Die Vorteile des nervenden Freundes

18

anhören

Diebstahl Morallosigkeit Last Night

Ich (m) habe einen leicht beschränkten Kumpel. Charakterlich ist er eigentlich in Ordnung, er ist auch nicht dumm, nur sozial gesehen ist er seltsam. Der einzige Grund, warum ich und mein bester Freund mit ihm befreundet sind, ist die Tatsache, dass er lange Zeit einer der zwei Gleichaltrigen in unserem Viertel war und auch lange mit uns in die selbe Klasse ging. Mittlerweile nervt er aber nur noch. Er ist ein halbes Jahr älter als wir zwei, geistig aber mindestens drei Jahre hinterher. Dauernd erzählt er irgendwelche saulangen, sauunlustigen Geschichten ohne nennenswerte Pointe aus seinem Schulleben, die erst dann ansatzweise witzig wären, wenn man dabei gewesen wäre. Mein bester Freund tut ihm noch den Gefallen, gezwungen drüber zu lachen, mittlerweile ist selbst das mir aber zu blöd. Neulich hingen er und ein Kumpel von ihm wie Kletten an mir und meinen Freunden, weil sie nicht gecheckt haben, dass wir sie nicht dabei haben wollten. Allerdings haben wir einen Weg gefunden, uns doch an ihm zu erfreuen.

Über die Jahre haben wir uns zig CDs und Spiele von ihm "geliehen", ohne dass er sie je wiedersah, aber das Beste kam erst. Die Eltern des besagten Kumpels leben getrennt, wir waren relativ oft bei seinem Vater, zu dessen Haus er einen Zweitschlüssel nutzen kann. Wir wissen leider, wo dieser Zweitschlüssel versteckt liegt, und wir wussten auch, dass im Keller des Hauses massig Spirituosen lagern. Altersgemäß sind wir ziemlich scharf drauf gewesen. Eines Abends war es dann soweit: Angetrunken ließen wir alle Hemmungen und Bedenken fallen, klingelten Sturm an der Haustür, und als niemand öffnete (der Vater des Jungen ist meist auf Geschäftsreisen oder bei seiner Freundin), holten wir den Schlüssel und schnappten uns aus den Kellervorräten eine sündhaft teure Flasche Rum. Natürlich blieb es nicht dabei, und wir statteten dem Haus noch mehrmals einen Besuch ab. Wir überlegten auch, ob wir dort nicht mit unseren Freundinnen Sex haben könnten, wenn der Hausherr mal wieder nicht da ist. Auch an dort rumliegenden Zigarettenschachteln hat mein Freund sich vergriffen. Ich beichte also, dass wir einen alten Freund von uns aufs Übelste verarschen und sogar kriminell geworden sind.

Beichthaus.com Beichte #00030867 vom 10.03.2013 um 21:31:28 Uhr (18 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Der Voyeur von Gegenüber

9

anhören

Faulheit Peinlichkeit Masturbation Nachbarn

Vor einigen Jahren war ich in den Sommerferien bei meinen Großeltern, wie fast jedes Jahr. Da ich im Jugendalter mitten in der Pubertät war, habe ich auch, trotz Ortswechsel, nicht darauf verzichtet, mir einige Male am Tag einen runterzuholen. Dies habe ich immer auf dem Klo gemacht, weil es der einzige Ort war, wo man seine Ruhe hatte. Das Klo hatte ein Fenster, welches direkt an das Haus der Nachbarn angrenzte, und weil es möglich war, von dort zu sehen was ich tat, habe ich es immer vorher geschlossen. Eines Tages aber habe ich dies aus Faulheit nicht getan und begann mein "Spiel". Als ich fertig war und aufstand, um den Raum zu verlassen, traf ich es mich wie ein Schlag: Der Nachbarsmann saß tatsächlich auf der Treppe und schaute ohne Reaktionen durch das Fenster, direkt zu mir. Ich wurde ziemlich panisch, weil er es mit großer Wahrscheinlichkeit meinen Großeltern erzählen würde und ich wusste nicht, was zu tun ist. Ich bin erst mal zurück ins Wohnzimmer gegangen und habe versucht, das Ganze zu vergessen, leider ohne Erfolg. Einige Stunden später, gegen Abend, habe ich meine Oma dann gefragt, wer der Mann ist, mit dem sie sich gerade unterhalten hatte, obwohl ich genau wusste, dass es der Nachbarsmann war. Ich hatte nicht zu befürchten, dass er mich verpfiffen hat, weil ich das Gespräch belauscht habe, von daher gab es keine Gefahr.


Daraufhin hat mir meine Oma gesagt, dass besagter Mann blind ist und sie sich etwas um ihn kümmert. Als ich das gehört habe, freute ich mich sehr - der vielleicht peinlichste Moment meines Lebens wurde doch noch abgewendet. Ich habe auf jeden Fall daraus gelernt, in Zukunft meine Faulheit zu bekämpfen und lieber auf Nummer sicher zu gehen.

Beichthaus.com Beichte #00030866 vom 10.03.2013 um 15:43:38 Uhr (9 Kommentare).

In WhatsApp teilen
“35.000

“Beichte

Erst der Spaß, dann das Essen

42

Diebstahl Maßlosigkeit Sex Ernährung Last Night Nürnberg

Mittlerweile dürfte sich das Ganze nahezu 15 Jahre hin und wieder abspielen. Ich bin mit meinen 34 Jahren und als Mann immer wieder im Bereich der Eroberung des weiblichen Geschlechts recht aktiv und auch erfolgreich gewesen. Hin und wieder haben sich zwischen die […]
Diese Beichte kann nur von Beichthaus Bewohnern gelesen werden. Jetzt schnell anmelden!

Beichthaus.com Beichte #00030865 vom 09.03.2013 um 19:12:18 Uhr in Nürnberg (Altstadt) (42 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Keine Kinder mit meiner Freundin

48

anhören

Falschheit Vorurteile Partnerschaft Kinder Bremen

Ich bin seit etwa eineinhalb Jahren mit einer wunderschönen Frau mit afrikanischen Wurzeln zusammen. Ihre Mutter stammt aus Nigeria, ihr Vater aus Deutschland. In der Zeit ist unsere Beziehung relativ ernst geworden und wir planen schon die gemeinsame Zukunft. Sie weiß, dass ich Kinder will, sie selbst will auch welche. Was sie nicht weiß, ist, dass ich keine Kinder mit ihr will. Ich liebe sie, ich bin im Allgemeinen auch nicht rassistisch und habe nichts gegen Menschen aus anderen Kulturkreisen. Aber ich will einfach selbst keine Kinder haben, die weit dunkler sein werden als ich, allein der Gedanke schreckt mich ab. Meine Beichte ist, dass ich zu feige bin, ihr dies zu sagen. Ich bin inzwischen sogar so weit, dass ich darüber nachdenke, mich sterilisieren zu lassen, da es leider keine Pille für den Mann gibt und ich sie nicht verlieren will, da ich sie liebe. Aber ich will einfach keine Kinder mit ihr.

Beichthaus.com Beichte #00030864 vom 09.03.2013 um 18:25:57 Uhr in Bremen (Bismarckstraße) (48 Kommentare).

In WhatsApp teilen

“Beichte

Das letzte Geld vom Vater

12

anhören

Diebstahl Morallosigkeit Habgier Familie Berlin

Meine (m/29) Eltern haben sich vor ein paar Jahren getrennt, ich hatte nie wirklich guten Kontakt zu meinem Vater. Als wir dann auszogen, entwickelte ich noch mehr Hass auf ihn. Er hat eine sehr gute Position in einer Automobilfabrik, dort wollte ich auch damals meine Ausbildung anfangen, was allerdings scheiterte. Die Absage war unterzeichnet von meinem Vater. Alles in allem ist der Kontakt dann auch abgebrochen. Meine Mutter hat ihn angezeigt wegen dem Unterhalt, weil er nicht gezahlt hat, war aber trotzdem noch so fair, nur das Geld anzunehmen, das uns, mir und meinem Bruder, zusteht. Ihren Anteil hat sie immer wieder zurück überwiesen. Irgendwann kam die Zeit, in der er gar nichts mehr zahlte, und meiner Mutter war das relativ egal. Sie sagte immer, dass wir alles haben, was wir brauchen. Ich allerdings war so stinksauer, dass ich einen echt ekligen Plan fasste. Ich wusste durch Bekannte und Freunde, wo mein Vater immer abhing: meistens in einer Kneipe oder in einem bestimmten Imbiss. Also ging ich regelmäßig dorthin. Offiziell wollte ich dort essen, aber eigentlich legte ich es auf eine Konfrontation mit ihm an. Nach einer kurzen Zeit trafen wir uns dann auch "zufällig". Ich redete mit ihm und tat so, als ob alles ganz normal sei. Tage/Wochen vergingen, bis ich dann bei ihm zu Hause war. Ich wartete auf den Moment, dass er auf die Toilette ging, rannte dann schnell zum Flur, wo er seit Jahren sein Portemonnaie deponiert und zog seine Bankkarte heraus. Die PIN Nummer hatte ich schon einige Male gesehen.


An dem Abend ging ich zu einem Freund, der Programmierer von Beruf ist, und wir kopierten die Bankkarte. Am nächsten Morgen ging ich wieder zu meinem Vater und sagte ihm, ich hätte etwas vergessen und ging ins Wohnzimmer. Ich tat so, als ob ich mein Handy verloren hätte und zog es dann vorführend zwischen den Kissen hervor. Im Flur steckte ich schnell noch die Bankkarte zurück ins Portemonnaie. Zur Sommersaison flog er endlich in den Urlaub. Und ich hatte freie Bahn. Ich ging halbmaskiert zum Bankautomaten und hob 2000 Euro ab. Mehr ging leider nicht. Am nächsten Tag tat ich das Gleiche nochmal, am dritten ebenso, am vierten Tag konnte ich dann nur noch 600 Euro abheben. So hatte ich innerhalb von vier Tagen 6600 Euro. Mit dem Geld habe ich meiner Mutter ein Bett (vorher schlief sie immer auf der Couch, und es tat mir immer so leid) und einen großen weißen Kleiderschrank gekauft, fürs Wohnzimmer eine neue Couchgarnitur. Und für den Rest des Geldes kleine Deko Artikel. Meine Mutter wunderte sich, woher das Geld kam. Ich erzählte ihr eine Menge Lügen darüber. Mein Vater weiß, dass ich es war, kann es aber nicht beweisen. Ich bereue es, meiner Mutter so viele Lügen erzählt zu haben, denn sie hat es wirklich nicht verdient, angelogen zu werden. Es tut mir auch leid, dass ich meinen Vater beraubt habe, aber zu dem Zeitpunkt dachte ich, es geschieht ihm recht. Seit der Aktion bin ich ehrlicher geworden. Allein, wenn ich Geld auf der Straße finde, gebe ich es dem ersten Bettler oder Musiker, den ich sehe und der es nötig hat. Aber an so etwas werde ich mich nie wieder heranwagen, es ist echt abscheulich!

Beichthaus.com Beichte #00030863 vom 09.03.2013 um 11:44:18 Uhr in Berlin (Bergmannstraße) (12 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Aggression   Begehrlichkeit   Betrug   Boshaftigkeit   Diebstahl   Drogen   Dummheit   Ehebruch   Eifersucht   Eitelkeit   Ekel   Engherzigkeit   Falschheit   Faulheit   Feigheit   Fetisch   Fremdgehen   Geiz   Gewalt   Habgier   Hass   Hochmut   Ignoranz   Lügen   Manie   Maßlosigkeit   Masturbation   Missbrauch   Misstrauen   Morallosigkeit   Mord   Neid   Neugier   Peinlichkeit   Prostitution   Rache   Schamlosigkeit   Selbstsucht   Selbstverletzung   Sex   Stolz   Sucht   Trägheit   Trunksucht   Ungerechtigkeit   Unglaube   Unreinlichkeit   Vandalismus   Verrat   Verschwendung   Verzweiflung   Völlerei   Vorurteile   Waghalsigkeit   Wollust   Zorn   Zwang   Zwietracht