Die stinkende Dicke im Bus

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Vorurteile Hass Ekel Unreinlichkeit Bahn & Co.

In Zeiten, in denen Hass eigentlich das Schlimmste ist, mit dem Menschen sich gegenseitig begegnen können, muss ich dennoch beichten, dass ich letzte Woche im Bus abgrundtiefen Hass gegen einen Menschen empfunden habe, den ich gar nicht kenne. An dem Tag war es gar nicht so warm, es war noch vor der Hitzewelle, als morgens in den Überlandbus von der Stadt aufs Land eine übergewichtige Frau im zu engen Spaghettiträgerkleid mit einem kleinen Jungen einstieg. Erst dachte ich mir nichts, obwohl ich unfairerweise schon nach der Optik urteilte, doch dann wurde innerhalb der nächsten zwei Minuten klar, dass diese Frau einen bestialischen Gestank ausstrahlte. Wie drei Tage abgestandener Hochsommer-Achselschweiß und tagelang nicht geduscht oder gewaschen. Innerhalb der zwei Minuten hatten sich die kleine Quadratmeterzahl des Busses mit diesem abartigen, beißenden Geruch gefüllt. Die Klimaanlage kam nicht mehr dagegen an. Ich wusste gar nicht, dass das geht. Das Problem ist, dass dieser Bus ein Expressbus ist, der in der Stadt nicht mehr hält, damit er schneller unterwegs ist. Es stand also fest, dass die Dame für die nächste halbe Stunde nicht aussteigen würde und wir alle in diesem fahrenden Gefängnis aus Pestgestank festsaßen.

Als ich meinen Hassgedanken gerade zu Ende gedacht hatte, flüchtete ein junger Mann, der erst hinten im Bus in ihrer Nähe gesessen hatte, in den vorderen Teil. In den nächsten 10 Minuten gab es echt ein Schauspiel. Leute sahen sich mit selbstredenden Gesichtern um, schnüffelten unauffällig an sich selbst, um sich auszuschließen und der Kerl versuchte verzweifelt, dieses schmale Notausstiegsfenster über dem großen normalen Fenster aufzukriegen, was leider nur mit dem Notschlüssel dafür geht. Als Notfall hätte ich das aber schon eingestuft. Es brannte in der Nase beim Atmen. Ich habe sehr böse Dinge über diese Frau gedacht und dass der Junge ein Fall fürs Jugendamt ist, weil er 30 Minuten praktisch an der ausgasenden Quelle saß. Auf dem Land, am Kita- und Schulzentrum stieg die Frau mit ihm später aus und weitere zweiMinuten danach war dieser Gestank auch verschwunden. Bis jetzt ist es mir noch unverständlich, dass sie es selbst nicht gemerkt hat. Auch wenn man morgens verschläft und es vor dem Bus nicht schafft zu duschen, wäscht man sich doch eigentlich wenigstens kurz. Vielleicht war es ihr auch einfach egal.

Ich leide selbst an Hyperhidrose unter den Armen und an den Händen und einem entsprechenden Waschzwang und weiß, dass es sich im Falle der Frau definitiv nicht um frischen Schweiß handelte. Später auf der Arbeit habe ich noch sehr über sie und ihren Gestank gelästert.

Beichthaus.com Beichte #00039812 vom 30.05.2017 um 18:10:26 Uhr (13 Kommentare).

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Mein wilder Junggesellen-Abschied

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Fremdgehen Prostitution Selbstsucht Schamlosigkeit Partnerschaft Innenstadt

Es geht um meinen Junggesellen-Abschied. Vor vier Jahren, bevor ich meine Frau geheiratet habe, gingen wir - wie es üblich ist - getrennt den Junggesellen-Abschied feiern. Ich zog mit ein paar Kumpels los und es wurde ein sehr lustiger Abend. Je später die Nacht, desto lustiger wurde es und so wie es nun mal ist, sind wir dann in einer Stripbar gelandet. Meine Kumpels haben gleich mal zusammen gelegt und für mich einen Table-Dance organisiert, während dem ich von verschiedenen Stellen der Frau die Sahne abschlecken durfte. Später haben sie wieder zusammengelegt und mich aufs Zimmer geschickt - mit einer netten Dame für einen Private Dance. Es kam, wie es kommen musste, sie fing an zu tanzen, machte mich extrem heiß und zum Schluss habe ich sie ordentlich rangenommen. Absoluter Hammer-Orgasmus. Meinen Kumpels habe ich natürlich gesagt, dass außer dem Private Dance nichts war. Was stillschweigend so hingenommen wurde.

Ein paar Drinks später war da so ein junges, extrem geiles 20-jähriges Mädchen, ich konnte echt die Augen von ihr nicht lassen. Also wieder bezahlt - für eine private Stripvorstellung und sie hat mich so aufgegeilt, dass ich sofort wieder konnte. Nach ein paar Stellungswechsel mit heftigem Verkehr fühlte ich mich wie Gott in Frankreich. Zufrieden und befriedigt tranken wir noch ein paar Runden und dann ging es nach Hause, es war so gegen 3 oder 4 Uhr morgens. Lustigerweise kam meine zukünftige Frau fast zeitgleich nach Hause. Irgendwie fingen wir dann an, wild herumzuknutschen und in meinem Kopf spielte sich dann die Szene ab, dass ich heute schon zwei Frauen im Bett hatte und meine Frau nun die Dritte war. Irgendwie hat mich das wieder so sehr aufgegeilt, dass ich nun mit ihr auch geschlafen habe.

Meine Frau hatte, bevor wir loszogen sind, gesagt, sie wolle von meinem Abschied nichts wissen und nichts erfahren. Wir sind nun seit vier Jahren ein glückliches Pärchen, haben ein Kind und wohnen in einer tollen Wohnung. Manchmal frage ich mich, ob es in Ordnung war, für einen Junggesellenabschied, aber wenn nicht in dieser Nacht, habe ich mir gedacht, dann wohl nie. Außerdem waren wir da noch nicht verheiratet. Ich bin ihr seitdem absolut treu. Ich bitte euch um eure Absolution und Verständnis!

Beichthaus.com Beichte #00039811 vom 30.05.2017 um 16:06:11 Uhr in Innenstadt (Berlin) (77 Kommentare).

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Brennendes Geschenk für den alten Miesepeter

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Ekel Schamlosigkeit Waghalsigkeit Nachbarn Berlin

Heute Nacht habe ich mich aus meinem Elternhaus geschmuggelt und mich mit ein paar Leuten getroffen. Wir waren alle in schwarz gekleidet, damit uns niemand sieht und aus Angst die Polizei ruft. Dann sind wir zu einem alten Mann gegangen, der in unserer Gegend immer über die verdammte Jugend redet. Einmal hat er sogar einem Mädchen nachgerufen, dass man Leute wie uns vergasen sollte und so einen Scheiß. Vorher haben wir alle in eine Plastiktüte geschissen. Das war zwar total eklig, aber wir wollten es dem echt heimzahlen. Als wir in die Nähe von dem Typen gekommen sind, haben wir von einem Roller, der ein paar Häuser weiter entfernt stand, Benzin abgepumpt und es mit in die Tüte gespritzt.

Das Bündel hat bestialisch gestunken und ich war froh, dass ich es nicht tragen musste. Jedenfalls haben wir es dann vor seine Tür gelegt und Sturm geklingelt, bis er endlich aufgewacht ist und zeternd aufgemacht hat. In dem Moment habe ich meine Kippe auf die Tüte geworfen und es hat wunderbar gezündelt. Der Mann hat uns natürlich angebrüllt und wie ein Idiot versucht, das Feuer auszutreten, während wir daneben standen, ihn ausgelacht haben und danach abgehauen sind. Ich bereue seit heute morgen, dass ein unschuldiger Mensch heute vielleicht nicht mit seinem Roller zur Arbeit fahren kann und ich einem alten Mann die Lederpantoffeln passiv versaut habe. Ich bitte um Absolution.

Beichthaus.com Beichte #00039809 vom 30.05.2017 um 14:07:23 Uhr in Berlin (9 Kommentare).

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Selfie auf der Klippe

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Waghalsigkeit Eitelkeit Urlaub Unfall Spanien

Selfie auf der Klippe
Ich (w/32) bin gerade auf einem kurzen Erholungstrip auf Mallorca. Da meine Freunde und Verwandten zu Hause natürlich auch sehen wollen, wie gut es mir geht, mache ich Fotos. So auch gestern auf einer Klippe. Ich war etwas zu waghalsig mit meiner Selfie-Akrobatik, sodass ich auf einem lockeren Stein ausrutschte und fiel genau auf den Klippenrand - ein Bein und ein Arm am Abgrund. Ich konnte mich im Moment des Falls irgendwie noch an einen festen Stein klammern, an dem ich mich dann hochzog. Ich sah mein Leben schon an mir vorbeiziehen. Kurze Zeit später kamen einige andere Touristen um die Ecke. Ich tat aber so, als wäre nichts geschehen. Mein Handy ist bei der Aktion natürlich auch im Meer versunken. So etwas Dummes mache ich nie wieder! Gestern Abend habe ich mir auf den Schreck hin an der Hotelbar einige Drinks genehmigt. Ich erzähle das lieber niemandem.

Beichthaus.com Beichte #00039808 vom 30.05.2017 um 11:10:33 Uhr in Spanien (Cap Formentor, Balearen) (14 Kommentare).

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“Beichte

Callboy für die Frau des Meisters

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Boshaftigkeit Ehebruch Rache Chef München

Ich (m/20) bin ein rachsüchtiges Arschloch. Dieses Mal hat es meinen Meister erwischt. Nach meinem Abitur war die Lust dahin mit Lernen, Studieren etc. Also habe ich mich dazu entschlossen eine Lehre zu machen. Seit knapp zwei Jahren lerne ich bei einem sehr bekannten Betrieb, dessen Image ihm nach außen sehr wichtig ist. Deshalb hatte und habe ich auch viele Diskrepanzen mit meinem Meister. Alles begann, als ich meine Meinung zu Gras frei geäußert habe. Es gab mehrere Diskussionen und nun hassen wir uns. Wenn ihm etwas nicht passt, obwohl ich zu den Besten gehöre, droht er mir, mich in die schäbigste Abteilung zu stecken, die der Betrieb zu bieten hat. Nun zu meiner Beichte: Letzten Monat bin ich in so einen Rache-Modus verfallen, dass ich ein schwarzes, riesiges Stück Plastik an seine Adresse geschickt habe. Es kam natürlich zu einem Zeitpunkt an, als er arbeitete, sodass es direkt in die Hände seiner Frau wanderte.

Die kommenden Tage waren herrlich, seine Laune war im Keller, was mich drauf schließen lässt, dass seine Frau Spaß hatte. Durch das Dschungeltelefon habe ich dann erfahren, dass die Stimmung zwischen den beiden wohl sehr angespannt ist und die Gute bald Geburtstag hat und er lieber arbeiten geht, weil er sauer auf sie ist. Nun ja, dieser Tag war letzte Woche und ich könnte mir es nicht verkneifen einen Call Boy an ihre Adresse zu schicken, mit den Worten: "Ein Geschenk von deinem Mann zu Versöhnung und zu deinem Geburtstag." Und ratet mal, wer an diesem Tag frei hatte und Fotos gemacht hat, wie er an die Türschwelle tritt. Danach war noch Zeit für einen schönen Druck und ab damit unter seinen Scheibenwischer. Natürlich presste ich ihm das Ganze unterschwellig und er presste mir eine Schelle als direkte Antwort. Nun ja, selbst da habe ich noch gekontert und meinte zu ihm, ob ich mir jetzt wohl meine Abteilung selbst aussuchen dürfte. Tja, wir wurden beide erst mal beurlaubt.

Beichthaus.com Beichte #00039806 vom 29.05.2017 um 18:52:09 Uhr in München (16 Kommentare).

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