Der befreite Mann

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Fremdgehen Ehebruch Familie Bad Tölz

Ich (m) bin verheiratet und habe zwei Kinder. Die sind mittlerweile in der Mittelstufe. Seit der 1. Klasse sind meine Kinder mit einem Nachbarsjungen befreundet, der auch die selbe Grundschule besucht hat. Da ich in der Schule immer bei Pflegschaftssitzungen und Elternsprechtagen mit meiner Frau dabei war lernte ich auch schnell die anderen Eltern kennen, aber natürlich bildete sich schnell eine Freundschaft zwischen den Eltern des Nachbarsjungen und mir und meiner Frau. Man kannte sich ja auch durch die Kinder schon relativ gut.

Wir trafen uns dann irgendwann regelmäßig, auch mit den Kindern zusammen, und gingen dann alle zusammen in den Freizeitpark oder zum Spielplatz. Während die Frauen irgendwann richtig dicke miteinander waren verstand ich mich mit dem Vater des Jungen prächtig. Die Freundschaften gingen dann irgendwann weit über die Kinder hinaus und man traf sich dann alleine, beziehungsweise zu zweit. Irgendwann verbrachte ich dann in meiner Freizeit nur noch Zeit mit dem anderen Vater und, kurz gefasst, war irgendwie ein wenig verliebt. Meine Frau sah ich in dieser Zeit immer weniger als sexuelles, weibliches Wesen, sondern mehr wie eine große Schwester oder Mitbewohnerin. Sie war nun mal da, aber Interesse an ihr hatte ich dann von einem Moment auf den Anderen wirklich gar nicht mehr.

Als dann irgendwann gemeinsame Kollegen auf meine Verliebtheit zu sprechen kamen und ein paar Späßchen machten fiel es dem anderen Vater auf und der stellte mich zur Rede. Glücklicherweise war er auch von mir ein wenig angetan und wir begannen, ein wenig zu experimentieren. Wir hatten beide bis zu dem Zeitpunkt noch keine Erfahrungen mit Männern gemacht. Jetzt sind wir schon zwei Jahre gut dabei und ich fühle mich so gut wie eh und je. Familienmitglieder und Freunde machen immer Witzchen, von wegen "wir sind unzertrennlich" und "wie Frischverliebte". Irgendwo schämt man sich dann doch. Besonders, wenn man an die Kinder denkt. Da ich und mein Freund keine Zukunft darin sehen, diese Facade länger aufrechtzuerhalten, wollen wir bald - mit den Kindern, wenn sie wollen - durchbrennen. Ich bin ein schlechter Ehemann, aber irgendwo auch ein befreiter Mann.

Beichthaus.com Beichte #00041429 vom 17.07.2018 um 22:48:39 Uhr in Bad Tölz (14 Kommentare).

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Badeanstalt: Die runde Maid im rosa Badeanzug

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Boshaftigkeit Gesellschaft Oelde

Ich (m/25) möchte im Folgenden ein Ereignis schildern, welches sich vor etwa einem Jahr zugetragen hat. Während der Semesterferien genoss ich mit Wonne das kühle Nass der örtlichen Badeanstalt, als eine doch recht rundliche Maid im adretten rosa Badeanzug schwungvoll ins Becken stieg, um dort hingebungsvoll an der Wassergymnastik teilzunehmen. Die Teilnehmer dieser illustren Runde hielten sich in der Nähe des Beckenrandes auf und bewegten sich rhythmisch zum Takt der Musik mit dem Ziel, in naher Zukunft wieder in der Lage zu sein, ihre fleischigen Extremitäten in luftige Drei-Mann-Zelte verfrachten zu können. Wie hypnotisiert folgten alle Mitglieder den Anweisungen der Trainerin, bis auf besagte Dame. Ihr stieß es übel auf, dass ich zur allgemeinen körperlichen Ertüchtigung drei Meter hinter ihr meine Bahnen zog. Als ich ungefähr auf ihrer Höhe war, wies sie mich dezent darauf hin, dass dieser Teil des Beckens zwecks Wassergymnastik abgesperrt wurde.

Sie sagte recht laut (ich bitte um Verzeihung, ich möchte Eure zarten Seelen nicht unnötig strapazieren): „Ey, hau ab! Da ist eine Absperrung, also verpiss dich!" Die Benutzung derlei Kraftausdrücke betrübte mich zutiefst, dennoch beschloss ich, mich nicht von meinem Training abbringen zu lassen. Diese grobe Behandlung wiederholte sich jedes Mal als ich an ihr vorbeischwam. Im Verlauf des Abends erhöhte sich mein Blutdruck stetig und ich hatte das Gefühl, dass sich stressbedingt ein Aneurysma in meiner arteria cerebri media bildete und meine vena jugularis sich bedrohlich staute. Um meine Laune zu bessern sagte ich in wohl gesetztem Ton: „Werte Dame, Ihr Gesäß ist nicht so adipös, dass ich nicht gefahrlos an Ihnen vorbeischwimmen könnte. Ich bitte Sie, dies zur Kenntnis zu nehmen. Vielen Dank." Ihre Unverschämtheiten nahmen ein jähes Ende und ich konnte erhobenen Hauptes auf meinem hohen Ross (oder, um bei der Wahrheit zu bleiben, meinem Drahtesel) gen güldenen Sonnenuntergang reiten. Nun war ich in der Lage, meine akademischen Abenteuer beschwingt und munter fortzusetzen. Ich beichte, dass ich mein eigenes Selbstwertgefühl auf Kosten dieser feisten Konkubine erhöht habe und bitte deshalb um Absolution.

Beichthaus.com Beichte #00041428 vom 17.07.2018 um 02:31:23 Uhr in Oelde (22 Kommentare).

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“35.000

“Folge

Traumberuf: Wie man ein guter Reiseleiter wird

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Betrug Habgier Arbeit Urlaub Spanien

Ich (m) gestehe für ein großes Reiseunternehmen als Reiseleiter die Gäste verarscht zu haben. Vor ein paar Jahren bewarb ich mich auf eine toll klingende Stellenanzeige um einen Job als Reiseleiter. Tatsächlich wurde ich vom Recruitment zum Assessment-Tag eingeladen. Der Job würde an dem Tag so rüber gebracht als wäre im besten Unternehmen der Welt alles Friede, Freude, Eierkuchen. Nach dem Assessment-Tag bekam man den Vertrag und es ging auf eine zweiwöchige Schulung nach Portugal. Während der Schulung wurden uns den ganzen Tag Propagandafilme zum Unternehmen gezeigt. Selbst Scientology bekommt keine bessere Gehirnwäsche hin. Abends gab es Natürlich Alkohol und Party ohne Ende denn damit zieht man junge Leute am besten an. Nach der Schulung hatte man 1-2 Tage Zeit zum packen für die nächsten 6 Monate. Schon ging es voll motiviert ins Zielgebiet. Dort angekommen wurde so ca. 2 Wochen lang der Schein noch gewahrt mit Hotelaufenthalt und tollen Ausflügen die man mitgemacht hat. Dann ging es los.

Man musste in irgendwelche Mitarbeiterbaracken einziehen mit Leuten die man überhaupt nicht mag und sich teilweise ein Zimmer teilen. Jeder im Unternehmen trägt Uniform egal ob mit oder ohne Kundenkontakt. Wie bei einer Sekte also. Als erstes wurde einem eingeredet wie toll das Unternehmen doch ist, das die Chefs und der CEO-Götter für uns sind, wir möglichst viel verkaufen und alle Beschwerden abwimmeln sollen. Beim Verkaufen ist es Scheiß egal was wir den Leuten erzählen so lange sie kaufen. Man sollte denken das die Firma die beste und so gütig zu uns wäre, stattdessen hatte man uns mit dem Provisionen betrogen. Uns wurde auch eingeredet das wir unersetzlich sind und man nicht wegen Krankheit oder Kündigung auf uns verzichten kann. Es ist unglaublich wie viele Mitarbeiter den sektenähnlichen Scheiß geglaubt haben und immer noch glauben. Keiner war unersetzbar. Denn ist man hinter ihr Geschäftsmodell gekommen und hat geplaudert, gab es entweder harte Strafen wie Abzüge vom Lohn oder am nächsten Tag war ein anderer Dummer da der den Job erledigt.

Hat man etwas gegen die Firma gesagt oder behauptet sie währe schlecht haben viele andere Mitarbeiter ohne Argumente und eigene Meinung das Gegenteil behauptet und man wurde ausgegrenzt und gemobbt. Deshalb saß ich 5 von den 6 Monaten alleine und ohne Freunde da. Ich hatte nur meine Freundin, welche wie sich dann herausstellte nach meinem Rauswurf ihren Job und die Sekte doch mehr liebt als mich und in der Firma und im Ausland geblieben ist. Ich gebe ihr keine Schuld, denn daran ist die tägliche Gehirnwäsche Schuld. Trotzdem macht es mich traurig das sie (und die anderen Leute) ihre Arbeit und die Firma über alles stellt. Nach meiner Rückkehr nach Deutschland bin ich zum Anwalt gegangen wegen dem Geld das sie mir schulden und das würde dann auch sofort ausbezahlt. Wahrscheinlich um einen Gerichtsprozess zu vermeiden, welcher ihre Machenschaften aufdeckt. Danach bin ich natürlich sofort rausgeflogen und musste meine Kleidung und die Bibel zurück geben. Liebe Reisegäste, es tut mir leid euch belogen und betrogen zu haben. Ich hoffe eure Reisekasse hat nicht zu sehr unter den überteuerten Ausflügen und Upgrades gelitten. Bucht am besten keine Pauschalreisen mehr und falls doch dann kauft nicht das überteuerte Zeug beim Reiseleiter, das ihr woanders für ein Drittel des Preises bekommt. Ich meine, ihr würdet ja auch nicht freiwillig eine Sekte unterstützen.

Beichthaus.com Beichte #00041422 vom 15.07.2018 um 03:09:59 Uhr in Spanien (Palma de Mallorca) (11 Kommentare).

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Mein Leben als Ordensschwester

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Missbrauch Arbeit Emmendingen

Ich beichte heute, dass ich die Institution Kirche hasse, und das obwohl ich ewig lang eine Ordensschwester war! Ich bin in jungen Jahren, nämlich kurz nach der Schule, aufgrund meines tiefsitzenden Glaubens in ein Kloster gegangen. Ich war von dieser Entscheidung absolut überzeugt und bereute es zu diesem Zeitpunkt auch nicht. Oft sah man damals im Fernsehen (heute aber immer noch!) glückliche, ruhige, friedliebende und erfüllte Ordensschwestern, die trotz vieler Entbehrungen ein sehr schönes Dasein führten. Ich bestätige es heute: alles nur Schall und Rauch. Unser Kloster hatte anbei eine Klosterschule wo auch viele meiner Schwestern unterrichten durften. Die Erziehungsmethoden waren teilweise barbarisch und absolut veraltet, aber nicht nur bei den älteren Damen! Kinder wurden grob angepackt und geschubst und ab und an gab es auch Klatscher auf Hände oder den Hinterkopf, aber bei Kritik wurde man sofort durch die Äbtissin gedemütigt und ausgestoßen! Viele Schwestern wussten ebenfalls von sexuellem Missbrauch und sagten absolut nichts dazu! Unter Anderem sind viele Ordensschwestern lesbisch beziehungsweise führen innerhalb des Klosters Beziehungen zu den anderen Schwestern - an sich nicht schlimm aber dennoch pure Heuchelei!

Mein Austritt dauerte lange und war sehr beschwerlich denn wenn die Kirche beziehungsweise der Konvent dich einmal hat, dann will er auch nicht mehr loslassen - wahrscheinlich, weil es heute nur noch wenig Nonnen gibt. Kurz vor meinem offiziellen Austritt habe ich dann mit einem Gastpriester, der immer Gottesdienst für Touristen hielt, geschlafen und es genoßen! Das kam aber - gelobt sei der Herr - erst nach meinem Austritt heraus. Ich bin überglücklich, endlich frei von dieser Sekte zu sein, bereue aber, dass ich meine besten Jahren einer Institution geschenkt habe, die Kindesmissbrauch duldet(e) und mehr Heuchelei ist, als würdevoller, tiefgreifender Glaube.

Beichthaus.com Beichte #00041421 vom 15.07.2018 um 01:51:43 Uhr in Emmendingen (14 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Schuppenflechte oder Ekzem? Keine Ahnung!

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Zorn Dummheit Gesundheit

Ich (w/33) beichte, dass ich meinem Hautarzt am liebsten einen dampfenden Haufen vor die Praxis setzen würde. Seit Jahren schon bin ich dort Dauergast wegen Schuppen (am Kopf) Noch heute sind sich mehrere Ärzte uneinig ob das nun Schuppenflechte oder irgendein anderes Ekzem ist. Dazu gingen mir auch immer verstärkt Haare aus - nie so dass ich kahle Stellen hatte, aber doch wesentlich mehr als normal sein sollte. Seit einiger Zeit bin ich beinahe von dem Schuppenproblem befreit - nachdem ich es selber mit irgendeinem pflanzlichen Ökozeugshampoo aus einem Reformhaus behandelt habe, denn das Kortison der Ärzte hat mir immer maximal zwei Wochen Linderung verschafft. Das Haarausfallproblem ist jedoch damit nicht erledigt. Nun habe ich meinem Arzt die Frage gestellt, woran das liegen könnte und der gute Mann sah mich ernsthaft mit einem Schulterzucken an und antwortete, er hätte keine Ahnung,

Womöglich bilde ich mir nur ein, dass ich zu viele Haare verliere! Ich bat ihn, ob er mich auf Eisenmangel oder sonst irgendeine Mangelerscheinung testen könne, was ignoriert wurde. Jetzt sitze ich hier, nach monatelangem Warten auf einen Termin, um den Mann mit den Schultern zucken zu sehen! Wofür hat der Affe Medizin studiert?
Mich an einen Schreibtisch in einer Praxis setzen und zu jedem Patienten "keine Ahnung" sagen, könnte ich auch ohne Studium.

Da ich aber nicht zu der Fraktion gehöre, die gerne aus Rache Fäkalien verteilt, werde ich es bei einer negativen Bewertung auf seiner Website belassen und mich nach einem besseren Arzt umsehen.

Beichthaus.com Beichte #00041415 vom 12.07.2018 um 10:55:27 Uhr (23 Kommentare).

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