Die Farm am Arbeitsplatz

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Drogen Sucht Stolz Arbeit Rotenburg

Ich beichte, dass ich bei der Arbeit Drogen züchte. Ich habe vor sechs Monaten meine Ausbildung angefangen und die läuft auch echt super. Nur war mir mein Arbeitsplatz zu langweilig, deshalb habe ich mir eine ganz kleine Salvia-Pflanze an den Platz gestellt, direkt neben meinem Bildschirm. Sie wächst und gedeiht, es ist eine wahre Pracht. Keiner hier kennt die Pflanze und wenn mal einer fragt, was das für eine ist, sag ich einfach, dass es sich um eine Heilpflanze handelt, die ich bei Obi in der Gartenabteilung gekauft habe. Ich brauche mich nicht einmal um die Pflanze kümmern, weil jeden Tag die Putzfrau durch das Büro geht, die Blumen gießt und den Blumen dabei noch gut zuredet "Schön wachsen". Zweimal die Woche ernte ich ein paar Blätter ab, um mich am Wochenende in die Salviawelt entführen zu lassen.

Beichthaus.com Beichte #00028838 vom 15.04.2011 um 14:46:33 Uhr in 27356 Rotenburg (30 Kommentare).

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Toilettenpapier auf Staatskosten

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Geiz Diebstahl Geld Dresden

Ich (m, damals 25) war vor einigen Jahren arbeitslos. Ich war schon auf Hartz IV gelandet und musste also sparen wo es nur ging. Einmal pro Monat musste ich ins Jobcenter zu meinem Arbeitsvermittler. Nachdem ich diesen besucht hatte, bin ich immer durch die Gänge gelaufen und habe aus allen öffentlichen Toiletten das Klopapier gemopst, da selbst dieses bei mir zu Hause aufgrund des Geldmangels knapp war. Bis mein Rucksack voll war, das waren immer 8 - 10 Rollen. In meiner Stadt gibt es ein ziemlich großes Jobcenter mit fünf großen Etagen und auf jeder gibt es mindestens 3 öffentliche Toiletten mit je 2 Kabinen fürs große Geschäft, plus natürlich die Toiletten für das andere Geschlecht.
So war es also ein leichtes Spiel genügend Rollen zu bekommen. Ich habe auch immer nur die genommen, die noch neu waren, so das nach mir auf jeden Fall noch für den nächsten genügend Papier da war. Und das Klopapier auf dem Arbeitsamt ist gar nicht mal schlecht, es hat eine recht gute Qualität. Ich beichte also, dass ich von unserem Staat ziemlich viel Klopapier geklaut habe. Inzwischen habe ich übrigens seit mehreren Jahren einen festen Job und kaufe mir mein Klopapier wieder selbst.

Beichthaus.com Beichte #00028836 vom 14.04.2011 um 22:23:07 Uhr in 01069 Dresden (Budapester Straße 30) (28 Kommentare).

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Meine Frau ist Schuld

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Vandalismus Lügen

Ich habe vor 6 Wochen eine Op am Fuß gehabt und bin immernoch bisschen unsicher beim laufen. Ich bin neulich auf dem Weg zum Einkaufen um die Ecke an meinem Auto vorbei und gestolpert. Dabei habe ich leider den Spiegel unglücklich erwischt und ihn aus der Fassung gedrückt. Weil ich keine Ahnung hatte wie ich den wieder rein bekomme, bin ich einfach zu einer Werkstatt und hatte nicht den Mut meine Tat zuzugeben und meinte meine Frau hätte beim Einparken nicht aufgepasst. es tut mir Leid.

Beichthaus.com Beichte #00028828 vom 13.04.2011 um 22:35:08 Uhr (9 Kommentare).

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Der Pfandbon

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Diebstahl Schamlosigkeit Shopping Freiburg

Als ich eben bei Aldi einkaufen war, lief ich an dem Leergutautomaten vorbei und bemerkte einen Pfandbon, den wohl jemand vergessen hatte herauszuziehen. Schwupp war er in meinen Händen und siehe da, da hatte jemand 22 PET-Flaschen abgegeben für einen Pfandwert von 5,50 Euro. Ich gestehe ohne jegliche Scham den Pfandbon eingesteckt und abgegeben zu haben; bei einem Einkauf von 18 Euro macht das schon Laune. Ich frag mich bloß, wie jemand so verpeilt sein kann, mit 22 Pfandflaschen reinzulaufen und dann den Bon zu vergessen. Mich hat es gefreut.

Beichthaus.com Beichte #00028820 vom 12.04.2011 um 18:52:51 Uhr in Freiburg (22 Kommentare).

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Das Autorennen

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Dummheit Waghalsigkeit Auto & Co. Neckarsulm

Im Alter von 20 Jahren hatte ich mir als Autonarr schon einen älteren Sportwagen mit um die 200 PS angeschafft. Darauf, in jungen Jahren so ein Auto zu fahren, war ich natürlich wahnsinnig stolz und daher ließ ich es an der Ampel immer gerne darauf ankommen, wenn andere neben mir mit dem Gas gespielt haben. Das ganze steigerte sich mit der Zeit zu regelrechten Autorennen, die auf der Landstraße oder der Autobahn veranstaltet wurden. So war es auch an einem Abend, als ich mit Freunden spät abends stand und quatschte. Es kam mit lautem Getöse ein anderer junger Typ herangefahren und wir spekulierten schon, wie viel PS der wohl haben mag, bis einer ihn erkennt und anspricht, ob er nicht mal gegen mich fahren wolle. Ich war an dem Tag eigentlich nicht gut drauf und zuerst dagegen, da der andere aber sofort zusagte und Anspielungen machte, ließ ich mich aber letztendlich auch noch überreden. Aus irgendeinem schicksalhaften Grund wollte ich an diesem Tag partout keine Beifahrer dabei haben. Schließlich fuhren wir auf eine nahe gelegene Autobahn ohne Tempolimit unsere Autos aus und voller Stolz über meinen Sieg habe ich ihn auf der Abfahrt vorgelassen. In dieser Abfahrtskurve ging er zum ersten Mal so in die Eisen, dass ich gerade noch einen Auffahrunfall verhindern konnte. Auf dem Rückweg zur Tankstelle nahmen wir die Landstraße, dort sind Tempo 70 erlaubt. Da ich durch sein Ausbremsen sauer war, fuhr ich ihm sehr dicht auf, obwohl wir streckenweise mit über 150km/h unterwegs waren. In einer leichten Rechtskurve, in der wegen einer Kreuzung ein kurzes Stück nur 50 erlaubt waren, hatte er zum zweiten Mal unerwartet stark gebremst. Da ich gerade am Schalten war, habe ich beim gleichzeitigen Bremsen irgendwie den falschen Gang erwischt, sodass die Hinterräder des Wagens komplett blockierten und ich bei ungefähr Tempo 140 ins Schleudern kam. Mit heftigen Lenkbewegungen habe ich vergeblich versucht den Wagen zu fangen, flog dann querlinks ab, über einen kleinen Graben, den dahinter liegenden Gehweg, eine Straßenlaterne und eine Wiese in eine Hecke hinein. Völlig perplex schaltete ich den immer noch laufenden Motor ab und stieg wundersamerweise unversehrt aus. Was ich sah war ein in V-Form verbogener Laternenmast und ein umgepflügter Rasen. Der Typ muss zwar genau gesehen haben, was passiert ist, ist jedoch einfach weitergefahren!


Ich war noch am überlegen, wie ich aus der Situation rauskomme, da fuhr auch schon eine Streife mit Blaulicht heran. Ein Anwohner hatte wohl was gehört und sie alarmiert. Immer noch perplex hatte ich für die junge Polizistin keine bessere Ausrede parat als "ich musste einem Kätzchen ausweichen", was sie mir scheinbar abkaufte. Sie hatte mich auch auf die Geschwindigkeit angesprochen, woraufhin ich reumütig zugab, dass ich wohl schon 60 oder 65 anstatt 50 gefahren bin. Die Polizistin nickte verständnisvoll, obwohl sie sicher wusste, dass beides eine schiere Lüge war. Sie sagte mir, dass wahrscheinlich drei Punkte und ein Bußgeld auf mich zukommen würden, mein Wagen wurde abgeschleppt (Totalschaden) und ich war circa 1.000 Euro für die zerstörte Laterne los. Mich plagte ein paar Tage später doch noch das Gewissen und ich rief die Polizistin an, um ihr zu gestehen, dass ich doch etwas schneller war und es noch einen Beteiligten mit Fahrerflucht gab. Sie sagte mir, dass sie froh sei, dass ich doch noch ehrlich war, aber meine Aussage einiges an Konsequenzen nach sich ziehen würde. Ich hatte natürlich lange Angst den Führerschein zu verlieren, bis zum heutigen Tage habe ich jedoch nichts mehr von dem Vorfall gehört und bin darüber auch nicht sonderlich traurig.


Ich beichte also, dass ich sehr leichtsinnig mich und andere Verkehrsteilnehmer in Gefahr gebracht habe. Ich weiß immer noch nicht, ob er das damals absichtlich machte oder sich verschätzte. Aufs Gas trete ich übrigens auch heute noch gerne allerdings nur noch auf dafür vorgesehenen abgesperrten Rennstrecken wie dem Hockenheim- oder Nürburgring.

Beichthaus.com Beichte #00028814 vom 11.04.2011 um 12:04:08 Uhr in 74172 Neckarsulm (L1101) (24 Kommentare).

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