Ostasiaten bevorzugt

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Ungerechtigkeit Vorurteile Berlin

Ich arbeite im Staatsdienst und behandle Dossiers ganz klar nicht prioritär nach Eingangsdatum, sondern nach ethnischen Kriterien. Es gibt eine klare Rangliste je nach persönlicher Sympathie und Erfahrung. Ostasiaten (Vietnamesen, Japaner, Thais etc. ) bekommen eine Vorzugsbehandlung. Dann mir sympathische Deutsche. Dann Westeuropäer, dann Latinos, dann Osteuropäer, dann Balkanesen, dann Schwarzafrikaner, dann Türken, dann unsympathische Deutsche und schlussendlich Araber, Afghanen, Tschetschenen etc.. Wenn Letztere nicht respektvoll sind, was leider öfters vorkommt, dann lasse ich deren Anfragen nicht nur ruhen, sondern sabotiere den Fortschritt sogar klammheimlich.

Beichthaus.com Beichte #00041767 vom 24.02.2019 um 11:20:24 Uhr in Berlin (37 Kommentare).

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Hundeentführung in der WG

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Ungerechtigkeit Tiere WG Berlin

Ich (m/24) muss mir etwas von der Seele schreiben, was ich auch nach einem halben Jahr noch bereue. Es fing damit an, dass sich mein Mitbewohner (24) einen Hund gekauft hat, zuerst hatte ich damit kein Problem, nach einiger Zeit wurde es jedoch unerträglich. Die Wohnung stank, überall lagen Hundehaare und der Hund war laut. Ich habe natürlich versucht, mit meinem Mitbewohner zu reden, aber er wollte nicht zuhören, da er seinen Hund trotz allem mochte.

Ich wurde immer frustrierter, weshalb ich, nachdem der Hund wieder einmal meine Nerven strapazierte, auf eine Idee kam. Mein Mitbewohner arbeitet in einem Krankenhaus, ich wusste, wann er Nachtschicht hatte. Um nicht aufzufallen, erzählte ich ihm einige Wochen vorher, dass ich meine Verwandten, die noch in Japan leben, besuchen wollte. Um glaubhaft zu wirken, verließ ich die Wohnung am Tag meiner erfundenen Abreise mit gepackten Koffern. In Wirklichkeit fuhr ich zu meinem Bruder, der eingeweiht war.

Nachdem ich sicher war, dass mein Mitbewohner zur Arbeit gegangen war, fuhren wir im Schutze der Nacht zu meiner Wohnung, um den Hund zu entführen. Am nächsten Tag brachten wir ihn in ein Tierheim. Als ich von meiner erfundenen Reise zurückkehrte, war mein Mitbewohner völlig aufgelöst, da der Hund weg war. Er gab sich die Schuld, weil er das Fenster in seinem Zimmer offen gelassen hatte, um zu lüften. Er glaubte, der Hund wäre weggelaufen, was nicht schwer wäre, da wir im Erdgeschoss wohnen.

Ich spielte den Ahnungslosen und tat so, als würde ich das Tier vermissen. Glücklicherweise hat er sich keinen neuen Hund gekauft, jedoch habe ich immer wieder ein schlechtes Gewissen, wenn mein Mitbewohner von seinem Hund erzählt und dann traurig guckt. Ich bin zu feige, um nach so langer Zeit die Wahrheit zu erzählen. Ich hoffe, der Hund hat ein glückliches, neues Zuhause gefunden. Hiermit bitte ich um Absolution für mein Verhalten.

Beichthaus.com Beichte #00041128 vom 01.04.2018 um 18:19:20 Uhr in Berlin (15 Kommentare).

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Mehr Urlaub für Nichtraucher

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Ungerechtigkeit Arbeit Wirtschaft Kollegen

Ich finde die Regel eines Unternehmens in Japan super. Dort bekommen Nichtraucher zehn Urlaubstage pro Jahr mehr als Raucher, um die mehr geleistete Arbeit zu kompensieren. Es wäre sehr schön, wenn man dies auch allgemein in Deutschland einführen würde. Wenn ein Nichtraucher kurz zum Bäcker geht, wird ja auch nicht diskutiert, sondern ausgestochen.

Shitstorm von Rauchern in 3, 2, 1...

Beichthaus.com Beichte #00041077 vom 13.03.2018 um 16:40:47 Uhr (31 Kommentare).

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Strenge Erziehung durch meine Mutter

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Zwietracht Mutter Peinlichkeit Köln

Als ich (w/21) sechs Jahre alt war, zogen meine Eltern und ich von Japan nach Deutschland. Der Anfang war schwer, wir konnten nur japanisch und ein wenig englisch. Meine Mutter hatte die Sprache schnell verstanden und schrieb mir jeden Tag Sätze und Wörter auf, die ich ihr am Abend übersetzen sollte, wusste ich etwas nicht, wurde ich mit Schweigen gestraft. Als ich dann auf eine neue Grundschule kam, wurde ich wegen meinen schlechten Deutschkenntnissen ausgegrenzt. Zwischenzeitlich trennten sich meine Eltern, da es immer wieder Streit gab. Ich blieb bei meiner Mutter, die einen kleinen Job als Putzfrau in einem Einkaufszentrum bekommen hatte. Dort reinigte sie die Toiletten, ich musste immer mit zu ihrem Arbeitsplatz, da sie befürchtete, ich würde nicht lernen, wenn ich allein wäre. Jeden Tag musste ich dort lernen, während meine Mutter putzte und sich über die verschmutzten Toiletten beschwerte.

Ich verbesserte mich in der Schule immer mehr, denn meine Mutter verlangte immer gute Noten, als ich einmal eine vier geschrieben hatte, schrie sie mich an und zwang mich, ein ganzes Blatt mit der Zahl vier zu füllen, so konnte ich sehen, was für eine Schande es war. Zusätzlich musste ich mir anhören, dass ich mir mein Leben zerstören würde und ich mit diesen Noten ebenfalls Toiletten schrubben müsste.

Sie arbeitete inzwischen in einem Büro, jeden Tag rieb sie mir unter die Nase, dass man mit viel Arbeit alles schaffen könnte, nur ich würde es nicht wollen. Sehr zu ihrem Missfallen hatte ich es nicht auf das Gymnasium geschafft, stattdessen war ich auf einer Realschule. In der Pubertät wurde meine Mutter immer schlimmer, sie war ein regelrechter Drache, denn bald wäre ich erwachsen und ich würde mir mein späteres Leben ruinieren. Dabei lernte ich genug, aber genug war ihr zu wenig! Wenigstens musste ich nicht mehr zu ihrer Arbeitsstelle und konnte somit ein wenig Freizeit bekommen.

Als sie mich allerdings bei der Selbstbefriedigung erwischte, war ich eine Schlampe, die die Kontrolle verloren hatte. Ich bekam eine Art Babysitterin und durfte die Tür meines Zimmers nicht mehr abschließen. Ich machte meinen Realschulabschluss und suchte mir eine Ausbildung, in der Arbeitswelt läuft es ganz gut, doch meine Mutter ruft mich täglich an und redet mir ein, dass ich mein Abitur nachholen soll. Dabei will ich das nicht, ich hatte bisher immer nur gelernt, nun möchte ich mein Leben genießen. Meine Mutter will noch immer die Kontrolle über mein Leben haben.

Der Grund für meine Beichte ist mein absolut idiotisches Verhalten. Ich war unglaublich wütend, als mir auffiel, wie oft sie mich unter Druck gesetzt hatte. Wir saßen in einem Restaurant, um ihre Beförderung zu feiern. Ein netter Abend, bis sie anfing, auf mich einzureden. Die Diskussion wurde hitziger und lauter, die anderen Gäste starrten uns an, was mir in diesem Moment egal war. Mir platzte der Kragen und ich schrie sie an, dass ich ihre Stimme nicht ertragen könnte und sie meine Kindheit und Jugendzeit ruiniert hätte. Sie hätte als Jugendliche ihren Spaß gehabt, während ich nicht einmal masturbieren durfte. Ich war so in Rage, dass mir die Worte nicht bewusst waren.

Mit den Worten "Ich bin jetzt erwachsen und habe mir gestern einen Dildo gekauft, da guckst du blöd, was?" verließ ich das Restaurant und beendete meinen peinlichen Auftritt. Ich habe nur bestätigt, dass ich keine Reife besitze, wenn ich schon daran denke, möchte ich im Erdboden versinken. Es tut mir leid, dass ich meine Mutter angeschrien und blamiert habe, den Gästen womöglich den Abend verdorben und mich lächerlich gemacht habe. Bei meiner Mutter habe ich mich entschuldigt.

Beichthaus.com Beichte #00040357 vom 24.09.2017 um 19:33:38 Uhr in Köln (19 Kommentare).

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Nervige chinesische Touristen

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Boshaftigkeit Zorn Rache Engherzigkeit Urlaub

Am Wochenende war ich (m/22) in der Stadt unterwegs, um ein paar Einkäufe zu erledigen. Ich wollte anschließend gemütlich mit dem Bus nach Hause fahren, doch eine wüste Touristengruppe hielt mich davon ab. Die Gruppe bestand aus acht Chinesen, die alles und jeden in der Umgebung fotografierten, sie sprachen mich an. Ich selbst bin Japaner, kann aber weder chinesisch noch fließend japanisch. Die Chinesen sprachen glücklicherweise Englisch, anscheinend hatten sie sich verlaufen und suchten irgendeinen Laden. Ich erklärte ihnen auf englisch, dass ich ihnen nicht helfen könnte. Statt mich in Ruhe zu lassen, folgten sie mir und fragten immer wieder, wo es lang ging. Ich fing an zu rennen und sie machten es mir nach. Verärgert blieb ich stehen und musste feststellen, dass schon einige andere Leute blöd gafften und grinsten.

Nachdem ich die Gruppe zum dritten Mal gebeten hatte, mich in Ruhe zu lassen und sich nichts an der Situation änderte, reichte es mir. Ich wies sie an, mir zu folgen, gemeinsam fuhren wir anschließend mit dem Bus mitten in die Pampa. Wir stiegen nach einer zweistündigen Fahrt aus und ich führte die nervende Gruppe noch einige Meter weiter weg, um sie von der Bushaltestelle zu entfernen, nebenbei telefonierte ich mit einem Kumpel, nannte ihm einen Treffpunkt und bat ihn, mich abzuholen. Am vereinbarten Ort angekommen wartete auch schon mein Kumpel in seinem Auto, ich blieb abrupt stehen und schaute in die verwirrten Gesichter der Chinesen. Grinsend verabschiedete ich mich, stieg in das Auto und ließ die verzweifelte Gruppe zurück. Mittlerweile finde ich die Aktion hochgradig asozial, da ich die Naivität der Touristen ausgenutzt und ihnen womöglich die Reise versaut habe. Ich hoffe, sie haben wieder zurückgefunden!

Beichthaus.com Beichte #00040250 vom 30.08.2017 um 15:13:39 Uhr (9 Kommentare).

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