Behinderte in der Bahn

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Feigheit Morallosigkeit Selbstsucht Bahn & Co. Hamburg

Als ich letztens in der Regionalbahn gefahren bin, ist nach kurzer Fahrt an der ersten Haltestelle eine Gruppe Behinderte zugestiegen. Als ich die dann sah, dachte ich dann schon "hoffentlich setzt sich keiner von denen zu mir". Da ich aber alleine an einem Viererplatz saß und auch sonst nicht so viele Plätze frei waren fragte mich auch schon nach kurzer Zeit der Leiter der Gruppe (ein scheinbar linker Typ mit langen roten haaren zu Dreadlocks zusammengeflochten), ob sie sich denn nicht zu mir dazusetzen könnten. Ich sagte dann erstmal aus reiner Höflichkeit "Joa, okay" und schon setzten sich eine geistig-behinderte Frau mit Sabber am Mund und ein Mann mit Down-Syndrom gegenüber von mir auf die Plätze. Da mich die Frau auch noch anfing mit dummen Fragen zu belästigen und ich merkte, dass der Leiter der Gruppe nochmal kurz weiter nach hinten in den Waggon musste um anderen Behinderten aus der Gruppe beim Gepäck verstauen zu helfen, ergriff ich sofort die Gelegenheit und hab mich in den nächsten Waggon umgesetzt. Zuerst kam ich mir irgendwie asozial dabei vor, aber ich hatte wirklich keine Lust die restliche Fahrt diese Leute zu ertragen, da mich die Behinderten und der Typ mit den Dreadlocks angewidert haben. Im Endeffekt bereue ich es nicht, da ich danach eine entspannte Zugfahrt hatte und ich auch einfach mal an mich denken musste.

Beichthaus.com Beichte #00028201 vom 11.10.2010 um 23:50:45 Uhr in Hamburg (52 Kommentare).

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Das W-Lan meines Nachbarn

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Neugier Vandalismus Habgier Nachbarn

Eines Mittags, als mir langweilig war, habe ich nach offenen Wlan-Netzen gesucht. Unter den Gefundenen fiel mir eines direkt ins Auge: Das Wlan meines Nachbarn, welches sogar noch mit seinem Nachnamen betitelt war. Da es unverschlüsselt war, konnte ich natürlich nicht widerstehen, auf Verbinden zu klicken. Kurze Zeit später konnte ich auf die Konfiguration seines Routers zugreifen, welche lediglich mit dem Standard Passwort 0000 geschützt war. Ich konnte es kaum fassen, wie fahrlässig manche Leute doch sind. Deshalb habe ich ein bisschen an der Konfiguration herumgespielt, bis mein Nachbar schließlich keinen Internetzugang mehr hatte.

Da mein Nachbar vom PC anscheinend nicht wirklich viel Ahnung hat und da er wusste, dass ich mich als Informatikstudent mit solchen Dingen gut auskenne, klingelte kurze Zeit später schon das Telefon. Mein Nachbar bat mich, kurz vorbeizukommen, damit ich mir das Ganze mal anschaue. Ich, als edler Retter in Not, zögerte natürlich keine Sekunde und habe sein Internet innerhalb kürzester Zeit schon wieder zum Laufen gebracht. Ich habe ihn dann noch darauf hingewiesen, dass sein Netz vor Angreifern nicht sicher sei, und habe die Verschlüsselung sowie die MAC-Adressen-Filterung für ihn eingerichtet. Aus Dankbarkeit für meine Dienste hat er mir dann 50 Euro gegeben. Ich lehnte zunächst dankend ab, jedoch bestand er darauf, ich solle das Geld doch nehmen. Letztendlich obsiegte die Feigheit, ihm die Wahrheit zu sagen, sowie die Habgier und ich nahm das Geld entgegen, wofür ich mich heute noch schäme, da mein Nachbar eigentlich ein sehr freundlicher und hilfsbereiter Mensch ist.

Beichthaus.com Beichte #00028200 vom 11.10.2010 um 17:22:34 Uhr (32 Kommentare).

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“Beichte

An der Bahn-Schranke

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Neugier Waghalsigkeit Hochmut Bahn & Co. Geeste

An der Bahn-Schranke
Ich möchte hier eine kleine Jugendsünde beichten. Damals, ich war etwa 12 oder 13 Jahre alt, bin ich fast jeden Tag mit meinen Freunden in den naheliegenden Wald gegangen. Wir haben dort Krieg gespielt. Waffen haben wir uns aus Stahlrohren, Holz und schwarzer Farbe selbst gebastelt. Eines Tages bin ich mit einem Freund die naheliegenden Eisenbahnstrecke entlanggegangen. Wir fragten uns wie das wohl funktionieren mag, dass an der naheliegenden Straße die Blinkanlage angehen würde. Wir sahen im Gleisbett kleine Kästen, die wir überprüften. Als wir nun merkten, dass diese magnetisch waren, nahmen wir nun die selbst gebastelten Gewährläufe und strichen zwischen Schiene und Kontakt hindurch. Nachdem wir dies bei einigen nachfolgenden Kontakten gemacht hatten, gingen die Blinklichter an. Wir gingen wieder in den Wald zurück und beobachteten das Szenario. Fast 30 Minuten lang blieben die Lichter an. Beidseitig bildete sich ein langer Rückstau. Wenn ich heute daran denke habe ich immer noch ein Schmunzeln im Gesicht.

Beichthaus.com Beichte #00028199 vom 11.10.2010 um 16:19:25 Uhr in Geeste (29 Kommentare).

Gebeichtet von Johny92
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Der Abschlecker

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Ekel Unreinlichkeit Restaurant Arbeit

Ich beichte, dass ich vor einigen Jahren in einem relativ gehobenen italienischen Restaurant als Tellerwäscher gearbeitet habe. Immer, wenn der Koch gerade nicht in der Küche war, habe ich Zutaten, beispielsweise Tortellinis oder Scampis, in den Mund genommen und wieder zurück gelegt. Ohne tieferen Sinn. Ich fand die Vorstellung einfach amüsant, wie spießbürgerliche Mittfünfziger dies anschließend zu sich nehmen würden. Den Job habe ich bis auf diese Aussetzer exzellent ausgeführt. Mein Chef war sogar traurig, als ich saisonbedingt gehen musste. Vergebt mir!

Beichthaus.com Beichte #00028198 vom 10.10.2010 um 20:47:41 Uhr (34 Kommentare).

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“Beichte

Das Tagebuch meiner 14-jährigen Tochter

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Neugier Lügen Drogen Familie Berlin

Ich (w/34) muss beichten, dass ich meiner 14-jährigen Tochter, hinterher spioniere. Im zarten Alter von 13 Jahren, kam sie öfters total betrunken nach hause. Das lag am Freundeskreis, doch mit denen, hat sie heutzutage kaum Kontakt mehr. Das lief dann für eine Weile ganz gut, bis ich sie an einem Dienstag, nach der Arbeit, auf dem Balkon gesehen hab und sie vor meinen Augen, eine geraucht hat. Da dachte ich noch, dass wäre nur eine ganz normale Zigarette. ich hab ihr eine Ohrfeige gegeben und hab ihr knallhart gesagt, sie soll damit aufhören. Daraufhin, sagte sie: "Ja, Mutti. Ich werde damit aufhören. Ich schwörs." Öfters kam sie dann abends nach hause und ging ins Bett. Ihre Tasche, ließ sie immer im Flur. Ich hatte den Verdacht, sie hätte wieder etwas getrunken und geraucht, da ihre Jacke total nach Rauch stank. Ich durchwühlte ihre Tasche und fand viele Päckchen voll mit Gras, Wodka, Zigaretten und ihr Tagebuch. Ich konnte es mir einfach nicht verkneifen, darin zu lesen. "Liebes Tagebuch. Heute werde ich mich mit meinen Freunden treffen und buffen gehen. Du fragst dich sicherlich, woher wir den Shit bekommen. Wir gehen in die Hasenheide und lassen uns von den Türken ansprechen, die schon total bekifft drauf sind. Dort geben wir alle unser letztes Taschengeld aus, für einen 60er. Morgen gehen wir auch buffen. Ich hoffe, meine Mutter wird nichts merken. Ich mein, wie abgefuckt ich doch immer nach hause komme. Rote Augen, weiße Haut und ein total verwirrender Blick." Ich war total entsetzt und musste weinen. Wütend, betrat ich ihr Zimmer, schrie sie an und zerrte sie am Arm. Ich hab sie gefragt, was sie gemacht haben und sie log mir mitten ins Gesicht. "Ich war bei Jessi und wir haben uns eine DVD angeguckt. Warum fragst du?" Zum ersten Mal, fielen mir ihre roten Augen auf. Ich fragte sie, warum sie so rote Augen hatte. Sie antwortete darauf, dass sie geweint hat, weil Jessi's Hase gestorben sei. Ich war total wütend aber ich sprach sie nicht auf ihr Tagebuch an. Jeden Abend, muss ich mir ansehen, wie meine Tochter bekifft nach hause kommt. Es tut mir vom Herzen weh. Habe ich etwas falsch gemacht? Ich bin total ratlos. Sie hat doch alles, was sie braucht.

Beichthaus.com Beichte #00028197 vom 10.10.2010 um 12:05:47 Uhr in Berlin (81 Kommentare).

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