Badeanstalt: Die runde Maid im rosa Badeanzug

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Boshaftigkeit Gesellschaft Oelde

Ich (m/25) möchte im Folgenden ein Ereignis schildern, welches sich vor etwa einem Jahr zugetragen hat. Während der Semesterferien genoss ich mit Wonne das kühle Nass der örtlichen Badeanstalt, als eine doch recht rundliche Maid im adretten rosa Badeanzug schwungvoll ins Becken stieg, um dort hingebungsvoll an der Wassergymnastik teilzunehmen. Die Teilnehmer dieser illustren Runde hielten sich in der Nähe des Beckenrandes auf und bewegten sich rhythmisch zum Takt der Musik mit dem Ziel, in naher Zukunft wieder in der Lage zu sein, ihre fleischigen Extremitäten in luftige Drei-Mann-Zelte verfrachten zu können. Wie hypnotisiert folgten alle Mitglieder den Anweisungen der Trainerin, bis auf besagte Dame. Ihr stieß es übel auf, dass ich zur allgemeinen körperlichen Ertüchtigung drei Meter hinter ihr meine Bahnen zog. Als ich ungefähr auf ihrer Höhe war, wies sie mich dezent darauf hin, dass dieser Teil des Beckens zwecks Wassergymnastik abgesperrt wurde.

Sie sagte recht laut (ich bitte um Verzeihung, ich möchte Eure zarten Seelen nicht unnötig strapazieren): „Ey, hau ab! Da ist eine Absperrung, also verpiss dich!" Die Benutzung derlei Kraftausdrücke betrübte mich zutiefst, dennoch beschloss ich, mich nicht von meinem Training abbringen zu lassen. Diese grobe Behandlung wiederholte sich jedes Mal als ich an ihr vorbeischwam. Im Verlauf des Abends erhöhte sich mein Blutdruck stetig und ich hatte das Gefühl, dass sich stressbedingt ein Aneurysma in meiner arteria cerebri media bildete und meine vena jugularis sich bedrohlich staute. Um meine Laune zu bessern sagte ich in wohl gesetztem Ton: „Werte Dame, Ihr Gesäß ist nicht so adipös, dass ich nicht gefahrlos an Ihnen vorbeischwimmen könnte. Ich bitte Sie, dies zur Kenntnis zu nehmen. Vielen Dank." Ihre Unverschämtheiten nahmen ein jähes Ende und ich konnte erhobenen Hauptes auf meinem hohen Ross (oder, um bei der Wahrheit zu bleiben, meinem Drahtesel) gen güldenen Sonnenuntergang reiten. Nun war ich in der Lage, meine akademischen Abenteuer beschwingt und munter fortzusetzen. Ich beichte, dass ich mein eigenes Selbstwertgefühl auf Kosten dieser feisten Konkubine erhöht habe und bitte deshalb um Absolution.

Beichthaus.com Beichte #00041428 vom 17.07.2018 um 02:31:23 Uhr in Oelde (22 Kommentare).

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Die Affäre ohne Liebe

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Fremdgehen Ehebruch Partnerschaft Bochum

Ich (w/18) beichte, eine Affäre mit einem verheirateten Mann angefangen zu haben, der 16 Jahre älter ist als ich. Er hat einen Job in der Firma, in der ich ein Praktikum gemacht habe und währenddessen haben wir uns alle gut verstanden. Nachdem ein anderer Kollege mich angeschrieben hat, hat er das auch getan und mich nach ein paar Tagen gefragt, ob wir uns treffen wollen. Ich habe keine Ahnung, warum ich zugestimmt habe, aber wir hatten bis jetzt etwas am laufen, circa eineinhalb Monate lang ist er nach der Arbeit immer wieder zu mir gekommen und hat behauptet, länger arbeiten zu müssen.

Irgendwie habe ich irgendwie einfach ausgeblendet, dass er verheiratet ist, aber jetzt hat er mir gestanden, dass er über eine Trennung von seiner Frau nachdenkt meinetwegen und dass er, seitdem ich das Praktikum angefangen habe, dauernd an mich denken muss. Wenn es keine gemeinsamen Kinder gäbe, hätte er sich schon getrennt. Ich mag ihn wirklich gern und denke auch oft an ihn, aber ich glaube nicht, dass ich mich in ihn verliebt habe. Ich wollte ihn auch nie emotional ausnutzen und dachte, das wäre nur ein kurzfristiges Sex-Ding, weil er auch mal erwähnt hatte, dass es mit seiner Frau nicht so gut läuft und er vielleicht einfach seine natürlichen Bedürfnisse stillen will. Jetzt fühle ich mich noch viel schlechter als vorher, körperlich fremd gehen ist das Eine, aber emotional finde ich viel heftiger. Keine Ahnung, was ich tun soll, ich überlege, ihn einfach zu blockieren, er hat selbst gesagt, es wäre das Beste, wenn ich ihm einfach sagen würde, er solle sich verpissen.

Aber hilft das, wenn es mit seiner Frau sowieso so schlecht läuft und lief und er sie anscheinend nicht mehr liebt? Vielleicht versuche ich stattdessen, ihm klar zu machen, wie dumm solche Gefühle sind, weil wir uns im Grunde kaum kennen? Aus einem Spaß ist ein echtes Problem geworden, das ist mir über den Kopf gewachsen und ich fühle mich wie ein Monster auf ganz dünnem Eis. Noch mehr falsche Schritte kann ich mir nicht erlauben, das war definitiv der größte Fehler meines Lebens und ich hasse mich so sehr dafür, ich verstehe immer noch nicht, was mich dazu geritten hat.

Beichthaus.com Beichte #00041424 vom 16.07.2018 um 01:12:43 Uhr in Bochum (15 Kommentare).

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Meine seltsame Wandlung

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Eitelkeit Sport

Ich (w/33) beichte, dass ich langsam zum rücksichtslosen Arschloch werde. Bis vor einem Jahr war ich eine übergewichtige Couchkartoffel, ich hatte zwar vielseitige Interessen, aber nichts davon hatte mit Sport zu tun, eher mit Lesen, Handarbeiten, Heimwerken, Kochen, etc. Ab meinem dreißigsten Geburtstag ungefähr haben sich dann die ersten Zipperlein gemeldet, das Kreuz tat nach einem langen Tag im Bürosessel weh, bei Anstrengungen hab ich verdammt schnell einen roten Kopf bekommen und geschnauft wie eine Dampfwalze und zum Zug rennen war auch kein Spaß mehr. Nach ein paar halbherzigen und daher erfolglosen Diätversuchen hat es dann plötzlich, von einem Tag auf den anderen, in meinem Kopf klick gemacht und ich wurde zur fitnesssüchtigen Sportskanone, die keinen Zucker und kein weißes Mehl und andere Dickmacher mehr anrührt. Seitdem schmelzen die Pfunde nur so dahin und mein Körper erreicht langsam die Leistungsfähigkeit, die er mit gerade mal Anfang dreißig haben sollte.

Das ist alles gut und angenehm, nur merke ich, dass ich in letzter Zeit wider Willen keine Geduld mehr habe mit Leuten, die so sind wie ich es war. Ich kann diese Massen an Schwabbelfett nur mehr mit Verachtung betrachten. Wenn ich jemanden sehe, der wegen Übergewicht aus dem letzten Loch pfeift und trotzdem einen Einkaufswagen voller Chips und Schokolade zur Kasse schiebt, möchte ich kotzen. Damit mich keiner falsch versteht, es geht mir dabei nicht um perfektes Aussehen. Davon bin ich selber weit entfernt, denn meine Haut hat mir die letzten Jahre nicht ganz verziehen und wenn ich in den Spiegel sehe, sehe ich gestählte Muskeln, die von einem schlaffen Hautrand um den Bauch und einer Menge Dehnungsstreifen verunstaltet werden. Meine Brüste waren recht gutmütig und hängen weniger als erwartet, aber so straff wie einst sind sie auch nicht mehr. Das ist mir auch alles völlig egal, ich war noch nie eitel und betrachte es als gerechte Strafe dafür, dass ich es überhaupt je zu so massivem Übergewicht kommen habe lassen. Es geht mir um die Disziplin, darum dass ich angewidert bin von Leuten, die sich gehen lassen. Ganz besonders angewidert bin ich dabei von meinem früheren Selbst. Verzeiht mir meine Wandlung vom Saulus zum Paulus. Ich gehe jetzt ein paar Klimmzüge machen und mein vergangenes, fettes Ich hassen.

Beichthaus.com Beichte #00041384 vom 29.06.2018 um 10:39:27 Uhr (15 Kommentare).

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Nach der Trennung fängt das Leben an

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Ignoranz Wollust Berlin

Ich (m/Ende zwanzig) habe mich vor einigen Wochen von meiner Freundin getrennt. Das Problem: Ich komme quasi überhaupt nicht über sie hinweg. Die Trennung war allerdings notwendig und unvermeidbar. Ihr geht es besser damit, als mir. Nun zu meiner Sünde: Seit der Trennung hatte ich ein paar One-Night-Stands und es werden wohl weitere folgen. Man muss dazu sagen, dass das davor nie mein Ding war. Allerdings nicht, weil ich so scharf auf unkomplizierten Sex bin. Sondern weil mir schon seit Monaten die körperliche Nähe und Zärtlichkeit fehlt und ich sie wohl nur so bekomme. Denn a) bin ich überhaupt noch nicht bereit für eine neue Bindung und b) habe ich nicht das Gefühl, dass wirklich beziehungswillige Frauen in meinem Umfeld sind.

Ich nutze die Frauen also quasi aus. Allerdings sei zu meiner Verteidigung gesagt, dass ich ein recht guter Liebhaber bin und die Frauen daher auch auf ihre Kosten kommen. Trotzdem war ich nach dem Akt nie sonderlich charmant. Leider kommt immer wieder ein unglaublich schlechtes Gewissen und Trauer hoch, auch wenn ich ersteres nicht haben müsste. Viel schlimmer ist jedoch, dass ich damit weiter machen werde, anstatt aus meinen Fehlern zu lernen. Zuletzt wurde ich so kalt behandelt von meiner Ex-Freundin, dass sich bei mir eine Art Sucht nach körperlicher Wärme gebildet hat. Liebe Frauen, bitte verzeiht mir. Eigentlich bin ich nur eine ganz arme Wurst, die seine Ex-Freundin unglaublich liebt. Ich bitte um Vergebung.

Beichthaus.com Beichte #00041382 vom 28.06.2018 um 13:43:46 Uhr in Berlin (6 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Ich schaffe es nicht mich von ihm zu trennen

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Engherzigkeit Partnerschaft

Ich (w/28) schaffe es einfach nicht, mich von meinem Mann zu trennen, obwohl unsere Beziehung alle unglücklich macht, auch unsere Kinder. Es verwirrt mich einfach, dass es neben den negativen Dingen in der Beziehung, die echt alles umfassen von ständigem lautstarken Streiten über psychische und teilweise vereinzelt auch körperliche Gewalt, Lügen und Unehrlichkeit ohne Ende sowie evtl. Fremdgehen doch noch einiges Positives gibt. Ich weiß einfach nicht, was das Richtige ist. Die giftige Beziehung beenden oder sie retten? Immerhin heißt es ja "in guten wie in schlechten Tagen" und nicht "solange es gut läuft". Ich fand es eigentlich immer schlecht, wenn Paare wegen ein paar schlechten Jahren gleich Schluss machen, anstatt das zusammen zu durchstehen. Aber wo ist die Grenze? Was ist das Beste für unsere Kinder? Immerhin lieben sie ihn ja auch und wären bei einer Scheidung am Boden zerstört und es würde sie fürs Leben prägen. Mein Mann hat sich schon so viel mir gegenüber erlaubt und schon so viele Grenzen überschritten, dass ich mir nicht mal mehr sicher bin. ob ich ihn überhaupt noch liebe. Er macht mir das schwer. Aber hat selber nicht vor, sich zu trennen. Ich habe schon so oft vergeblich versucht, meinen Mann zu ändern, aber geht das überhaupt? Kann er überhaupt mit dem Lügen, der extremen Aggressivität etc. aufhören? Unsere Kinder fangen schon an, das zu imitieren und sind in der Schule verhaltensauffällig geworden. Sie haben bereits psychischen Schaden genommen.

Das hört sich jetzt alles sehr Dramatisch und wahrscheinlich auch eindeutig an, aber wie gesagt gibt es auch noch so viel Positives und ich weiß, dass mein Mann auch ein toller Vater und besserer Partner sein kann. Unsere Beziehung hat sich immer richtig angefühlt und ich plane in meinem Kopf insgeheim auch, noch mindestens ein weiteres Kinder mit ihm zu bekommen. Sein Verhalten ist erst besonders schlimm geworden seit es bei ihm beruflich bergab geht. Ich bin hin und her gerissen. Wie schaffen es andere Frauen und Mütter, sich zu der Entscheidung, sich zu trennen, aufzuraffen und einen Schlussstrich zu ziehen? Und wäre das überhaupt das Richtige in meiner Situation? Woran erkennt man, was das Richtige ist?

Beichthaus.com Beichte #00041249 vom 08.05.2018 um 00:02:53 Uhr (20 Kommentare).

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