Fanartikel des FC Bayern München

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Boshaftigkeit Verschwendung Sport Kulmbach

Ich habe 2015 ehrenamtlich in einer Notunterkunft Flüchtlinge betreut. Ich war auch dafür zuständig, die Kleiderspenden zu sortieren und unbrauchbare Klamotten auszusortieren. Unter den Spenden waren auch sehr viel gute Kleidung. Darunter auch diverse Fanartikel des FC Bayern München. Obwohl die Sachen noch echt gut und wertvoll waren, habe ich sie zum Abfall in den Schredder gegeben, weil ich die Bayern hasse!

Beichthaus.com Beichte #00040213 vom 23.08.2017 um 13:01:09 Uhr in Kulmbach (9 Kommentare).

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In der Frau gekommen und nichts wie weg

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Betrug Boshaftigkeit Neurosen Karlsruhe

Immer wenn ich in einer Frau gekommen bin, will ich im nächsten Moment sofort weg. Ich beichte, dass mein Verhalten nicht normal sein kann, weil sonst kein Mensch verheiratet wäre.

Beichthaus.com Beichte #00040212 vom 22.08.2017 um 21:33:21 Uhr in Karlsruhe (Lessingstraße) (10 Kommentare).

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“Folge

Der falschen Person an Bein gepinkelt

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Boshaftigkeit Rache Feinde Bonn

Lieber J., weißt du, manchmal im Leben, da pinkelt man der falschen Person ans Bein, das war dein erster Fehler. Es war leicht, mir ein falsches Profil auf einem bekannten, sozialen Netzwerk anzulegen und mich mit dir anzufreunden. Von diesem Tag an, konnte ich plötzlich deinen Alltag miterleben, ich wusste, wo du arbeitest, wer deine Freunde sind und deine Freundin, die war wirklich hübsch und nett. Doch als plötzlich Nacktbilder und ein BH im Briefkasten lagen und sie von deiner Affäre mit Monika erfahren hat, war sie aus eurer gemeinsamen Wohnung ausgezogen. Du warst am Boden zerstört, schließlich kanntest du keine Monika und deinen Job hast du auch noch verloren, nachdem dein Chef den Link zu deinem öffentlichen Profil erhalten hat. Es war aber auch nicht sonderlich nett von dir, den eigenen Chef als Sohn einer im horizontalen Gewerbe tätigen Frau zu bezeichnen. Die Miete war dann wohl zu teuer für dich und du musstest zu deinen lieben Eltern ziehen, deine Mail war wirklich sehr berührend, es war fast schon niedlich, wie du krampfhaft überlegt hattest, wer es da auf dich abgesehen haben könnte. Wochenlang passierte nichts mehr und du warst dir sicher, dass nun alles gut werden würde. Dummerweise kannte jemand die Adresse deines Elternhauses, es war wohl nicht sehr angenehm, mitten in der Nacht von jungen Männern geweckt zu werden, die sich auf eine homosexuelle Gang Bang Party mit dem Sohn freuten. Es ist verständlich, dass deine Eltern nach ähnlichen Vorfällen die Nase voll hatten, aber wer konnte ahnen, dass jemand deine momentane Adresse in Chatportalen veröffentlicht hat? Man konnte dir deine Verzweiflung ansehen, als du ein wenig zu spät beim Klassentreffen erschienen bist und dein Leid mit deinen ehemaligen Mitschülern geteilt hast, Ablenkung und Mitleid taten dir wohl gut. Sogar mir, dem schmächtigen Asiaten, hast du deine Geschichte erzählt, dir war gar nicht bewusst, dass ich sie kannte. Ja, sogar verantwortlich dafür war. Jahrelang hast du mich grundlos gemobbt und es tat gut, das gleiche mit dir zu tun.

Beichthaus.com Beichte #00040203 vom 20.08.2017 um 17:38:28 Uhr in Bonn (20 Kommentare).

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Der gemobbte Baggerschaufel - Azubi

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Boshaftigkeit Zwietracht Arbeit Kollegen Bochum

Lange ist es her, da arbeitete ich in einem kleinen Unternehmen, das sich zum Sommer immer wieder neue Praktikanten reingeholt hat, die dann bei guter Führung zum Azubi aufsteigen durften. Einer dieser Praktikanten hatte gerade sein Abitur in der Tasche und kam aus einem vermeintlich guten Elternhaus.

Offenbar war er aber derart behütet aufgezogen worden, dass sämtliche Umgangsformen aus dem Büroalltag fremd waren - er bestand darauf, die Schuhe auszuziehen und wollte, dass man gefälligst anklopft, ehe man in sein Büro kam. Lästige Aufgaben wie das Einkaufen oder der Weg zum Papiercontainer sollten seiner Meinung nach "gerecht verteilt" werden. Ich hatte sehr bald einen richtigen Narren an ihm gefressen und begonnen, ihn sukzessive zu mobben und fand auch schnell Anhänger.

Da sein Nachname an einer schaufelnde Tätigkeit erinnerte, wurde der Bagger quasi zum Synonym für ihn. Wir begrüßten uns mit einem modifizierten Handschlag, der einer Baggerschaufel nachempfunden war, dann hatten wir alle animierte Bagger als Bildschirmschoner oder kleine Spielzeugbagger auf dem Schreibtisch stehen. Er hat es als einziger nicht gecheckt! Da er laufend neue Stilblüten brachte und die dämlichsten Denkfehler beging, riss das Mobbing auch nicht ab. Im einen Moment kam er nicht auf die Idee, zwei Verlängerungskabel hintereinander zu schalten, um ein ausreichend langes Kabel zu bekommen, dann kriegt er es in drei Versuchen nicht hin, ein Stövchen in Betrieb zu nehmen ohne beim Ausblasen des Streichholzes auch das Teelicht zu löschen.

Der Junge hat wenig bis nichts auf die Kette bekommen, weshalb wir immer mehr irritiert waren, wie wir noch auf ihn reagieren sollten. Da stehen die Raucher auf dem Balkon und er fragt, ob die auf Lunge rauchen (Tabak), dann fängt er an selbstklebende Briefmarken anzulecken und sich wegen fehlenden Portos sich nach einer Briefmarke über 106 Cent zu erkundigen. Da ist es kein Wunder, dass am nächsten Tag in der ganzen Firma selbstgebastelte Briefmarken mit Baggermotiv und einem Nennwert von 106 Cent herumliegen. Dann sollte er den Wagen in der Garage parken, hat sich aber nicht die Zeit genommen, vorher zu prüfen, ob die Garage denn auch frei ist oder noch komplett mit Messeausstattung zugestellt ist - am Ende war er drei Stunden dafür weg. Egal, ob man zynisch, sarkastisch, sachlich oder absurd komisch auf seine hilflosen Fragen reagiert hat - er hat es ganz offensichtlich nicht verstanden. Der Kerl war nicht behindert, sondern einfach nur gnadenlos naiv, was wir dafür nahezu unbegrenzt ausgenutzt haben, um uns zu amüsieren und den Frust mit ihm abzubauen.

Die ganze Firma hat mitgemacht und jede seiner Steilvorlagen verwandelt. Ehrlich wäre gewesen, sich mit ihm hinzusetzen, ihm zu sagen, dass das mit der Ausbildung keinen Sinn hat und er vielleicht erstmal ein Auslandsjahr, FSJ oder Grundwehrdienst machen sollte, um das wahre Leben kennenzulernen. Stattdessen hat man ihn drei Jahre lang für mindestens so dumm verkauft wie er dämlich war. Später hat mir der Junge leid getan, sodass ich versucht habe, ihn unter meine Fittiche zu nehmen - vor allem deshalb, weil ich das Mobbing gegen ihn initiiert habe. Es ist Jahre her und noch immer erzählt man sich Legenden über ihn - wie er das Fahrtenbuch in den Altpapiercontainer geworden hat oder die Uni Halle mit der Unihalle verwechselt hat. Traurig, aber leider wahr.

Beichthaus.com Beichte #00040169 vom 10.08.2017 um 22:28:18 Uhr in Bochum (14 Kommentare).

Gebeichtet von gumnade aus Remscheid
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“Beichte

Gebratenes Hündchen im Chinarestaurant

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Boshaftigkeit Dummheit Niedersachsen

Als ich circa 13 Jahre alt war, hat bei uns in der Stadt ein China-Restaurant mit Buffet eröffnet. Ich ging einige Male mit meinen Eltern dort essen und irgendwann kam ich zusammen mit einer Freundin auf die glorreiche Idee, dem Restaurant einen kleinen Streich zu spielen. Nicht aus purer Boshaftigkeit, sondern zu unserem reinem Vergnügen.
Einige von euch kennen sicher die Serie "Dschungelcamp". Inspiriert von den dortigen Speisen, fertigten wir Schilder an mit Titeln wie "Gebratenes Hündchen", "Frittierte Stierhoden" und "Eingelegte Affenhirne", diese Schilder tauschten wir mit den Originalen aus. Wir setzten uns an einen Tisch, unweit des Buffets und folgten unauffällig dem Geschehen. Es tischten sich mindestens 15 Minuten lang Leute Speisen auf, ohne unsere Schilder zu beachten.

Irgendwann merkten wir, wie eine Frau mit angeekelten Gesicht eine Bedienung ansprach. Die Bedienung unterhielt sich daraufhin lautstark mit einem Kollegen (leider auf Chinesisch) und verschwand nach hinten. In Windeseile räumte der Kollege die Schilder ab, er blickte noch durch den Raum, doch wir waren schon außer Sichtweite und auf dem Weg nach draußen. Selbstverständlich haben wir vorher unser Essen bezahlt.

Das Restaurant gibt es jetzt seit sieben Jahren und ich bin immer noch gerne zu Gast, auch wenn mich die Bedienung oft verschwörerisch anschaut, so als wüsste Sie von unserem Streich. Ich hoffe niemanden geschadet zu haben und das unser Entschuldigungsschreiben angenommen wurde. Euch kann ich raten, beim nächsten Buffetbesuch die Schilder zu lesen, nicht dass ihr euch versehentlich an frittierten Stierhoden bedient.

Beichthaus.com Beichte #00040157 vom 06.08.2017 um 13:50:02 Uhr in Niedersachsen (5 Kommentare).

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