Verheiratet mit 19

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Verzweiflung Partnerschaft Berlin

Ich (w/19) bin gerade zu dem Entschluss gekommen, dass ich mir mein eigenes Leben komplett und gänzlich verbaut habe. Kurz vor meinem Abi lernte ich durch meinen Nebenjob in einem Café einen Mann kennen. Wir plauderten ab und zu und mir gefiel es, plötzlich von einem Wildfremden so viel Aufmerksamkeit zu bekommen. Irgendwie fand ich ihn schön anzusehen, obwohl er sichtlich älter ist. Er ist nämlich 46, hat keine Kinder und ist geschieden. Ich war 17 als wir Nummern austauschten. Das störte mich aber nicht im Geringsten. Wir fingen an zu texten, zu telefonieren, uns zu treffen, und es fühlte sich gut an. Ich verliebte mich dann in ihn, und er sich in mich. Er war unheimlich zuvorkommend, spendabel und ist ein durchaus gutaussehender Mann.

Jetzt, nach meinem Abitur, sind wir also frisch verheiratet. Jegliche Freunde und Familienmitglieder rieten mir ab, mich auf ihn einzulassen. Ich brach mit jenen Freunden also schnurstracks den Kontakt ab, da ich nicht wollte, dass sie mir in mein Leben hineinreden. Ich wollte eigentlich studieren, eine eigene Bude haben und so weiter. Ich bin direkt von meinen Eltern mit meinem Mann zusammengezogen. In gewisser Hinsicht fühle ich mich komplett unvorbereitet auf das Leben als Ehefrau (Ehefrau, mit 19!) und fühle mich irgendwo noch etwas kindlich und unerfahren. Vielleicht hat ihn genau das so angezogen.

Jetzt, wo die rosarote Brille langsam an Farbe abnimmt, fällt mir plötzlich auf, dass wir inkompatibel sind. Wir haben keinerlei gemeinsame Interessen. Wir kommen aus zwei verschiedenen Zeiten. Er verbietet mir zu studieren oder zu arbeiten, weil er nicht will, dass ich mich "überarbeite", denn er erwartet von mir, dass ich den Haushalt führe und mich um unsere zukünftigen Kinder - die er alleine geplant hat, ohne meine Meinung einzuholen - kümmere. Er ist ein hohes Tier bei der Polizei und arbeitet oft und gerne, deshalb habe ich zwar keine Geldsorgen, aber was ist mit meinem persönlichen Wachstum? Studium? Reisen? Das gibt es nicht mehr. Ich liebe ihn, ich verstelle mich nicht, wenn er da ist, aber wie soll ich mit einem Mann umgehen, der mir nicht zuhört, mein Leben ohne mich plant und fast schon wie ein Elternteil agiert?

Meine Familie hört meinen Sorgen mittlerweile gar nicht mehr zu, denn sie haben mich von vorneherein schon vor genau dieser Situation gewarnt, und jetzt sagen sie, dass ich selber schuld bin. Aber bin ich schuld an meinem eigenen Unglück, weil ich einen Mann liebe und geliebt habe und ihm demnach auch vertraut habe? Jetzt sitze ich hier, habe niemanden, der mir helfen kann, höre traurige Musik und weine. Ich bitte um Vergebung, dass ich so dumm bin und war, und auch um Ratschläge und ein offenes Ohr.

Beichthaus.com Beichte #00041704 vom 04.01.2019 um 23:20:54 Uhr in Berlin (Steglitz) (26 Kommentare).

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Schwanger mit 50

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Engherzigkeit Ignoranz Familie Berlin

Ich (w/20) habe zu meiner Mutter den Kontakt abgebrochen. Sie wurde tatsächlich mit 50 nochmal schwanger und das von jemandem, mit dem sie nicht mal zusammen war. Mein Vater starb 2004 und sie hatte danach drei Beziehungen und eine zwei Jahre andauernde neue Ehe. Die Männer waren alle bescheuert, sie wurde öfter betrogen. Danach hatte sie nichts Ernstes mehr. Sie landete mit einem losen Bekannten im Bett. Sie hat es in der 7. Woche erfahren und sich FÜR das Kind entschieden. Mittlerweile hat sie wieder einen Freund. Er ist ein Asi. Das ganze Dorf lästert über sie. Alle schütteln den Kopf. Freunde brachen den Kontakt ab. Sie ist total überfordert. Sie wollte kein Kind mehr, sie hat schwere psychische Probleme. Aber Abtreibung setzt sie mit Mord gleich. Ich bin ausgezogen, zu meinem Freund. Sie hat nur noch geflucht, geweint, geschrien, mit dem neuen Freund gestritten, krank gemacht, eine Abmahnung flatterte in die Wohnung. Sie stritt sich mit einer fremden Frau in einem Café und schüttete ihr vor allen Leuten O-Saft ins Gesicht, da die Dame meinte, meine Mutter wäre ihr auf den Fuß getreten, ohne sich zu entschuldigen. Sie hat nun ein gesundes Mädchen bekommen, aber ich schaffe es nicht mich nach einem halben Jahr zu melden. Sie ist nicht mehr dieselbe. Meine kleine Schwester tut mir unendlich leid in diesem Haushalt. Der Kontaktabbruch tat mir gut. Ich fühle mich gesünder und fröhlicher. Es war toxisch mit ihr.

Beichthaus.com Beichte #00041656 vom 25.11.2018 um 23:48:44 Uhr in Berlin (8 Kommentare).

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“Folge

Warum ich meinen Freund mäste

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Völlerei Maßlosigkeit Partnerschaft Paderborn

Ich beichte, dass ich meinen Freund in den letzten 1 1/2 Jahren dazu gebracht habe locker 20 kg zuzunehmen. Alles fing vor etwa 1,5 Jahren an, als er wegen einer Knieverletzung operiert wurde und längere Zeit nicht arbeiten (er arbeitet körperlich) und sich auch nicht viel bewegen konnte. Er war nie ein Adonis, aber mit circa 90 kg auf 1,80 m noch im total normalgewichtigen Bereich. In dieser Zeit hat er dann aber relativ schnell circa 5... 6... 7 kg zugenommen und ich habe gemerkt, wie ich seinen wachsenden Bauch und den Hüftspeck irgendwie ziemlich süß fand.
Daraufhin habe ich angefangen es - sagen wir mal - ein bisschen auszureizen. Ich habe oft vorgeschlagen Pizza zu bestellen und abends auf dem Sofa auch mal gerne eine Tüte Chips aufgemacht, in dem Wissen, dass er sie aufessen würde, wenn ich sie erstmal aufmache. So hat er dann langsam aber stetig immer weiter zugenommen. Und ich fand ihn dadurch immer heißer. Dadurch hat sich auch ergeben, dass ich ihn ein paar Mal sogar mehr oder weniger absichtlich an Abenden scharf gemacht habe, an denen ich wusste, dass er eigentlich zum Fußball-Training gehen wollte, welches er dadurch dann verpasst hat.

Ihm selbst ist zu diesem Zeitpunkt auch schon aufgefallen, dass es im Bett öfter und besser läuft. Ich finde es total heiß seinen mittlerweile großen, weichen Bauch beim Sex auf mich klatschen zu spüren und auch wie er dabei außer Puste gerät. Und auch wenn ich sehe wie seine Hemden unter dem Druck seines Bauches spannen und ein bisschen Haut sichtbar werden lassen, wenn er sich ohne T-Shirt darunter hinsetzt, macht mich total an. Mittlerweile hat er dadurch wie gesagt schätzungsweise 20-30 kg zugenommen und ist sozusagen ein richtiges Moppelchen geworden. Ich finde ihn wie gesagt heißer denn je, und auch dass Gefühl, dass andere Frauen jetzt weniger Interesse an ihm haben gefällt mir - das bereue ich auch irgendwie.
Wir Beide haben nie wirklich offen darüber gesprochen. Aber ich denke, dass es ihm mindestens teilweise klar sein muss, dass ich sein Gewicht attraktiv finde. Denn wenn ich abends auf dem Sofa über seinen Bauch streichle oder kraule, dann merke ich wie sein Penis anfängt zu zucken und hart zu werden. Manchmal fühle ich mich schuldig, weil ich weiß, dass ihn sein Gewicht bei manchen Dingen schon etwas einschränkt, denn natürlich geht er z. B. nicht mehr mit Kumpels joggen. Und er findet auch nicht immer in jedem Laden Oberteile die ihm passen (XXL-XXXL). Andererseits habe ich ihn ja nie zu etwas gezwungen und er hat nie wirklich von sich aus versucht eine Diät anzufangen oder das Thema angesprochen.

Beichthaus.com Beichte #00041651 vom 22.11.2018 um 14:01:55 Uhr in Paderborn (24 Kommentare).

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Warum mein Bruder ein verwöhntes A-Loch ist

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Hochmut Falschheit Familie Heidelberg

Mein Bruder wollte sich mit 16 das Leben nehmen. Pulsadern aufgeschnitten. Er hat knapp überlebt, es ging um Sekunden. Wir alle sind so dankbar, dass uns das Schlimmste damals erspart geblieben ist. Das Problem ist nun aber, dass die ständige unterbewusste Angst, ihn noch mal verlieren zu können, also dass er sich wieder abkapselt, die ganze Familie daran hindert mit ihm normal umzugehen. Sprich auch mal alltägliche Kritik entgegen zu bringen.

Er ist leider ein verwöhntes Arschloch geworden, undankbar, nimmt alles für selbstverständlich, nimmt keinerlei Verpflichtungen ernst (mehrere Arbeitgeber haben ihn rausgeschmissen). Kurzum es geht um ihn. Seit ein paar Jahren kommt jetzt die Esoterik Schiene bei ihm dazu. Nun ist ihm Kommunikation ganz wichtig und jeder sollte seine Worte 10 mal überdenken, sie können ja so viel anrichten. Kommunikation hilft ihm aber nicht weiter solange er nicht versteht, dass er sich oft asozial verhält. Fremden, Freunden & Familie gegenüber.

Fakt ist, dass durch das ganze Arsch pudern (vor allem von unserer wahnsinnig liebevollen Mutter) er ein hypersensibles Arschloch geworden ist, dem alles schnell zu viel ist und der ständig auf der Suche ist. Nach sich Selbst. Nach immer währendem Glück. Doch als geselliger offener Mensch braucht er dazu andere, und verscherzt er sich oft mit ihnen, sobald ihm jemand nicht nach dem Mund redet.

Und wenn man sich nicht für seinen Scheiss interessiert ist man "nicht offen genug für Neues". Ich halte diese Belehrungen nicht mehr aus, und es geht alles in eine komplett falsche Richtung.

Ich liebe meinen Bruder, er hat wenn er gut drauf ist eine wahnsinnige Lebensenergie die ansteckend ist, aber er will eben auch für alles Applaus.Hält sich für wahnsinnig kreativ, und kann einfach einen Scheiß. Er will niemanden auf Augenhöhe, er möchte Fans. Und ich merke, dass mich das langsam nur noch anpisst, anstrengt und ich mich dem entziehen möchte. Und das merkt er glaube ich schon auch, er sagt auch er möchte, dass wir alle wir selbst sind und ehrlich zueinander. Was noch mehr schmerzt, weil ich weiß, dass ich das auch gern so hätte, aber ER derjenige ist, der damit nicht umgehen könnte. Denn bei dem ganzen Getue merkt man dennoch immer große Unsicherheit durchblitzen, bei allem was er tut.

Es gab auch schon Streits, wenn ich denn mal ehrlich zu ihm war - und es war die Hölle. Es ist furchtbar mit jemanden zu argumentieren, der sich aber für den Klügsten von allen hält. Er hat uns auch versprochen sowas wie damals würde sich nie mehr wiederholen. Dennoch bleibt immer ein unangenehmes Gefühl im Hinterkopf, und ich bin wahnsinnig traurig, dass dieses Gefühl mich & auch den Rest der Familie daran hindert je wieder eine normale Beziehung zu ihm haben zu können. Ohne Angst etwas falsch zu machen. Ohne ihn zu verhätscheln.

Beichthaus.com Beichte #00041527 vom 31.08.2018 um 01:05:58 Uhr in Heidelberg (8 Kommentare).

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“Beichte

Freund ohne Sahne

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Fremdgehen Schamlosigkeit Partnerschaft Stuttgart

Ich (w/25) habe seit ungefähr 10 Monaten einen festen Freund. Ich muss dazu sagen, dass dies meine erste feste und ernsthafte Beziehung ist und ich davor unzählige lockere Bettgeschichten hatte. Nachdem ich zu Schulzeiten immer das brave und biedere Mädchen gewesen bin, welches kaum Kontakt zum anderen Geschlecht hatte ging es bei mir mit Beginn des Studiums und dem damit verbundenen Auszug aus dem Elternhaus - auf gut Deutsch gesagt - richtig rund. Ich lernte meine eigene Sexualität und Lust zum ersten Mal so richtig kennen und lieben. Man könnte fast gar meinen, ich hätte all das an sexuellen Erfahrungen nachgeholt, was ich während der Schulzeit verpasst habe. Gut, nachgeholt ist an dieser Stelle noch sehr wohlwollend ausgedrückt. Ich liebe Sex einfach und in dieser Zeit hatte ich mehrere feste wie auch locker wechselnde sexuelle Kontakte. So gut wie jedes Wochenende habe ich beim Feiern einen anderen Kerl abgeschleppt und dann natürlich auch mit ihm geschlafen. Vor allem unter Alkoholeinfluss war es völlig um mich geschehen und ich musste dann einfach Sex haben, egal mit wem.

Gut soviel zu meiner Vorgeschichte, mein aktueller Freund weiß von all dem natürlich nichts, und sieht in mir nur seine liebe, treusorgende Freundin die halt gerne Sex hat (was ihm nicht unrecht ist). Nachdem ich anfangs super glücklich und zufrieden mit meinem Freund war und ich mich sehr darüber gefreut habe, auch mal jemanden dauerhaft an meiner Seite zu wissen, kam bei mir nach circa einem halben Jahr in der Beziehung der Wunsch nach mehr sexueller Abwechslung auf. Der Sex mit meinem Freund war gut, versteht mich da bitte nicht falsch, aber ich erinnerte mich immer öfter an die wilden, aufregenden und vor allem ungeplanten und völlig spontanen Sexabenteuer meiner Single-Zeit zurück, und begann irgendetwas zu vermissen.

Ich musste immer öfter daran denken, fantasierte sogar bei unserem gemeinsamen Sex darüber, aber ich habe mir fest geschworen meinem Freund treu zu bleiben.

Und dann kam dieser verhängnisvolle, verflixte Morgen nach einer durchzechten Nacht, als ich auf dem Rückweg vom Feiern (mein Freund war an diesem Wochenende auf Heimatbesuch und ich mit meinen Freundinnen feiern) noch berauscht von den letzten Stunden beim Bäcker stand und mir ein Laugenbrötchen für den Heimweg kaufen wollte. Plötzlich erblickte ich ihn, einen jungen Mann der früher absolut in mein Beuteschema gefallen wäre. Unsere Blicke trafen sich und nach einer Weile sprach er mich an und so führte bedauerlicherweise eins zum anderen. Irgendwie war er urplötzlich bei mir daheim und wir hatten wilden schmutzigen Sex, obwohl ich mich nicht mal mehr richtig an seinen Namen erinnern konnte. Ich genoss den Akt wie schon lange nicht mehr, danach habe ich aber so ein schlechtes Gewissen bekommen, dass ich ihn sofort vor die Tür gesetzt habe und erstmal eine halbe Stunde weinen musste, weil mir klar wurde was ich da gerade getan habe.

Leider war dieser Vorfall so etwas wie ein Eisbrecher und obwohl ich heftigste Gewissensbisse habe, hatte ich bei verschiedenen sich bietenden Gelegenheiten in den letzten zwei Monaten mit ungefähr 8 Männern Geschlechtsverkehr (meinen Freund nicht mitgezählt). Ich weiß, dass es abgrundtief falsch von mir ist, doch den Kick und die Lust die mir durch das Ganze verschafft werden, lassen mich einfach nicht davon loskommen. Ich denke so ungefähr wie ich muss sich auch ein Drogensüchtiger fühlen.

Ich beichte also, dass ich meinen nichtsahnenden Freund regelmäßig mit zum Teil wildfremden Männern betrüge und dabei zu feige und zu selbstsüchtig bin um die Konsequenzen daraus zu ziehen, ihm das zu beichten und Schluss zu machen. Ich genieße die Nähe, die Geborgenheit und die Zärtlichkeiten die mein Freund mir gibt, und die Tatsache, dass er immer für mich da ist, möchte ihn also nicht verlieren. Andererseits habe ich einen schwachen Geist und schaffe es nicht meiner eigenen Lust und Sexualität Herr zu werden und lasse mich immer wieder auf Geschlechtsverkehr mit anderen Männern ein, was ich im nachhinein auch bereue. Ich hoffe einfach nur, dass ich dieses Problem in den Griff bekommen werden bevor mein Freund etwas davon mitbekommt und ich für ihn endlich die treue Partnerin sein kann, die so ein herzensguter Mensch wie er es ist, verdient hat.

Beichthaus.com Beichte #00041513 vom 23.08.2018 um 14:41:58 Uhr in Stuttgart (41 Kommentare).

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