Mein ungesunder Raucher-Lebensstil

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Waghalsigkeit Gesundheit Kassel

Ich (w/42) gestehe, dass ich morgens im Bett erst mal auf nüchternen Magen eine Zigarette rauche, um sodann meine leider notwendigen Medikamente mit einer Dose Red Bull hinunterzuspülen. Meinen ersten Kaffee trinke ich anderthalb Stunden später im Büro und überbrücke die Zeit mit circa zehn weiteren Zigaretten.

Beichthaus.com Beichte #00041323 vom 05.06.2018 um 22:28:03 Uhr in Kassel (13 Kommentare).

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Mein Kollege, der Dummschwätzer

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Aggression Zorn Kollegen Dortmund

Ich arbeite neben dem Studium in einem Hotel und Restaurant. Gestern Mittag war es wieder soweit, dass ich ran musste. Ich war diesmal nur zum Zapfen eingeteilt. Also stand ich an der Theke und zapfte fröhlich vor mich hin, bis ein Arbeitskollege kam.
Dieser Mann ist so unglaublich nervig, ein Schwätzer, kann keine fünf Sekunden den Sabbel halten. So auch diesmal! Plötzlich platzte es aus mir raus, dass er die Gusche halten soll, weil er mir wahnsinnigst auf die Eier geht. Und das ist noch nett ausgedrückt.

Mein Problem liegt nun darin, dass ich ein schlechtes Gewissen habe, weil ich ihn so angefahren habe, vorallem so plötzlich. Aber irgendwie habe ich wiederrum doch kein schlechtes Gewissen, weil er mir wirklich auf den Pinn ging. Vorallem hat er danach nicht mehr mit mir geredet. Die restlichen Arbeitskollegen haben nur geschmunzelt, weil die das Gequatsche auch nur zu gut kennen. Ich bitte hiermit um Absolution.

Beichthaus.com Beichte #00041319 vom 04.06.2018 um 00:38:45 Uhr in Dortmund (13 Kommentare).

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Was bei AirPlay schief gehen kann

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Morallosigkeit Dummheit Zürich

Ich (m/23) beichte, dass meine niederen Triebe durch meine Unbedarftheit in technischen Angelegenheiten auf peinlichste Weise entlarvt wurden. Meine Freundin hat eine Stereoanlage, mit der man sein Smartphone koppeln kann, um Lieder abzuspielen. Vor ein paar Wochen hat meine Freundin mir gezeigt, wie ich Smartpohone und Anlage verbinde. Ein paar Stunden darauf habe ich einen Annäherungsversuch bei ihr gemacht, sie hatte aber geraded keine Lust auf Sex. Da bin ich auf das Klo mit meinem Smartphone und habe mir einen heißen Clip aus dem Internet angesehen. Leider konnte ich keinen Ton hören, kam aber trotzdem heftig. Wieder bei meiner Freundin im Zimmer, hat sie mir eine ziemliche Szene gemacht und war stock sauer! - Der Ton meines heißen Clips ist aus ihrer Stereoanlage gekommen.

Beichthaus.com Beichte #00041316 vom 02.06.2018 um 01:28:22 Uhr in Zürich (15 Kommentare).

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Ein Beruf, der an die Grenzen geht

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Faulheit Verzweiflung Arbeit

Ich (m/27) beichte hiermit, dass ich die meiste Zeit meiner Arbeit vor dem PC verbringe, im Beichthaus lese und sonst irgendwo herumsurfe. Ich arbeite mit schwerst geschädigten Menschen (Intelligenzminderung, geschädigt aus dem Elternhaus oder psychische Behinderung), deren Verstand nicht mal eine kleine Kaffeetasse füllen würde. Ich habe früher sehr gern in diesem Beruf gearbeitet, doch seit ich diese Stelle vor circa 2,5 Jahren angetreten habe, ist mir viel von meiner Freude und meinem Elan in diesem Beruf vergangen.

Die Bewohner streiten sich dauernd wegen nichts und dann müssen wir immer den Scheiß schlichten. Wohl wissend, dass es Morgen genauso weiter geht. Die meisten Bewohner möchten sich vor dem Zimmer aufräumen und ihren Diensten drücken, verstopfen regelmäßig die Toiletten und sind generell hinterfotzig und falsch. Wir bekommen sehr oft extreme Fälle. weswegen wir auch öfters die Polizei im Hause haben. Die Leute rasten aus und schmeißen Geschirr oder Besteck durch die Gegend, schreien herum, beleidigen aufs gröbste und verlangen immer was. Ich mache so gut wie gar nix mehr für diese bestimmten Bewohner, da das Gehalt zum kotzen ist, wir keine Überstunden bezahlt bekommen und weil ein normaler Dienst bei mir circa 17 Stunden lang ist, wobei die Nachtbereitschaft nicht bezahlt wird. Wochenenden, an Feiertagen oder Brückentagen geht mein Dienst sogar 24 Stunden lang. Außerdem beichte ich, dass ich auch seit langem keine Freude mehr in meinem Leben habe. Ich wohne allein in einer Wohnung ohne Internet, habe alle meine Freunde und Bekannten für diese Stelle zurück gelassen und kann so gut wie gar nichts unternehmen, weil ich im hinterletzten Kaff wohne.

Ich fühle mich langsam ausgebrannt und leer und habe die Fantasie bestimmten Leuten eine Denk-Schelle zu verpassen, wenn diese mal wieder anfangen sich dumm aufzuführen. Versteht mich bitte nicht falsch, nur weil man behindert ist, heißt das nicht, dass man dumm ist. Im Gegenteil, diese Menschen haben manchmal eine emotionale Intelligenz wie sie vielen Leuten heutzutage fehlt oder eine Wärme an sich, die man selten findet. Ich schätze solche Menschen und habe diesen Beruf nicht ohne Grund gewählt. Das alles fehlt allerdings den 95 % der Bewohner, die hier wohnen. Ich hoffe, auf Absolution und Verständnis und natürlich auf bessere Bewohner mit denen das zusammenarbeiten natürlich wieder Spaß macht.

Beichthaus.com Beichte #00041300 vom 27.05.2018 um 11:52:40 Uhr (9 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Meiner neuer jüdischer Freund

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Betrug Falschheit Familie

Ich (w/18) lebe bei meiner Oma (82 Jahre alt). Mein Opa starb letztes Jahr. Ich bin bei meinen Großeltern aufgewachsen, da meine Mutter eine schwere psychische Krankheit hat und nicht für mich sorgen konnte. Über meinen Vater weiß ich nichts. Meine Oma ist die einzige, die ich aus der Familie noch habe. Leider scheint sie eine Antisemitin zu sein. Ich habe das lange verdrängt. Sie hat öfter Vorurteile rausgehauen, dass alle Juden die heute in Deutschland leben keine Steuern zahlen müssen und Wohnungen bezahlt bekämen, dass es damals durchaus Gründe für den Antisemitismus gab; da es viele jüdische Geschäftsleute gab, die die Leute übers Ohr gehauen hätten. Sie meinte, wir werden leider nie die ganze Wahrheit wissen. Nun sagte sie aber auch, sie wäre nicht antisemitisch; sie stelle nur fest. Nun habe ich seit acht Monaten einen Freund (wir gingen in die selbe Schule), der jüdischer Herkunft ist. Er ist nicht religiös. Die ganze Familie ist sehr modern.

Ich beichte, dass ich ihn und meine Oma belogen habe. Er hat einen sehr jüdisch klingenden Nachnamen. Ich habe ihr gesagt, er heiße Maier. Ihm habe ich gesagt, dass meine Oma meinte, er sei ihr sympathisch. Dass ich ihn vor ihr umtaufte erwähnte ich nicht. Mir ist das unangenehm. Er würde denken, sie ist ein schlechter Mensch. Nun habe ich aber Angst, dass es doch mal zur Sprache kommt und meine Oma mich rauswirft oder dass er Schluss macht. Schlimmstenfalls beides. Ich bin total überfordert.

Beichthaus.com Beichte #00041299 vom 27.05.2018 um 01:06:18 Uhr (25 Kommentare).

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