Traumberuf Metzger: Man spielt nicht mit toten Tieren!

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Stolz Kinder Arbeit Chur

Ich (m/40) bin von Beruf her gelernter Metzger, arbeite aber seit 10 Jahren nicht mehr in dem Beruf, da ich zu jener Zeit Vater wurde und der Beruf durch die Arbeitszeiten nicht Familienkompatiebel ist. Meine Kinder sind jetzt 10 und 8. Es kam in letzter Zeit mehrfach vor, dass sie beim Essen mit dem Fleisch/Wurst spielten es nicht aufassen oder zu Boden warfen. Damit habe ich echt ein Problem, denn es war mal ein Tier das getötet wurde um es zu essen, nicht um es wegzuwerfen. Daher beschloss ich das wir in diesen Sommerferien für einen Morgen mal meinen alten Arbeitsplatz besuchten. Das aber ohne ihr Wissen.

Ich weckte sie um 4 Uhr morgens und dan ging es zur Metzgerei. Freude hatten sie nicht, als sie zuschauen mussten, wie ein Tier sterben musste, damit sie Fleisch essen können. Sie sollten mal sehen was es heisst zu töten. Ich meine es gehört leider nunmal dazu, daran hatte ich nie Freude, es war leider ein notwendiges übel. Geweint haben sie dabei nicht, sie fanden es ein wenig ekelig, durch die Gerüche aber ansonsten haben sie interessiert zugeschaut. Seit daher essen sie ihr Fleisch brav auf und spielen damit nicht. Mir ist es wichtig, dass sie dadurch lernen Respekt vor allen Tieren zu haben.

Beichthaus.com Beichte #00041567 vom 24.09.2018 um 11:44:30 Uhr in Chur (28 Kommentare).

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Impfgegner in der Landarzt-Praxis

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Unglaube Gesundheit Wissenschaft

Ich (m/38) bin niedergelassener Hausarzt. Meine Landpraxis besuchen die üblichen Patienten im Dorf: Mütter mit ihren kleinen erkälteten Zöglingen, Senioren mit den typischen Gebrechen (und der typischen Langeweile), Arbeiter und Angestellte, die einen oder zwei Tage frei brauchen - so weit so gut, alles typisch und harmlos. Was mir allerdings seit Beginn meiner Tätigkeit mehr und mehr negativ auffällt, sind diese sogenannten "Impfgegner". Sie verbreiten krude Verschwörungstheorien über die Hochfinanz, Pharmakartelle, Beeinflussung durch nichtmenschliche Wesen und dergleichen mehr. Manche legen sogar im Wartezimmer heimlich ihre typischerweise einer recht jungen blau-roten Partei nahestehenden Infobroschüren über die tödliche Gefahr des Impfens aus. Leute, was soll das? Wird denn die Welt immer dümmer? Impfskepsis sei ja durchaus erlaubt und im Einzellfall vielleicht auch nachvollziehbar, aber dieses Geschwurbel ist einfach nur extrem abnormal! Ich beichte, dass ich als Arzt und moralische Instanz diesen Abschaum ungebildeter Querulanten am liebsten in die Hohlerde schicken würde.

Beichthaus.com Beichte #00041504 vom 20.08.2018 um 13:43:49 Uhr (63 Kommentare).

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WG mit eigener Sauna

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Engherzigkeit Ekel Schamlosigkeit WG Nürnberg

Ich (m/30) wohne in einer 6er-WG in einem alten Haus mit großem Garten. Da mein einer Mitbewohner gelernter Schreiner ist, haben wir uns vor zwei Jahren eine lang gehegten Traum erfüllt und unser eigenes Sauna-Häuschen zusammengezimmert. Seitdem kommen einige Freunde (u. a. einer, den ich absolut nicht leiden kann) regelmäßig zum Saunieren. Neulich habe ich mir mit meiner Freundin die Sauna angeschürt und zwischen zwei Schwitzgängen überkam es uns - wir hatten Sex auf einer der Pritschen, die zum Relaxen vor dem Hüttchen stehen. Ich war ziemlich geladen, und so war es eine gehörige Portion Sperma, die anschließend beseitigt werden musste. Tja, was lag da näher, als kurzerhand das Saunahandtuch ebenjenes ungeliebten Gastes, welches dieser niemals mit nach Hause nimmt und das somit immer vor der Sauna rumhängt, zu benutzen. Ich beichte also, dass ich seitdem seine Anwesenheit um einiges besser ertragen kann, weil ich weiß, dass sein Handtuch mit meiner Boysahne getränkt ist.

Beichthaus.com Beichte #00040561 vom 30.10.2017 um 20:08:21 Uhr in Nürnberg (11 Kommentare).

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Ich hasse schmutzige Mietwagen

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Hass Unreinlichkeit Auto & Co. München

Ich bin bei mehreren Car-Sharing-Anbietern angemeldet, weil ich es als angenehm und praktisch empfinde sich jeder zeit bei Bedarf ein Auto leihen zu können. In letzter kommt es immer häufiger vor dass ich die Autos verdreckt vorfinde. Ich spreche hier nicht von normalem Dreck der sich nicht vermeiden lässt weil er z.B. an den Schuhen hängt. Ich finde leere Coffee-to-go Becher, leere Bäckertüten oder auch mal die Überreste eines Menüs vom Schotten. Letztens lag sogar Asche auf dem Beifahrersitz, obwohl striktes Rauchverbot in den Autos herrscht. Wie asozial seid ihr eigentlich so mit geliehenem Eigentum umzugehen, nehmt euren Müll mit und entsorgt ihn fachgerecht. So ihr Dreckbären nur mal zur Info, ich melde jede noch so kleine Verschmutzung dem Vermieter und hoffe dass ihr für die Reinigung ordentlich zur Kasse gebeten werdet. Außerdem verpetze ich alle testosterongesteuerten Halbstarken, die meinen sie müssten mit den Autos rumschüren, als wäre sie auf dem Nürburgring.

Beichthaus.com Beichte #00040163 vom 08.08.2017 um 16:27:40 Uhr in München (9 Kommentare).

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Ausflug ins Reichenviertel

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Eitelkeit Lügen Kollegen Kassel

Ich (m/27) arbeite in einer Firma mit ca. 300 Mitarbeitern. Ich bin auf meiner Arbeitsstelle mittelmäßig beliebt, was ich persönlich kaum verstehen kann. Ich grüße morgens immer, bin nie aufbrausend und m. M. n. ein angenehmer und unkomplizierter Zeitgenosse. Genauso wenig beliebt sind diese Arbeitskollegen bei mir: Auch wenn ich mir Mühe gebe, immer freundlich zu sein, halte ich viele von ihnen für verbitterte und missgünstige Kotzbrocken, die ihren ganzen Frust täglich mit auf die Arbeit schleifen und an anderen auslassen. Wahrscheinlich haben sie oft im Leben versagt oder sind bspw. geschieden, haben schlechte und ärmliche Familienverhältnisse und können es generell nicht leiden, wenn es anderen besser geht als ihnen.

Wenn ich von der Arbeit mit dem Auto nach Hause fahren will, müssen mehrere Kollegen in dieselbe Richtung wie ich - zumindest 1-2 Kilometer lang. Auf diesem Weg liegt auch ein Gebiet, das dafür bekannt ist, dass dort viele reiche und wohlhabende Menschen wohnen - quasi ein Reichenviertel. Wenn ich vorher gemerkt habe, dass einer meiner verhassten Kollegen hinter mir fährt, biege ich immer in dieses Gebiet ab, obwohl ich dort gar nicht wohne. Ich will ihn/sie somit auf die Palme bringen, sodass er/sie glaubt, ich würde wahrscheinlich in einem der prachtvollen Häuser leben. In Wahrheit fahre ich ein gutes Stück bis hinten hinaus und fahre dann über mehrere Seitenstraßen wieder zurück auf die Hauptstraße. Natürlich weiß ich nicht, ob sie tatsächlich auch Notiz davon genommen haben und sich auch so viele Gedanken darüber machen, aber ich hoffe es. Ich beichte, dass ich unnötig Sprit verbrauche, einen Teil meiner Feierabendszeit verplempere und womöglich den Frust und die Missgunst meiner Kollegen weiter schüre, wohlwissend, dass ich dadurch sicher auch nicht beliebter werde.

Beichthaus.com Beichte #00039970 vom 30.06.2017 um 11:46:08 Uhr in Kassel (16 Kommentare).

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