Warum waschen?

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Unreinlichkeit Faulheit Trägheit München

Ich bin weiblich, 25, in der Blüte meines Lebens und wasche mich nur selten. Überhaupt benutze ich gar keine Kosmetika. Eigentlich wurde ich von meinen Eltern zu großer Reinlichkeit erzogen: Zweimal am Tag Zähneputzen, mindestens einmal am Tag duschen, immer Deo sobald man in die Pubertät kommt, usw. Doch vor rund 3 Jahren begann ich diese Routine aufzugeben. Die Zähne putze ich immer noch genauso oft, aber duschen? Nein. Irgendwann habe ich mich mal gefragt: Warum eigentlich jeden Tag duschen, wenn ich keinen Sport gemacht habe? Es wurde immer weniger. Inzwischen dusche ich im Winter zweimal in der Woche, im Sommer je nach Hitzegrad, je heißer es draußen ist, umso öfter dusche ich auch, da man ja auch ohne Bewegung schwitzt. Aber selbst im Sommer kommen so nicht mehr Duschen als alle zwei Tage zusammen. Ich benutze auch bis auf Zahnpasta und Deo keine Kosmetika, nicht mal Shampoo. Alles überflüssiger Schnickschnack. Ich nehme geruchfreie, altmodische Kernseife für Körper und Haare. Mein Gesicht wasche ich sowieso nur mit Wasser, mit sonst nichts. Schminke und Make-Up kommen auch nie drauf. Und ohne dieses ganze überflüssige Zeug lebe ich besser als je zuvor. Ich komme mir richtig animalisch vor und bin dennoch sauber. Noch nie hat sich jemand über Geruch beschwert, selbst denen, die es mir sofort ins Gesicht sagen würden, ist noch nichts aufgefallen. Es ist auch kein optischer Unterschied zu meinem Aussehen vorher festzustellen, also warum sollte ich mein Geld für Schminke, Shampoo und Conditioner usw. ausgeben? Ich habe es noch keinem erzählt, würde ich auch nicht, denn gerade bei Frauen ist ja der übertriebene Reinlichkeitswahn sehr verbreitet. Ich würde geächtet werden, obwohl ich nicht rieche und sauber bin. Manchmal kriege ich sogar von Männern Komplimente, wenn ich mal 3 oder 4 Tage nicht geduscht habe, wie gut ich doch rieche. Wenn die wüssten, dass es kein Parfum ist, sondern ich das bin. Also es lohnt sich auch, irgendwie.

Beichthaus.com Beichte #00027410 vom 15.01.2010 um 23:00:54 Uhr in München (84 Kommentare).

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Spaß mit einer Honigmelone

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Masturbation Wollust Intim Studentenleben Rosenheim

Spaß mit einer Honigmelone
Ich bin Student, 24 Jahre alt und habe heute eine schwere Prüfung geschrieben. Als Belohnung bin ich danach gleich zum nächsten Billigdiscounter und habe mir eine Honigmelone geholt. Nachdem das Backrohr von der Fertigpizza noch warm war, habe ich danach die Melone […]
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Beichthaus.com Beichte #00027406 vom 13.01.2010 um 16:30:52 Uhr in Rosenheim (98 Kommentare).

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“35.000

“Folge

Fahrkarten gefälscht

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Betrug Geiz Falschheit Bahn & Co. Oldenburg

Ich habe früher regelmäßig Busfahrkarten gefälscht, aus Juni hab ich mit etwas Tipp-Ex und schwarzem Fineliner ein Juli gemacht oder auch bei Wochenkarten mal die Zahlen etwas umgeändert. Das Geld was mir meine Eltern eigentlich dafür gegeben hatten, habe ich dann für Zigaretten, Schmuck, Süßigkeiten oder sonstigen Blödsinn verpulvert. Heute tut es mir Leid, denn ich habe nicht nur den Stadtverkehr betrogen, sondern auch meine Eltern verarscht. Zum Glück ist es nie aufgeflogen, aber was tut man nicht alles in der jugendlichen Geldgier.

Beichthaus.com Beichte #00027403 vom 12.01.2010 um 19:34:14 Uhr in 23758 Oldenburg (16 Kommentare).

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Meine Schulbrote

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Verschwendung Feigheit Ekel Schule Kinder Rotenburg

Ich habe als kleiner Junge meine Schulbrote, die mir meine Mutter jeden Tag mit Liebe schmierte, nie gegessen. Doch statt sie gleich in der Schule zu entsorgen, stopfte ich sie zu Hause in meine Spielzeugtonne. Deckel auf, Brote (noch in Alufolie verpackt) rein, Deckel zu. Das ging über Jahre. Eines Tages hatte ich Hunger und kam in meiner kindlichen Dummheit auf die Idee, diese verstauten Brote zu verzehren. In meinem Kopf schien das logisch. Sie waren ja in Folie verpackt und konnten nicht schlecht werden - dachte ich. Als ich den Deckel der Blechtonne öffnete erschien mir der Geruch schon seltsam, auch dass sich die Folienklumpen irgendwie warm anfühlten ließ mich stutzig werden. Als ich das erste "Brot" auswickelte, kam nur eine gräulich-grüne Masse zum Vorschein, die mich schlagartig begreifen ließ, dass das Brot komplett vergammelt ist. Da nicht auffliegen durfte, dass ich das Brot nie gegessen hatte, zerrte ich die Tonne eines Tages, als ich alleine daheim war, auf den Dachboden. Dort suchte ich mir in der hintersten Ecke eine Stelle, an der ich diese komische gelbe "Wärmedämmwolle" anhob, die einfach nur unterhalb der Dachziegel lose aufgelegt war, und stopfte alle Gammelpäckchen darunter. Ich weiß nicht, ob sich das alles mittlerweile schon abgebaut/zersetzt hat, wir sind ein paar Jährchen später umgezogen.


Damit sich dieses Drama nicht wiederholt, habe ich dann alle meine Brote unangetastet am Ende des Schultages in den Mülleimer des Klassenzimmers geschmissen. Das Ende vom Lied: mein bester Freund erzählte meiner Mutter, dass ich die Brote immer in den Müll werfe. Sie schmierte mir dann keine Brote mehr. War auch besser so. Tut mir Leid, Mutti! Zum Glück weiß niemand, was mit den anderen Broten geschehen ist.

Beichthaus.com Beichte #00027401 vom 12.01.2010 um 07:58:19 Uhr in 27356 Rotenburg (Hindenburgstraße) (24 Kommentare).

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“Beichte

400 Euro in einer Nacht verdient

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Prostitution Drogen Urlaub Berlin

Vor ein paar Jahren bin ich nach Berlin gefahren um dort ein Großstadtwochenende zu verbringen. Normalerweise lebe ich auf dem Land und freute mich deswegen schon sehr auf etwas Trubel. Dort angekommen lief ich etwas durch die Straßen und gelangte eher zufällig auf […]
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Beichthaus.com Beichte #00027400 vom 11.01.2010 um 18:57:02 Uhr in Berlin (45 Kommentare).

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