Meine Kollegin erinnert mich an meine Mutter

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Verzweiflung Zorn Arbeit

Ich habe einen neuen, unqualifizierten Job angefangen und mache, wie das für Anfänger eben so ist, noch verhältnismäßig viel falsch. Ganz schlimm war das in den ersten zwei Tagen. Meine Kollegin macht dann immer Geräusche, als würde sie gleich zu viel bekommen. So richtig extrem abgenervt. Ich weiß, dass ich mir nichts draus machen sollte und dass man als erwachsener Mensch mit Hirn ohne solche Ausbrüche auf Berufsanfänger reagieren kann. Aber es wurmt mich verdammt, weil meine Mutter früher immer solche Geräusche gemacht hat, wenn sie in ihrer Kleinkariertheit mal wieder nicht damit klar kam, dass ihre Sechsjährige das Zimmer nicht aufräumen oder die Hausaufgaben nicht machen wollte. Sie machte auch dieses Geräusch und beschimpfte oder beleidigte mich auf übelste Weise oder drohte mir in diesen Momenten.

Auf der Arbeit habe ich mich in den ersten Tagen also doppelt beschissen gefühlt, weil mir das genau wieder dieses Feeling des Verhasstseins und Unnützseins wie in der Kindheit beschert hat. Ein paar Mal musste ich mich echt beherrschen, um nicht loszuheulen, was mir irgendwie peinlich ist, zumal das echt dumm rüberkäme, weil keiner meine Gedanken lesen kann und alle denken würden, dass ich wegen so einer ollen Kollegin rumflenne. Manchmal hasse ich diese Welt. Ich habe aber auch nicht den Mut, einfach mal zurückzuranzen, wenn man mir so beschissen kommt.

Beichthaus.com Beichte #00039805 vom 29.05.2017 um 18:31:49 Uhr (5 Kommentare).

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Ich will doch nur mein Leben ändern!

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Hass Verzweiflung Familie Weinheim

Ich (w/19) bin ein schlechter Mensch und eine Versagerin. Ich bin seit neun Jahren diagnostiziert manisch-depressiv und habe seit fünf Jahren eine Borderlinestörung. Ich schätze, dass das einfach Karma ist, das zurückschlägt. Die meisten Menschen meinen zwar, man kann mit 9/10 Jahren noch gar nich depressiv sein, aber wenn man seit Geburt an ständig zu spüren bekommt, dass man nur eine Last und Plage ist, kann man relativ früh depressiv werden. Meine "Mutter" hat mich als Baby in den Müll geworfen, gegen eine Wand geworfen und eine Treppe runtergeschmissen. Meine große Schwester (jetzt 23) hat mich jedes Mal gerettet. Irgendwann hat sie es geschafft zu Nachbarn zu laufen und von dort die Polizei zu holen. Das alles hat mir übrigens meine große Schwester erzählt. Ich bin dann mit meinem Bruder in ein Heim gekommen und er war zwei Jahre lang alles, was ich an Familie hatte. Dann wurden wir von verschiedenen Familien in Pflege genommen und alles war echt toll. Wir haben uns jeden Monat getroffen, auch mit unseren Eltern, bis unser Dad nicht mehr gekommen ist und uns keiner sagen wollte, was los war. Vor ein paar Wochen erfuhr ich dann, dass er damals drogenabhängig war und von der Polizei gesucht wurde und deshalb zurück nach Amerika gegangen war.

Meine Pflegeeltern hatten ein befreundetes Ehepaar, das immer an Silvester zu Besuch kam. Als ich 9 war, wurde ich von dem Mann vergewaltigt. Ich versuchte mit meinen Eltern drüber zu reden, aber die waren der Meinung ich würde lügen, weil ich Aufmerksamkeit brauchte. Seitdem ist das Verhältnis zu ihnen sehr zebrochen. Ich fing an mich zu ritzen. Mit 13 fing ich an Schule zu schwänzen, weil ich dort ziemlich gemobbt wurde. Ich fing an zu trinken, Drogen zu nehmen und mich von jedem zu distanzieren. Ich war nach einem Selbstmordversuch sechs Monate in einer Psychatrie. Ich war bei vier verschiedenen Psychatern und habe es nie geschafft, jemandem zu sagen, wie es mir wirklich geht. Ich habe zwei Mal die Schule abgebrochen, meinen Eltern gesagt, dass ich sie hasse und bin ausgezogen. Ich habe meinen Freund betrogen, der extra für mich hergezogen ist, seinen Job gekündigt hat und einfach alles für mich tut, einfach nur weil ich die Aufmerksamkeit von dem Typ wollte und mich begehrt fühlen wollte. Jetzt muss ich mit ansehen, wie mein kleiner Pflegebruder wird wie ich, nur ohne die Depressionen. Er nimmt Drogen, schwänzt die Schule und verletzt meine Eltern. Als ich ihn mal draufgesprochen habe, meinte er nur, dass er sich von mir da nichts sagen lassen muss. Ich bekomm schließlich selbst nichts auf die Reihe, habe keinen Job, kein Geld und war doch selbst früher so.

Es tut mir einfach so leid, dass ich ein schlechter Mensch bin und so ein schlechtes Vorbild für meine kleinen Geschwister. Ich versuche verzweifelt mein Leben auf die Reihe zu bekommen um meinen Brüdern ein besseres Vorbild zu sein; weiter zu leben und stark zu sein für meine kleine Schwester, der ich nicht zeigen kann, wenn ich traurig bin, weil ich weiß, dass es sie innerlich zerstört, und eine bessere Tochter zu sein. Aber mit meinem Lebenslauf bekomme ich gar nich erst die Chance mein Leben zu ändern und eine Ausbildung zu machen. Ich will einfach nur die Zeit zurückdrehen können, um ein normaler, besserer Mensch sein zu können. Und vor allem ein besseres Vorbild für meine Geschwister sein. Es ist eine Sache, wenn ich mein Leben ruiniere, aber eine ganz andere wenn ich das meiner Geschwister gleich mit ruiniere. Es tut mir einfach alles so leid. Ich hasse mich für alles, was ich in meinem Leben bis jetzt getan habe.

Beichthaus.com Beichte #00039802 vom 29.05.2017 um 11:16:12 Uhr in 69469 Weinheim (Händelstraße) (9 Kommentare).

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“Beichte

Ich bekomme täglich sechs Nummern zugesteckt!

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Peinlichkeit Engherzigkeit Hochmut Eitelkeit Bremen

Ich (m/20) weiß nicht so genau wie ich anfangen sollte und wie ich es am besten formulieren könnte, ohne dass ich als selbstverliebtes Arschloch abgestempelt werde. Ich bin stabil gebaut und sehe übernatürlich hübsch aus - jedenfalls denke ich das, denn egal wo ich hingehe - irgendwie ist es so, dass mich ein Mädchen anspricht, mir irgendwelche Komplimente macht und mir ihre Nummer gibt. Das wurde bei mir schon so stark zur Routine, dass ich abschätzen kann, wie viele Nummern ich an einem Tag bekomme (Durchschnitt 6-7). Damit könnte ich noch leben, denn wer will das nicht? Ohne viel Anstrengung an viele Nummern von hübschen Mädchen zu kommen? Jetzt fragt ihr euch sicher, was ich überhaupt zu beichten habe. Nunja, ich gebe alle diese Nummern meinen Freunden. Ich könnte sowieso nichts mit denen anfangen, denn ich bin viel zu schüchtern um mich jemals mit einer dieser Frauen treffen zu können.

Beichthaus.com Beichte #00039800 vom 29.05.2017 um 01:10:38 Uhr in Bremen (10 Kommentare).

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Mein Abitur macht mich zur Versagerin

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Dummheit Trägheit Familie Schule Wiesloch

Ich habe diesen Monat mein Abitur gemacht und beichte, dass ich eine totale Versagerin bin. Ich hatte mir als Ziel einen Schnitt von 1,3 gesetzt, aber wahrscheinlich habe ich einen Schnitt von 2,0 - 2,5. Es tut mir für meine Eltern leid, dass sie so eine Tochter haben wie mich. Ich habe einfach nicht wie gewohnt 150 % gegeben und bereue es nun sehr. Ich glaube, meinen gut bezahlten Job kann ich vergessen... Es geht mir dabei nicht nur um mich, sondern vor allem um meine Eltern, denen ich, wenn sie gepflegt werden müssen, das ermöglichen kann, was sie sich wünschen. Schließlich haben sie sich jahrelang sehr intensiv und liebevoll um mich gekümmert und das bin ich ihnen einfach schuldig und es macht mich fertig, dass ich meine Abitur so beschissen abgeschlossen habe. Mama und Papa, falls ihr das hier lesen solltet: Es tut mir wahnsinnig leid euch so enttäuscht zu haben. Ich liebe euch!

Beichthaus.com Beichte #00039799 vom 28.05.2017 um 21:02:53 Uhr in 69168 Wiesloch (Schillerstraße) (40 Kommentare).

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Ich hätte gerne Sex mit anderen Männern!

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Begehrlichkeit Fetisch Neugier Forstsee

Ich (25) würde gerne mit anderen Männern Sex haben wollen, jedoch wird das nicht geschehen, da ich in einer wunderbaren Beziehung bin und ich diese nicht kaputt​ machen will. Es geht mir rein um den Sex und die Männer, nicht um Liebe - ich will nur probieren. Ich will sie gerne ficken und gefickt werden. Und nur am Rande, ich bin männlich. Es wird allerdings ein Gedanke bleiben.

Beichthaus.com Beichte #00039797 vom 28.05.2017 um 17:29:33 Uhr in Forstsee (8 Kommentare).

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