Ich bin ein Opfer meiner Triebe

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Morallosigkeit Maßlosigkeit Familie

Vor Jahren habe ich mit der neuen Frau meines Vaters geschlafen. Er war im Entzug, sie war einsam und ich erinnerte sie so an ihn. Ich war 18 und fand sie stets attraktiv. Damals galt es in meinem Freundeskreis auch als cool, mit einer Milf geschlafen zu haben. Außerdem war ich sauer auf meinen Vater. Der Entzug, dass er nicht da war, dass auf ihn mal wieder kein Verlass war. Heute bereue ich es sehr und ihn trifft auch keine Schuld. Er hätte es sich ja sicher auch anders gewünscht. Aber damals habe ich mich verführen lassen. Es war übrigens überhaupt nicht schön!

Keine Ahnung, ob dieses Erlebnis mich sexuell in eine inzestuöse Richtung gepolt hat oder ob meine Familie einen Klatsch weg hat, was sowas angeht. Jedenfalls schlief ich in den folgenden Jahren zwei Mal mit meiner Cousine. Das war super und wir finden bis heute nix schlimmes dran. Wir haben natürlich verhütet. Zuletzt ergab es sich sogar, dass ich mit meiner Halbschwester (die Tochter meines Vaters und besagter Frau, die mich damals verführte) in der Kiste gelandet bin. Das war übrigens wieder furchtbar. Klar, auch verhütet. Mich törnen übrigens auch solche Videos an, allerdings kann ich mir zum Beispiel überhaupt nicht vorstellen, sexuell mit jemanden blutsverwandten aktiv zu sein, wie meiner Mutter. Da reizt mich gar nichts, es würde mich sogar unwahrscheinlich anwidern.

Hier spielt übrigens das Wissen um die direkte Verwandtschaft keine große Rolle. Ich denke, mich, die Frau meines Vaters, meine Cousine als auch meine Halbschwestern waren von dem Tabubruch, dem Verruchten an der Sache und dem Halb-Inzestuösen angetörnt. Wichtig ist es sicher auch, zu erwähnen, dass ich alle 3 Frauen nur sehr selten mal sah. Vielleicht 1-2x im Jahr, wegen verschiedener Wohnorte. Man war sich also quasi fremd, obwohl man durch die Familienbande verbunden war. Vielleicht hat das auch was mit dem Reiz zu tun.

Es belastet mich teilweise. Eigentlich nur, dass ich meinen Vater so hintergangen habe. Aber natürlich kann ich mich damit an niemanden wenden. Man würde mich für einen Freak halten. Übriges habe ich seit einem Jahr eine latente Kokainsucht, die ich grade bekämpfe und ich merke, dass das gar nicht so einfach ist. Also als guten Rat auf den Weg: Finger weg von dem Scheiß! Es macht nur in den ersten Stunden Spaß. Dauert circa vier Tage, in denen man dann auch schnell mal suizidale Gedanken hat und man die ganze Zeit glaubt, man hätte nichts erreicht im Leben und sei nichts wert. Die gesundheitlichen Folgen sind die Hölle!

Beichthaus.com Beichte #00041293 vom 25.05.2018 um 01:42:57 Uhr (14 Kommentare).

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Schwanger mit einem Trisomie-Kind

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Mord Verzweiflung Schwangerschaft Mannheim

Ich bin im vierten Monat schwanger und weiß sicher, dass mein Kind eine Form der Trisomie hat und vielleicht die Schwangerschaft nicht überleben wird und noch im Mutterleib sterben könnte. Nun denken wir als Eltern daran, es abtreiben zu lassen, wofür ich sofort die Genehmigung der Ärzte bekommen würde. In mir ist trotzdem noch ein Rest Hoffnung geblieben. Außerdem habe ich Angst davor, mir später Vorwürfe deswegen zu machen, wenn mich die Geschichte einholt, und das wird sie irgendwann, so kommt es doch immer. Mein Mann hat sich klar gegen das Kind ausgesprochen, aber in mir melden sich Zweifel daran, unserem Kind geplant das Leben zu nehmen. Für mich wäre das Mord!

Wir hatten uns so darauf gefreut! Ich bin unendlich traurig und hin und hergerissen. Meinem Mann traue ich zu, dass er mich und das Kleine früher oder später verlässt, sofern ich es gegen seinen Willen behalte. Vielleicht wäre ich total überfordert mit der Situation, aber manchmal denke ich, man kann alles schaffen, wenn man es wirklich will. Gespräche darüber blockt er ab, weil er sich klar und eindeutig dazu geäußert hat und unsere Eltern raten uns auch mehr oder minder davon ab, die Schwangerschaft fortzusetzen, aber es ist doch MEIN Körper! Und ohne die pränatale Diagnostik hätten wir gar nichts von der Behinderung gewusst. Ich wünschte, ich hätte diese ganzen Untersuchungen nie zugelassen.

Beichthaus.com Beichte #00041277 vom 18.05.2018 um 23:55:57 Uhr in Mannheim (34 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Dunkle Unterwasserwelt

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Feigheit Leipzig

Ich habe große Angst vor dunklen Gewässern und drehe jedesmal beim Schwimmen im See durch, wenn mich eine Pflanze, ein Fisch oder was auch immer am Bein streift. Die Angst kommt wahrscheinlich daher, dass ich als Kind einen alten Film gesehen habe, in dem ein Taucher unter Wasser von einem Riesenkraken festgehalten und getötet wird, an den Titel kann ich mich nicht mehr erinnern. Jedenfalls bricht in mir sofort die Panik aus, wenn mich etwas unter Wasser berührt und ich habe Angst, nach unten gezogen oder verletzt zu werden.

Ich hatte gehofft, dass sich das verliert, wenn ich älter werde, aber Pustekuchen. Ich bin bald 40 und es ist immer noch da. Am liebsten ist mir glasklares Wasser, wo ich metertief bis auf den Grund sehen kann, aber das gibt es nicht überall. Ich habe das nur ein paar Male im Urlaub erlebt und mich sehr wohl gefühlt. Da ich vor meiner Familie nicht als Feigling dastehen will, setze ich mich den hiesigen Badeseen immer wieder aus, aber die Angst verschwindet einfach nicht! An sich bin ich ich ein rationaler Mensch und weiß natürlich, dass da nichts Bedrohliches drin ist. Aber im Grunde meines Herzens bin ich ein Schisser.

Beichthaus.com Beichte #00041276 vom 18.05.2018 um 23:21:07 Uhr in Leipzig (18 Kommentare).

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Meine wilden Jahren sind vorbei

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Drogen Maßlosigkeit Liebe Hanau

Ich (w/24) möchte hiermit beichten, dass ich meinen zukünftigen Mann (30) bei einem Dreier und Drogen näher kennengelernt habe. Zu dem Zeitpunkt war ich in einer schwierigen Phase und hatte massive Probleme mit mir selbst. Kein Job, keine Wohnung. Meine Eltern hatten mich rausgeschmissen. Ich wusste nicht wohin und zu dem Zeitpunkt war mir auch einfach alles egal. Ich hing bei miesen Typen rum in verlotterten Wohnungen und hatte durchgehend was zum konsumieren vor der Nase. Dadurch war ich so konfus unterwegs das ich mich im Nachhinein für manches Verhalten von mir zu dem Zeitpunkt schäme. Nicht für alles aber für manches. Meinen Freund lernte ich durch einen Kollegen kennen. Wir haben beide unheimlich gerne Sex und die Sexualität zwischen uns stimmt einfach. Um es kurz zu machen: Wir haben beschlossen es miteinander zu versuchen. Wir haben zwar auch am Anfang miteinander konsumiert, uns dann aber dermaßen gestritten, dass es nicht mehr in Frage kam. Ich bin in seine Ein-Zimmerwohnung unter gekommen, habe Bewerbungen rausgeschickt, wurde dann auch genommen. Bin wieder arbeiten gegangen.

Wir haben uns dann gemeinsam eine eigene Wohnung gesucht. Er hatte zu dem Zeitpunkt keinen Job, was mich aber nicht gestört hat. Ich bin ihm unendlich dankbar, dass er mich zu dem Zeitpunkt haben wollte, als ich mich selbst am wenigsten leiden konnte. Zusammen haben wir inzwischen einen gesunden Sohn. Ich hatte ja schon vorher aufgehört zu konsumieren und als ich es erfahren habe. Ich bin unendlich dankbar für meine kleine Familie. Dankbar für meinen Freund, für dieses ganz normale langweilige Leben.

Ich möchte hiermit also beichten, das ich 4 Jahre lang mich ausgelebt habe. Sex, Drugs and Rock n Roll hatte. Aber jetzt bin ich ganz froh weg zu sein. Am Ende waren echt schlechte Menschen darunter. Hätte ich meinen Freund nicht getroffen, hätte es mit mir auch böse enden können. Leid tut es mir für die Menschen denen ich in meinem Egoismus der Selbstentfaltung ;zu dem Zeitpunkt weh getan habe.

Beichthaus.com Beichte #00041269 vom 15.05.2018 um 18:47:31 Uhr in Hanau (21 Kommentare).

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“Beichte

Schockbesuch bei meiner Mutter

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Vorurteile Engherzigkeit Mutter

Meine Eltern haben sich vor drei Jahren getrennt. Da in der Nachbarschaft ein Haus zum Verkauf stand, haben sie das Haus gekauft, in dem nun meine Mutter wohnt. Nun war ich kürzlich auf Heimatbesuch. Dabei schlafe ich (m/30) immer in meinem alten Zimmer (Haus vom Vater). Am nächsten Morgen wollte ich meine Mutter in ihrem Haus besuchen. Vorher bin ich zu einem Nachbarn gegangen, um dort eine abgegebene Paketlieferung abzuholen. Bei der Paketübergabe faselte der Nachbar etwas von einem Freund. Ich dachte der Alte ist wirr im Kopf und ging dann weiter. Am Haus meiner Mutter sah ich, dass ihr Auto nicht da war. Also dachte ich, dass Mutti auch nicht da wäre. Da ich aber Geräusche hörte, ging ich aufs Grundstück um nachzusehen. In dieser Region kommt es häufig zu Einbrüchen aufgrund der Nähe zur Staatsgrenze. Plötzlich sah ich dort einen fremden Mann, der so wirkte, als würde er dort wohnen. Ich bat ihn freundlich mir zu erklären, was er auf dem Grundstück meiner Mutter zu suchen hat. Er sagte: "Du bist bestimmt der Sohn. Ich bin der neue Freund von deiner Mutti". Ich gab ihm zu verstehen, dass ich davon nichts weiß. Er meinte, ich könne meine Mutter anrufen um mir die Richtigkeit seiner Angaben bestätigen zu lassen. Da war ich erst mal baff! Ich hätte nie gedacht, dass mich meine eigene Mutter mal so auflaufen lässt.

Ich kontaktierte meine jüngere Schwester und sie bestätigte mir das Ganze leider. Auch sie wurde bei einem Besuch einige Wochen vorher so schockkonfrontiert. Aber ihr wurde gesagt, dass die nun die letzte sei, die davon erfährt. Vermutlich, damit diese Nachricht nicht so schnell die Runde macht. Meinen Großeltern erzählte meiner Mutter, dass der neue Freund ein Bauhelfer sei und beim herrichten des Hauses und des Grundstückes helfe. Während des Heimatbesuches bin ich nicht wieder hingegangen und war froh als ich einige Tage später abreiste.

Bei meinen Eltern hatte ich zu meiner Mutter immer das etwas bessere Verhältnis. Das aber empfinde ich als neues und unbekanntes Verhalten. Meine Mutter verheimlicht und lügt neuerdings. Darüber hinaus erschreckt mich die Erscheinung des neuen Freundes. Von der Optik her ein alter Punker oder so was, von oben bis unten tätowiert. Zudem ist er arbeitslos, fängt morgens schon mit Bier trinken an, raucht Kette, wirkt wie ein Schlägertyp und wohnt sogar schon im Haus. Ich bin einfach nur sprachlos. Aus meiner Sicht alles was nicht zu meiner Mutter passt.

Ich beichte, dass ich vermutlich den Kontakt zu meiner Mutter vorerst einstellen werde, um sie auf diese Weise zum Nachdenken zu bringen. So wie ich sie kenne, wäre das die beste Option, die Sache einem Ende zu setzen. Bei der Konfrontation reagiert sie eher mit Trotzigkeit und Gegenwehr. Wie meine Schwester berichtete, befindet sich meine Mutter grade in einer Phase voller Verliebtheit, sodass ich davon ausgehen muss, dass sie die nächsten Monate ohnehin nicht klar denken können wird. Ich hoffe nur, dass durch meine Kontaktpause der Verstand bei ihr früher einsetzt und sie danach realisiert auf welchem Holzweg sie da eigentlich ist.

Beichthaus.com Beichte #00041263 vom 11.05.2018 um 00:19:24 Uhr (17 Kommentare).

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