Menschen, die nicht singen können

10

anhören

Boshaftigkeit Musik Erding

Ich habe vor Kurzem meine Freundin und ihre Mama in meinem Auto mitgenommen. Wohin wir gefahren sind, weiß ich nicht mehr - das ist auch nicht so wichtig. Das Radio lief und es kam ein Song, den ich nicht leiden konnte. Da aber sowohl meiner Freundin, als auch meiner künftigen Schwiegermama das Lied gefiel, schaltete ich nicht um und ertrug zunächst das Lied. Als beide den Refrain zum zweiten Mal absolut schief und daneben mitgesungen hatten, drückte ich am Lenkrad die "Mute" Taste. Beide sangen jeweils noch ein kurzes Stück mit, brachen aber, nachdem sie bemerkt hatten, dass die Musik stumm geschalten war, ab. Dieser kurze Moment der Peinlichkeit ihrerseits... Ich fand es sehr amüsant - die beiden Damen weniger. Ich möchte beichten, dass ich mir einen kleinen Scherz auf Kosten meiner Freundin und ihrer Mama gemacht habe.

Beichthaus.com Beichte #00040834 vom 31.12.2017 um 17:21:04 Uhr in Erding (10 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Hilfe, mein Traummann ist geizig!

80

anhören

Geiz Zwang Partnerschaft

Ich (w/22) bin seit zwei Jahren mit einem gutaussehenden, smarten Banker zusammen. Bei mir war es Liebe auf den ersten Blick. Er hat Manieren, ist zurückhaltend, zärtlich im Bett und macht auch optisch was her. Ein guter Fang, Typ "Schwiegermamas Liebling", viele Freundinnen sind begeistert von ihm und meine Familie auch. Ich jedoch komme langsam ins Grübeln. Wir leben seit einigen Monaten zusammen in einer Wohnung und so nach und nach stelle ich Eigenheiten an ihm (26) fest, die ich ihm vorher nicht zugerechnet hätte und die mir das Miteinander zunehmend erschweren. Früher hielt ich ihn für einen sehr sparsamen Menschen, aber inzwischen weiß ich, dass es purer Geiz ist. Außerdem zeigt er wiederkehrende Verhaltensweisen, die eigentlich schon Zwänge sind. Beim Einrichten unserer Wohnung bat ich ihn, mir von unterwegs einen Schrubber mitzubringen - er kehrte mit einem Lappen zurück und dem Satz: "Wenn du auf den Knien wischst, werden die Ecken sauberer." Er hilft weder beim Kochen noch beim Putzen, hat mir vor Kurzem ganz klar ins Gesicht gesagt, dass das zu Hause seine Mutter gemacht hat und nicht sein Vater - und so erwarte er das auch bei uns. Er sei für das Auto und den Einkauf da.

Apfelschorle wird nicht gekauft, weil er ausgerechnet hat, dass das Mischen von Sprudelwasser und Apfelsaft billiger ist. Gefrierbeutel werden so lange abgewaschen, zum Trocknen aufgehängt und wieder benutzt, bis sie Löcher haben. Alufolie vom Pausenbrot wird mehrfach benutzt. Natürlich hat er sich nicht in der Kantine zum Mittagessen angemeldet und kauft AUSSCHLIESSLICH beim Discounter mit den weiß-blauen Streifen, sogar seine Kragenhemden für den Bankschalter und das Brot kauft er dort. Ich kann diese ewig gleichen Wurstsorten und Joghurts schon nicht mehr sehen, aber ihm macht es Freude. Kaufe ich woanders, reagiert er sauer und rechnet mir vor, wie teuer das im Vergleich ist. Wir haben eine Haushaltskasse, in die monatlich 250 Euro von uns beiden für Lebensmittel gezahlt werden - anteilig je zur Hälfte (er isst mehr als ich und manchmal zweige ich mir heimlich Kleinbeträge für Zigaretten davon ab...).

Unterwegs wird nichts gekauft, kein Snack, kein Kaffee, nein, es wird Tee gekocht und mitgenommen. Pizza wird nicht bestellt oder selbst gemacht - die Discounterpizza kostet weniger, sagt er, da kann man auch noch was drauflegen. Er gönnt uns nichts, beklagt überall die hohen Preise, nimmt aber an, wenn ich etwas ausgebe. Bisher waren wir dreimal Essen und nur einmal davon hat er bezahlt. Ich werde es nicht noch einmal tun. Teebeutel werden zwei Mal aufgegossen. Autowäsche nur per Hand, getankt nur an der günstigsten Tankstelle und nie vor Feiertagen. Eines Sonntags hatten wir vergessen, den obligatorischen Sekt (der NICHT aus dem Discounter kommt, weil er ja für seine Eltern ist, die aus seiner Sicht etwas Besseres verdient haben als wir) mit zu seiner Familie zu nehmen und in der ersten Tankstelle war er ihm zu teuer. Nachdem er in der zweiten Tanke noch mehr kostete, fuhr er wieder zurück zur ersten und kaufte ihn doch dort. Den Frust bekam ich ab - den Eltern schenkte er die Flasche mit einem Lächeln.

Besuchen wir meine Oma isst er dort für zwei, dann packt er alles mögliche an Lebensmitteln ein, weil sie es uns gerne gibt, obwohl wir es nicht nötig hätten, was ich ihm auch sage. Er meint, bei ihr käme es sonst auch nur um. Sein ältestes Parfum ist ein Geschenk seiner Ex und vier Jahre alt. Die Flasche ist noch halb voll und leicht getrübt. Einmal alle zwei bis drei Tage gibt es eine Badewanne für beide und dann wird die Toilette mit dem Wasser gespült. Jetzt im Winter wird die Heizung nur "im Notfall" angestellt und sich ansonsten warm angezogen. Im Leuchter brennen nur drei von fünf Sparbirnen - aus Kostengründen. Er trägt Unterhemden, die so alt sind, dass sich gelbe Schweißringe unter den Achseln gebildet haben, die beim Waschen nicht mehr rausgehen. Als ich sie bleichen wollte, riet er mir stattdessen zu Gallseife - ist billiger. Mir ist das fast schon peinlich vor mir selbst und ich fremdschäme mich für ihn. Seine Socken haben lauter Löcher, aber er meint, solange es die Kunden nicht sehen, seien die noch okay. Ich habe ihm schon Neue geschenkt, die liegen noch mit Etikett im Schrank, ebenso die Lederjacke, in der ich seinen athletischen Körper gerne mal sehen würde.

Besuchen wir jemanden und mein Freund stößt direkt nach Feierabend dazu, hat er stets ein paar intakte Socken dabei und wechselt diese sofort auf der Toilette, damit es dem Gastgeber nicht auffällt. Die kaputten Socken steckt er ein und legt sie zu Hause in die Wäschebox. Als ich mir letzten Monat erlaubte, kaputte Socken wegzuwerfen, meckerte er herum und beschwerte sich bei seiner Mutter über mich, die mir zwar vornherum beipflichtete, selbst aber genauso geizig ist wie der Rest der Familie. Woher hat er es denn sonst? Das alte Hörertelefon seiner Eltern, deren abgeschaffter Teppich und die Küche von Onkel und Tante reichen für uns aus, bis "wir uns mal was leisten können." Er hat große Ersparnisse, gibt aber nichts aus. Ich bin Studentin und habe von wenig Erspartem die Hälfte der Wohnungseinrichtung gezahlt, denn schließlich leben wir zusammen und ich bin nicht scharf auf sein Geld. Zu Hause stehen und liegen haufenweise Werbegeschenke dieser Bank herum, die eigentlich an die Kunden gehen sollten. Langsam vergeht mir die Freude daran, diese Sachen zu benutzen.

Als ich Geburtstag hatte, habe ich mir eine bestimmte CD gewünscht und er berichtete mir eines Abends, als er recht spät nach Hause gekommen ist, stolz, dass er in vier (!) Musikgeschäften war und nun endlich die Günstigste erwischt hatte. Dieses Schnäppchengefühl hebt ihn unwahrscheinlich an. Ich konnte mich gar nicht richtig darüber freuen. Er hat auch festgelegt, dass Geschenke unter uns 25 Euro nicht übersteigen sollen. Es ist ernüchternd, exakt zu wissen, wieviel man jemandem wert ist, der von Liebe spricht, Heirat und Kindern und das ständig von einem zurückhören möchte. Was seine Eltern angeht, gibt er weitaus mehr Geld für Anlässe und Geschenke aus, ist denen quasi hörig und lässt sich von der Mutter zu kostenlosen "Dienstfahrten" zum Wocheneinkauf oder als Abholdienst nach Partys ausnutzen, wenn die Eltern getrunken haben und nicht selbst fahren. Sein Vater buttert ihn total unter, trampelt permanent auf seinem Selbstwertgefühl herum, gibt ihm fiese Spitznamen und die Schwester macht sich ungestraft lustig über ihn, wann immer es geht. Sage ich ihm das bzw. was ich davon halte, wird er gemein und persönlich mir gegenüber. Wenn ich dort zu Besuch bin, erdrückt mich die gespannte Atmosphäre regelrecht und ich fühle mich nicht wohl.

Da ist aber auch noch das mit den auffälligen Verhaltensweisen. Er rüttelt nach dem Aussteigen am Autogriff und kann ihn minutenlang nicht loslassen. Händewaschen dauert ewig bei ihm, da darf sogar das Wasser laufen. Bevor wir die Wohnung verlassen, läuft er jeden Raum ab und kontrolliert akribisch Fenster und Herd, auch wieder, indem er die Griffe ewig anfässt. Sex am Morgen verwehrt er mir an Werktagen, um seine Kraft für die Arbeit zu sparen und vor dem Halbmarathon gibt es tagelang gar keinen Verkehr, sondern nur Nudelgerichte wegen der Kohlenhydrate. Wenn ich am Tisch sitze, kriecht er gerne mal drunter und hebt irgendeine Fussel auf. Schon zweimal habe ich ihn ertappt, wie er dabei genüsslich an meinen Socken geschnüffelt hat. Ich war perplex. Als ich blaue Tapete fürs Schlafzimmer ausgesucht habe, freute er sich wie verrückt. Als wir mit Tapezieren fertig waren, erfuhr ich auch, warum: "Wie bei meinen Eltern." Am liebsten hätte ich alles wieder von der Wand gerissen. Ich hätte das gerne vorher gewusst und fühle mich reingelegt. Er verlangte allen Ernstes, dass ich mich im Bett auf die Seite legen solle, auf der zu Hause seine Mutter liegt und er würde die Seite belegen, die sein Vater im heimischen Schlafzimmer einnimmt. Das habe ich schon aus Prinzip verweigert.

Ich habe vor Kurzem eine Psychotherapie begonnen und merke, dass er zunehmend Hauptbestandteil dieser Sitzungen wird und es fast nur um ihn geht. Mitkommen oder selbst eine machen will er nicht, im Gegenteil, er mag es nicht, dass ich diese Termine überhaupt wahrnehme, was mir das Ganze nicht leichter macht. Ich beichte, dass ich meinen Mitmenschen eine heile Welt vorgaukle, während ich ein Leben voller krankhafter Sparsamkeit ertrage und nicht nur bald den Respekt vor meinem Freund verliere, sondern auch vor mir selbst.

Beichthaus.com Beichte #00040826 vom 29.12.2017 um 15:32:29 Uhr (80 Kommentare).

In WhatsApp teilen

“Beichte

Der Christbaumständer

17

anhören

Boshaftigkeit Ekel Weihnachten Dresden

Mir geht der ganze Weihnachtsstress tierisch auf die Nuss. Jeden Tag bei jemand anderem eingeladen und den ach so tollen Weihnachtsbaum bestaunen und loben und alles. Der Gipfel aber war, als ich auch noch gefragt wurde, ob ich beim Aufstellen und Schmücken eines Baumes bei einem mir unbekannten Freund einer Freundin helfen kann. Ich habe zugesagt, aber innerlich eine solche Wut auf mich selbst gehabt, weil ich nicht absagen konnte. Als ich dann für eine kurze Weile allein in der Wohnung war, weil die beiden anderen Dekorationen aus dem Keller holten, habe ich in den schon aufgestellten Christbaumständer gekackt. Es ging schnell und zum Glück hat wegen des anschließend ausgiebig versprühten Kunstschnees auf dem Baum auch niemand etwas gerochen. Durch die anschließend am Abend stattfindende Party bei der besagten Person bin ich auch nicht der Verdächtige, wenn der Besitzer rausfindet, was los ist. Ich beichte also, dass es mir total egal ist und ich hoffe, dass mein Haufen richtig zu gären anfängt.

Beichthaus.com Beichte #00040811 vom 23.12.2017 um 17:10:57 Uhr in Dresden (17 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Klatschgeräusche aus dem Nachbarzimmer des Hotels

12

anhören

Dummheit Urlaub

Klatschgeräusche aus dem Nachbarzimmer des Hotels
Beruflich bin ich sehr viel unterwegs. Vor ein paar Wochen habe ich in einem Hotel am Stadtrand von Madrid gewohnt. Als ich nach dem Frühstück in mein Zimmer zurückkehrte, hörte ich lautes Stöhnen und Wimmern von einer Frau. Als ich mein Ohr an die Wand legte, vernahm ich auch die typischen Klatschgeräusche. Da hatte jemand ziemlich heftigen Sex. Erregt von der Stöhnerei legte ich (m/36) selbst Hand an. Als ich am späten Abend dann wieder ins Hotel kam, hatte ich den Vorfall vom Morgen schon fast vergessen. Und wieder hatten meine Nachbarn offensichtlich wilden und vor allem lang anhaltenden Sex. Mit kurzen Pausen ging das ganze Intermezzo mindestens eine Stunde. Am nächsten Morgen wieder das gleiche Spiel. Ich hörte an der Wand zur linken Seite meines Zimmers und wechselte zur rechten Seite meines Zimmers. Die Lautstärke war gleich. Ich konnte nicht identifizieren, wo das wollüstige Paar wohnte. Als die Putzfrau dann anrückte und die beiden Zimmer neben mir säuberte, war mir klar, dass die Beiden über oder unter mir wohnten. Ich ging also ins darüberliegende Stockwerk und lauschte an der Tür. Tatsächlich! Das offensichtlich spanische Pärchen war heftig zugange, ohne Scham, dass sie jemand hören könne. Ich hätte zu gerne gewusst, wie die Beiden aussehen. Am liebsten hätte ich an der Tür geklopft.

Als ich am Abend von der Arbeit ins Hotel zurückkehrte, wieder das gleiche Spiel. Am liebsten hätte ich im Zimmer über mir angerufen und gefragt, ob ich mitmachen dürfe. Ich war total aufgewühlt, denn irgendwie war ich neidisch auf den Typen. Er hielt ewig lange durch und die Frau hatte einen Orgasmus nach dem anderen. Ich wollte wissen, wie der Typ das macht und wie scharf seine Frau ist. Ich malte mir schon einen Dreier aus. Ich schrieb also auf einen Zettel in englischer Sprache: "Ich muss zugeben, dass ich euch unweigerlich in den letzten Tagen bei wildem Sex gehört habe. Ich bin beeindruckt und würde euch gern unverbindlich kennenlernen. Schreibt mir einfach über meine Kik-ID bla bla bla."

Den Zettel schob ich unter ihrer Tür durch und wartete gespannt auf eine Nachricht. Am Morgen nach dem Frühstück hörte ich dieses Mal kein Stöhnen. War das ein gutes Zeichen? Vielleicht wollten sie sich das ja für den Sex mit mir aufsparen. Ich ging zur Arbeit und prüfte immer wieder mein Handy, doch keine Nachricht von dem Pärchen. Als ich am Abend in mein Zimmer ging, folgte mir kurz darauf der General Manager des Hotels und klopfte an meiner Tür. Er sagte mit ernster Miene, dass es eine Beschwerde über mich gäbe und ich solche Aktionen doch bitte sein lassen solle, sonst würde man mich des Hotels verweisen. Was ich bei aller Anonymität nicht bedachte war, dass ich fast der einzige nicht-spanische Single-Mann im Hotel war. Somit war es relativ einfach herauszufinden, wer den Brief geschrieben hatte. Das war mir so etwas von peinlich. Dieses Hotel werde ich nie wieder betreten.

Beichthaus.com Beichte #00040805 vom 23.12.2017 um 02:00:43 Uhr (12 Kommentare).

In WhatsApp teilen

“35.000

“Beichte

Affäre am Arbeitsplatz

15

anhören

Fremdgehen Lügen Falschheit Begehrlichkeit Arbeit

Mein Mann ist vor acht Jahren bei einem Unfall gestorben, seit diesem Zeitpunkt führe ich unser Unternehmen praktisch alleine. Kinder hatten wir keine und jetzt mit Mitte 40 ist das Thema auch beendet. Das Geschäft habe ich so gut geführt, dass ich mir vorstellen kann, in vier bis fünf Jahren alles zu verkaufen und mir einen schönen Lebensabend zu bereiten. Vor etwa zwei Jahren kam bei mir der Wunsch nach körperlichen Zärtlichkeiten immer stärker auf. Der Tod meines Mannes hat mich damals schwer getroffen und ich hatte kein Interesse mehr an Sex. Alle Situationen, bei denen sich ein Mann für meine Person interessierte, wurden von mir rigoros beendet. In meinem großen Bekanntenkreis ist nun absolut kein Mann mehr, der sich für mich interessiert. Personen über das Internet kennenzulernen habe ich nach einem großen Reinfall gleich wieder gelassen.

Ich habe aber einen jüngeren Angestellten, der mit mir im Ausland auf Messebesuch war. Dort ist es dann am Abend passiert und wir sind im Bett gelandet. Ihm war die Sache nicht peinlich oder unangenehm, er ging damit sehr offensiv um. Ich fühlte mich im ersten Moment aber unsicher im Umgang mit ihm. Er ist aber glücklicherweise sehr diskret, auch weil er erst seit Kurzem verheiratet ist, er hat mit seiner Partnerin bereits ein 3-jähriges Kind. Wir haben dann einfach weitergemacht mit den Schäferstündchen. Sexuell gesehen sind wir ziemlich auf einer Wellenlänge, wir haben sehr intensive Stunden erlebt. Er behauptet, das ist das Beste, was ihm je passiert ist, auch ich kann Ähnliches behaupten.

Er sagte mir unlängst, dass das aber so nicht weitergehen kann, denn im Grunde genommen fühlt er sich zwar gut mit mir zusammen, aber später hat er Gewissensbisse. Ich kann das nicht nachvollziehen, denn irgendwo muss er seinen Samen ja loswerden, bei seiner Gattin scheint das schließlich nicht der Fall zu sein. Deshalb bin ich auch nicht bereit, die Sache zu beenden. Er schlug mir vor, das Unternehmen zu verlassen um sich eine neue Stelle zu suchen, damit es leichter fällt, sich nicht mehr zu sehen. Ich denke aber gar nicht daran. Geschäftlich könnte ich schon längst auf ihn verzichten, er hilft dem Unternehmen nicht viel weiter, aber das will ich ja auf jeden Fall vermeiden. Wir hatten jetzt eine außerordentliche Betriebsversammlung wegen des guten Geschäftsjahres. Diese Betriebsversammlung war gestern mit anschließender großen Jahresabschlussfeier. Alle Mitarbeiter waren mit Familien da. Ich habe mich dann zur Familie meines Liebhabers gesellt und seiner Frau gesagt, dass ihr Mann großen Anteil am Unternehmenserfolg habe und er im nächsten Jahr auf einen großen Bonus am Jahresende hoffen kann. Ich wollte ja eigentlich nur, dass mir meine Liebschaft erhalten bleibt. Die Frau hatte so eine Freude und war unfassbar glücklich, sie hat ihren Mann umarmt und geküsst, er hat sich offensichtlich auch gefreut, möglicherweise nur zur Schau.

Da wurde mir schlagartig klar, dass ich etwas falsch gemacht habe. Jetzt frage ich mich immer wieder, wie das alles so kommen konnte und wie das weitergehen soll. Ich kann körperlich nicht auf ihn verzichten, muss es aber. Der Ehefrau habe ich aus Eigennutz etwas Dummes versprochen. Am Montag muss ich wieder ins Geschäft und habe keine Ahnung, wie ich aus der Sache rauskommen soll. Ich bin zur Lügnerin geworden, ganz schleichend und unbewusst, dabei war ich immer sehr aufrichtig.

Beichthaus.com Beichte #00040798 vom 21.12.2017 um 10:18:21 Uhr (15 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Aggression   Begehrlichkeit   Betrug   Boshaftigkeit   Diebstahl   Drogen   Dummheit   Ehebruch   Eifersucht   Eitelkeit   Ekel   Engherzigkeit   Falschheit   Faulheit   Feigheit   Fetisch   Fremdgehen   Geiz   Gewalt   Habgier   Hass   Hochmut   Ignoranz   Lügen   Manie   Maßlosigkeit   Masturbation   Missbrauch   Misstrauen   Morallosigkeit   Mord   Neid   Neugier   Peinlichkeit   Prostitution   Rache   Schamlosigkeit   Selbstsucht   Selbstverletzung   Sex   Stolz   Sucht   Trägheit   Trunksucht   Ungerechtigkeit   Unglaube   Unreinlichkeit   Vandalismus   Verrat   Verschwendung   Verzweiflung   Völlerei   Vorurteile   Waghalsigkeit   Wollust   Zorn   Zwang   Zwietracht  

“35.000