Ihr finanziert meinen Lebensabend!

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Boshaftigkeit Maßlosigkeit Arbeit Faulheit Selbstsucht

Ich bin froh, dass Deutschland ein Sozialstaat ist. Ich halte nichts von Arbeit und habe nach meiner Ausbildung (2013) auch nie einen Job gehabt. Das Arbeitsamt oder Jobcenter konnte ich immer mit imaginären Jobangeboten ruhig stellen. Bewerbungsnachweise wurden gar nicht richtig kontrolliert. Ich genieße mein Leben und betrinke mich mehrmals in der Woche. Auch wenn es sich niemand vorstellen kann, durch meine Freizeit habe ich 50 Kilo zugenommen. Die meiste Zeit gammle ich nur auf der Couch rum. Mir macht es eigentlich nichts aus. Ich bekomme zwar keine Rente, kann aber irgendwann Grundsicherung beantragen. Ich bin froh, wenn der Staat und ihr Steuerzahler mir meinen Lebensabend finanziert. Ich schäme mich nicht mal.

Beichthaus.com Beichte #00041011 vom 22.02.2018 um 02:03:40 Uhr (28 Kommentare).

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Gaffer in der Straßenbahn

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Aggression Schamlosigkeit Bahn & Co. Hamburg

Ich hatte letztens meine Aggressionen nicht unter Kontrolle und habe etwas getan, was ich mittlerweile total bereue. Vor ein paar Wochen bin ich mit der Straßenbahn gefahren. Ich hatte einen unglaublich anstrengenden Tag hinter mir. Meine allgemeine psychische Verfassung war nicht die Beste, sodass ich oft gedankenverloren, geistesabwesend und vor allen Dingen leicht reizbar war. Dazu solltet ihr wissen, dass ich ein sehr zurückhaltender Mensch bin und stets versuche, mich aus unangenehmen Situationen herauszuhalten. Ich bin auch eher der stille Typ, der wenig spricht und sich in Menschenmengen schnell unwohl fühlt. Jedenfalls stand ich am besagten Tag vollkommen erschöpft in der Straßenbahn und wollte einfach nur nach Hause. In meiner Tasche hatte ich ca. 30 Bücher plus meinen Steinzeit-Laptop, der zusätzlich noch einmal 209 Tonnen wog. Mein Rücken tat weh, mein Kopf war kurz vorm Explodieren und die Bahn war total überfüllt. Ich denke, die meisten von euch kennen diese Situation, ist ja auch nichts Besonderes. Nun ist es aber auch so, dass ich sehr oft von Menschen förmlich angestarrt werde. Ich habe Narben im Gesicht, die dazu einladen. Ich finde es mittlerweile auch nich mehr schlimm, ich kenne es ja nicht anders. Aber an jenem Tag wurde ich von einer Frau ununterbrochen begafft, als ob ich ein Pinguin im Zoo wäre. Ich habe es erst bemerkt, als ich eine ältere Dame vorbeigelassen habe, damit sie und weitere Leute aussteigen konnten.

Früher hat mich das sehr verletzt, wenn die Leute so penetrant geschaut haben. Irgendwann bekommt man das auch mit. Seitdem ich erwachsen bin, stört es mich wie gesagt gar nicht mehr. Aber diese Frau starrte, starrte und starrte. Dann fing sie an lautstark über mich herzuziehen, so würde sie ja niemals herumlaufen. So eine Narbe könne man ja weglasern lassen heutzutage. Der Prüfungsstress, der offensichtlich an Blähungen leidende Anzugtyp neben mir und dieser furchtbare Tag, haben meine Synapsen zum Explodieren gebracht. Ich holte mein Portmonnaie heraus und kramte so ein altes, versifftes Passbild von mir heraus und schmiss es in Richtung der Dame mit dem freundlichen Hinweis, jetzt könne sie mich sogar zu Hause anstarren und über mich lästern - wann immer sie nur wollte. Ich weiß nicht mehr den genauen Wortlaut, aber sie sagte so etwas wie, dass sie es ja nur gut gemeint hätte und ich ja sonst total hübsch wäre, aber diese Narbe würde ja alles kaputtmachen. An diesem Tag kam der ganze Schmerz aus meiner Pubertät wieder hoch und ich dachte noch lange an diesen Tag zurück. Deswegen beichte ich hier auch. Ich wollte mich eigentlich nie wieder auf so ein Niveau herablassen. Es tut mir wirklich leid.

Beichthaus.com Beichte #00041008 vom 21.02.2018 um 16:23:36 Uhr in 22047 Hamburg (Olmühlenweg) (17 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Bis zu 10 Frauen am Tag

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Begehrlichkeit Masturbation Stuttgart

Ich würde am liebsten mit jeder Frau, die mir gefällt, sofort Sex haben. Mich macht das im Sommer richtig an, wenn Frauen mit Minirock rumlaufen - ich werde dann sofort geil und will mit Ihnen schlafen. Ich habe mal mitgezählt, wie oft das vorkommt. Das wären bis zu 10 Frauen am Tag. Aber ich kann den Gedanken einfach nicht lassen, oft muss ich dann auch irgendwo hin zum Onanieren. Das ist doch nicht normal.

Beichthaus.com Beichte #00041006 vom 21.02.2018 um 14:00:46 Uhr in Stuttgart (9 Kommentare).

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Die guten alten Zeiten

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Boshaftigkeit Verzweiflung Musik Vorurteile Gesellschaft Ulm

Ich muss gestehen, dass ich die neue Generation nicht leiden kann. Die neue Musik nervt mich. Ich höre nur Musik aus den 70er-, 80er- und 90er-Jahren. Ich hasse digitales Zeug - fotografiere analog, habe kein Handy, höre Kassetten und Vinyls. Die Jugend von heute finde ich lästig und nervig und teilweis sogar dumm, die meisten von denen sind faul, lassen sich von jedem flachlegen und haben keine Ahnung von Politik. Außerdem nervt mich die derzeitige Regierung, die haben Deutschland total verkommen lassen. Ich würde viel lieber in den 1970er bis 1980zigern leben und das Leben genießen, heutzutage kann ich es leider nicht. Ich komme in dieser Gesellschaft einfach nicht zurecht. Mich langweilt alles nur. Daher muss ich gestehn, dass ich an der heutigen Zeit kein gutes Haar lasse und mich über alles und jeden lustig mache.

Beichthaus.com Beichte #00041003 vom 20.02.2018 um 15:25:59 Uhr in Ulm (37 Kommentare).

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Knorpel für den Hund

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Völlerei Tiere Ernährung München

Vor ein paar Wochen haben meine Freundin und ich ein Spareribs Essen veranstaltet. Wir waren sechs Leute. Es war ganz nett. Am Schluss wurde der Tisch abgeräumt und die abgenagten Knochen zur Seite gelegt. Unser Hund sollte die weißen Knorpel der Knochen bekommen. Die hat meine Freundin von den Knochen gelöst und in den sauberen Hunde-Napf getan. Der Hund hat neben dem Sofa geschlafen und nichts bemerkt. Meine Freundin ging dann in den Keller zur Waschmaschine.

Ok, ich liebe diese weißen Knochenknorpel... Lange Rede kurzer Sinn, ich habe mir den Napf geschnappt und die Knorpel verspeist. Ich mag die Teile einfach gerne. Der Hund hat an diesem Abend nichts mehr bekommen, da er ja augenscheinlich die ganzen Knorpel verspeist hatte. Sorry, ich konnte nicht widerstehen.

Beichthaus.com Beichte #00041002 vom 20.02.2018 um 14:55:43 Uhr in München (19 Kommentare).

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