Die stinkende Dicke im Bus

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Vorurteile Hass Ekel Unreinlichkeit Bahn & Co.

In Zeiten, in denen Hass eigentlich das Schlimmste ist, mit dem Menschen sich gegenseitig begegnen können, muss ich dennoch beichten, dass ich letzte Woche im Bus abgrundtiefen Hass gegen einen Menschen empfunden habe, den ich gar nicht kenne. An dem Tag war es gar […]
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Beichthaus.com Beichte #00039812 vom 30.05.2017 um 18:10:26 Uhr (13 Kommentare).

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Futter für die Nachbars-Hunde

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Maßlosigkeit Völlerei Tiere Nachbarn Emskirchen

Ich beichte, dass ich (m/41) und meine Frau häufiger den zwei Hunden unserer Nachbarin ungefragt etwas zu essen geben. Wir wohnen auf dem Land und neben uns wohnt eine Frau mit einem relativ großen Garten, in dem sie den ganzen Tag ihre zwei großen Hunde frei laufen lässt. Denen geht es dort gut und sie fühlen sich offensichtlich wohl. Am Zaun stehen Büsche, sodass man etwas mehr voneinander getrennt ist. Die Hunde laufen aber öfter unter den Büschen hindurch und sind dann nah an unserem Grundstück.

Jetzt ist es so, dass - wenn meine Frau Fleisch zubereitet - sie immer relativ viel davon wegschneidet, was wir dann wegwerfen müssten. Wir legen das dann immer in eine Schale und stellen diese hinter den Zaun, sodass die Hunde es fressen können. Manchmal geben wir ihnen auch Essensreste, wenn eine Kleinigkeit übrig bleibt, aber nur wenn es nichts ist, was sie überhaupt nicht vertragen. Ich fürchte nur, dass ich es manchmal etwas übertrieben habe mit den Mengen und das den Hunden auch nicht so gut tut. Ich gebe ihnen jetzt nur noch sehr wenig... Aber sie freuen sich immer so, wenn man ihnen etwas gibt.

Beichthaus.com Beichte #00039793 vom 27.05.2017 um 20:35:38 Uhr in Emskirchen (15 Kommentare).

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“Folge

Ich kann essen was ich will und nehme nicht zu

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Maßlosigkeit Völlerei Ernährung Hamburg

Ich (m/30) nutze schamlos den Umstand aus, dass ich übermäßig viel essen kann, ohne Gewichtsprobleme zu kriegen. Ich habe auch keinen Job, der körperlich anstrengend ist und viele Kalorien verbrennt, sondern sitze im wohl klimatisierten Büro vorm Rechner. Mein Gehirn raucht zwar viel im Büro, aber die ganze Energie braucht es trotzdem nicht - vielmehr ist es meine angeborene Stoffwechselkrankheit, die mir erlaubt ungestraft übermäßig viel zu essen - und damit meine ich natürlich nicht Diabetes.

Demnach beichte ich, dass ich mehrmals in der Woche beim Essen dermaßen über die Stränge schlage und davon auch noch anderen erzähle, dass ich bei meinen Mitmenschen großen Neid verbreite. Aber was kann ich dafür, dass ich eine meiner Schwächen versuche zu kompensieren mit Essen und Genuss? Wer würde es nicht tun?

Beichthaus.com Beichte #00039777 vom 23.05.2017 um 19:12:31 Uhr in Hamburg (16 Kommentare).

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Das eklige Ende meines Jahrmarktbesuches

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Peinlichkeit Unreinlichkeit Ekel Kinder Tulln an der Donau

Es wird Zeit eine Sünde aus meiner (m/39) Jugend zu beichten, die ich bis heute niemandem anvertraut habe. In der Nachbarstadt war Jahrmarkt, und ich war knapp 13 Jahre alt. Ich machte mich natürlich allein auf den Weg und verprasste mein Taschengeld mit guten Dingen (Süßigkeiten, etc.). Irgendetwas dürfte ich nicht ganz vertragen haben, denn plötzlich spürte ich, wie sich ein ordentlicher Haufen auf den Weg machte, meinen Körper zu verlassen. Und das im Eiltempo. Im selben Tempo machte ich mich auf die verzweifelte Suche nach einer Toilette. Irgendwann sah ich ein Restaurant, merkte aber – ich werde es nicht mehr schaffen. Rein bei der Türe und höflich danach gefragt, ob ich die Toilette verwenden darf, was mir auch freundlich gewährt wurde. Schnell rein, Hose runter, und während ich versuchte, auch die Unterhose runterzubekommen – zack, ging es los. Die Unterhose war total versaut, die Toilette auch. Bis auf die Schüssel, da ging nichts rein. Auch die Jeans bekamen etwas ab. Der Rest kam zwar dahin, wo es hingehört, und auch das war nicht wenig.

Nun war guter Rat teuer. Also habe ich mich mit Unmengen von Klopapier so gut wie möglich gereinigt, die Unterhose ausgezogen und neben der Toilette liegenlassen. Die Jeans bekam ich so weit hin, dass ich sie tragen konnte. Nur haben der Riesenhaufen und die Unmengen Papier den Abfluss verstopft, und alles schwamm in der Schüssel. Dann habe ich die Toilette und das Lokal fluchtartig verlassen und - so schnell es ging - eine ordentliche Distanz zwischen den Tatort und mich gebracht, aus Angst, ich könnte erwischt werden. Außerdem war mir das so verdammt peinlich.

Ein schlechtes Gewissen hatte ich immer gegenüber den freundlichen Restaurantmitarbeitern, es war übrigens ein Chinarestaurant, die das dann irgendwie doch wieder sauberbekommen mussten. Heute muss ich, wenn ich daran denke, zwar einerseits über mich selbst lachen, wie ich mich damals angeschissen habe, andererseits – das schlechte Gewissen gegenüber dem Personal bleibt. Ich bitte also jene um Verzeihung, die sich damals über mich ärgern mussten.

Beichthaus.com Beichte #00039757 vom 19.05.2017 um 09:06:35 Uhr in Tulln an der Donau (8 Kommentare).

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“Beichte

Ich hätte dir Jahre voller Vergewaltigungen ersparen können!

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Feigheit Verzweiflung Stuttgart

Ich möchte eine Geschichte beichten, die mir einfach nicht mehr aus dem Kopf geht. Ich selbst kann mir niemals dafür Absolution geben, ich beichte nur, da ich diese Geschichte loswerden muss. Sie handelt von einem wundervollen Mädchen. Aber zuerst muss ich noch einiges an Vorgeschichte erklären, also wenn ihr nicht viel lesen wollt, scrollt einfach weiter. Kennengelernt habe ich dieses Mädchen durch meinen besten Freund - als ich 21 Jahre alt war und sie gerade einmal 15. Aus diesem Altersunterschied geht bestimmt schon hervor, dass wir damals kein romantisches Interesse aneinander hatten - was sich übrigens auch nicht geändert hat. Wir waren so etwas wie Bruder und Schwester.

Dieses Mädchen hält mich für den bewundernswertesten Menschen der Welt, aufgrund meiner Vergangenheit bzw. was ich daraus gemacht habe. Als ich ungefähr 16 war, verstand ich mich zunehmend schlechter mit meinem alleinerziehenden Vater, es verging kein Tag, an dem wir uns nicht hasserfüllt anbrüllten. Ich will meinem Vater keinesfalls die Schuld dafür geben, ich war ebenso daran Schuld, aber diese immer schlimmer werdende Situation zu Hause sorgte dafür, dass ich damit anfing, meine Probleme in Alkohol zu ertränken. Mit 18 hatte sich schließlich das Alkoholproblem zu einer Drogensucht entwickelt. Das Ende vom Lied ist, dass ich nach einer Überdosis mein Leben um 180 Grad wendete und mich komplett von der Drogenszene abwendete. Noch heute arbeite ich jede freie Minute um meine Schulden, die durch die Sucht entstanden, abbezahlen zu können.

Ich bin nicht stolz auf meine Vergangenheit und will einfach nicht daran erinnert werden müssen, aber dieses Mädchen bewundert mich dafür, dass ich dafür gesorgt habe, dass mein Leben wieder lebenswert ist. Für sie ist es sozusagen ein Beweis dafür, dass, egal wie scheiße das Leben nun ist, eines Tages alles wieder besser wird. Und diese Hoffnung möchte ich ihr keinesfalls nehmen. Denn im Moment sieht ihr Leben einfach nur beschissen aus - und das ist bloß ein Euphemismus. Vor Kurzem stand sie plötzlich heulend vor meiner Tür und wimmerte nur mehr, dass sie es nicht mehr aushält. Kurz gefasst: in dieser Nacht beichtete sie meinem besten Freund und mir, dass ihr langjähriger Freund sie schon seit Beginn der Beziehung gedemütigt, verprügelt und vergewaltigt hat - und wer weiß was sonst noch. Anscheinend hat sie so lange gebraucht, um sich jemanden anzuvertrauen, da sie einerseits Angst hatte, dass die Polizei ihr nicht glauben würde. Andererseits hat sie tatsächlich geglaubt, dass das alles irgendwie ihre Schuld wäre und wenn sie sich nur genug anstrengen würde und ihm keinen Grund geben würde, wütend zu sein, würde alles wieder gut werden. Ich möchte auch gar nicht mehr dazu schreiben, da es mir das Herz bricht nur darüber nachzudenken, was sie alles durchmachen musste.

Nun zu meiner Beichte: An dem Tag, an dem ich wohl "ein bisschen" zu viel genommen hatte, habe ich mich mit einem Kumpel getroffen, mit dem ich öfters gemeinsam Drogen nahm. Da die Stimmung bei uns ziemlich gut war, lud er noch einige andere Leute ein, wohl auch in der Hoffnung, dass sie noch etwas mitnehmen. Im Laufe der Nacht begannen wir uns "kranke" Sexgeschichten zu erzählen, und zwischen vielen Geschichten rund um Prostituierte fiel eine Geschichte besonders auf. Im Alkohol- und Drogenrausch fehlte uns allen die Fähigkeit über irgendetwas zu urteilen, vermutlich war das auch der Grund, dass der mir unbekannte Typ das erzählte, vielleicht aber auch weil er wusste, dass wir uns nie wieder sehen würden und dass jeder von uns das meiste am nächsten Tag vergessen hätte. Er erzählte von seiner Freundin (von ihm liebevoll "die scheiß Bitch" genannt) und dass diese einfach zu verklemmt wäre und sich weigerte, die ganzen Dinge, die er geil findet, zu tun. Eigentlich wollte sie ja nicht mal Sex haben. Ganz beiläufig, als wäre es keine große Sache, erwähnte er, dass er es sowieso viel geiler findet, wenn sie sie schreit und sich wehrt.

Dieser Typ hatte gerade die Vergewaltigung seiner Freundin gestanden und weil wir alle zu voll waren, realisierten wir es gar nicht. Nach meiner Überdosis konnte ich mich bis vor Kurzem auch nicht an diese Nacht erinnern, oder vielleicht wollte ich es einfach nicht. Und wie es das Schicksal so wollte, konnte ich mich auch erst daran erinnern, als dieses wundervolle Mädchen, wie ein Häufchen Elend vor uns stand und uns anflehte, dass wir ihr irgendwie helfen. Becky, falls du das jemals liest: ich bin nicht dieser bewundernswerte Kerl, für den du mich hältst. Verdammt, dieser Typ hat dir nicht nur deine Unschuld, sondern wie es scheint auch die Lebensfreude genommen. Und ich Vollidiot hätte dir so viele Jahre an Leid ersparen können, hätte ich damals nicht so viel genommen. Ich bin nicht so inspirierend wie du denkst, ich bin einfach nur ein Drogenjunkie, den seine Sucht fast umgebracht hätte und der nur deshalb aufhörte. Seit du uns unter Tränen all das erzählt hast, zerfrisst mich die Schuld. Ich hätte so dir so eine lange Zeit mit diesem widerlichen Menschen ersparen können, ich hasse mich selbst dafür. Ich wünschte ich könnte die Zeit zurückdrehen, um dafür zu sorgen, dass dieser Untermensch schon viel früher im Gefängnis hätte verrotten müssen. Nicht einmal jetzt kann ich meinen Mut zusammennehmen und dir beichten, wie viel ich hätte verhindern können und es trotzdem nicht getan habe. Ich bin nicht so toll, wie du denkst. Doch trotz allem wünsche ich mir so sehr, dass du die Hoffnung nicht verlierst, dass alles wieder besser wird. Ich verspreche dir, es wird wieder besser.

Beichthaus.com Beichte #00039756 vom 19.05.2017 um 01:56:54 Uhr in Stuttgart (8 Kommentare).

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