Durch Lügen zum Traumjob

22

anhören

Lügen Falschheit Selbstsucht Arbeit Gesundheit Pabstorf

Ich (w/19) habe mich vor einiger Zeit bei der Polizei und dem Rettungsdienst beworben, weil es schon immer mein Traumjob war, anderen zu helfen und eine Uniform zu tragen. Schon seit meiner Kindheit wollte ich nichts anderes werden - am liebsten im Rettungsdienst. Vor zwei Jahren löste sich das allerdings in Luft auf. Ich bekam die Diagnose Aura Migräne in besonders schwerer Form. Für alle, die es nicht wissen: Im Prinzip ist das eine starke Migräne - allerdings mit Sehstörungen, Kreislaufproblemen und Sensibilitätsstörungen. Das Ganze gleicht beinahe einem Schlaganfall, allerdings ohne das Gerinnsel. Seitdem muss ich immer eine Tasche mit verschiedenen Medikamenten bei mir tragen - unter anderem auch einen Pen zum Selbstspritzen, wie man ihn von Diabetikern kennt. Sollte etwas passieren, muss ich sofort entsprechende Maßnahmen ergreifen - und sollte das zu spät geschehen, könnte es nur noch der Pen sein, der mir hilft. Was ich jetzt eigentlich beichten will? Ich habe vermutlich jemandem, der besser dafür geeignet ist, die Chance auf seinen Traumberuf genommen. Aber ich kann einfach nicht anders! Man muss bei meinen Wunschberufen seine gesundheitlichen Einschränkungen angeben - was dann auch die Auswahl beeinflusst. An meinen Noten würde es nicht scheitern, aber ich hatte panische Angst davor, wegen meiner Krankheit nicht ausgewählt zu werden. Deshalb habe ich das Ganze einfach unterschlagen. Inzwischen habe ich Zusagen für beide Berufe - nur die amtliche Untersuchung würde noch fehlen. Theoretisch kann ich mir also aussuchen, wo ich anfange. Es tut mir leid, dass ich einer gesunden Person den Job weggenommen habe, indem ich die Wahrheit verheimliche. Aber ich kann doch eine Krankheit, für die es keine wirkliche Heilung gibt, nicht mein Leben bestimmen lassen?

Beichthaus.com Beichte #00032273 vom 22.11.2013 um 13:55:07 Uhr in Pabstorf (22 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Die sozialen Amöben im Zug

17

anhören

Zorn Hass Bahn & Co. Gesellschaft Miltenberg

Ich fahre jeden Tag mit dem Zug zur Uni und kann beobachten, wie immer mehr Jugendliche nur noch auf ihr Handy schauen. Sogar beim Gehen! Sie schauen nicht nach vorne und rempeln andere Leute deshalb an. Mich kotzt die verblödete Jugend eh total an. Überall hört man nur noch "Ey Alter, fick dich mal Alter!" Es ist unfassbar, wie wenig Hirn die meisten Menschen heutzutage haben. Und wie viele Gelegenheiten es gibt, in denen man das Handy zücken kann, weil man zur sozialen Amöbe mutiert ist. Nicht einmal im Zug kann man sich vernünftig unterhalten oder auf eine höfliche Frage hoffen. Ich beichte hiermit, dass ich mit Absicht in die Leute reinlaufe, die mit dem Handy in der Hand herumrennen. Dadurch sind schon so einige Gegenstände aus unachtsamen Händen gerissen worden. Durch mein Tempo und die Menge an Menschen ist es aber nicht möglich, die Verfolgung aufzunehmen. Ich weiß, dass ich mich falsch verhalte, aber vielleicht bringe ich jemanden dazu, in Zukunft besser aufzupassen.

Beichthaus.com Beichte #00032267 vom 21.11.2013 um 15:00:31 Uhr in Miltenberg (17 Kommentare).

In WhatsApp teilen

“Beichte

Keine Strafe für den Kinderschänder

34

anhören

Aggression Missbrauch Boshaftigkeit Verzweiflung

Ich muss beichten, dass ich Deutschland und sein Rechtssystem hasse. Als Kind wurde ich jahrelang von meinem Stiefvater missbraucht. Inzwischen habe ich unzählige Therapien durch und vor einigen Monaten habe ich endlich den Mut aufgebracht, ihn anzuzeigen. Und was passiert? Nichts! Er wird ein einziges Mal verhört und dann darf er normal weiterleben?! Und bei der Opferhilfe sagt man mir dann, dass ich mich damit abfinden müsse? Aber ein Kinderschänder darf frei herumlaufen, wie es ihm gefällt?! Ich beichte, dass ich mir deshalb die Todesstrafe zurückwünsche. Um meine Gedanken wenigstens ein bisschen zu beruhigen, stelle ich mir oft vor, wie er von mehreren brutal aussehenden Männern vergewaltigt wird und dann an den Folgen stirbt. Das macht mich ziemlich glücklich, auch wenn es nicht richtig ist. Ich bitte um Absolution.

Beichthaus.com Beichte #00032258 vom 19.11.2013 um 12:56:34 Uhr (34 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Überraschung in der Umkleidekabine

41

anhören

Gewalt Schamlosigkeit Schule

Überraschung in der Umkleidekabine
Als ich (w) in der achten Klasse war, war ich allein in der Umkleidekabine, da ich mir immer Zeit lasse. Plötzlich kam ein Junge rein. Er war anscheinend überrascht, dass ich in der Kabine war, und starrte mich an. Ich hatte kein Shirt an, also stand ich da nur in BH und Hose. Ich schämte mich nicht für meinen Körper, darum habe ich mich nicht versteckt, außerdem war ich auch sehr überrascht. Ich dachte, er würde gleich rauslaufen und es seinen Freunden erzählen, wie Jungs das damals eben so machten, aber er blieb stehen, wurde immer blasser und sein Blick wanderte auf meine Brüste. Er kam dann langsam auf mich zu, und während ich noch nach meinem Shirt griff, berührte er meine Brüste. Verständlicherweise fand ich das nicht sonderlich toll. Da ich damals Kampfsport gemacht habe, konnte ich ziemlich stark zuschlagen. Meine Beichte ist, dass ich ihn geschlagen habe, damit er das unterlässt - leider habe ich ihm dabei die Nase gebrochen. Das Schlimmste ist jedoch, dass ich mich nie dafür entschuldigt habe. Aber seitdem lasse ich mir in der Umkleide auch nicht mehr so viel Zeit.

Beichthaus.com Beichte #00032228 vom 14.11.2013 um 14:26:46 Uhr (41 Kommentare).

In WhatsApp teilen

“35.000

“Beichte

Ohne Schuhe im Zug

6

anhören

Diebstahl Trunksucht Last Night Bahn & Co.

Ich möchte beichten, dass ich letztens einem schlafenden Fahrgast im Zug die ausgezogenen Schuhe geklaut habe. Warum? Nicht, weil ich es nötig hätte oder dringend Schuhe bräuchte, sondern weil ich ziemlich betrunken war, mir im Zug zudem extrem langweilig war und ich mit einer Trophäe nach Hause gehen wollte. Dass meine Aktion ziemlich asozial war, wurde mir dann erst am nächsten Morgen bewusst, da ich erst dann darüber nachgedacht habe, wie es wäre, mitten in der Nacht vom Bahnhof aus auf Socken zu Fuß nach Hause laufen und mir danach neue Schuhe kaufen zu müssen. Naja, jetzt kann man es eh nicht mehr rückgängig machen. Normalerweise würde ich so eine Aktion nie bringen, aber betrunken benehmen wir uns alle manchmal bisschen merkwürdig.

Beichthaus.com Beichte #00032224 vom 13.11.2013 um 11:15:54 Uhr (6 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Aggression   Begehrlichkeit   Betrug   Boshaftigkeit   Diebstahl   Drogen   Dummheit   Ehebruch   Eifersucht   Eitelkeit   Ekel   Engherzigkeit   Falschheit   Faulheit   Feigheit   Fetisch   Fremdgehen   Geiz   Gewalt   Habgier   Hass   Hochmut   Ignoranz   Lügen   Manie   Maßlosigkeit   Masturbation   Missbrauch   Misstrauen   Morallosigkeit   Mord   Neid   Neugier   Peinlichkeit   Prostitution   Rache   Schamlosigkeit   Selbstsucht   Selbstverletzung   Sex   Stolz   Sucht   Trägheit   Trunksucht   Ungerechtigkeit   Unglaube   Unreinlichkeit   Vandalismus   Verrat   Verschwendung   Verzweiflung   Völlerei   Vorurteile   Waghalsigkeit   Wollust   Zorn   Zwang   Zwietracht  

“35.000