Frauen haben mein Vertrauen zerstört!

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Verzweiflung Misstrauen Vorurteile Falschheit Celle

Ich (m/28) möchte hiermit beichten, dass ich das Vertrauen in Frauen so langsam verliere. Das äußert sich bereits in meinem Verhalten! Doch nun die Geschichte erst einmal von vorne: Alles fing mit meiner ersten großen Liebe an, als ich 18 war! Ich war verliebt - ich denke, sie auch! Wir hingen viel miteinander rum, besprachen bis dato noch viel, hatten ständig Sex und was man sonst noch so alles macht. Ein halbes Jahr ging das so, bis sie sich aus mir unverständlichen Gründen distanzierte! Auf meine Fragen, "ob denn alles in Ordnung sei", kamen immer nur die Standardantworten: "Ja, alles bestens!" Naja, sie ließ mich knapp zwei Wochen im Regen stehen, bis ein Anruf bei mir einging, sie müsse mir etwas sagen: Sie war mir fremdgegangen und jetzt schwanger und wisse nicht, von wem das Kind ist. Heute würde ich anders reagieren, aber damals habe ich aufgrund meiner guten Erziehung und meiner sozialen Kompetenzen gesagt, dass ich bleiben und auch für das Kind da sein würde!

Auch konnte ich es mit mir nicht vereinbaren (falls das Kind meins wäre), nach neun Monaten einfach nur Alimente zu zahlen, sondern ich wollte auch die Vaterfigur sein. Also wir zogen zusammen, richteten alles her für Nachwuchs und waren dann irgendwann eine kleine Familie. Ich ging auf in meiner Vaterrolle, und als ich dann bald das Kind in mein Herz geschlossen hatte, wollte ich auch nicht wissen, ob es meins ist, oder nicht. Wir machten keinen Vaterschaftstest. Zwei bis drei Jahre waren wir dann diese kleine Familie, bis ich wieder entdeckte, wie sie sich distanzierte. Viel gefragt habe ich dann nicht mehr, was kam waren Standardantworten. Da aber irgendwas war, überprüfte ich ihren ICQ-Eingang und siehe da, unter "Wiederherstellen" kam so einiges ans Tageslicht! Sie schrieb mit anderen Typen und zog über mich her. Als ich sie damit konfrontierte, war ich erst einmal der Doofe, weil ich ja in ihrem ICQ-Verlauf rumgeschnüffelt hätte! Es war mir dann endgültig zu viel, also zog ich den Schlussstrich! Nun war sie wieder da, die Frage der Alimente.

Die Antwort auf die Frage ist natürlich der Vaterschaftstest. Ich machte einen und nach drei Wochen war der große Umschlag bei meinen Eltern, wo ich inzwischen wieder lebte. Ich war NICHT der Vater! Da ich aber wusste, dass sie sich weiterhin wünschte, dass ich der Vater wäre, behielt ich dieses Wissen noch ein paar Tage für mich und klatschte ihr die Testauswertung schön an ihrem Geburtstag auf den Tisch! Jetzt war ich wieder Single und die Zeit heilte so langsam meine Wunden! So aufgeschlossen und offen wie vor der ganzen Geschichte war ich nicht mehr. So zogen ein paar Jahre ins Land, bis ich wieder eine Freundin fand. Ich ließ mir viel Zeit beim Kennenlernen, wir wurden aber schließlich ein Paar! Sie hatte nicht viel und zum Überfluss auch noch Mietschulden. Ich hingegen hatte mir in meinen Singlezeiten einen gesunden Grundstock zugelegt, ich war großzügig, half ihr mit meinen handwerklichen Fähigkeiten und teilte gerne. Nach 2-3 Monaten wachte sie neben mir auf und sagte ganz trocken, sie hätte keine Gefühle mehr für mich und sie könne nicht mehr mit mir zusammen sein. Ein weiteres Erlebnis, das meinen Eindruck von der Frauenwelt trübte!

Ich habe bis jetzt eigentlich immer noch den Traum, irgendwann einmal die Richtige zu finden. Ich komme, wie gesagt, aus einem guten Elternhaus und meine Eltern haben auch schon ihre Silberhochzeit hinter sich, also habe ich auch schon gesehen, dass es funktioniert! Ich verstehe nicht, warum es in der heutigen Zeit so schwer sein soll, sich an einen Partner zu binden! Und nun liest man andauernd überall diese ganzen Storys übers Fremdgehen, und diesen ganzen (aus meiner Sicht) Unehrenhaften-, Egozentrischen-, Selbstbewusstseinsstörungs-Mist! Auch wenn die ganze Welt nach Freiheit, Selbstverwirklichung, Feminismus und jetzt leider auch noch nach Gender und Veganern schreit, finde ich, dass eine Tugend sehr darunter leidet und das ist die Selbstbeherrschung!

Jetzt zur eigentlichen Beichte: Ich bin jetzt auch wieder Single und habe mich mit meinem Körper wieder unter das Partyvolk geschmissen. Ich habe mir ordentlich einen gebechert, durch Alkohol und meine Vorgeschichte habe ich mein Gentleman-Auftreten auf dem Abstellplatz geparkt und war selbst egoistisch! Die Weiber, die mich antanzten oder die ich antanzte, habe ich nicht auf ein Getränk an der Bar eingeladen, sondern habe sie alle nur blöd nach einer Kippe angeschnorrt. Wenn sie dann noch nicht verschwunden waren, ging es in die Offensive, bis es knallte! Doch auf diesen Kennenlernscheiß auf der Tanzfläche hatte ich überhaupt keinen Bock! Deshalb habe ich versucht, jede Frau nach ein paar Minuten zu küssen und hatte auch noch Hintergedanken dabei! Es klappte sogar mit mäßigem Erfolg. Drei Bier später waren mir diese paar Minuten sogar zu viel zum Kennenlernen und ich versuchte es richtig stumpf. An alle, die unter meiner Folter leiden mussten: Es tut mir leid! Ich beichte also, dass ich meine Selbstbeherrschung über Bord geworfen habe und auf einen Egotrip unterwegs war!

Beichthaus.com Beichte #00038188 vom 05.05.2016 um 09:04:09 Uhr in 29227 Celle (22 Kommentare).

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Auf dem Abschlussball beim Sex erwischt

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Schamlosigkeit Begehrlichkeit Fetisch Waghalsigkeit Partnerschaft Celle

Tja, wo fange ich an? Meine Frau und ich haben ziemlich jung geheiratet, aus Liebe, und auch sehr schnell zwei wunderbare Kinder bekommen. Ab und an hat unser Sexleben darunter gelitten, aber auch nach bald 10 Jahren sind wir immer noch gut dabei, besser als die frisch verliebten Pärchen im Freundeskreis. Aber auf Dauer wurde es etwas langweilig, und so entschieden wir uns irgendwann, doch mal Klartext zu reden. Das Ergebnis: Wir haben beide so unsere Fantasien, in ihrem Fall sind es vor allem Dreier bzw. mal mit einem anderen Mann, weil ich ihr einziger Sexualpartner gewesen bin.


Nach viel Bedenkzeit habe ich ihr am Ende quasi zugestanden, dass ich meine wilde Zeit hatte, und ihr sozusagen Carte Blanche gegeben, auch mal mit einem anderen Kerl ins Bett zu gehen. So weit ich weiß, ist es dazu bisher nicht gekommen, und sie sagt auch, dass sie noch nicht das Bedürfnis hatte, wirklich mit einem anderen Mann zu schlafen. Es nagt schon irgendwie an mir, aber es hilft wirklich, über so etwas zu reden. Und ich hatte vor ihr wirklich eine wilde Zeit.


Der Vorteil, der für mich raussprang? Naja, sagen wir, wir haben meine Fantasien schon ganz ordentlich ausgelebt. Auto, Wald, ein paar andere Sachen. Auf dem Zettel steht vor allem noch das örtliche Einkaufszentrum und der Mile High Club. Wir sind wohl verdammt versaute Eltern... und es irgendwann wohl mal sehr, sehr peinlich auf einem Abschlussball unserer Kinder oder so etwas beim Sex auf dem Klo erwischt werden.

Beichthaus.com Beichte #00037086 vom 22.11.2015 um 02:10:16 Uhr in 29221 Celle (13 Kommentare).

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Die Schnapsbrennerei in der Mietwohnung

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Neugier Morallosigkeit Waghalsigkeit Celle

Ich (m/33) beichte, dass ich seit grob drei Jahren in meiner Mietwohnung selbst Schnaps brenne. Ich bin kein Alkoholiker und trinke eigentlich ach lieber Bier - aber irgendwie fasziniert mich das Mischen und der Brennvorgang mit all seinen Einstellmöglichkeiten zu sehr.

Beichthaus.com Beichte #00034752 vom 03.01.2015 um 14:07:39 Uhr in 29221 Celle (6 Kommentare).

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Das Kleinkind, das sich Bruder schimpft

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Hass Engherzigkeit Zorn Drogen Familie Celle-Scheuen

Ich (w/18) hasse meinen Bruder! Naja, nicht so abgrundtief! Aber ich hasse ihn dafür, dass er es mit 29 Jahren nicht schafft, sein Leben auf die Reihe zu kriegen, und meine Mutter ständig enttäuscht! Er ist seit knapp 13 Jahren drogenabhängig, hat bereits einen zwei-jährigen Gefängnisaufenthalt hinter sich, verliert ständig seine Jobs und den Führerschein und mit einer eigenen Wohnung klappt es bestenfalls ein halbes Jahr, bis er sich wieder bei mir und meiner Mutter einnistet. Man muss dazu sagen, dass ich nur noch daheim wohne, bis ich dieses Jahr meine Lehre abgeschlossen habe und es mir finanziell leisten kann. Ich hasse ihn dafür, dass er seiner Familie zu Liebe sein Leben nicht auf die Reihe bekommt und unserer ganzen Familie so viel Kummer bereitet. Ich gebe ihm auch eine Teilschuld an der Trennung meiner Eltern. Ich hasse ihn, da er, obwohl er zum jetzigen Zeitpunkt eine Wohnung hat, immer zu uns kommt und den Kühlschrank leer frisst, weil er sich nichts zu Essen leisten kann!

Meine Mutter hat es schon schwer genug, jetzt wo sie den Haushalt alleine finanzieren muss, ohne meinen Vater. Vielleicht höre ich mich damit an, wie ein kleines Kind, aber ich hasse ihn dafür, dass er immer alle Aufmerksamkeit bekommt! Meine Mutter lässt sich immer weich kochen und seit ich denken kann, steht mein armer drogenabhängiger Bruder im Vordergrund! Meine Bedürfnisse werden nie berücksichtigt und das nur, weil ich ein halbwegs geordnetes Leben führe, mit einer Beziehung, Job und so weiter. Ich habe auch Gefühle, ich bin auch manchmal traurig und möchte etwas Aufmerksamkeit und Trost. Ich hasse es, dass ich dieses "Kleinkind" meinen älteren Bruder schimpfen muss! Dazu muss gesagt sein, dass er, wenn er wieder mal im Drogenrausch ist, auch noch nie davor zurückschreckte, meiner Mutter Unsummen an Geld zu klauen und seine kleine Schwester als Schlampe zu beschimpfen. Ich bitte um Absolution für meine Engherzigkeit.

Beichthaus.com Beichte #00031219 vom 17.05.2013 um 10:24:08 Uhr in Celle-Scheuen (14 Kommentare).

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Trauer um die Vergangenheit

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Fremdgehen Begehrlichkeit Verzweiflung Partnerschaft Celle

Ich (m/Mitte 20) war in meiner FSJ-Zeit ein wahnsinniger Stecher. Das klingt jetzt eingebildet, ist aber leider so. Ich habe mich damals quer durch die weibliche Abteilung des Azubi-Wohnheims gevögelt, war praktisch jeden Tag betrunken oder bekifft, und habe dabei wohl auch die eine oder andere Frau emotional verletzt, was mir heute sehr leidtut. Aber mit gerade mal 18 ist manch ein Kerl wohl so. Wenige Monate nach dem Ende meines FSJ lernte ich ein Mädchen kennen. Ein Freund fuhr mit mir in die Disco und hatte zwei Freundinnen mit eingepackt. In der Dunkelheit sah ich nicht viel, abgesehen von diesen Augen. Mein Herz rutschte mir in die Hose. Als wir bei der Disco ankamen, stellte ich fest, dass zu diesen Augen und der wunderbaren Stimme da auf dem Rücksitz auch ein toller Körper gehörte, und so ging ich zum Angriff über. Lange Rede, kurzer Sinn: Wir kamen zusammen, ich machte ihr nach sechs Monaten einen Antrag, wir heirateten anderthalb Jahre später und mittlerweile haben wir zwei Kinder. Der Punkt ist: Ich trauere mittlerweile meiner FSJ-Zeit ein wenig hinterher. Das ging einmal so weit, dass ich auf einer Feier in einem speziellen Restaurant schlussendlich die Bedienung um Wasser angebettelt habe, um den Alkohol aus meinem Blut zu treiben und dem geilen Mädel im Minirock neben mir nicht an die Wäsche zu gehen. Ehrlicherweise verstehe ich mich selber nicht, ich liebe meine Kinder und meine Frau. Sie ist schön, sexy, intelligent und sowohl Knutschen als auch Sex mit ihr sind der pure Wahnsinn, für uns beide und noch dazu nicht mal selten! Und trotzdem fühle ich mich immer wieder zu anderen Frauen hingezogen. Bis jetzt habe ich mich noch nicht dazu hinreißen lassen, auch nur mal fremdzukuscheln. Die Ehe meiner Eltern ist wegen so einer dämlichen Aktion meines Vaters zerbrochen, und meinen Kindern will ich das nicht antun! Ich bitte also um Absolution und vielleicht ein wenig Verständnis für meine Trauer um die Vergangenheit. Vielleicht hilft mir das Schreiben dieser Beichte ja dabei, diesem völlig verrückten Drang standzuhalten. Das ist alles, was ich wünsche...

Beichthaus.com Beichte #00030907 vom 20.03.2013 um 18:53:57 Uhr in Celle (19 Kommentare).

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