Misslungene Hilfe

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Falschheit Falschheit Selbstverletzung Verzweiflung WG

Hiermit möchte ich (m/27) etwas beichten, dass mich schon seit Monaten sehr belastet und mich in eine tiefe Depression gestürzt hat. Ich war bis vor 2 Monaten noch mit meiner Freundin zusammen, die ich sehr gern mochte, die jedoch letztendlich in gewisser Weise der Auslöser des Ganzen war. Alles begann vor 8 Monaten. Ich hatte einen Mitbewohner, der aus Mangel an Frauen derart depressiv wurde und immer mehr einen Frauenhass entwickelte und das wiederum die Sache nur weiter erschwerte, und somit in einen Strudel aus Nichts führte. Er war mit 26 noch Jungfrau und hatte erst eine positive Erfahrung mit einer Frau gesammelt. Er war derart entschlossen, Selbstmord zu begehen, dass ich mich in meiner Pflicht sah etwas dagegen zu unternehmen! Wenn jemand Dir genaustens seinen Selbstmord beschreibt, wie er E605 einwerfen will und dann von einer 50m hohen Brücke springen möchte, um die Wahrscheinlichkeit des Todes auf quasi 100% zu erhöhen, dann weißt Du, dass Du nicht in irgendeinem Film bist. Ich beschloss ihn auf einer Datingseite anzumelden und gar nicht erst seine Depression und seine Hoffnungslosigkeit zu verschleiern, sondern genau damit auf die Frauenwelt zuzugehen. Ich wollte nicht nur den Erstkontakt herstellen, sondern auch die Kommunikation übernehmen, um eine Frau schon soweit zu bekommen, dass sie ihm wenigstens eine ernste Chance gibt, und nicht schon nach 5 Minuten ihn zum netten Kumpel degradiert. Das Problem war nicht, dass er so scheiße aussah (er sah eigentlich ok aus), sondern, dass er viel zu nett war und ein Sonderling, aber wie gesagt ein sehr liebenswürdiger, der Geschichten unglaublich gut erzählen konnte und aufgrund dessen oft Mittelpunkt von Hauspartys war. Ich wusste, dass nur sehr wenige Frauen auf so ein negatives Profil ansprechen würden, und dass ich nicht ewig Zeit hatte. Es hat "ihn" auch eine angeschrieben, die offensichtlich an einem Helfersyndrom oder Ähnlichem litt. Wir schrieben uns dann immer öfter. Ich hatte ihm bis dahin nichts erzählt und auf seine Anfragen hab ich ihn bewusst belogen, da ich ihm die Überraschung seines Lebens bereiten wollte.

Das ging dann eine Woche so, in der wir uns recht intensiv schrieben. Aus meinen anfänglichen Antworten, die noch auf einen Freund gemünzt waren, wurden immer mehr Antworten, die ganz klar mich beschrieben. Womit ich allerdings überhaupt nicht rechnete, waren die Gefühle, die plötzlich bei mir entstanden. Als ich dann realisierte, in welcher Zwickmühle ich stand, bekam ich ein richtig schlechtes Gewissen. Ich hab damit allerdings nicht aufgehört und nach einer weiteren Woche traf ich sie dann tatsächlich und da sah ich keine Möglichkeit aus der Sache raus zu kommen. Ich verliebte mich in sie und wir kamen zusammen. Ich konnte das alles geheim halten und er bekam nichts davon mit. Einen Monat später verwirklichte er genau das, was er mir so detailliert beschrieben hatte. Von da an ging es mit der Beziehung schlagartig bergab und ich trennte mich eine Woche später von ihr. Das Resultat sind zwei unglückliche Menschen und ein Toter, der womöglich glücklich sein könnte. Das habe ich bisher noch Niemandem erzählt.

Beichthaus.com Beichte #00028262 vom 04.11.2010 um 01:01:57 Uhr (47 Kommentare).

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Mutter im Stich gelassen

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Ignoranz Feigheit Verzweiflung Familie

Ich (w/21) habe meine Familie, besonders aber meine Mutter, schwer enttäuscht. Als ich 12 war wurde mein Vater fälschlicherweise wegen Kinderpornographie angeklagt, weswegen ich eine Zeit im Heim verbrachte. Als ich wieder nach Hause kam, fiel ich in eine psychische Krise nach der anderen, bis ich mit 14 schließlich, ohne Grund eigentlich, auszog. Ich glaube ich habe meiner Mutter damals das letzte genommen was sie noch hatte, denn meine Eltern haben sich zu der Zeit auch getrennt. Ich weiß bis heute nicht, warum ich es damals getan habe - es ist das einzige in meinem Leben, was ich wirklich bereue, und es zwingt mich bis heute immer zuerst an meine Mutter zu denken. Ich habe eine superglückliche Fernbeziehung und kann mich nicht überwinden zu ihm zu ziehen, da ich denke dass ich Mama dann erneut im Stich lassen würde. Es tut mir alles entsetzlich Leid.

Beichthaus.com Beichte #00028251 vom 30.10.2010 um 19:15:25 Uhr (16 Kommentare).

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“Folge

Und täglich grüßt das Murmeltier

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Trägheit Verzweiflung Drogen Köln

Ich hasse mich, mein Leben und meine Depressionen. Eigentlich sollte ich mich gut fühlen, denn ich habe einen Job beim Fernsehen und dort eine Stelle als Aufnahmeleiter. Trotzdem denke ich fast jeden Tag wie es wäre einfach "Schluss" zu machen. Denn im Gegensatz zum […]
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Beichthaus.com Beichte #00028227 vom 22.10.2010 um 00:07:43 Uhr in Köln (27 Kommentare).

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Rufmord

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Lügen Ungerechtigkeit Verzweiflung Polizei

Mir ist vor ein paar Jahren, mit Anfang zwanzig, eine echt heftige Geschichte passiert, deren Nachwirkungen ich heute noch spüre. In meinem Freundeskreis gab es zwei fünfzehnjährige Mädchen, die sehr eng miteinander befreundet waren. Eine der beiden war wohl ziemlich in mich verknallt, wie ich im Nachhinein erfahren habe. Das hat sie mir aber nie zu verstehen gegeben, außer durch deutlich übertriebene Zickigkeit mir gegenüber. Eines schönen Tages, auf einer Feier machte sie mir wegen einer Kleinigkeit, die ich mittlerweile sogar schon vergessen habe, eine riesengroße Szene von wegen ich wäre ein Macho und A-loch und mir wären die Gefühle anderer völlig egal. Natürlich kann man immer Abstreiten, dass man so ist, aber ich bezweifle, dass mich ihre Einschätzung treffend charakterisiert hat. Jedenfalls ging ich an diesem Abend nicht auf ihre Vorwürfe ein, sie hätte sich sowieso nicht besänftigen lassen. Danach betrank sie sich bis zur sprichwörtlichen Besinnungslosigkeit.

Am nächsten Morgen bekam ich mehrere Hass-SMS von ihr und ihrer besten Freundin, es würde mir noch Leid tun, dass ich so ein Arsch sei. Ich ignorierte das und löschte die SMS, was sich als Fehler herausstellen sollte, denn am Abend klingelte die Polizei bei mir und nahm mich mit auf das Revier, da gegen mich eine Anzeige wegen Vergewaltigung vorlag. Das betreffende Mädchen hatte mich angezeigt, ihre beste Freundin hatte bezeugt, dass ich sie abgefüllt und danach gegen ihren Willen mit ihr geschlafen hatte.

Ab da war ich im Freundeskreis nur noch "der Kinderfi**er" und niemand, bis auf eine Ausnahme wollte mehr etwas mit mir zu tun haben. Ich wurde später sogar von ihrem Freund verprügelt, den sie weit nach der Geschichte kennengelernt hatte. Das Krasse daran ist, dass bei der gerichtsmedizinischen Untersuchung am Tag nach der "Vergewaltigung" herauskam, dass das Mädchen mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit noch Jungfrau war und mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit am Vorabend kein Geschlechtsverkehr gehabt haben konnte. Außerdem verstrickten sich die beiden auch noch in Widersprüche. Das Ermittlungsverfahren gegen mich wurde daraufhin eingestellt. Ich stellte Gegenanzeige wegen Vortäuschens einer Straftat und Rufmord. Die beiden mussten Sozialstunden ableisten, aber trotzdem glaubt bis heute jeder meiner früheren Freunde den beiden ihre Version der Geschichte, die sie sogar noch ausgeschmückt haben. Ihre Eltern haben mich bedroht und wie schon erwähnt, ihr Freund hat mich mit ein paar Schlägertypen verprügelt, seitdem trage ich immer eine Waffe zum Selbstschutz bei mir, von der ich auch ohne zu zögern Gebrauch machen würde. Das ist mir erlaubt worden. Ich habe Rechtsstreitigkeiten an der Backe mit Leuten, die nach wie vor ihr mehr glauben als mir und bekomme ab und an anonyme Morddrohungen und Ähnliches. Ich musste in eine andere Stadt ziehen, trotzdem stehen immer mal fremde Autos mit irgendwelchen Typen, die mich ganz offensichtlich beobachten vor meinem Haus. Langsam frage ich mich echt ob das nie ein Ende nehmen wird.

Beichthaus.com Beichte #00028218 vom 19.10.2010 um 11:32:54 Uhr (55 Kommentare).

Gebeichtet von Jobi
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“Beichte

Ehe am Ende

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Faulheit Engherzigkeit Verzweiflung Ehebruch Partnerschaft Berlin

Ich möchte beichten, dass ich meinen Mann am liebsten verlassen würde, wenn da die Kinder nicht wären. Er ist schon seit Ewigkeiten arbeitslos und bemüht sich nicht um Arbeit. Er ist der Meinung, er hätte was besseres verdient. Eben habe ich wieder Mal aussichtslose Bewerbungen für ihn geschrieben. Er selbst tut nichts, außer sinnloses Zeug am PC und die PCs unserer Freunde kostenlos fit zu halten. Meine Computer sind aber zugemüllt und laufen nicht gut. Ich habe die Nase voll davon, dass ich für alles die Verantwortung trage und alles alleine machen muss. Dabei bin ich ihm wohl auch nicht gut genug, denn er schläft kaum noch mit mir (2 mal im Jahr) und wenn, dann nur für seine 5 Minuten. Komischerweise wirke ich aber auf andere Männer doch sehr attraktiv. Ich kann ihn aber einfach nicht betrügen, ich habe es schon versucht. Wir sind 17 Jahre schon zusammen und ich überlege dem nun ein Ende zu setzen, denn die schönen Zeiten sind seit etwa 10 Jahren vorbei. Die Situation Tendiert stark zur Verschlechterung, wobei ich nicht wüsste was schlimmer werden könnte. Ich bin so unglücklich, dass ich am liebsten das Weite suchen würde. Ich würde aber auch nicht damit klar kommen, wenn es ihm meinetwegen schlecht geht. Er sagt immer er liebt mich über alles und würde sich umbringen, wenn ich ihn verlasse. Ich will nicht mehr zugetextet werden und über alles ausgefragt werden. Und verdammt noch mal: Ich will endlich mal wieder das Gewicht eines Mannes auf mir spüren und wilde, heiße Leidenschaft erleben!

Beichthaus.com Beichte #00028172 vom 29.09.2010 um 23:41:41 Uhr in Berlin (25 Kommentare).

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