Endlich Führerschein

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Auto & Co. Eitelkeit Bahn & Co. Berlin

26 Jahre habe ich es geschafft auf den Führerschein zu verzichten. Seit ich 12 bin nutze ich die öffentlichen Verkehrsmittel quasi täglich. Aus ökologischen Gründen sollte ich das weiterhin so tun. Tut mir leid liebe Erde, nun ist Schluss. Ich mache jetzt meinen Führerschein und kaufe mir sofort ein Auto, wenn ich den Lappen in der Hand habe. Ich ertrage die öffentlichen Verkehrsmittel nicht mehr. Ich ertrage dieses asoziale Pack nicht mehr. Die einen fressen ohne Rücksicht auf Verluste (bestes Beispiel sind diese arabischen Nüsse, deren Schalen bergeweise auf die Böden geschmissen werden), die anderen bewegen ihr Sitzfleisch nicht, wenn eine ältere Person sitzen möchte, andere wiederum blöken Bus- und Bahnpersonal an, als wären sie der König von Deutschland. Es gibt Leute, die stinken wie eine Müllentsorgungsanlage, es gibt Leute die telefonieren so laut, dass eine Telefonverbindung gar nicht notwendig wäre. Danke und bitte sind Fremdwörter für den Großteil der Pendlerbevölkerung und zu allem Überfluss friere ich mir dauernd den Allerwertesten ab, weil die Beförderungsmittel kommen wie sie lustig sind. Ich kann wirklich eine Menge schlucken, aber wenn ich nicht spätestens in 5 Monaten hinter meinem eigenen Lenkrad sitze, kann ich für nichts mehr garantieren. Verzeiht mir.

Beichthaus.com Beichte #00041712 vom 14.01.2019 um 15:46:53 Uhr in Berlin (14 Kommentare).

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Die fette Genießer-Lobby: Warum gesund leben?

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Zorn Ernährung Gesundheit

Ich (w/31) rege mich über Leute auf, obwohl ich weiß, dass ich eigentlich darüber stehen sollte. Ich bin 1,71 m groß und wog bis vor kurzem noch fast 90 Kilo. Bedingt durch einen Bürojob, der Bewegungsmangel fast automatisch mit sich bringt, und jahrelange falsche Ernährung. Am Wochenende hab ich mich zwar immer durchaus gerne an der frischen Luft bewegt, aber das hat wohl nicht ausgereicht. Vor etwa einem halben Jahr habe ich beschlossen, endlich was dagegen zu tun und habe mit Bodyweight Training begonnen, sowie meine Ernährung umgestellt. Dinge wie Brot und Nudeln sowie Süßkram sind gestrichen und wurden ersetzt durch viel Gemüse, Hülsenfrüchte, Nüsse, sowie gelegentlich Eier, Fleisch und Fisch. Letzteres selten, weil ich versuche, nicht zu viele tierische Produkte zu konsumieren. Erfreulicherweise hab ich nun schon über zwölf Kilo abgenommen und fühle mich einfach großartig. Selbst banale Dinge, wie eine Treppe hochrennen, sind plötzlich um so vieles einfacher, dass ich regelrecht schockiert bin, was ich meinem Körper früher angetan habe. Zudem benötigt man dafür relativ wenig Zeit und kann die Trainingseinheiten dadurch auch gut in einen Arbeitstag integrieren.

Soweit, so gut. Was mich aber zusehends wütend macht, sind die Leute aus meinem Bekanntenkreis, die genauso fett sind wie ich es war, mit dem Unterschied dass sie ihren Allerwertesten nicht hochbekommen, und es auch nicht vorhaben. Das allein wäre mir ja noch egal, jeder soll so leben wie er will, geht mich nichts an. Leider haben diese Idioten jedoch meist nichts besseres zu tun, als mich als Spinner zu bezeichnen, weil ich nun plötzlich "aufgehört habe, mein Leben zu genießen". Mit erstaunlicher Penetranz versuchen sie mich zum Einknicken zu bewegen, indem sie mir ständig Torten und Kuchen unter die Nase halten und wie Papageien wiederholen, dass ich ja wohl mal eine Ausnahme machen könne, und das es unhöflich sei, ihre Leckereien abzulehnen. Liebe Leute, wenn ich immer eine Ausnahme machen würde, wenn mich jemand dazu auffordert, müsste ich ca. 5 Ausnahmen die Woche machen, und dann wäre ich noch genauso dick wie vorher. Und seit wann zum Henker ist man unhöflich, nur weil man es vorzieht, nicht pausenlos zu fressen? Außerdem muss ich mir ständig anhören, wie wichtig Genießen ist, und dass verbissen Sport treiben und sich gesund ernähren daher ja ach so falsch sei.

Verdammt, ich renne auch nicht durch die Gegend und versuche jedem meine neue Lebensweise aufzudrängen. Ich hab nie versucht, jemanden zu etwas zu überreden, trainiere allein in meinem Keller und das Thema kommt nur zur Sprache, wenn mich jemand auf meinen Gewichtsverlust anspricht. Ich weiß, ich sollte das alles ignorieren und mich einfach für meinen Erfolg freuen, stattdessen regt mich die Ignoranz und Gehässigkeit der Leute unbeschreiblich auf. Ich habe das Gefühl, sie haben einen regelrechten Hass auf jemanden, der es schafft, sich nicht beirren zu lassen, und sind erst dann wieder glücklich, wenn ich wieder fett und unglücklich wäre. Sorry, falls meine Geschichte langweilig ist, aber ich musste mir meinen Frust mal von der Seele schreiben. Heute Abend werde ich mich wieder exakt 40 Minuten abmühen, um meinem Idealgewicht wieder ein bisschen näher zu kommen, und ich werde mir dabei vorstellen, dass meine Klimmzugstange, an der ich mich hochziehe, der Hals eines dieser Nervtöter ist. Vielleicht zaubert mir das ein Lächeln ins Gesicht. Danke fürs Lesen.

Beichthaus.com Beichte #00041173 vom 13.04.2018 um 08:05:16 Uhr (24 Kommentare).

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Zermatschte Eier dank Fußball

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Gewalt Boshaftigkeit Aggression Sport Kinder Frankfurt

Ich habe als Junge Fußball in der D-Jugend gespielt. Wir hatten ein Spiel und ich wurde von einem generischen Spieler mehrmals absichtlich ziemlich heftig gefoult. Und der Schiedsrichter hat komischerweise nie eine Karte gezogen. Fand ich richtig unfair. Als er mich dann wieder schmerzhaft zu Boden geworfen hat, bin ich irgendwie total ausgeflippt. Ich bin ihm hinterher und habe ihm mit den Fußballschuhen mit voller Wucht in die Hoden getreten. Jedenfalls lag er schreiend auf dem Boden und musste sogar ins Krankenhaus. Ich glaube, seine Nüsse waren Matsch und mussten entfernt werden. Klar, so 20 Jahre später denkt man immer noch darüber nach, dass dieser Mensch nie Kinder zeugen kann. Wir waren halt noch Kinder und über so etwas denkt man in solchen Momenten nicht nach. Aber wieso provoziert man auch so etwas?! Inzwischen tut es mir wirklich leid!

Beichthaus.com Beichte #00040143 vom 02.08.2017 um 02:47:19 Uhr in Frankfurt (8 Kommentare).

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Der Kerl, der auf meiner Freundin lag

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Fremdgehen Gewalt Aggression Lügen Ex

Ich (m/24) beichte, dass ich Fremdgeher auf den Tod nicht ausstehen kann und in mir immer eine Stinkwut aufkommt, wenn ich nur daran denke. Und so ist es dann passiert: Ich habe eines schönen Tages früher Feierabend gemacht, um meiner Freundin eine Freude zu machen. Ich habe Blumen besorgt und für den Abend einen Tisch reserviert - doch dazu kam es nicht mehr. Ich bin in die Wohnung geschlichen und habe meine (inzwischen Ex-)Freundin stöhnen gehört. Erst habe ich mich noch gefreut, weil ich dachte, dass sie sich selbst befriedigen würde und wir dann noch ein schönes Nümmerchen schieben könnten - also öffnete ich leise und langsam die Tür und sah, dass ein Kerl auf meiner Freundin lag. In dem Moment sind mir die Sicherungen durchgebrannt. Ich bin auf den Kerl losgegangen, habe ihn von meiner Ex runtergerissen, an die Wand gedrückt und auf ihn eingeschlagen. Zum Schluss habe ich ihm noch in die Eier gehauen - schön von vorne, sodass die Nüsse an der Wand knackten - seine Schmerzensschreie haben mir in dem Moment einfach große Genugtuung verschafft!

Letzten Endes stürmte meine Ex auf mich zu und wollte alles erklären - ich habe aber abgewunken und sie rief die Polizei. Sie kamen mit einem Rettungswagen für den armen Kerl und haben dann alle befragt. Mit einer kleinen Lüge habe ich den Polizisten erklärt, dass ich dachte, der Typ sei ein Vergewaltiger gewesen, weshalb ich auch so zugelangt hätte. Danach haben sie meine Ex befragt, die ihnen alles erzählt hat. Da sie noch die halb zerrissenen Sachen anhatte, die sie beim Fremdgehen trug, hat sie meine Lüge damit noch untermauert. Ich möchte beichten, dass es mir für den Typen inzwischen wirklich leidtut, da er vermutlich Hoden-Implantate benötigt. Meine Ex habe ich noch am gleichen Abend mit Sack und Pack rausgeworfen - und es tut mir kein Stück leid!

Beichthaus.com Beichte #00038567 vom 29.07.2016 um 11:57:17 Uhr (52 Kommentare).

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Die Nüsse meines Chefs

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Ekel Unreinlichkeit Rache Arbeit Chef

Ich (m/32) habe mich an meinem cholerischen Ex-Chef an meinem letzten Arbeitstag für alle unbezahlten Überstunden, ungerechtfertigte Kritik und unangebrachte Wutausbrüche sowie die Beleidigungen meinen Kollegen und mir gegenüber gerächt. Mein Chef isst im Büro tagtäglich eine Tüte Nüsse. Sein Verhängnis! Am letzten Arbeitstag - er war auf einem Außentermin - habe ich mir die Nusstüte geschnappt, mich aufs Klo verzogen und mir eine handvoll Nüsse genussvoll durch den Arsch gezogen und liebevoll wieder zurück in die Tüte gelegt. Dabei sind mir kleinem Tollpatsch auch noch eine zweite handvoll Nüsse in das Pissoir gefallen, in dem ich vorher mein kleines Geschäft verrichtet hatte. Ich habe sie natürlich gewissenhaft zurück in die Tüte gepackt. Glücklicherweise kam noch ein Darmwind um die Ecke, den ich ebenfalls in seine temporäre Freiheit (die Nusstüte) entließ. Erleichterung habe ich logischerweise einerseits auf natürlichem Wege verspürt, aber auch seelisch tat es richtig gut. Ich habe die Tüte mit einem breiten Grinsen zurückgelegt und hoffe die Nüsse haben gemundet.

Beichthaus.com Beichte #00038347 vom 08.06.2016 um 15:13:19 Uhr (10 Kommentare).

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