Ich hasse alte Menschen

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Hass Neid Engherzigkeit 50+ Erligheim

Ich möchte beichten, dass ich alle alten Menschen hasse (45 ). Ich finde es schlimm alt und faltig zu sein. Das Leben macht doch kaum mehr Sinn, wenn man nur noch gesundheitliche Probleme hat und von einer Midlife-Crisis befallen wird. Noch schlimmer finde ich Rentner. Es werden nämlich immer mehr. Alles wird altengerecht, um die jungen kümmert sich keiner mehr. Die Rentenbeiträge werden immer teurer und die Rentner hauen unser hart verdientes Geld auf den Putz bei Kaffeefahrten für Heizdecken oder Diätpillen, die sie krank machen. Wenn sie krank werden suchen sie dann einen richtigen Arzt auf und verbraten somit unsere Krankenkassenbeiträge. Ist euch auch schonmal aufgefallen, dass im Wartezimmer nur alte Menschen sitzen? Ich wäre ja für Menschen mit Verfallsdatum. Das würde heißen: Ich würde sagen 60 ist das Pauschalsterbealter. Im Detail: Alle Rentner auf eine große einsame Insel und dann kann Ahmadinedschad mal einen Atombombentest machen. Somit wären alle glücklich und Deutschland um einige Sorgen ärmer. Mich kotzt es einfach an, ständig Meldungen zu lesen, dass Deutschland immer älter und alles dadurch teurer wird. Ich sehe so meine Zukunft in Deutschland gefährdet. Ich möchte ja auch nicht nur arbeiten, um am Ende keine Rente zu bekommen. Oder soll ich mich durch Deutschland schlafen, um wieder für ein junges Deutschland zu sorgen? Ich hoff ich bin nicht der einzige der solche Gedanken hat.

Beichthaus.com Beichte #00027597 vom 08.03.2010 um 17:27:46 Uhr in 74391 Erligheim (65 Kommentare).

Gebeichtet von Plätzchen
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Waschbeckenpinkler-Zivi

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Faulheit Unreinlichkeit Zivi & Bund Mössingen

Ich muss etwas beichten, was mir nun seit 2 Monaten schwer auf dem Herzen lastet. Ich habe zu besagtem Zeitpunkt (Dezember) meinen Zivildienst bei Deutschlands größter Zivildienststelle mit den drei Buchstaben begonnen. Ich bin bei besagter Einrichtung, die hauptsächlich mit körperlich und/oder geistig behinderten Menschen arbeitet, im Fahrdienst tätig. Da ich auch ab und zu Bereitschaft habe, wohne ich in der diensteigenen Unterkunft. Abgesehen vom desolaten Zustand eben dieser, ist mein Zimmer annehmbar. Allerdings gibt es einen Makel, der mich veranlasst hat zu sündigen.

Bis dato habe ich immer die Menschen verurteilt, die sich "Waschbeckenpinkler" nennen und hier beichten. Ich habe einfach nicht verstanden, welche Umstände einen bis dahin sozialisierten und normalen Menschen in solch ein Monstrum verwandeln können. Aber in meinem Zimmer gibt es ein Waschbecken und die Gemeinschaftstoiletten sind am Ende des Ganges und dazu noch derbe versifft. So kam es wie es kommen musste.
Eines Tages hatte ich sehr starken Harndrang und da lachte mich dieses Becken an. Anstatt also mit verkniffenen Beinen über den Gang zu rennen und mich in dem verdreckten Urinal zu entleeren, pullerte ich also in mein sauberes Waschbecken in perfekter Höhe. Und was soll ich sagen? Es war der Himmel. Ich habe nun seit knapp 2 Monaten keinen Tropfen Urin in ein handelsübliches Urinal bzw. eine Toilette fließen lassen und ich fühle mich immer wohler damit. Zumal ich auch nicht mit der defekten Spülung der Pissoirs kämpfen muss sondern einfach kurz den Hahn aufdrehe und alles ist sauber.
Gerade eben habe ich es wieder getan und überlege mir, ob diese Handhabe auch nach dem Zivildienst weiter an mir hängen wird. Aber wieso auch nicht? Ich bitte um Vergebung für meine Sünden und meine mangelnde Einsicht!

Beichthaus.com Beichte #00027492 vom 08.02.2010 um 14:52:08 Uhr in Mössingen (33 Kommentare).

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Klotür zugenagelt

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Boshaftigkeit Hass Vandalismus Nachbarn

Klotür zugenagelt
Die folgende Geschichte ist nun sicherlich schon zwanzig Jahre her, aber noch heute denke ich manchmal daran. Meine Familie lebte damals in einem kleinen Dorf in Süddeutschland. Leider hatte uns vor unserem Einzug niemand vor den Nachbarn auf der rechten Seite gewarnt. In einem heruntergekommenen Haus lebten dort eine steinalte, bucklige Frau und ihr stark übergewichtiger Sohn. Beide rochen sehr penetrant. Mein älterer Bruder und ich haben nicht schlecht gestaunt, als wir herausfanden, dass die beiden noch ein uraltes Plumsklo im Garten stehen hatten. Die uralte Frau stand besonders bei gutem Wetter den lieben langen Tag lang in ihrem Hof und beobachtete Nachbarn und Passanten. Wenn sie jemanden erblickte, den sie nicht kannte, keifte sie jedes Mal: "Wer seid denn ihr? Wer seid denn ihr? Was machen sie denn? Was machen sie denn? Die sagen ja nichts! Die sagen ja nichts!" Unsere Familie durfte sich das nur allzu oft anhören. Nach einer Weile ging es uns allen natürlich gewaltig auf den Keks. Der Sohn der alten Frau war im Dorf dafür bekannt, gerade verwitweten Frauen Pralinen aufs Fensterbrett zu legen und mit seinem uralten blauen Käfer in ihre Hofeinfahrten zu fahren. Einmal wurde er von der Polizei im absoluten Halteverbot parkend erwischt. Dort genehmigte er sich gerade eine ausgiebige Brotzeit, bestehend aus Fleischwurst und Brötchen. Er soll gerufen haben: "Man wird ja wohl noch eine Brotzeit machen dürfen!" In einem Winter war es kälter, als sonst.

Damals hatten mein Bruder und ich eine verrückte Idee. Wir hatten Weihnachtsferien und deshalb wohl zu viel Zeit. Mitten in der Nacht schlichen wir uns mit einem Hammer und einem Korb voller Nägel zu dem Plumsklo der Nachbarn. Dort nagelten wir die Klotür zu. Am nächsten Morgen war das Gezeter groß. Während des Tages musste ich dann leider noch mit ansehen, wie der Sohn der alten Frau, sich auf dem Misthaufen vor dem Nachbarhaus erleichterte. Davon habe ich heute noch Albträume. Es dauerte dann noch den ganzen Tag, bis die Nachbarn es mit Hilfe einige anderer Dorfbewohner schafften, die Klotür wieder zu öffnen. Heute denke ich, dass mein Bruder und ich doch etwas zu weit gegangen sind. Es tut mir Leid.

Beichthaus.com Beichte #00027482 vom 04.02.2010 um 10:46:46 Uhr (29 Kommentare).

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Unsere Gesellschaft kotzt mich an

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Hass Zorn Gesellschaft Politik

Ich (m/20) muss beichten, dass mich die gesamte Gesellschaft, in der wir leben, ankotzt. Ich weiß nicht einmal wo ich anfangen soll, ich weiß nur das ich es nicht mehr aushalte und Euch allen mitteilen möchte. Ich hasse jegliche bescheuerte Unterhaltung, wo über irgendwelchen Schwachsinn diskutiert wird. Egal wo ich hingehe, immer habe ich dieses unerträgliche Gefühl des Hasses. Ich hasse es wenn Menschen andere Menschen nach ihrem Aussehen, Religion, Hautfarbe oder nach ihren materiellen Besitztümern, in Schubladen einteilen. Dieses verdammte Schubladen denken. Ich hasse es wenn Vergewaltiger für 12 Jahre in den Knast kommen und auf unsere Kosten leben. Ich hasse es, dass in dieser Gesellschaft nicht möglich ist durch die Stadt zu gehen ohne das Jugendliche Ausländer einen anmachen. Wo kommen wir denn hin? Wenn ich mir vorstelle das ich in die Türkei gehen würde und mich dort so benehme. Ich denke das würde ich nicht überleben. Ich hasse es das uns allen vorgespielt wird, dass wir in einem freien Land leben. Wir wählen Vertreter, die unsere Vorstellung vertreten sollen. Aber diese Vertreter kümmern sich einen Scheiß um die "kleinen Leute". In Deutschland gibt es für jeden Dreck eine Steuer. Wir zahlen und zahlen. Wir bezahlen in die Rentenversicherung rein, aber wenn ich mal Rente bekommen sollte, gibt es diese nicht mehr. Dem Staat fehlt das Geld.
Ich hasse es, dass 13-Jährige mit 2,8 Promille ins Krankenhaus kommen. Ich hasse es, dass den älteren Menschen, keinen Respekt gezeigt wird. Kaum jemand steht in der Straßenbahn auf wenn eine ältere Person hereinkommt. Aber keiner macht sich Gedanken, dass diese Menschen, Deutschland wieder aufgebaut haben! Ich hasse es das wir immer noch dafür verantwortlich gemacht werden was vor über 60 Jahren passiert ist. Ich hasse es wenn es heißt "Nazi" Deutschland. Denn diese Personen die das sagen, waren damals auch noch nicht geboren. Wer gibt ihnen das Recht über uns zu urteilen? Und wer sagt das ich mir das Gefallen lassen muss? Es gibt noch so viel mehr was mir wirklich gegen den Strich geht, aber ich denke das reicht erstmal. Jetzt gehts mir fast gut.

Beichthaus.com Beichte #00027474 vom 02.02.2010 um 19:46:55 Uhr (78 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Zorn auf Bologna-Prozess

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Vandalismus Studentenleben Stolz Kelheim

Vor einigen Jahren entschied sich Deutschland, das Studiensystem an den Unis umzustellen, der so genannte Bologna-Prozess. Mir und ein paar Kumpels stank das gewaltig, da wird mitten im Studium steckten und die armen Würstchen bemitleideten, die uns folgen sollten. Natürlich war klar, dass wir zu fünft nichts ändern können, aber es ist doch der Wille, der zählt.
Also haben wir uns in einer Apotheke Abführmittel besorgt und dieses gruselige Zeug dann selbst zu uns genommen. Der Plan war, die Tanks von großen Wasserpistolen vollzukacken und dann mit unserem Durchfall die Uni zu verzieren.
Wir haben uns dann, nachdem wir das Abführmittel konsumiert hatten, gemütlich um zwei Flaschen Ouzo rumgesetzt und die geleert. Als sich dann der Druck bemerkbar machte, mussten die Wasserpistolen her.
Nachdem wir diese "befüllt" hatten, füllten wir den Rest mit Wasser, Bier und Ouzo auf und ließen es 3 Tage ziehen. Dann gingen wir morgens um 5 in die Uni und spritzten unseren Durchfall auf den Unihof, die Fenster, die Tapeten und die Decke der Mensa (an der Decke sieht man die Flecken immer noch) sowie in den Briefkasten des Direktors.
Geändert hat sich trotzdem nichts.

Beichthaus.com Beichte #00027459 vom 29.01.2010 um 15:45:01 Uhr in Kelheim (28 Kommentare).

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