Gummibären-Bande

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Zwietracht Boshaftigkeit Engherzigkeit Schule

Ich (m) hatte damals während meiner Zeit auf dem Gymnasium einen Klassenkameraden, der von der Natur merklich benachteiligt war. Im Klartext: er war für sein Alter sehr, sehr klein. Ich möchte beichten, dass ich aus purer Langeweile zwei spöttische Filme über besagten Mitschüler gemacht habe. Einer davon zeigte ihn unter anderem bei einem missglückten Überschlag im Sportunterricht, begleitet von der Themen-Musik der "Gummibären-Bande". Den selben Clip zeigte ich danach noch einmal mit einem Schwarz/Weiß-Filter und nochmal in Super-Zeitlupe. Ich bitte hiermit um Absolution für dieses unreife Verhalten meinerseits.

Beichthaus.com Beichte #00028551 vom 22.01.2011 um 02:40:41 Uhr (10 Kommentare).

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Laubschlacht

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Gewalt Waghalsigkeit Schule

Als ich (m/20) in der zweiten Klasse war, habe ich eine Laubschlacht durch unfaire Mittel für mich entschieden. Das kam so: Wie immer im Herbst waren wir Zweitklässler-Jungs während der Hofpause in einem martialischen Gedankenspiel über große Kämpfe befangen, das wir in der Realität durch das Schleudern von Laub aufeinander auslebten. Ein harmloser Kindheitsspaß? Mitnichten, zumindest nicht mit mir in der Clique. Ich kleiner Taktiker wollte für mehr Schlagkraft sorgen und stattete mein Laubgeschoss mit voller Absicht mit einem etwa Ei großen Stein aus. Zugegebenermaßen war ich mir damals noch nicht ganz der Konsequenzen meines Handelns bewusst. Konsequenzen, das hieß in diesem Fall den Verlust von anderthalb Schneidezähnen für einen meiner Klassenkameraden. Die Geschichte hatte noch ein unangenehmes Nachspiel, denn unsere Klassenlehrerin fand meinen taktischen Kniff weniger gelungen. Ob der getroffene Junge noch Milchzähne hatte, entzieht sich übrigens meiner Kenntnis. Jedoch tut mir das Ereignis heute noch Leid, weil ich mich an das unbedarfte, warme Gefühl, mit dem ich den Stein in meinen Laubhaufen lud, noch lebhaft erinnere. So ähnlich müssen sich Serienkiller fühlen. Mir jedenfalls war die Sache eine Lehre und ich habe seitdem nie wieder jemandem mutwillig geschadet. Dennoch habe ich mich bei dem Gesteinigten nie entschuldigen können und bitte deshalb hier stellvertretend um Absolution.

Beichthaus.com Beichte #00028550 vom 21.01.2011 um 21:14:15 Uhr (14 Kommentare).

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Zufallsbeichte
“Ein


Katzenklo

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Neugier Peinlichkeit Tiere Osnabrück

Ich (m/27) möchte etwas sehr peinliches beichten: Als meine Frau neulich zur Spätschicht war, habe ich aus Neugierde das Katzenklo benutzt um mein großes Geschäft zu verrichten. Ich weiß, dass das etwas gestört ist, aber ich muss sagen es ist auch ein völlig neues Erlebnis!

Beichthaus.com Beichte #00028549 vom 21.01.2011 um 00:53:16 Uhr in Osnabrück (27 Kommentare).

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Mercedesstern im Suff abgebrochen

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Trunksucht Vandalismus Auto & Co. Bonn

Ich (m/20) habe vor einiger Zeit eins der klischeebehaftetsten Verbrechen der letzten Jahrzehnte gefrönt und im Suff einen Mercedes-Stern abgebrochen. Ich bin kein radikaler Linker und missgönne dem Fahrer auch sein dickes Auto nicht. Was mich also geritten hat, den Stern abzubrechen - keine Ahnung. Bin dann am nächsten Morgen nochmal hin und wollte den Stern wenigstens zurückbringen, aber das Auto stand schon nicht mehr da und meine Chance auf Wiedergutmachung war dahin.

Beichthaus.com Beichte #00028548 vom 21.01.2011 um 18:28:09 Uhr in Bonn (19 Kommentare).

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“Beichte

Meine vernachlässigte Tochter

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Trägheit Ignoranz Sucht Games Kinder Herbstein

Meine Tochter (5) hat eine Lernbehinderung - und das wegen mir und meiner damaligen Freundin. Nach der Geburt hat meine Ex nichts für unsere Tochter empfunden. Sie ist so gut wie jeden Tag zu einer Freundin gegangen und hat mich mit unserer Kleinen alleine gelassen. Mit der Zeit wurde ich immer mehr überfordert und so kam es dazu das ich wieder meiner Computersucht verfallen war. Ich habe der Kleinen nur noch die Windeln gewechselt und ihr ihr Fläschchen gegeben. Danach ging es dann wieder direkt an den PC. Der Haushalt wurde nicht gemacht und die Wohnung war ein reines Chaos. So kam es dann auch das eines Tages das Jugendamt vor der Tür stand. Sie haben die kleine direkt mitgenommen und zu einer Pflegefamilie gebracht.

Nach einer Woche bekamen wir Sie unter der Bedingung, dass wir Hilfe annehmen, wieder. Drei mal in der Woche kam jemand von der Familienhilfe und verbrachte einige Stunden mit uns. Meine Ex und ich trennten uns einige Tage später darauf - die kleine blieb bei mir. Von da an ging es nur noch Bergauf. Mir wurde von allen (Jugendamt, Familie) unter die Arme gegriffen. Ein paar Monate später lernte ich (26) dann auch meine jetzige Verlobte (24) kennen. Sie kümmert sich seit Jahren um die kleine, als wenn es ihr eigenes Kind wäre. Die Familienhilfe war nach einem Jahr wieder weg, die kleine geht in einen Heilpädagogischen Kindergarten und alles läuft gut. Alle 2 Wochenenden ist sie bei ihrer Mutter.
Zwar gebe ich meiner kleinen die Liebe und Aufmerksamkeit die sie früher gebraucht hätte, dennoch mache ich mir Tag für Tag vorwürfe und habe Herzschmerzen. Ich hatte eine schöne Kindheit und konnte dies meiner Tochter in der wichtigsten Phase ihres Lebens nicht mit auf dem weg geben. Wenn mir meine Kleine dann sagt, dass sie mich dolle lieb hat, würde ich am liebsten anfangen zu weinen. Mich zerfrisst es Tag für Tag innerlich immer mehr, auch wenn inzwischen alle sagen das ich mich um 180 Grad geändert habe. Ich werde dies mein Leben lang bereuen und nie wieder gut machen können, was ich meiner Tochter genommen habe - auch wenn ich alles versuche damit es ihr gut geht.

Beichthaus.com Beichte #00028547 vom 21.01.2011 um 17:13:23 Uhr in Herbstein (24 Kommentare).

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