Neue Prioritäten mit Kind

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Verzweiflung Falschheit Feigheit Selbstsucht

Ich (m/31) habe gemerkt, dass ich in den letzten anderthalb Jahren meine persönliche Einstellung zu gewissen Dingen krass geändert habe. Dies ist, denke ich, hauptsächlich der Tatsache geschuldet, dass ich vor knapp zwei Jahren Vater geworden bin und aufgrund der erheblichen zeitlichen Einschränkung versuche, meine Zeit effektiver zu nutzen und mich mehr auf wesentliche und wichtige Dinge konzentrieren möchte. Ich war schon immer eher schlank, früher auch sportlich, und habe vor einem Jahr wieder damit angefangen. Mittlerweile ist mir die Gesundheit und Fitness, aber auch die Optik dabei sehr wichtig, was ich auch gerne bei meiner Freundin hätte. Früher hieß es immer, wer nur auf das Äußere achtet, ist oberflächlich. Mittlerweile sehe ich das aber nicht mehr so. Ich habe einfach nur ein Leben, und das möchte ich gefälligst schön und gesund verbringen. Das ist einfach eine Lebenseinstellung, nicht bloß pure Eitelkeit. Leider hat meine Freundin fast keinen Spaß an Sport, weswegen ich in der Hinsicht auf Dauer echte Probleme befürchte.

Weiterhin glaube ich, dass das Konzept der Ehe total überholt und veraltet ist und nur noch dazu dient, Steuern zu sparen. Mein Leben lang wurde mir aber immer eine heile Familienwelt mit perfekter Partnerschaft und etc. vorgelebt, weswegen ich auch irgendwie dachte, dass es so sein muss. Mittlerweile ist das aber gar nicht mehr so. Hinzu kommt, dass diese Scheiß Disney-Filme und romantischen Komödien stets die monogame und romantische Beziehung verherrlichen. Das ist zum Kotzen! Ich liebe meine Freundin - die auch die Mutter meines Kindes ist - aber ich möchte einfach nicht auf Dauer sexuell an eine Person gebunden sein. Meine Freundin ist anscheinend aber wesentlich prüder und auch konservativer als es zu Beginn unserer Beziehung den Anschein gemacht hat. Ich habe mir meine Arbeit nicht nach dem Verdienst ausgesucht, sondern danach, auch mit etwas Schönem zu tun zu haben. Da ich trotzdem im technischen Bereich bin, verdiene ich insgesamt recht solide, jedoch produziere ich größtenteils nur wertlosen Papierkram, den sowieso kein Schwein liest und der fast keinen Nutzen hat. Sprich: Ich habe am Ende des Tages nicht das Gefühl, etwas Tolles und Sinnvolles geschaffen zu haben. Und mit der Verantwortung für eine kleine Familie ist das Geld trotzdem knapp. Mittlerweile bereue ich es, dass ich nicht eine erschwinglichere Branche gewählt habe. Es kommt nämlich auch hinzu, dass ich, seitdem ich weniger Zeit und mehr Verantwortung habe, auch egoistischer der Welt (nicht meiner Familie) gegenüber geworden bin. Jedoch wäre dieses egoistische Verhalten für meine Freunde, Verwandte und Freundin sehr neu und vermutlich eher abstoßend.

Ich beichte also, dass ich einen Haufen Gedanken mit mir rumtrage, die, wenn ich sie aussprechen würde, die Menschen, die mir am meisten bedeuten, richtig verletzen würde. Ich weiß nicht, wie dies enden soll. Anscheinend habe ich die letzten zehn Jahre in einer bequemen Welt gelebt, wo alles gut und entspannt war und ich keine Probleme hatte. Aber jetzt - mit Kind und Verantwortung - hat sich mir anscheinend erst klar gemacht, was wirklich wichtig ist. Leider beißt sich das mit vielen der Sachen, die ich in den Jahren davorgemacht habe. Und insbesondere mit den Sachen, die meine Freundin für wichtig hält.

Beichthaus.com Beichte #00035464 vom 16.04.2015 um 09:17:11 Uhr (19 Kommentare).

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Blowjob im fremden Badezimmer

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Peinlichkeit Begehrlichkeit Morallosigkeit

Ich (m/44) und meine Frau (43) sind nun schon seit 23 Jahren verheiratet. Wir haben Höhen und Tiefen erlebt, aber immer zueinandergehalten und einander immer gegenseitig aus allen schwierigen Lagen geholfen. Was uns aber immer wieder nach einem Streit zueinander trieb, war unser Liebesleben. Wir schlafen seit über 20 Jahren in der Woche mindestens drei Mal miteinander und seit unser Sohn (22) und unsere Tochter (20) jeweils in eine eigene Wohnung gezogen sind, sogar noch um einiges öfter. Dazu sollte ich sagen, dass meine Frau nach all den Jahren und einer Schwangerschaft immer noch unglaublich geil aussieht. Nach all den Jahren hat sich aber leider auch eine gewisse Langeweile eingespielt, sodass wir schon seit mehreren Jahren auf der Suche nach prickelnden Alternativen waren und sind. So haben wir nach einer kleinen Durststrecke beispielsweise im alten Zimmer unseres Sohnes ein kleines Liebesnest eingerichtet, in dem es nicht gerade selten zur Sache geht. Auch im Auto, auf Parkplätzen, ist keine Seltenheit, natürlich nur nachts und wenn wir wissen, dass die Wahrscheinlichkeit, erwischt zu werden, ziemlich gering ist. Auch in der freien Natur haben wir es schon ordentlich krachen lassen und so weiter und so fort.


Nun allerdings meine Beichte: Vor drei Monaten waren wir auf dem Geburtstag eines guten Freundes und Kollegen von mir. Und uns beiden juckte es schon gewaltig in den Fingern, denn wir hatten eine Woche lang nicht miteinander geschlafen - wir wollten uns einer neuen Fantasie widmen. Also warteten wir auf den günstigen Augenblick und verschwanden zusammen im Badezimmer des besagten Freundes. In all der Vorfreude vergaß ich allerdings, die Tür abzusperren und wir fielen sofort übereinander her. Ein paar Minuten lang ging alles gut und wir wägten uns in Sicherheit. Allerdings, während sie gerade ein kleines Flötensolo spielte, ertönte plötzlich ein lautes Klirren und ein noch lauteres "Oh mein Gott!" hinter uns und ich erblickte unseren Gastgeber mit schockiertem Blick und umgeben von einem Haufen Glasscherben und einer Pfütze Whisky. Zuerst waren wir vollkommen fassungslos und saßen wie erstarrt auf dem Boden, bis sich unser Gastgeber wieder fing und uns wüst beschimpfte, was uns einfalle, in seinem Haus den Akt der Fortpflanzung auszuüben und dass ich Eselbegatter und die Dirne, die meine Frau ist, gefälligst von dannen ziehen sollen. Natürlich benutzte er die Erwachsenen-Sprache dafür.


Ich und meine Frau griffen nach unseren Sachen, zogen das Nötigste an und verdrückten uns so schnell es ging. Damit war die Party natürlich gelaufen und noch ein paar Wochen später fragten uns Freunde, was uns denn eingefallen sei, so etwas zu machen. Uns war die Sache natürlich lange Zeit extremst peinlich und ich konnte meinem Freund seit dieser Aktion nicht mehr in die Augen sehen. Morgen bei der Arbeit werde ich meinen Mut zusammennehmen und ihn auf die Sache endlich ansprechen, damit dieses Thema endlich aus der Welt ist. Ich bitte hier um Absolution für die gewaltige Dummheit, einfach im Haus eines guten Freundes mit meiner Frau eine kleine Reitstunde einzulegen. Man vergebe mir.

Beichthaus.com Beichte #00035448 vom 12.04.2015 um 20:23:53 Uhr (33 Kommentare).

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Ein unbeschwertes Leben als Prostituierter

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Prostitution Lügen Falschheit

Ich (m/21) bin homosexuell. Vorab: Ich bin keine dieser Schicki-Micki-Tunten, die geschminkt und mit Tütü auf der Straße zur "Gay Pride"-Parade rumhüpfen und T-Shirts mit dem Aufdruck "I'm proud to be gay" tragen, ich bin ein ganz normaler junger Mann mit leicht femininen Zügen, aber ansonsten ist alles ganz normal an mir, davon abgesehen, dass ich nicht auf Frauen, sondern auf Männer stehe. Ich habe sowieso noch nie verstanden, wie man stolz auf seine Sexualität sein kann. Soll doch jeder knattern und pimpern, wen und wie er will, vorausgesetzt, beide Parteien haben ihren Spaß an der Sache. Mit 13-14 merkte ich, dass mich Jungs viel mehr interessierten als Mädchen und so kam es, dass ich mit 16 mein erstes Mal mit einem anderen Jungen hatte. Kurz darauf habe ich mich dann geoutet und nach dem ersten Schock innerhalb der Familie glätteten sich die Wogen und man akzeptierte meine Sexualität. Unter meinen Freunden gab es zwar einige, die sich schockiert von mir abgewendet haben und mir Wörter an den Kopf warfen, oder schlechte Dinge über mich verbreiteten, aber zu denen habe ich den Kontakt abgebrochen und damit war die Sache gegessen.


Nun zu meiner Beichte: Ich habe nach der Schule eine gute Ausbildung als Fachkraft für Lagerlogistik gefunden und angefangen. Über die Jahre nach meinem Coming-out und ab meinem 18. Lebensjahr hat sich bei mir eine Art Vorliebe für sogenannte Gangbang-Partys breitgemacht, das heißt, ich treffe mich mit mehreren Männern - meist etwas älter, so um die 40-45 - und lasse mich an einem Abend mehrere Stunden lang nach allen Regeln der Kunst benutzen. Dabei bin ich größtenteils der passive Part. Irgendwann habe ich herausgefunden, dass es auf gewissen Seiten Leute gibt, die genau solche Jungs, auch "Sissys" genannt, für einen Abend und mehrere hundert Euro quasi mieten. Am Anfang war mir zwar etwas mulmig bei dem Gedanken, mich für Geld mit diesen Männern zu treffen, doch ich nahm Kontakt zu einem der Männer auf und nach einigen Stunden des Hin und Her fasste ich einen Entschluss und sagte zu, mich für 500 Euro mit fünf Männern zu treffen und mich von ihnen benutzen zu lassen. Zuerst war es komisch, doch das änderte nichts daran, dass der Sex mit den Kerlen unbeschreiblich gut war. Und durch den Gedanken, mich zu prostituieren, wurde ich richtig wuschig. So kam es dazu, dass ich am nächsten Morgen um 500 Euro reicher war und mich nicht einmal dafür schämte. Im Gegenteil, ich habe es regelrecht genossen, was an diesem Abend mit mir gemacht wurde. Das Ganze wiederholte ich noch ein paar Mal und teilweise sprangen noch ein paar Scheine mehr dafür für mich heraus, doch es war neben meinem eher bescheidenen Gehalt als Azubi ein schöner Nebenverdienst.


Dann kam es dazu, dass ich nach meiner Ausbildung nicht von meiner Firma übernommen wurde, da der Betrieb rote Zahlen schrieb und man es sich nicht leisten konnte, weitere Gesellen einzustellen. Das war vor zwei Jahren. Seitdem habe ich nicht mehr in einer Firma gearbeitet, sondern verdiene mir mein Geld durch Abende, an denen ich mich mit Männern treffe und dort ordentlich die Sau rauslasse. Da ich ursprünglich vom Land komme und es immer eine Tortur war, mit dem Bus oder der Bahn in die große Stadt zu fahren, um mich mit anderen zu treffen, habe ich mittlerweile eine eigene Wohnung. Und ich nage mit meinem neuen "Beruf" nicht am Hungertuch. Wenn ich an einem Abend teilweise 600-700 Euro kriege und das auch mehrmals im Monat mache, habe ich mehr Geld zusammen, als ich in einer Firma verdienen würde. Bei den Preisen ist teilweise sogar noch Luft nach oben zum Verhandeln.


Das Problem an der Sache ist: Mein Freundeskreis und meine Familie gehen davon aus, dass ich wieder eine Arbeit in einem Logistikzentrum gefunden habe. Ich weiß bis heute nicht, warum ich mir ein Gestrüpp aus Lügen aufgebaut habe, um meine wahre Tätigkeit zu verheimlichen, aber ich würde es einfach nur komisch finden, wenn die Welt erfährt, dass ich mich beruflich mehrmals im Monat von einer Horde Männer benutzen lasse. Und bevor jetzt wieder die Moralapostel- und Gutmenschen-Welle über mich hereinbricht: Ich bin homosexuell, habe Sex mit Männern und lasse mich für Sex mit Männern bezahlen. Ob das jetzt moralisch verwertbar ist, kann jeder für sich selbst entscheiden. Ich hingegen sage mir immer, dass ich quasi mein Hobby zum Beruf gemacht habe. Nur wegen des Gestrüpps aus Lügen habe ich manchmal ein schlechtes Gewissen. Ich erbitte die Absolution.

Beichthaus.com Beichte #00035440 vom 12.04.2015 um 11:40:16 Uhr (30 Kommentare).

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Immer das gleiche Spiel

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Zorn Begehrlichkeit Ignoranz Gesellschaft Frielendorf

Mir (m/22) geht das ewige Männlein-, Weiblein-Spielchen seit Langem schon tierisch auf den Zeiger. Wenn ich schon diesen ganzen Mist mit Date-Regeln und Tipps lese, kriege ich schon einen richtigen Hals. Entweder man ist zu needy, quatscht zu viel oder soll sich gleich rarmachen. Was zur Hölle?! Stets soll man sich für die Frauen verbiegen, wo es nur geht und bloß nicht das Gefühl vermitteln, dass man wirklich an jemandem Interesse hat. Nein, das immer musterhaft unterhaltsame Alpha-Tier soll allzeit den Eindruck vermitteln, jederzeit woanders fündig zu werden. Bei all dem künstlichen Gehabe und Getue bekomm ich das Kotzen! Lieber eine ehrliche und natürliche Beziehung, als immer dieses geschmacklose One-Night-Stand-Rumgehure. Was bringt mir der technisch beste Sex, wenn ich nicht einmal Gefühle zu diesen fast fremden Personen empfinde? Für einen billigen Fick würde ich nicht einmal in den Puff gehen. Nö, das macht keinen Spaß! Ich muss beichten, dass ich dieses primitive Spielchen selber lang genug mitgespielt habe und nicht ehrlich zu mir selbst war.


Inzwischen meide ich volle Diskotheken und schaue keine Frau mehr mit dem Arsch an, die in dieses Raster fällt, unter 20 ist oder sich für den Mittelpunkt der Welt hält. Privat begegne ich den meisten Menschen seitdem nur noch kühl und auf Distanz und Facebook ist bei mir auch schon seit Längerem kein Thema mehr. Lieber scheiße ich auf den ganzen Kram und mache mein eigenes Ding, anstatt mir dieses Gefühlsdilemma weiterhin anzutun und mich zum Deppen zu machen! Und jetzt genieße ich endlich mein Leben.

Beichthaus.com Beichte #00035423 vom 09.04.2015 um 20:36:13 Uhr in Frielendorf (19 Kommentare).

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Das Ende der Menschheit

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Schamlosigkeit Morallosigkeit Gesellschaft

Ich möchte beichten, dass ich mir nichts sehnlicher wünsche, als dass "Walking Dead" endlich Realität werden würde. Die Zivilisation endet, endlich geht es nicht mehr nur um Geld, Ansehen oder materielle Dinge. Es geht dann einfach nur darum, sich und seine Familie am Leben zu erhalten. Eine einfache Welt, in der nur die Klugen und Starken durchkommen. Nur einfache Regeln, wer zu schwach oder langsam ist, stirbt - fertig, aus. Ich weiß, dass ich zu den Starken gehören würde, da ich keine großen Gewissensbisse hätte, jeden, der meine Familie bedroht, zu töten. Hört sich alles krank an, aber so würde man sich wenigstens wieder auf das Wichtigste im Leben besinnen. Ich bitte um Absolution für meinen Wunsch, das Ende der Menschheit herbeizusehnen.

Beichthaus.com Beichte #00035401 vom 06.04.2015 um 14:29:39 Uhr (29 Kommentare).

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