Beichthaus.com Beichte #00039996 vom 06.07.2017 um 20:31:00 Uhr
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Einer der Möglichkeiten für mich den
Alltag zu entfliehen, ist es eine unterhaltsame Nacht im Casino, mit vielen aufregenden Spielen zu erleben.
Wer verbringt nicht gerne einen schönen Abend mit seiner Partnerin- oder seinem Partner. Wenn es ein ganz besonderer Abend werden soll und wir mit einem reichhaltigen Abendessen bei einem guten Wein in einem schicken Restaurant beginnen, dann ziehe ich mich dafür natürlich sehr elegant an, mit guten Schuhen um vielleicht noch spät in der Nacht bis in den frühen Morgenstunden gemeinsam das Tanzbein zu schwingen.
Doch schon seit langer Zeit verbringe ich sehr gerne auch eine Nacht im Casino. Spass, Vergnügen und Unterhaltung heißt dabei das Motto. Und genau das erwartet mich ständig, wenn ich mit meiner Lebensgefährtin das Casino besuche. Bei den unzähligen Casinospielen, wie den vielen Spielautomaten, das Roulette, erfreue ich mich am meisten bei den Kartenspielen wie etwa Poker, Black Jack, Baccarat und mehr.
Seit Kurzem aber hat meine Leidenschaft für Casino Besuche Konkurrenz bekommen. Denn neuerdings genieße ich jetzt auch Online Casino, wie zum Beispiel das
Leo Vegas. Klar, einen schönen Abend selber "physisch" im Casino steht bei mir immer noch an erster Stelle, doch auch vor meinem Computer, komme ich auf den Genuss von einer Nacht im Casino.
Ich würde Ihnen gerne eine kleine Geschichte erzählen, was mir an einer Nacht passiert ist. Meine Frau ist an diesem Abend zu Hause geblieben und ich traf mich mit einigen Freunden für eine Nacht im Casino.
Wie schon erwähnt, bin ich eigentlich eher ein Fan der Kartenspiele, doch an diesem Abend, entschied ich mich mein Glück an den Spielautomaten zu probieren. Nach einigen Spielrunden konnte ich meinen Augen nicht glauben. Ich habe tatsächlich gewonnen, und nicht wenig. Freude kam auf. Ich war überglücklich. Wieder zu Hause sprang und tanzte ich durch die Wohnung und weckte meine Frau. Mit müden Augen sah sie mich an und verstand den Grund meiner Freude nicht.
Ich sagte nur: „Liebling, packe deine Koffer!“ Erstaunt sah sie mich an und verstand immer noch nicht, weshalb ich so glücklich bin. Mit wenigen Worten erzählte ich ihr, was geschah, glücklich umarmte sie mich und sprang aus dem Bett.
Einige Wochen später ging unser Flug in die
Malediven. Herrlich, zwei Wochen Sonne, Strand und Cocktails. Welch eine unvergessliche Nacht im Casino!
Am liebsten sind mir natürlich die Patienten, die anrufen und erzählen: "Mir ist vor vier Wochen ein Zahn abgebrochen und jetzt tut das weh." Diese Patienten wollen jetzt gleich behandelt werden. Wenn der Zahn vor vier Wochen abgebrochen ist, wieso bist du nicht dann schon zum Zahnarzt gegangen? Nein, da tat es ja noch nicht weh. Oder die Patienten, die sich OHNE anzurufen einfach zur Praxis begeben, und dann da vor einem stehen. Sie haben Schmerzen. Das muss jetzt gemacht werden. Hier eine kleine Beichte: Diese Patienten schicke ich meist weg und lasse sie eine Stunden später wieder kommen, auch wenn eigentlich gerade Zeit wäre. Es geht ums Prinzip. Oder noch etwas, ist mir heute Morgen in der Praxis passiert. Eine Patientin muss weit zur Arbeit fahren und will um 7:30 Uhr behandelt werden, da sie Schmerzen hat. Die Praxis öffnet um 8 Uhr. Um 7:30 Uhr sind die ZMFs gerade in der Praxis angekommen und machen die Zimmer Behandlungstauglich. Dass so etwas gemacht werden muss, versteht keiner. Die Stühle müssen vorbereitet werden! Das Ganze dauert nun mal.
Aber diese Patientin war der Ansicht, wir müssen unsere Arbeitszeit nach ihr richten. Nein, müssen wir nicht! Wir gehen unserer Arbeit nach! Das Gute ist, dass wir in solchen Fällen unseren Chef auf unserer Seite haben. Er verteidigt uns, wenn eine Patientin sich darüber auslässt, dass sie nicht direkt eingeladen wurde, wann sie es wollte. Dass sie eine halbe Stunde warten musste (da sie ohne Termin gekommen ist und ohne anzurufen). Sie hätten doch alle solche Schmerzen! Und am Schlimmsten sind die, die anrufen und sagen sie hätten akute Schmerzen und könnten nicht essen, haben nicht geschlafen und die Tabletten würden auch nicht mehr helfen. Diese Patienten haben oberste Priorität! Sie kommen in die für sie vorgesehenen Pufferzeiten! Und dann kommt einer von diesen Notfällen und im Behandlungszimmer stellt sich heraus: Der Typ hat überraschend frei bekommen und ihm tut gar nichts weh. Er musste nur mal wieder zur Kontrolle... Bei so etwas könnte ich ausrasten!
Ein Tipp an alle, die so etwas auch mal abziehen: Wir ZFMs und auch der Zahnarzt sind auch nur Menschen. Wenn ihr plötzlich freibekommt und sonst nicht zum Zahnarzt könnt, da die Arbeitszeiten sich überschneiden, sagt es einfach, Kontrollen bekommt man immer unter. Die dauern meistens 5-10 Minuten. Wenn überhaupt. Das ist kein Aufwand! Wenn ihr einen Termin habt und am Vortag feiern wart und euch deswegen nicht wohlfühlt, sagt es uns und sagt den Termin ab! Wir verstehen das! Wenn draußen super Wetter ist und ihr mitten am Tag oder nach eurem Feierabend einen Termin habt und ihr wollt lieber zum See gehen, statt beim Zahnarzt zu sitzen, könnt ihr es auch sagen! Wir würden auch lieber zum See als beim Zahnarzt zu sein. Wenn ihr euren Termin verpennt habt, dann ruft ruhig an und entschuldigt euch oder so etwas. Ich kann verstehen, dass das unangenehm ist, aber Fehler zu machen ist Menschlich! Ehrlichkeit ist so viel besser als einfach nicht zu kommen oder sich eine abenteuerlustige Geschichte auszudenken!
Wir sind Menschen, keine Sklaven. Wir sind wie ihr! Und das gilt nicht nur für zahnmedizinische Fachangestellte. Es geht um alle da draußen, die beim Arzt arbeiten oder irgendwo, wo man sonst noch Termine braucht. Behandelt uns menschlich! Nun ist es raus, aber irgendwie tut es mir immer wieder leid, dass ich mich so über diese Patienten aufrege und hiermit beichte ich das auch. Ich beichte, dass ich mich aufrege und diese Menschen dann etwas "fies" behandle. Ich lasse sie spüren, dass mir ihr Verhalten gegen den Strich geht - aber das zum Glück auch nur so lange, bis der Patient geht. Wenn er zum nächsten Termin kommt, bin ich wieder so freundlich wie es sich für eine Verwaltungsfachangestellte gehört.