Haribo-Eimer

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Diebstahl Rache Schamlosigkeit

ich habe heute einen Rieseneimer Haribo aus einen Tierheim, bei dem ich Sozialstunden ableisten musste, geklaut. Selbst Schuld wenn dort alle so unfreundlich zu mir waren. Die Sozialstunden mache ich übrigens wegen Diebstahl.

Beichthaus.com Beichte #00028206 vom 13.10.2010 um 20:42:03 Uhr (38 Kommentare).

Gebeichtet von Mauerblümschen.. aus Hennef
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Gemobbt, erpresst und geschlagen

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Selbstverletzung Zwang Eifersucht Schule Familie Luxemburg

Eigentlich ist mein ganzes Leben eine Beichte. Ich bin weiblich und jetzt 20 Jahre alt. Schon als Kind im Kindergarten hatte ich keine Freunde. In der Klasse war ich dann auch noch weiterhin bis zum sechsten Schuljahr, ich wurde am Anfang gehänselt, später gemobbt, erpresst und geschlagen. Zu den Erpressungen ist zu sagen, dass ich deshalb meine Eltern beklaut habe um den Anderen das Geld zu geben, was sie von mir verlangten oder Süßigkeiten oder, oder, oder. Es kam halt immer darauf an was sie wollten. Als ich 9 Jahre alt war, bekam meine Mutter noch ein Kind, ich war sehr eifersüchtig, bin es heute noch und deshalb schäme ich mich, die Kleine kann doch eigentlich nichts dafür, aber wenn ich sehe wie sie verwöhnt wird, was sie alles bekommt, was ich nicht als Kind hatte...
Mit 8 oder 9 Jahren habe ich auch angefangen mich selbst zu verletzen, zuerst habe ich mir immer meine Armbeugen und Kniekehlen blutig gekratzt, dann habe ich angefangen mir mit Reißnägeln die Arme aufzuritzen, dann kamen Scheren, Zirkel, Teppichmesser, Küchenmesser und Rasierklingen. Meine Eltern haben nichts gemerkt, wollten sie vielleicht auch gar nicht. Mit 12 hatte ich meine ersten Selbstmordgedanken und mein erster Selbstmordversuch. Zu der Zeit waren meine Eltern in der Trennungsphase. Als ich dann 15 Jahre alt war, es war kurz vor Weihnachten, hat meine Mutter meine Narben an meinem Arm entdeckt. - Was ist die Frau ausgerastet! Ich kann es bis heute nicht verstehen. Danach war ungefähr jeden Abend Arm-Kontrolle und da sie nur den Arm kontrolliert hat, war es ja kein Problem an den Beinen weiter zu machen. Zu dieser Zeit gab es fast keinen Tag an dem ich die Kontrolle behalten konnte und mich nicht selbst verletzt habe. Danach habe ich dann auch wieder am Arm weitergemacht. Vor einem Jahr war ich für ein paar Monate in der Klapse und es geht mir jetzt viel besser. Zur Zeit kommt es so ungefähr alle zwei Monate vor. Heute ist so ein Tag! Ich könnte mir selbst in den Arsch treten. Ich schäme mich so.

Beichthaus.com Beichte #00028205 vom 12.10.2010 um 22:14:45 Uhr in Luxemburg (Schifflange) (35 Kommentare).

Gebeichtet von Lauri-Love
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Stinkendes Schlachtfeld auf dem Flug LH444

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Ekel Unreinlichkeit Flug & Co.

Stinkendes Schlachtfeld auf dem Flug LH444
Als ich vor ein paar Wochen beruflich in die USA geflogen bin, fühlte ich mich schon auf dem Weg zum Flughafen nicht wohl. Ich hatte mir anscheinend irgendwas eingefangen und mir war leicht übel. Aber ich schob es damals auf die Nervosität vor dem Flug, dabei habe ich keine Flugangst und fliege beruflich dreimal im Jahr in die Staaten. Als wir dann im Flugzeug saßen und zur Startbahn rollten, wurde mir so übel, dass ich unbedingt aufstehen wollte - aber es ja nicht konnte, weil wir starteten. Ich riss mich also zusammen wie noch nie in meinem Leben. Kurz nach dem Start war die Übelkeit aber so groß, dass ich aber nicht mehr konnte (und Angst hatte, mich vor allen Leuten zu übergeben) und einfach aufstand und die Stewardess, die sich mir brüllend in den Weg stellte einfach wegdrückte und verzweifelt bei der Schräglage das Klo suchte. Als ich es fand, setzte ich mich auf die Schüssel und bekam Durchfall und habe mich parallel in das kleine Waschbecken vor mir oral entleert. Ich fühlte mich deutlich besser, habe aber leider im Miniklo ein kleines, stinkendes Schlachtfeld hinterlassen. Ich habe selbst versucht mit dem wenigen Toilettenpapier und der Minispülung alles halbwegs sauber zu bekommen, weil ich mich so geschämt habe, aber es klappte nicht. Als ich ausstieg stand da schon eine Stewardess plus einem Steward und guckten mich böse an. Die Situation war einfach schrecklich, als der Gestank aus dem Klo in den Gang flog und auch die Gäste sich die Nase zuhielten. Das Klo wurde geschlossen.

Mir war das so peinlich, dass ich am Liebsten aus dem Flugzeug gesprungen wäre. Immerhin ließen mich die Stewardessen dann in Ruhe und haben sich sogar gut um mich gekümmert. Ich musste wohl so wie eine Leiche ausgesehen haben, denn man verfrachtete mich vorne in die Business Class an einen Einzelsitz und selbst der Pilot kam zu mir, um sich nach meiner Gesundheit zu erkundigen. Viele waren wohl besorgt und ich hörte überall Getuschel von einem wohl schwer kranken Passagier an Bord. Ich habe mich nachher so geschämt, dass ich nach der Landung erst zu meinem alten Platz gegangen bin, um meinen Koffer zu holen, als alle Passagiere ausgestiegen sind. Ich möchte mich bei allen Passagieren und der Crew des damaligen Lufthansa Fluges 444 nach Atlanta entschuldigen und hoffe auf Absolution. Ich habe vielen Leuten einem unvergesslichen Flug bereitet.

Beichthaus.com Beichte #00028204 vom 12.10.2010 um 20:37:40 Uhr (41 Kommentare).

Gebeichtet von garamba25
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Campingurlaub an der Nordsee

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Aggression Zorn Gewalt Urlaub Laboe

Campingurlaub an der Nordsee
Ich war dieses Jahr mit meiner Freundin zwei Wochen auf Campingurlaub an der Nordsee. Wir freundeten uns nach ein paar Tagen mit einem Paar an, das einige Plätze neben uns zeltete. Das Paar war schon etwas älter, ich denke mal Ende 30 (wir Anfang 20). Doch der Mann kam mir recht schnell ziemlich komisch vor, vor allem da ich das Gefühl hatte das er scharf auf meine Freundin war.
Ständig hat er meine Freundin fotografiert wenn sie mal in Bikini war oder hat sie betatscht (Arm um die Schulter, am Tag bestimmt 10 mal Begrüßungsumarmung usw.). Ich habe mit meiner Freundin geredet und sie sagte, das es ihr auch schon etwas komisch vorkam. Beim Grillen hat er dann gefragt, ob wir eine "offene Beziehung" führen und ständig sexuelle Andeutungen gemacht. Ich fühlte mich wirklich unwohl. Ich habe mich noch zurück gehalten, weil es unser Urlaub war und mit meiner Freundin beschlossen, am nächsten Tag abzureisen ohne denen Bescheid zu geben.
Dann passierte es aber ganz anders. Ich sollte mit seiner Kamera ein Foto machen, wo er, seine Frau und meine Freundin drauf war und wusste nicht genau Bescheid wie die Kamera startete und war im Modus "Wiedergabe". Dort entdeckte ich auf einmal ein Video, was unter unserem Campingtisch gedreht wurde und die Kamera war die ganze Zeit unter den Rock bzw. auf den Slip meiner Freundin gerichtet. Ich war erstmal total baff bis ich den Kerl fragte was das soll. Er stammelte, er wüßte nicht und meinte dann, es wäre wohl ein versehen.
Ich konnte mich dann aber nicht mehr beherrschen und habe die Kamera vor ihm auf den Boden geschmissen und sie ging kaputt. Daraufhin kam der Typ auf mich zu und wollte mich würgen. Ich habe aus einer Reflexbewegung seinen Arm umgedreht und ihn dabei angebrochen, was ich wirklich nicht wollte. Seine Frau kam dann auf mich zu und bewarf mich mit Essen und einer Bierflasche, die mich verfehlte aber die Autoscheibe eines unbeteiligten Campers zerstörte.
Das Ergebnis war ein Polizeieinsatz, Krankenwagen und zwei heulende Frauen und ein Riesenauflauf und ich war der Sündenbock. Jeder hielt mich dann für den eifersüchtigen, aggressiven und angetrunkenen Freund und ich hatte in dem Moment keinen Beweis, da die Kamera kaputt war. Das war wirklich der mieseste Urlaub den ich hatte. Ich bereue aber dennoch das ich so schnell aus der Haut gefahren bin, mir deswegen eine Anzeige abgeholt habe und den Urlaub ruiniert habe, ich hätte die Situation vielleicht etwas cooler lösen können. Das war auch der Anfang vom Ende der Beziehung mit meiner nun Ex-Freundin.

Beichthaus.com Beichte #00028203 vom 12.10.2010 um 18:24:52 Uhr in 24235 Laboe (54 Kommentare).

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SMS schreiben am Steuer

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Waghalsigkeit Hochmut Auto & Co. Telefon München

Ich habe mal auf der Autobahn eine SMS getippt. Die Fahrbahn hat sich verengt und ich bin dann gegen eine Warnbake gefahren. Meine Felge hat sich verbogen und dem Reifen ging die Luft aus. Mehr passierte allerdings nicht. Der Polizei habe ich gesagt, ein Autofahrer hat mich stark bedrängt. Die haben mir geglaubt. Zum Glück ist nicht mehr passiert. Seitdem wird weder telefoniert geschweige denn SMS geschrieben. Wenn ich dann Leute sehe, die eine SMS tippen, könnte ich ausrasten.

Beichthaus.com Beichte #00028202 vom 12.10.2010 um 00:37:58 Uhr in München (16 Kommentare).

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