Meine Dentalphobie

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Dummheit Unreinlichkeit Zorn Verzweiflung Gesundheit

Ich habe panische Angst vor dem Zahnarzt, seit dieser vor drei Jahren mit dem Bohrer abgerutscht ist und auch noch genervt reagiert hat, als ich ihm deutlich zu verstehen gegeben habe, dass das ziemlich wehtat, trotz Betäubung. Davor war meine Angst schon schlimm, aber seitdem ist sie wirklich zur Panik geworden. Den nächsten Termin habe ich immer vor mir hergeschoben, bis ich dann letzte Woche zu einem anderen Arzt gegangen bin, der mir auch mal den Kiefer geröntgt hat. Das Fazit waren zwei undichte Füllungen, bei denen die Karies schon so nah am Nerv ist, dass nun Wurzelkanalbehandlungen mit anschließender Überkronung nötig sind. Drei neue Löcher, die einfach "nur" gefüllt werden müssen und eine fortgeschrittene Parodontitis, bereits mit Knochenrückgang des Kiefers. Alles in allem steht mir also nun eine Totalsanierung meines Mundes bevor und diese wird mich knapp 1000 Euro kosten.


Ich weiß, dass ich selbst an dieser Lage schuld bin. Ich habe nur gedacht, dass alles in Ordnung sei, solange ich weder Schmerzen noch Mundgeruch habe. Meine Zähne sehen ja auch normal aus wenn ich lache, und so konnte ich den Besuch immer schön lange nach hinten verschieben. Meine Angst vor der Behandlung ist so groß, dass ich diese am Liebsten einfach verstreichen lassen würde. Ich gebe meinem alten Zahnarzt die Schuld, dass er mich nicht damals schon geröntgt hat und die Parodontitis nicht früher aufgefallen ist. Und ich hasse ihn dafür, dass er mir undichte Füllungen gemacht hat. Auf der anderen Seite ist mir natürlich klar, dass das ganz anders verlaufen wäre, wenn ich früher zu einem anderen Arzt gegangen wäre. Dennoch möchte ich dem alten Arzt am liebten einen dicken Haufen vor die Praxistür setzen.

Beichthaus.com Beichte #00032193 vom 08.11.2013 um 19:27:01 Uhr (12 Kommentare).

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Notlösung für das Konzert

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Ekel Unreinlichkeit Peinlichkeit Dummheit Last Night

Zwei Freundinnen und ich hatten Karten für ein Konzert. Wir hatten uns schon ewig darauf gefreut und wollten uns auf keinen Fall in der Menge verlieren, da das Konzert in einer Halle stattfand, die wohl total überfüllt sein würde. Eine meiner Freundinnen schlug dann vor, Erwachsenenwindeln zu kaufen, damit auch niemand weg musste, um auf die Toilette zu gehen - aber natürlich nur im Notfall. Ich dachte erst, dass das eine blöde Idee sei, dann habe ich mich allerdings von den anderen überreden lassen, weil sie das auf Konzerten immer so machen würden und noch niemand etwas bemerkt hätte. Dann war es so weit und wir trafen uns bei meiner Freundin, damit wir uns gemeinsam stylen und unsere "Höschen" anziehen konnten. Es war ein unheimlich komisches Gefühl, aber wir hatten während der Fahrt so viel Spaß, dass wir sie im Endeffekt kaum bemerkten.


Natürlich machten wir während der Fahrt noch bei einem bekannten Fast-Food-Restaurant halt und stärkten uns mit viel Cola und ungesundem Essen für das Konzert. Als es dann so weit war, dass das Konzert begann, meldete sich meine Blase nach den Unmengen Cola, Kaffee und Wasser, die wir getrunken hatten. Ich fragte eine Freundin, ob sie mit mir zur Toilette käme, erntete aber nur einen schiefen Blick, da wir dafür doch die Windel hätten. Sie hätte heute schon in die Hose gepisst. Ich war zwar sehr beunruhigt, nicht dass doch etwas daneben gelaufen wäre oder Ähnliches, aber irgendwann ging doch ein warmer Strahl in die Windel, da ich es nicht mehr halten konnte. Mir ging es sofort besser, und ich genoss das Konzert, bis ich irgendwann Magenkrämpfe bekam. Das Fast Food meldete sich, ebenso wie das andere Essen - und der Kaffee tat noch sein Übriges dazu, der funktioniert bei mir nämlich wie eine Art Beschleuniger. Also stand ich vor der Entscheidung, mir den Rest des Konzerts von hinten anzuschauen oder - tja.


Ich wollte gerade gehen, als ich merkte, dass es zu spät war. Deshalb entschloss ich mich, wenigstens ein bisschen herauszulassen, damit die Krämpfe verschwinden und ich das Konzert wieder genießen könnte. Es kam und ich konnte nichts mehr tun. Es fühlte sich an wie ein Tennisball, der an meinen Hintern geklebt wurde. Ab dem Moment hoffte ich nur noch, dass das Konzert bald rum sein würde. Später am Auto waren meine Freundinnen total aufgekratzt und prahlten, wie oft sie doch in ihre Windel gepisst hätten. Ich hielt mich komplett raus und war nur damit beschäftigt, mir zu überlegen, wie ich die drei Stunden Fahrt mit meiner vollen Windel überstehen sollte. Nach kurzer Zeit im Auto erkundigte die Fahrerin sich jedoch, wer denn in Hundescheiße getreten sei, dass es so im Auto stinkt. Mir war das unglaublich peinlich, aber da sie ja auch damit angegeben hatten, wie viel sie in die Windel gemacht hatten, sagte ich ihnen, dass ich sie übertrumpft hätte, indem ich mir in die Hose gekackt habe. Denn wenn schon Windel, dann richtig. Aber das hätte ich wohl besser gelassen. Denn jetzt werde ich bei jeder Gelegenheit damit aufgezogen. Vor allem erzählen sie es auch, wenn ein süßer Kerl dabei ist - auch wenn die das meistens nicht ernst nehmen - aber was, wenn es wirklich rauskommt? Dann wäre ich bei dem Kerl für alle Zeit erledigt.

Beichthaus.com Beichte #00032189 vom 06.11.2013 um 22:02:27 Uhr (29 Kommentare).

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“Beichte

Weiße Würmer aus der Mumu

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Ekel Unreinlichkeit Feigheit Intim

Weiße Würmer aus der Mumu
Ich (w) beichte, dass ich aus Scham und kindlicher Dummheit möglicherweise meine Gesundheit aufs Spiel gesetzt habe. Mittlerweile bin ich 21, habe mich jahrelang nicht mehr an diese Vorkommnisse erinnert und davon niemanden erzählt, ich werde mich ihnen jedoch bald stellen und zum Arzt gehen. Mit zehn Jahren fing ich an, mich regelmäßig selbst zu befriedigen. Mir war das jedoch unglaublich peinlich, wie überhaupt das gesamte Thema Sex, Nacktheit und Intimität, also machte ich das natürlich heimlich. Nach einem Jahr oder zwei habe ich jedoch einmal kurz damit aufgehört, da ich eines Tages auf meiner Hand, nachdem ich fertig war, einen kleinen, circa ein Zentimeter großen, weißen und schleimig aussehenden Wurm sah. Ich erschreckte mich, ging mir die Hände waschen und versuchte das Ganze zu vergessen. Nachdem ich es ohne Selbstbefriedigung nicht aushielt, habe ich mir danach einfach nicht mehr meine Hände angeschaut, sondern sie schnell abgewischt und sie danach erst gewaschen. Nach einigen Monaten dachte ich, es wäre alles wieder Okay und hörte mit dieser Vorsichtsmaßnahme auf. Noch mal ein paar Monate später geschah es jedoch wieder: auf meinem Finger schlängelte sich ein kleiner, weißer Wurm.

Wie ich darauf reagierte, weiß ich nicht mehr, ich habe mich an das Ganze erst vor einigen Wochen überhaupt wieder erinnert. Ich habe irgendwann im Laufe meiner Kindheit/Jugend eine Phobie gegen Würmer entwickelt, wusste jedoch nie, warum. Jetzt habe ich Angst, dass mir die Würmer etwas angetan haben und man nun nichts mehr dagegen machen kann. Wer weiß, vielleicht schlängeln sie noch immer in meinem Körper herum. Ich traue mich nicht, nach dem Thema zu googeln, weil es mir unglaubliche Angst macht. Ich habe einen Termin beim Frauenarzt gemacht, eigentlich zur reinen Kontrolle, aber ich habe vor, ihr davon zu erzählen. Vielleicht hat sich das Thema ja auch von ganz allein erledigt, schließlich war die letzte Sichtung vor 6-8 Jahren.

Beichthaus.com Beichte #00032180 vom 06.11.2013 um 02:54:55 Uhr (49 Kommentare).

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Penetranter Tierschutz im Internet

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Zorn Hass Engherzigkeit Internet Tiere

Ich (w/23) habe bei einem bekannten sozialen Netzwerk ein Profil. Zudem bin ich Hundebesitzerin, wodurch sich in meiner Freundesliste auch viele Gassi-Bekanntschaften befinden. Darunter befinden sich auch sogenannte Tierschützer. Nur leider posten diese Tierschützer so viele unglaublich dämliche Sachen, dass ich mich teilweise echt aufregen muss. In Frankreich ist ein Hund entlaufen, habt ihr ihn gesehen? In Bayern? Bitte teilen! In Syrien haben zwei Idioten einen Esel die Klippe runtergeschubst, kennt die jemand? Ich meine, die können doch nicht ernsthaft denken, dass solche Postings zum Erfolg führen? Den Tierschutz echt in Ehren, aber bitte ernsthaft. Ich will keine Esel sehen, die die Klippe runterstürzen. Nicht, wenn ich nichts daran ändern kann. Zudem rege ich mich fast jeden Tag über Hundebesitzer auf, die ihren Hund barfen. Für alle Unwissenden: Das ist die Rohfleischfütterung, bei der man Gemüse zusetzt. Meinetwegen soll jeder seinen Hund ernähren, wie er will - außer vegan, das ist wirklich bescheuert. Aber ich glaube, ich habe noch keinen Barfer kennengelernt, der mich nicht penetrant davon überzeugen wollte, wie schlecht Trockenfutter ist und dass Barfen das einzig Wahre auf dieser Welt ist. Denn mit Trockenfutter bringe ich meinen Hund um. Und außerdem sind da eingeschläferte Tiere drin. Und lauter Abfälle. Mittlerweile reagiere ich echt gereizt auf solche Kommentare. Oft werden die auch als Witz verpackt, das interessiert mich aber nicht mehr, ich motze dann trotzdem zurück. Übrigens: Impfen und Entwurmen ist auch schlecht, das vergiftet den Hund. Vielleicht sollte ich diese Leute einfach aus der Liste löschen, oder zumindest auf Ignorieren setzen.

Beichthaus.com Beichte #00032179 vom 05.11.2013 um 15:01:39 Uhr (19 Kommentare).

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“Beichte

Nacktbilder aus meiner Vergangenheit

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Schamlosigkeit Neugier Morallosigkeit

Ich (w/20) möchte heute meine Vergangenheit beichten. Ich bin ohne Vater aufgewachsen und hatte auch von meiner Mutter wenig, da sie oft arbeiten musste und auch heute noch mehrere Jobs hat, um mich und meine Schwester zu ernähren. Dadurch war ich oft auf mich gestellt und habe wenig Zärtlichkeit erfahren. So kam es, dass ich wenig Selbstbewusstsein hatte und mich dadurch oft in Sex gerettet habe. Ich war zwar immer mit den Jungs befreundet, aber meistens war es für mich von vornherein klar, worauf ein Treffen hinausläuft, denn "ich bin ja für nichts anderes gut". Der Sex hat mir auch nie Spaß gemacht, ich war nie an meinem Vergnügen interessiert, nur an der Aufmerksamkeit. Dadurch hatte ich natürlich auch den Ruf in der Schule weg und auch einige Nackt-Bilder waren in Umlauf. Inzwischen ist das Ganze zwar so lange her, dass ich kaum noch mitkriege, dass irgendjemand so über mich redet. Aber jedes Mal, wenn irgendwie das Thema Schlampe, Nacktbilder oder sonst irgendwas in der Art aufkommt, fühle ich mich schlecht, bilde mir blöde Blicke ein und sage gar nichts mehr.

Irgendwann habe ich, statt Sex, das Ritzen für mich entdeckt, weshalb ich später auch zum Psychiater musste, der mir aber kein Stück geholfen hat. Das Ganze lief so, bis ich meinen Freund kennengelernt habe. Ich war doof genug, ihm zu erzählen, dass ich ja schon so viele hatte und so viel Erfahrung hätte. Einfach nur, um mich mal wieder interessant zu machen. Für ihn war Sex aber schon immer etwas Besonderes und deshalb fühlt er sich jetzt immer klein neben mir. Er denkt wohl auch oft daran, mir fremdzugehen, um dieses Gefühl loszuwerden. Einerseits kann ich ihn verstehen, andererseits würde ich ihm so gern klar machen, dass es für mich absolut nichts Gutes oder Erstrebenswertes war. Seinetwegen habe ich auch mit dem Ritzen aufgehört, weil er gedroht hat, mich zu verlassen, wenn ich es weiterhin mache - aber mir gibt es einfach ein gutes Gefühl. Inzwischen habe ich zum Glück einen Sport für mich entdeckt, der mir mit meinem Selbstwertgefühl hilft, aber ich habe trotzdem noch oft das Bedürfnis, mir wehzutun. Ich weiß nicht wirklich, mit wem ich über meine Probleme reden soll, ich habe auch immer wieder depressive Phasen, möchte aber niemanden nerven oder belasten und suche mir deshalb keine Hilfe.

Beichthaus.com Beichte #00032177 vom 05.11.2013 um 23:44:32 Uhr (14 Kommentare).

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