text und ein paar Nylon-Bilder aus dem Web und fertig war mein Webshop. Ich bot eine normale Feinstrumpfhose für 20 Euro an. Mein Einstiegssortiment. Kaum war ich online, kamen schon die ersten Bestellungen und, was ich nicht bedacht habe, Sonderwünsche. Die Kunden wollten verschiedene Farben, ausgiebige Tragezeiten, halterlose Strümpfe, Söckchen etc. Ich konnte gar nicht so viele liefern, woher auch. Ich mopste die Strumpfhose ja meiner Schwester, ein paar Mal sogar von meiner Mutter, ab eher selten.

Es kam, wie es kommen musste: Meine Schwester hat mich dabei erwischt, wie ich aus ihrer Wäschebox eine Strumpfhose geklaut habe. Erst hat sie mich beschimpft und dachte ich würde mich daran aufgeilen (was ich nebenbei ja auch gemacht habe) und wollte unserer Mutter alles erzählen. Also ließ ich die Hosen runter und habe ihr von dem Verkauf erzählt. Anfangs fand sie das pervers und ekelhaft, aber als ich erzählte, was die Kunden dafür bezahlen und was sie bereit sind für Sonderwünsche zu zahlen, wurde sie nachdenklich. Für mich völlig überraschend, sagte sie plötzlich, dass sie dabei mitmacht. Leider wollte sie die Hälfte der Einnahmen. Was sollte ich machen, ich stimmte also zu. Um den Gewinn zu steigern, kaufte sie günstige Großpackungen aus dem Internet. Ich hübschte die Website auf und fügte ein paar Original-Fotos von ihren bestrumpften Beinen ein und bot auch Sonderwünsche an. Das Geschäft florierte. Die Nachfrage stieg stetig, sodass es schon bald eine Warteliste gab. Perverse Sachen haben wir abgelehnt, Unterwäsche wollte meine Schwester auf gar keinen Fall abgeben; mittlerweile trug sie tägliche Strumpfhosen, Halterlose oder Söckchen. Ein Highlight war, dass jemand 100 Euro für eine Feinstrumpfhose bot, die ohne Slip getragen wurde. Bei der Summe wurde sie schon mal schwach, wollte aber auch mehr als die 50 Prozent. Die Anfragen wurden mehr, sodass meine Schwester vorschlug, ich soll auch Strumpfhosen tragen, würde doch keiner merken. Ich stehe absolut auf Feinstrümpfe, Nylons, etc., aber ich finde sie nur geil, wenn Frauen sie tragen. Leichter kann man keine Kohle verdienen.
Meine Beichte: Ich zog mir auch Strumpfhosen an. Musste sie aber eine Nummer größer kaufen, sonst hätte ich da nicht reingepasst. Und ich musste höllisch aufpassen, dass das niemand merkt. Die Käufer haben das nicht mitbekommen, beschwert hat sich zumindest niemand. Manchmal trug ich die Strumpfhosen ohne Unterhose, wenn es gewünscht war. Die Seite habe ich letzte Woche geschlossen. Ich habe mein Studium beendet und einen Job in einer anderen Stadt. Also liebe Strumpfliebhaber, wenn ihr in den letzten zwei Jahren von der schwarzhaarigen Eva duftenden Strümpfe gekauft habt, manchmal war das auch mein Duft. Sorry Jungs, aber die Knete war superleicht verdient.

Beichthaus.com Beichte #00030355 vom 18.10.2012 um 16:11:19 Uhr in Mülheim an der Ruhr (30 Kommentare).

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Der falsche Text

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Betrug Zivi & Bund Grömitz

Ich bin nun seit über 15 Wochen in der Schweizer Armee tätig. Am Samstagmorgen beim Abtreten muss immer die Nationalhymne gesungen werden. Da dies meinen Kollegen und mir von der hintersten Reihe langsam auf den Geist geht, singen wir heimlich und leise jedes Mal eine andere Nationalhymne. Da wir ganz hinten stehen und vor uns rund 20 Reihen sind, merkt dies niemand.

Beichthaus.com Beichte #00030352 vom 17.10.2012 um 00:28:20 Uhr in Grömitz (10 Kommentare).

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Kummerkasten für alle

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Aggression Boshaftigkeit Selbstsucht Freunde

Ich lasse mich täglich von allen Leuten ausnutzen. Ich höre meiner besten Freundin jeden Tag anderthalb Stunden zu, wie sie von ihren Problemen redet, während sie es nicht einmal für nötig hält, zehn Minuten Zeit für mich aufzubringen. Sie ist der egoistischste Mensch, den ich kenne. Genauso ist es mit verschiedenen anderen Personen, welche natürlich allesamt sehr schreckliche Probleme haben und obendrein ein ausgeprägtes Mitteilungsbedürfnis. Ich verbringe zirka fünf Stunden am Tag damit, Leuten zuzuhören und mich ihrem Egoismus zu ergeben. Das letzte Mal, als ich einer Freundin ein Problem von mir erzählt habe, wussten es daraufhin alle. Sie beleidigt mich auch Tag für Tag, wie hässlich ich aussehe, dass ich gefälligst abnehmen sollte, während sie auf einer Größe von 1,70 Meter locker auf 100 Kilo kommt und ich die Hälfte von ihr wiege. Ich bekomme ständig zu hören, übrigens von mehreren Personen, dass ich nutzlos, hässlich und minderwertig bin.

Mit der Zeit habe ich verstanden, wie man die Leute manipuliert und ihnen mit ihren eigenen Ängsten und Sorgen das Leben zur Hölle macht und durch pikante Geschichten gegeneinander ausspielen kann. Ich muss beichten, dass ich seit ein paar Wochen genau das tue. Ich weiß mir nicht anders zu helfen. Ich kann nicht mehr. Wegen meinen vermeintlichen Freunden habe ich gelernt, niemandem zu vertrauen, sowie dass viele Menschen verdorbene, verlogene Schweine sind, die nur auf den eigenen Vorteil aus sind. Jahrelang hilft man, so gut man kann, und am Ende heißt es sowieso, dass man nie für einen da war und egoistisch ist.

Beichthaus.com Beichte #00030349 vom 16.10.2012 um 21:25:25 Uhr (31 Kommentare).

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Kein Retter in der Not

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Engherzigkeit Tiere Urlaub Bukarest

Ich (m/23) war diesen Sommer zwei Monate mit der Bahn in Osteuropa unterwegs. Nebst der wunderschönen Natur und all den liebevollen Menschen, die ich auf meiner Reise getroffen habe, bin ich auch Zeuge darüber geworden, wie der Großteil der Menschen mit Mutter Erde umgeht. In den Bergen von Transsylvanien sah ich an den unmöglichsten Orten Unmengen an Müll und in den meisten Ländern traf ich immer wieder auf verwahrloste Hunde oder Katzen.
Meine Beichte, die mein Gewissen grauenhaft plagt und mir immer wieder Träume beschert, ist folgende:
Da sich mein Zug von Sofia nach Bukarest ziemlich verspätet hatte, zog sich die gesamte Heimfahrt, inklusive Zwischenaufenthalte, in die Länge. "Na gut", dachte ich, "mehr Zeit, um Städte zu erleben, die ich eigentlich schon besucht habe." Nach einer Tour zu meinem zuvor bezogenen Hostel, in dem ich mein Handy vergessen hatte, blieben mir noch zwei Stunden Aufenthalt, bis der Zug abfahren würde. Ich schaute kurz in mein Portemonnaie. Kontostand: 10 Euro und ein paar rumänische Lei, die genau für eine Flasche Wasser und einen Kaffee reichen sollten.
Auf der Südseite des Bahnhofs hatte ich eine kleine Bar gesehen, die fast komplett leer war. Ich suchte mir einen Tisch aus und bestellte bei der Kellnerin einen Kaffee. Nachdem ich den 30-Kilo-Rucksack hingelegt hatte, setzte ich mich auf den Stuhl und spürte zugleich, dass ich auf etwas Weiches getreten war. Neugierig schaute ich unter den Tisch und mir schossen Tränen in die Augen. Da lag ein winziger, kranker Welpe, der so erschöpft war, dass er nicht einmal einen Laut von sich geben konnte. Ich streichelte ihn und entschuldigte mich.
Für die nächsten 20 Minuten war ich nicht mehr ansprechbar. Ich war felsenfest davon überzeugt, dieses Tier mit nach Hause zu nehmen. Nach weiteren Überlegungen führten mich die erlebten Pass- und Gepäckkontrollen durch unfreundliche Grenzpolizisten und der Fakt, dass eine meiner Mitbewohnerinnen Tierhaarallergikerin ist, zum schmerzhaften Entschluss, das Tier seinem Schicksal zu überlassen. Ich bezahlte den Kaffee und machte mich schweren Herzens auf den Weg Richtung Heimat. Ich bereue diesen Entscheid nicht, da die von Bukarest aus ungefähr 45-stündige Heimreise mit dem Welpen praktisch unmöglich gewesen wäre, ohne dass ihn irgendjemand bemerkt hätte. Was aber keine Entschuldigung sein soll, denn mein Handeln war nicht korrekt und ich bitte um Vergebung dafür. Das ganze Jahr durch esse ich kein Fleisch, um unnötiges Leid zu verringern, und wenn es einmal wirklich drauf ankommt, aktiv etwas zu tun, ziehe ich den Schwanz ein. Ich hoffe von tiefstem Herzen, dass dieses Tier es auf irgendeine Weise geschafft hat, sich aufzurappeln und es aus dieser grauenhaften Stadt heraus schaffte.

Beichthaus.com Beichte #00030347 vom 16.10.2012 um 15:19:07 Uhr in Bukarest (Rumänien) (32 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Post für den Abmahnanwalt

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Hass Ekel Rache Feinde

Vor zwei Jahren habe ich im Internet ein paar Lieder heruntergeladen. Ich betreibe das weder kommerziell noch im großen Umfang. Bedauerlicherweise kam dann ein Brief von einem Anwalt. Unverschämterweise wurde mir auch noch vorgeworfen, Pornos heruntergeladen zu haben, richtig hartes Fetischzeug. Natürlich stimmte das nicht, doch dieser Zusatz brachte mir einige Probleme ein. Denn um die Geldforderung zahlen zu können, musste ich meine Freundin anpumpen. Leider hat sie mir nicht geglaubt, dass ich keine Pornos heruntergeladen habe, sie kann so etwas überhaupt nicht ab. Ich hatte deswegen richtig viel Stress mit ihr und wir hätten uns fast getrennt. Meine Beichte ist allerdings etwas anderes: Denn der Abmahnanwalt bekommt seit diesem Vorfall regelmäßig Stuhlproben zugeschickt. Ich arbeite als Pfleger in einem größeren Krankenhaus und habe es mir jetzt schon einige Male erlaubt, Adressen durchzutauschen. Ich mache es dabei nur bei Patienten mit harmlosen Krankheiten, also nicht bei Krebsuntersuchungen. Was mich nach wie vor schockiert, ist der enorme Hass, den ich gegen diesen Anwalt entwickelt habe. Ich möchte nicht wegen so einer Person zu einem schlechten Menschen werden. Auch riskiere ich mittlerweile meinen Job, natürlich wird der Anwalt sich wiederholt beim Krankenhaus beschwert haben. Vielleicht hat man mich sogar schon in Verdacht.

Beichthaus.com Beichte #00030342 vom 15.10.2012 um 14:34:00 Uhr (18 Kommentare).

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