Schmutzige E-Mails an den Kollegen

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Wollust Dummheit Kollegen Hamburg

Ich (m/24) habe mich im Büro total blamiert. Aber erst einmal zur Vorgeschichte. Seit sechs Monaten arbeitet ein neuer Kollege (m/23) in unserem Büro, als ich ihn zum ersten Mal gesehen habe, war ich bereits hin und weg, denn er sieht aus wie der heiße Dunkelhaarige […]
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Beichthaus.com Beichte #00040555 vom 29.10.2017 um 18:47:09 Uhr in Hamburg (15 Kommentare).

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Meine große Liebe wird von einer Stalkerin zerstört!

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Verzweiflung Begehrlichkeit Misstrauen Partnerschaft

Ich (w/23) habe heute mit meinem Freund, mit dem ich seit fünf Jahren zusammen bin und der meine große Liebe ist, Schluss gemacht. Mir laufen den ganzen Tag und auch an den Tagen zuvor die Tränen, da ich meinen Freund liebe - wir wollten sogar einmal Kinder haben. Doch ich kann einfach so nicht mehr weiterleben - der Grund ist seine Ex-Freundin. Sie waren zwei Monate zusammen und sie stalkt uns, seit wir uns vor fünf Jahren kennengelernt haben. Mein Freund schafft es nicht, sie aus seinem Leben zu verbannen, weil sie psychisch krank ist und ständig mit Selbstmord droht. Sie kennen sich seit der Grundschulzeit, waren gut befreundet und kamen mit 17 zusammen - was aber nur zwei Monate andauerte, da sie einfach nicht füreinander gemacht sind. Sie wollte ihn immer haben - geliebt hat sie ihn nie, das hat man direkt gemerkt. Ich musste mehrfach die Handynummer wechseln, da mein Freund sie immer wieder in die Wohnung gelassen hat, wenn sie klingelte (bzw. damals, als er noch daheim gewohnt hat, ins Haus seiner Eltern). Und sie schaffte es immer wieder, in einem unbemerkten Moment in seinem Handy nach meiner Nummer zu suchen. Sie hat mir die unmöglichsten Geschichten erzählt, dass mein Freund und sie seit Jahren eine Affäre hätten, dass sie schwanger sei (was alles nicht stimmte).

Mein Freund ist der gutmütigste Mensch der Welt, aber leider zu gutmütig. Ich bin auch sehr gutmütig, auch oft zu sehr, aber es gibt bei mir Grenzen - und bei ihm leider nicht. Erzählt ihm jemand eine Leidensgeschichte, möchte er sofort helfen, und so schafft er es nicht, dieser Kranken klarzumachen, dass sie aus unserem Leben zu verschwinden hat. Ich habe ihn mehrfach darum gebeten, ich habe richtig gefleht. Und mehrfach von einer Trennung gesprochen - doch ich konnte es nicht. Ich liebe diesen Mann, doch ich habe Angst vor dieser Frau. Ich möchte nicht irgendwann tot in irgendeinem Hauswinkel enden, denn ich traue ihr viel zu. Mein Freund wollte nie zur Polizei, weil ihm das Mädel irgendwie doch immer leidtut. Jetzt ist erstmal eine Funkstille - aber ich hoffe so sehr, dass er endlich einsieht, wie sehr diese Frau unsere beiden Leben zerstört. Sogar ihre Eltern haben den Kontakt zu ihr abgebrochen, nur mein Freund schafft es nicht und lässt sich von ihr tyrannisieren. Er hat sie sogar schon bei uns in der gemeinsamen Wohnung schlafen lassen. Ich kann nicht mehr. Hoffentlich sieht er es jetzt ein - ich liebe ihn und kann mir keine Beziehung mit einem anderen Mann vorstellen.

Beichthaus.com Beichte #00040546 vom 27.10.2017 um 18:33:13 Uhr (7 Kommentare).

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“Folge

Rückfall in Magersucht und Bulimie

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Selbstverletzung Sucht Zwang Ernährung Schwangerschaft

Ich (w/29) habe mich nach anderthalb Jahren Abstinenz eben wieder das erste Mal selbst herbeigeführt erbrochen, nachdem ich mich überfraß. Früher litt ich sehr lange unter Magersucht und Bulimie, dies wurde durch eine Therapie aber deutlich besser. Seit der Geburt meines ersten Kindes bin ich symptomfrei gewesen. Nun bin ich aber wieder schwanger und fühle mich fett und habe ständig Heißhunger. Ehrlich gesagt, tat es gut, mich gerade zu erleichtern, aber ich schäme mich zutiefst und hoffe, dass es nur ein kleiner Rückfall war. Es tut mir auch für mein ungeborenes Baby leid, auf der anderen Seite müssen sich andere Schwangere auch oft aus Übelkeit erbrechen - ein Problem, das ich zum Glück nicht habe.

Beichthaus.com Beichte #00040539 vom 26.10.2017 um 14:20:19 Uhr (5 Kommentare).

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Ich kann meiner Mutter nicht verzeihen

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Aggression Selbstsucht Engherzigkeit Mutter

Ich (w/27) hatte lange Zeit ein schlechtes Verhältnis zu meiner Mutter. Es fing schon in meiner Kindheit an, die alles andere als behütet und unbeschwert war. Meine Eltern trennten sich früh und damit fing der Schlamassel an. Meine Mutter konnte nicht alleine sein und fand immer schnell neue Typen, zu denen sie dann meistens direkt - mit meiner Schwester und mir - gezogen ist. Beim kleinsten Problem mussten wir wieder umziehen, die Beziehungen hielten meist nie lange und ich besuchte in meiner Grundschulzeit viele verschiedene Schulen wegen der Umzüge und konnte mir nie wirklich eine Heimat aufbauen. Irgendwann wurde es mit einem Typen doch etwas ernster und sie wurde schwanger. Ab der Zeit begann sie, sich nur noch für ihren neuen Mann und ihr Baby zu interessieren, meine Schwester und ich wurden vernachlässigt. Zudem versuchte sie, das Verhältnis zu unserem Vater zu zerstören, da sie den Wunsch hegte, mit dem neuen Mann "eine Familie" zu sein und dass wir ihn als wahren Vater anerkennen. Meine Schwester und ich spielten dieses Spielchen nicht mit und ich begann bereits im Alter von 8 Jahren das Reden mit meiner eigenen Mutter einzustellen und mich komplett in meine innere Welt zurückzuziehen.

Immerzu hat sie beim kleinsten Problem ihren Job gekündigt oder ist uns gegenüber ausgerastet. Andere Menschen waren per se immer böse und sie lästerte über jeden, der schief guckte. Mittlerweile ist sie auch vom Vater meiner Halbschwester lange geschieden und pflegt seitdem eine Beziehung zu einem machtbesessenen Psychopathen, der sie nur verarscht. Allerdings hat er Geld und ist gebildet, was sie ungemein beeindruckt. Er versuchte am Anfang der Beziehung auch uns zu manipulieren, aber darauf sprangen wir nicht an, weshalb er begann, uns zu schneiden. Da ich inzwischen auch erwachsen bin und sehr viele Therapien gemacht habe, habe ich erkannt, dass meine Mutter eigentlich ein sehr einsamer Mensch ist, die ihre Kinder liebt, aber diese Liebe aufgrund ihrer eigenen Probleme nie transportieren konnte. Seit zwei Jahren bin ich selbst Mutter und möchte, dass meine Tochter Kontakt zu ihrer Oma hat. Die beiden lieben sich auch heiß und innig und ich gebe meiner die Chance, bei ihrem Enkelkind vieles wiedergutzumachen.

Nun zu meiner Beichte: Ich schaffe es einfach nicht gänzlich, inneren Frieden zu finden. Immer wieder kochen Geschichten aus meiner Kindheit hoch oder ich muss mich über ihren Lebensgefährten auslassen, der seit Jahren ein Doppelleben führt, was sie einfach nicht wahrhaben möchte. Das führt dazu, dass ich sehr oft ausfällig und gemein zu meiner Mutter bin. Ich habe einen guten Job, eine glückliche Beziehung, ein Haus und ein tolles Kind und nehme das als Anlass, mich über sie zu stellen und sie das spüren zu lassen. Dafür verachte ich mich selbst. Zudem raste ich regelmäßig aus, weil sie sich in unsere Erziehung einmischt, indem sie z. B. schlecht über die Tagesmutter redet, die meine Tochter betreut. Ich beichte, dass ich mich nicht davon distanzieren kann und die Vergangenheit viel zu oft Teil meiner Gegenwart wird.

Beichthaus.com Beichte #00040538 vom 26.10.2017 um 12:21:17 Uhr (5 Kommentare).

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“Beichte

Taschengeld im Internet aufbessern

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Betrug Habgier Shopping Internet Bochum

Mir ist als Schüler mit einem spärlichen Taschengeld eine geniale Geldschöpfungsmethode eingefallen - dazu war es lediglich notwendig, die Möglichkeiten des damaligen Internets so umfassend zu nutzen wie es einem 13-Jährigen möglich war. Ich ging also häufiger her und und füllte beim Club Bertelsmann meinen Warenkorb mit hochkonvertiblen Produkten wie PC-Spielen bis zu einem Kaufpreis von 50 Euro, denn als Neukunde winkten einem nicht nur Versandkostenfreiheit, sondern auch ein Neukundenbonus von eben jenen 50 Euro - Rechnungsbetrag also 0 Euro. Damals war es nicht nötig, sich mit so modernem Schnickschnack wie einer E-Mail-Adresse zu registrieren; auch eine Abfrage, ob entsprechende Person etwa existent war, fand nicht statt. Es genügte, wenn der Name in etwa dem entsprach, was auf dem Klingelschild stand und schon durfte ich mich alle 2-3 Tage auf Besuche vom DHL-Mann freuen. Als Halbtags-Schüler war ich sowieso Empfänger für alle Pakete des Hauses, also durfte ich über alle Nachbarn streuen.

Spiele, die mich interessierten, wurden dann kurzfristig installiert, durchgespielt, ggf. auch einmal gebrannt, und dann zu Geld gemacht - meist wollte ich aber Neuware "OVP" loswerden. Mit etwa 70 bis 90 % des Listenpreises konnte man den ganzen Krempel ruckzuck wieder loswerden, denn so lustige Erfindungen wie Online-Registrierung oder Steam gab es damals noch nicht. Mein Konto füllte sich also regelmäßig mit Beträgen zwischen 30 bis 50 Euro, ohne dass ich besonderen Aufwand treiben musste. Einige Wochen später kam dann Post an die fiktiven Neukunden, die ich mit dem Vermerk "Empfänger verzogen/verstorben" im nächstgelegenen Briefkasten entsorgte. Nie wieder etwas von denen gehört. Die Masche funktionierte hervorragend, sodass ich bald auch mein Tätigkeitsfeld etwas erweiterte und auch irgendwann hochmoderne 60-GB-Festplatten bestellte und ausrangierte 400-MB-Modelle zurückschickte, die ich vom Schrott geholt habe. Ich weiß nicht, wann oder warum ich meine Betätigung in diesem Feld eingestellt habe, aber sicher hatte auch der Aspekt der herannahenden Strafmündigkeit etwas damit zu tun.

Beichthaus.com Beichte #00040516 vom 22.10.2017 um 22:13:04 Uhr in Bochum (5 Kommentare).

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