Eiterbombe in der U-Bahn

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Ekel Peinlichkeit Unreinlichkeit 50+ Bahn & Co.

Eiterbombe in der U-Bahn
Ich (w) saß letztens in der U-Bahn auf dem Weg zu Arbeit. Derzeit habe ich echte Probleme mit meiner Haut, weil ich einfach zu viel feiern gehe, saufe und hinterher fettiges Zeug verschlinge. An dem besagten Tag hatte es mich mit den Pickeln echt schlimm erwischt - und das grässlichste Exemplar saß natürlich dekorativ an meinem Kinn: Groß, entzündet und eine Eiterkuppe war deutlich zu sehen. Einfach abartig. Ich hatte mir hoch und heilig geschworen, ihn nicht auszudrücken, um eine Narbe zu vermeiden. Irgendwann konnte ich allerdings nicht mehr an mich halten, und linste nach allen Seiten, ob mich jemand direkt sehen konnte. Allerdings waren da nur ein paar späte Studenten und ein Senior in der Nähe, welcher mit dem Rücken zu mir saß. Ich fühlte mich gut getarnt und drückte am Riesenpickel. Es tat scheußlich weh, aber dann passierte es: Der Pickel platzte und verschoss seinen Inhalt in die Gegend. Leider traf ein Eiterspritzer die Jacke des Seniors vor mir. Bei dem Anblick hätte ich mich fast übergeben müssen. Dieser eklige, gelbe, fettige Fleck auf der Ballonseide. Er hat es glücklicherweise nicht bemerkt, während ich mich den Rest der Fahrt echt geschämt habe. Ich bitte hiermit um Absolution für mein ekliges Treiben.

Beichthaus.com Beichte #00032183 vom 06.11.2013 um 20:44:57 Uhr (21 Kommentare).

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Meine verblödete Generation

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Zorn Hass Gesellschaft

Meine verblödete Generation
Ich (m/26) möchte beichten, dass ich 80 Prozent meiner Generation verachte und mich als etwas Besseres sehe. Ich weiß, das klingt sehr überheblich. Und weil ich sonst eigentlich gar nicht der Typ dafür bin, beichte ich hier auch, ich komme mir mit diesen Gefühlen […]
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Beichthaus.com Beichte #00032182 vom 06.11.2013 um 18:26:07 Uhr (53 Kommentare).

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“Beichte

Die harte Finanzbranche

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Aggression Hass Stolz Zorn Arbeit Euerdorf

Ich beichte hiermit, dass ich meinen momentanen Job und meinen Chef hasse. Derzeit absolviere ich ein Praktikum in einer Beratungsfirma und bis vor einigen Monaten hatte ich noch Freude an Zahlen und dem Finanzwesen. Bis ich hierhin kam. Ich bin jetzt 24 Jahre alt, […]
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Beichthaus.com Beichte #00032170 vom 04.11.2013 um 20:07:27 Uhr in Euerdorf (19 Kommentare).

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Der Mythos vom Regenwurm

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Dummheit Mord Lügen Tiere Kinder Berlin

Es gibt eine Sorte von Beichte, die verständlicherweise immer sehr negativ aufgenommen wird. Trotzdem möchte ich mich hier outen, um als mahnendes Beispiel zu wirken. Als ich ein kleines Kind war, das genaue Alter weiß ich nicht mehr, wusste ich von meinen Eltern […]
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Beichthaus.com Beichte #00032164 vom 03.11.2013 um 15:57:06 Uhr in 10785 Berlin (Kluckstraße) (14 Kommentare).

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Zufallsbeichte
“Folge

Der Wunsch, ein Normalo zu sein

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Betrug Neid Boshaftigkeit Falschheit Geld

Ich muss gestehen, dass ich mich zu großen Teilen zu einem sehr schlechten Menschen entwickelt habe. Ich wurde stets so erzogen, ganz genau aufzupassen, dass ich nirgendwo übervorteilt werde und immer meinen Teil von allem bekomme und ja nie irgendwo benachteiligt bin. Das typische Einzelkind sagt das Klischee. Aber das ist leider nicht alles, ich bekam sehr früh mit, also noch im Grundschulalter, dass meine Eltern sich belügen, Affären haben und sich um große Summen betrügen. Ich kenne eigentlich keinen anderen Zustand als diesen. Inzwischen sind meine Eltern komplett getrennt - seit ich das Gymnasium besuchte - allerdings lebe ich jetzt schon seit über zwanzig Jahren mit Lügen, gegenseitigen Lästereien und den Versuchen, mich auf die Seite eines Elternteiles zu ziehen. Aber auch sonst war meine Kindheit nicht toll - körperliche Züchtigung gehörte schon mal dazu. Wir hatten zwar immer alles, meine Eltern - jeder für sich - haben viele Immobilien, die tollsten Autos und einen Haufen Schotter, aber es war trotzdem alles andere als perfekt. Nun bemerke ich, wie ich mich genau zu einem Ebenbild von ihnen entwickle, und schaffe es nicht, mich dagegen zu wehren.


Ich führe eine Beziehung mit einer sehr lieben Frau, der all diese Sachen fremd sind. Ich habe einen tollen Job und mit einem Kompagnon eine eigene Firma gegründet, den ich auch übervorteile und hintergehe - da ich stets in der Angst lebe, er tue weniger als ich für unser Geld. Ich lüge oft, um mich besser darzustellen, die "Notlüge" gehört für mich fast schon dazu. Bei jeder Gelegenheit bediene ich mich irgendwelcher Geschichten, um mich besser darzustellen. Das hat beruflich großen Erfolg mit sich gebracht, ich habe es auch zu einem großen Vermögen, Häusern und Autos gebracht. Ich renne nur in den teuersten Anzügen herum, fahre Porsche und tue teure und dumme Dinge, um mir eine kurzzeitige Bestätigung und Glücksgefühle zu holen. Ich wünschte mir aber, ich wäre ein ganz normaler Typ, der irgendwo als normaler Angestellter arbeiten geht, eine Familie gründen kann, ohne stets in der Angst leben zu müssen, dass wieder irgendeine Story "auffliegt". Ich beichte hiermit, dass ich eigentlich alle materiellen Voraussetzungen hätte, ein total erfülltes und glückliches Leben zu führen - und doch betrüge ich, belüge alles und jeden, nur, um noch mehr zu bekommen und noch reicher zu werden. Auch habe ich Angst, dass die Menschen mich als "Normalo" nicht mehr mögen würden. Ich nehme mir oft vor, einfach ganz normal zu sein, und offen und ehrlich zu werden - wenn ich dann aber in einer Situation bin, in der es darum geht, mich zu präsentieren oder anderen etwas einzureden, falle ich jedes Mal in andere Muster zurück. Ich hoffe, dass ich irgendwann mal die Eier entwickele, dass ich mal ohne Lügen meinen Mann stehen kann. Ich bitte um Absolution, da ich die sehr guten Voraussetzungen meines Lebens nicht sinnvoll nutze und vielen Menschen, die mir vertrauen, dreist ins Gesicht lüge.

Beichthaus.com Beichte #00032158 vom 02.11.2013 um 15:26:36 Uhr (13 Kommentare).

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