Rönny

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Engherzigkeit Schamlosigkeit Ungerechtigkeit Zivi & Bund

Mitte Dezember war ich auf einem Seminar für Zivildienstleistende, bei dem Leute aus ganz Deutschland anwesend waren. Über Sinn und Unsinn von diesem Seminar will ich jetzt aber gar nicht reden. Es gab natürlich eine Vorstellungsrunde. Stellt euch nun einen sehr kleinen Menschen vor, der so aussieht wie Silvester Stallone und in 80er Klamotten rumläuft. Als ob das alleine nicht schon lustig genug wäre, sagte er auch noch "Hallö, isch bin dea Rönny aus Läipzisch". Ich konnte vor Lachen nicht mehr und kurz darauf kriegten sich auch die meisten meiner Kollegen nicht mehr ein, da ich eine sehr ansteckende Lache habe. Das Seminar konnte erst nach gut einer 1/4 Stunde fortgesetzt werden. Sorry, Rönny!

Beichthaus.com Beichte #00028561 vom 25.01.2011 um 10:57:05 Uhr (37 Kommentare).

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Schlaflos in Nürnberg

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Rache Intim Nachbarn Nürnberg

Meine Nachbarin hat mich eine Nacht nicht schlafen lassen, weil sie so laut die ganze Nacht gevögelt hat. Seitdem mache ich jedes mal, wenn ich feiern gehe, den Fernseher so laut, dass die Boxen fast kaputt gehen, lege eine Porno-DVD ein und drücke auf Endlos-Mode-Taste. Wenn ich früh wieder heim komme, habe ich meistens auch was zum f*cken dabei und löse die DVD ab. Je lauter, desto besser!

Beichthaus.com Beichte #00028560 vom 24.01.2011 um 17:08:40 Uhr in Nürnberg (30 Kommentare).

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Mein Kater und der Dorfraudi

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Mord Gewalt Aggression Auto & Co. Tiere Harz

Mein Kater und der Dorfraudi
Vor etwa 2 Jahren zog in unser Dorf ein junger Mann, circa 20 Jahre alt. Er stammte aus einer berüchtigten Familie hier in der Gegend und zog in meine Straße. Trotzdem ich (m/28) hier recht provinziell wohne, bin ich nicht so eingestellt und verurteile auch Menschen nicht nach ihren Verwandten, Herkunftsländern oder ähnlichem. Ich dachte mir gib ihm eine Chance, vielleicht haben seine missratenen, bekanntlich mehrfach vorbestraften, älteren Brüder ihn einfach auf den falschen Weg gebracht und in seiner kleinen Wohnung allein fängt er sich.

Unsere Straße ist recht schmal und die Anwohner fahren hier alle zwangsweise langsam, weil man sonst nicht sehen kann, wenn ein Kind durch die Grundstückstore auf die Straße laufen. Dörfer im Harz haben oft Grundstücke mit hohen Mauern und schweren Toren - man kann also nicht über den Zaun schauen und sehen was gleich auf die Straße kommt. Besagter junger Mann fuhr mit seinem tiefergelegten Hobel auch ganz gern rasant durch den Ort. Ich selbst habe ihn mehrfach höflich (wirklich höflich) darauf hingewiesen, dass dies in dieser Straße gefährlich ist und hier Kinder wohnen. Außer weit offenen Augen und halbweit offenem Mund und definitionslosem Glucksen kam von ihm aber keine Reaktion.

Eines schönen Tages vernahm ich Bremsenquitschen von der Straße. Ich stand schon auf dem Hof und musste nur einen Meter weiter Richtung Straße gehen, um zu sehen was nun folgte: am Fahrbahnrand (auf einem Schotterstreifen) saß mein Kater, in circa 60 Meter Entfernung stand der Wagen des besagten jungen Mannes. Bevor ich begriff was hier gespielt wurde, hörte ich seinen Motor aufheulen und er steuerte auf meinen Kater zu. Dieser war Autos an der Straße gewöhnt und ging deshalb nie weiter als bis auf den schmalen Schotterstreifen neben der Straße. Ich konnte nur noch mit ansehen wie mein Kater mehrere Meter durch die Luft flog und gegen eine Mauerecke klatschte. Den Schrei des Tieres werde ich nie vergessen.
Es war schon zu spät um was zu unternehmen, doch erst jetzt begriff ich, dass der Typ aus blanker Gaudi meinen Kater angefahren hat! Ich lief gleich zu meinem "Grobi" und er lebte noch. Ich fuhr sofort mit ihm zum Tierarzt, aber der konnte ihn nur noch einschläfern. Zurück zu hause begrub ich ihn an einem schönen Plätzchen im Garten. Der Kater war mir ein guter Freund, treu wie ein Schäferhund und sehr auf mich fixiert (hat sogar meine Ex angefaucht und geknurrt als die mich mal rundmachen wollte).

In diesem Moment packte mich auch eine unbändige Wut. Ich lief die Straße hoch und der Typ stand gerade draußen an seinem Auto. Ich weiß im Detail selbst nicht mehr was passiert ist, ich bin total ausgetickt! Ich habe ihn, da er mir körperlich nicht gerade ebenbürtig war, gepackt und ihn mehrfach auf sein Auto geknallt und ihn bestimmt 100 mal gefragt, ob es ihm Spaß macht Lebewesen leiden zu sehen. Als er wimmernd und blutend vor mir lag hab ich mir dann sein Auto vorgenommen. Ich hab sogar geheult dabei - aus Wut, aus Trauer, aus noch mehr Wut.

Resultat dieses Sommernachmittages war ein Sachschaden von 5.000 Euro, ein Eintrag in mein bis dato leeres Führungszeugnis, und bei meinem Spezi ein gebrochener Kiefer, 2 angeknackste Rippen und eine Narbe auf der Stirn, die ihn immer an die Tür seines Golfs (und an mich) erinnern wird.

Ich beichte, dass es mich noch heute ärgert ihn nicht heimtückischer und überlegter dafür fertig gemacht zu haben. Ich beichte, dass ich durch die 5.000 Euro Schadensersatz und dem Schmerzensgeld auch noch sein neues Auto finanziert habe! Ich beichte, dass ich nicht garantieren kann ihm nicht wieder die Fresse zu polieren, wenn er mir begegnet. Ich beichte, dass ich nicht die nötige kriminelle Energie hatte, um ihm nachts die Karre abzufackeln und ihn von Beauftragten zusammentreten zu lassen! Ich bereue, dass ich wegen diesem ignoranten, dauerarbeitslosen und dauerfeiernden Wi***er jetzt eine Vorstrafe habe.

Beichthaus.com Beichte #00028559 vom 24.01.2011 um 14:42:21 Uhr in Harz (92 Kommentare).

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Das Spiel mit den vier Farben

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Betrug Habgier Internet Games Hamburg

Ich bin Informatiker und habe Abends nach einer Feier und ein paar Bier nicht einschlafen können. Dann habe ich auf einer Webseite bei der es kostenlose Gewinnspiele gibt das Spiel Senso bzw. Simon gespielt. Das Spiel kennt jeder. Es ist das Spiel bei dem eine von 4 Farben aufleuchtet, man muss sich diese merken und dann "nachspielen". Jedes mal eine Farbe mehr. Ich habe daraufhin ein kurzes Programm geschrieben, welches sich die Farben merkt und dann auf der Website anklickt. Am Ende konnte ich dem Programm sagen, dass es spielen soll, und nach z.B. 51 korrekt gemerkten Farben einen Fehler machen soll. Damit war ich natürlich erster in der Highscore. Das wäre alles nicht so schlimm, wenn ich nicht am nächsten Tag nüchtern das Programm soweit vervollständigt hätte, dass 5 Familienmitglieder dort einmal je Monat den Tagessieg gewinnen, welcher damals aus einem 10 Euro Gutschein für H&M bestand. Die Perfektion erreichte das Programm, indem es Nachts um 4 Uhr auf meinem Server automatisch startete, spielte, 5 Gutscheine a 10 Euro gewann, und sogar das Versandformular ausfüllte. Circa 1,5 Jahre musste ich nichts weiter machen als 5 mal im Monat einen 10 Euro Gutschein aus dem Briefkasten zu holen. Ich schwor mir immer das Spiel bald zu lassen, machte dies aber nicht, bis das Spiel von der Webseite entfernt wurde. Ich war Student, und brauchte das Geld. Ich entschuldige mich vor allem bei den fairen Spielern, welche durch mich verloren haben.

Beichthaus.com Beichte #00028558 vom 24.01.2011 um 05:02:40 Uhr in Hamburg (38 Kommentare).

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Der Einkaufswagen Deal

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Betrug Habgier Shopping

Im Alter von 12 hatte ich eine geniale Methode, mein Taschengeld aufzubessern: Mit einem Streichholz und etwas Geschick konnte man damals problemlos an den Einkaufswagen rankommen, auch ohne eine Mark einzuwerfen. Von außen war dann auch nicht auf den ersten Blick sichtbar, ob sich in dem Wagen eine Mark befindet oder nur ein Streichholz. Immer wenn ich für meine Mutter etwas einkaufen sollte, holte ich mir auf diese Weise einen Wagen - auch wenn es nur ein oder zwei Artikel waren - und begann meinen Rundgang durch den Supermarkt. Nach getanem Einkauf schob ich den Einkaufswagen nun natürlich nicht zurück in die Schlange, sondern bot ihn gleich einem anderen Kunden an, der sich gerade selbst einen Wagen holen wollte. Im Gegenzug bekam ich dann von ihm eine Mark, weil er ja davon ausging, dass sich in dem Einkaufswagen ebenfalls eine Mark befindet. Nach vollbrachter Tat hieß es natürlich "nichts wie weg!" bevor der Kunde mit seinem Einkauf fertig war und den Betrug bemerkte. Zu gern hätte ich manchmal das verdutzte Gesicht des gelinkten Kunden gesehen. Heute funktioniert der Trick leider nicht mehr, weil die meisten Leute benutzen ja heutzutage diese Einkaufschips anstatt einem Euro-Stück. Früher gab es die aber noch nicht und jeder, der einen Einkaufswagen wollte, brauchte daher unbedingt ein Mark-Stück. Die guten alten 90er.

Beichthaus.com Beichte #00028557 vom 23.01.2011 um 21:48:13 Uhr (21 Kommentare).

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