Vier Wochen Spielsucht

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Sucht Verschwendung Verzweiflung Games Luzern

Ich (w/19) habe beinahe mein ganzes Leben weggeschmissen. Ich war süchtig nach WoW. Am Anfang waren es abends so 2-3 Stunden. Dann jeden Abend 6-7 Stunden. An der Spitze der Sucht habe ich von morgens um 6.30 Uhr bis abends 23.15 Uhr WoW gespielt und dann ab 23.15 Uhr CoD MW2 bis morgens um 6.30 Uhr. Ich habe mich nur noch vom Pult wegbewegt um aufs Klo zu gehen. Ich hatte einen Vorrat Eistee neben dem Pult stehen. Gegessen habe ich quasi nicht mehr. Ich hatte anfangs noch zwei Packungen Toastbrot und zwei Packungen Chips in der Wohnung. Als die alle waren, habe ich nicht mehr gegessen. Geschlafen habe ich meistens nach 3 oder 4 Tagen mit dem Kopf auf der Tastatur. Das Ganze habe ich vier Wochen durchgezogen und danach hat meine Psychologin (bei der ich vier Termine versäumt hatte) mich in die geschlossene Psychiatrie einweisen lassen. Ich bereue, dass ich meine Ausbildung wegen einem Spiel verloren habe und meine Wohnung aufgeben musste. Ich bitte um Absolution.

Beichthaus.com Beichte #00028306 vom 17.11.2010 um 19:17:42 Uhr in Luzern (39 Kommentare).

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Eine verhängnisvolle Affäre

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Wollust Fremdgehen Begehrlichkeit Verzweiflung Liebe Dresden

Ich habe eine Affäre mit einem Mann angefangen. Anfangs ging es nur um den Sex. Doch ich habe mich total in ihn verliebt. Jetzt muss ich beichten, dass ich nur noch Sex mit ihm habe, um ihm nah zu sein. Klar, der Sex ist auch gut. Aber eigentlich will ich eine feste […]
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Beichthaus.com Beichte #00028279 vom 08.11.2010 um 03:51:18 Uhr in Dresden (26 Kommentare).

Gebeichtet von keri
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Zufallsbeichte
“Folge

Misslungene Hilfe

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Falschheit Falschheit Selbstverletzung Verzweiflung WG

Hiermit möchte ich (m/27) etwas beichten, dass mich schon seit Monaten sehr belastet und mich in eine tiefe Depression gestürzt hat. Ich war bis vor 2 Monaten noch mit meiner Freundin zusammen, die ich sehr gern mochte, die jedoch letztendlich in gewisser Weise der Auslöser des Ganzen war. Alles begann vor 8 Monaten. Ich hatte einen Mitbewohner, der aus Mangel an Frauen derart depressiv wurde und immer mehr einen Frauenhass entwickelte und das wiederum die Sache nur weiter erschwerte, und somit in einen Strudel aus Nichts führte. Er war mit 26 noch Jungfrau und hatte erst eine positive Erfahrung mit einer Frau gesammelt. Er war derart entschlossen, Selbstmord zu begehen, dass ich mich in meiner Pflicht sah etwas dagegen zu unternehmen! Wenn jemand Dir genaustens seinen Selbstmord beschreibt, wie er E605 einwerfen will und dann von einer 50m hohen Brücke springen möchte, um die Wahrscheinlichkeit des Todes auf quasi 100% zu erhöhen, dann weißt Du, dass Du nicht in irgendeinem Film bist. Ich beschloss ihn auf einer Datingseite anzumelden und gar nicht erst seine Depression und seine Hoffnungslosigkeit zu verschleiern, sondern genau damit auf die Frauenwelt zuzugehen. Ich wollte nicht nur den Erstkontakt herstellen, sondern auch die Kommunikation übernehmen, um eine Frau schon soweit zu bekommen, dass sie ihm wenigstens eine ernste Chance gibt, und nicht schon nach 5 Minuten ihn zum netten Kumpel degradiert. Das Problem war nicht, dass er so scheiße aussah (er sah eigentlich ok aus), sondern, dass er viel zu nett war und ein Sonderling, aber wie gesagt ein sehr liebenswürdiger, der Geschichten unglaublich gut erzählen konnte und aufgrund dessen oft Mittelpunkt von Hauspartys war. Ich wusste, dass nur sehr wenige Frauen auf so ein negatives Profil ansprechen würden, und dass ich nicht ewig Zeit hatte. Es hat "ihn" auch eine angeschrieben, die offensichtlich an einem Helfersyndrom oder Ähnlichem litt. Wir schrieben uns dann immer öfter. Ich hatte ihm bis dahin nichts erzählt und auf seine Anfragen hab ich ihn bewusst belogen, da ich ihm die Überraschung seines Lebens bereiten wollte.

Das ging dann eine Woche so, in der wir uns recht intensiv schrieben. Aus meinen anfänglichen Antworten, die noch auf einen Freund gemünzt waren, wurden immer mehr Antworten, die ganz klar mich beschrieben. Womit ich allerdings überhaupt nicht rechnete, waren die Gefühle, die plötzlich bei mir entstanden. Als ich dann realisierte, in welcher Zwickmühle ich stand, bekam ich ein richtig schlechtes Gewissen. Ich hab damit allerdings nicht aufgehört und nach einer weiteren Woche traf ich sie dann tatsächlich und da sah ich keine Möglichkeit aus der Sache raus zu kommen. Ich verliebte mich in sie und wir kamen zusammen. Ich konnte das alles geheim halten und er bekam nichts davon mit. Einen Monat später verwirklichte er genau das, was er mir so detailliert beschrieben hatte. Von da an ging es mit der Beziehung schlagartig bergab und ich trennte mich eine Woche später von ihr. Das Resultat sind zwei unglückliche Menschen und ein Toter, der womöglich glücklich sein könnte. Das habe ich bisher noch Niemandem erzählt.

Beichthaus.com Beichte #00028262 vom 04.11.2010 um 01:01:57 Uhr (47 Kommentare).

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Mutter im Stich gelassen

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Ignoranz Feigheit Verzweiflung Familie

Ich (w/21) habe meine Familie, besonders aber meine Mutter, schwer enttäuscht. Als ich 12 war wurde mein Vater fälschlicherweise wegen Kinderpornographie angeklagt, weswegen ich eine Zeit im Heim verbrachte. Als ich wieder nach Hause kam, fiel ich in eine psychische Krise nach der anderen, bis ich mit 14 schließlich, ohne Grund eigentlich, auszog. Ich glaube ich habe meiner Mutter damals das letzte genommen was sie noch hatte, denn meine Eltern haben sich zu der Zeit auch getrennt. Ich weiß bis heute nicht, warum ich es damals getan habe - es ist das einzige in meinem Leben, was ich wirklich bereue, und es zwingt mich bis heute immer zuerst an meine Mutter zu denken. Ich habe eine superglückliche Fernbeziehung und kann mich nicht überwinden zu ihm zu ziehen, da ich denke dass ich Mama dann erneut im Stich lassen würde. Es tut mir alles entsetzlich Leid.

Beichthaus.com Beichte #00028251 vom 30.10.2010 um 19:15:25 Uhr (16 Kommentare).

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“Beichte

Und täglich grüßt das Murmeltier

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Trägheit Verzweiflung Drogen Köln

Ich hasse mich, mein Leben und meine Depressionen. Eigentlich sollte ich mich gut fühlen, denn ich habe einen Job beim Fernsehen und dort eine Stelle als Aufnahmeleiter. Trotzdem denke ich fast jeden Tag wie es wäre einfach "Schluss" zu machen. Denn im Gegensatz zum […]
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Beichthaus.com Beichte #00028227 vom 22.10.2010 um 00:07:43 Uhr in Köln (27 Kommentare).

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