Meine Alkohol-Eskapaden

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Trunksucht Maßlosigkeit Peinlichkeit Last Night Hannover

Ich (w) möchte meine Alkohol-Eskapaden beichten. Ich habe es schon mehrmals übertrieben und das an Geburtstagen, Feiertagen, im Urlaub oder halt am Wochenende. Zu meiner bisherigen Leistungen zählen mehrere volltrunkene ONS, wildes Rumgemache, Striptease, Unfälle bei denen ich mich selbst verletzte, Heulausbrüche und Liebesgeständnisse, sowie das unbeabsichtigtes Entblößen meiner Brüste. Im Alkoholrausch habe ich schon oft genug dumme Dinge getan oder gesagt. Damit war ich oft Gesprächsthema. Man könnte glatt meinen ich wäre ein Rockstar, doch ich bin eine ganz normale junge Frau von 21 Jahren, die bloß gerne zu tief ins Glas schaut. Eigentlich vertrage ich recht wenig, aber wenn ich einmal betrunken bin, trinke ich Wodka so als sei es Wasser. Zu meiner bisherigen Bestleistung zählt das Leertrinken einer ganzen Wodkaflasche für mich alleine, sowie mehrere Gläser anderer alkoholischer Getränke (Weine) dazu. Eigentlich wäre alles gut, wenn diese Eskapaden nicht im Chaos enden würden. So musste ich mich schon mehrmals übergeben, außerdem ist es nicht gerade das tollste Gefühl total demoliert neben einem fast fremden Typen aufzuwachen, der eben noch in einem gewesen war, ohne das man unbedingt sofort weiß wie man in dieses Bett gekommmen ist. Ich sehe in solchen Momenten dann aus wie ich mich fühle, wie leer gebrannt, wie völlig durch.

Beichthaus.com Beichte #00027709 vom 14.04.2010 um 01:32:47 Uhr in Hannover (55 Kommentare).

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Fahrradbremsen durchgeschnitten

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Gewalt Waghalsigkeit Verzweiflung Kinder Familie

Ich bin sauer auf mich wegen dieser Sache und ich werde es mir wohl nie verzeihen können. Ich muss das jetzt loswerden. Mein Bruder und ich haben uns als Kinder viel gestritten. Wir haben uns auch oft streiche gespielt, harmlose Kinderstreiche. Aber es war klar, dass irgendwann einer von uns zu weit gehen würde. Und das war in diesem falle ich. Ich schnitt seine Fahrradbremsen durch. Es war nicht so böse gemeint, nein, das war es nicht, wirklich nicht, höchstens ein bisschen. Er fuhr einen Berg herunter und er konnte nicht anhalten. Es kam ein Auto. Ich habe es gesehen. Ich habe es alles mit angesehen. Und es war meine schuld! Und ich konnte nicht helfen. Mein Bruder ist seit seinem siebten Lebensjahr querschnittsgelähmt. Der Autofahrer brach sich beide Arme. Ich pflege meinen Bruder heute. Das ist das einzige, was ich tun kann, um ein bisschen mein gewissen zu beruhigen. Um einen kleinen Teil der großen Schuld loszuwerden, die ich auf mich geladen habe, mit einem dummen, unüberlegten Kinderstreich. Und es ist die einzige gerechte Strafe für mich. Denn jedes mal, wenn ich meinen Bruder sehe, sehe ich ihn wieder, diesen Unfall. Nur sehen, immer nur sehen, nie etwas tun können. Immer das gleiche. Sehen ändert nichts. Man muss etwas tun. Wenn ich das nur damals gewusst hätte. Ich hasse mich dafür, was ich getan habe, und ich hasse mich dafür, was ich nicht getan habe. So sehr. so so so sehr. Ich will am liebsten sterben. Mich nicht mehr selbst zerfleischen für das, was nicht mehr zu ändern ist. Doch ich kann nicht sterben, das kann ich meinem Bruder nicht antun. Es wäre selbstsüchtig, schon wieder. Immer bin ich selbstsüchtig, egoistisch. Und ich will das nicht mehr sein. Nie wieder. Nein, niemals wieder.

Beichthaus.com Beichte #00027705 vom 13.04.2010 um 01:53:48 Uhr (46 Kommentare).

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“Beichte

Geschrien wie eine Exorzistin

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Trunksucht Maßlosigkeit Peinlichkeit Last Night München

Mir ist etwas echt übles passiert, was einer jungen Frau nie passieren darf! Letzten Samstag bin ich nach München in die Kultfabrik gefahren. Ich bin zwei mal schon mal dagewesen, aber dieses Erlebnis wird mich bis zum Tod verfolgen. Ich habe mir dort mit meinen Freunden die Birne voll gesoffen. Mit 2,4 Promille lag ich dann im Krankenhaus! Oh mein Gott was meine Freunde mir erzählt haben. Ich habe alle dort versucht zu schlagen. Bin noch auf die Securities losgegangen, habe wie eine Exorzistin geschrien. Dann habe ich irgendwelche Fremdsprachen gesprochen und als mich alle am Boden festgehalten haben, habe ich alle angeschrien und meinen Kopf und Gesicht gegen den Betonboden immer wieder selbst angeschlagen! Eine riesige Narbe habe ich noch im Gesicht und Blutergüsse im ganzen Körper! Als ob das schon nicht peinlich genug wäre, habe ich noch meine BH-Einlagen auf der Straße an eine Wand geklebt. Soetwas passiert immer nur mir!

Beichthaus.com Beichte #00027704 vom 12.04.2010 um 19:13:55 Uhr in 81671 München (Grafinger Strasse 6) (83 Kommentare).

Gebeichtet von premierleaguefan
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Ich hasse Männer

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Vorurteile Hass Hochmut Misstrauen Ottendorf

Ich (w) bin Misandristin. Das heißt, dass ich Männer abgrundtief hasse. Ich weiß nicht wieso, da ich hetero bin und bereits einige passable sexuelle Erfahrungen hatte. Doch mein Hass steigerte sich Jahr um Jahr, sodass ich mich heute vor allem männlichen ekel. Männer sind hässlich, dumm, triebgesteuert, verlogen, untreu, etc. Ich weiß, dass viele Frauen ebenso viele Fehler haben, aber ich bin der Meinung, dass Männer eine Art niedrigere Gattung sind. Frauen sind überlegen. Ich habe inzwischen keine männlichen Freunde mehr, ich ertrage zwar deren Anwesenheit, aber rede nicht gerne mit ihnen und drehe schon durch, wenn mich einer umarmen will. Trotzdem habe ich noch einen gewissen sexuellen Trieb gegenüber Männern, aber solche Gedanken kommen selten, und wenn, dann vertreibe ich sie. Ich habe Angst davor angemacht zu werden, weil ich mich hilflos gegenüber diesen Monstern fühle und mich so etwas ekeln würde. Ich weiß, dass ich Männer haben könnte, wenn ich wollte, aber wozu? Ich bin lieber allein und habe meine allerbeste Freundin um mich.
Inzwischen ist der Hass sogar so gestiegen, dass ich panische Angst davor habe, irgendwie vergewaltigt zu werden und ein Kind zu bekommen. Was wenn es ein Junge ist? Ich könnte ihn nicht lieben. Ich würde ihn allein wegen seines Geschlechts ablehnen und weggeben. Ich möchte keinen Jungen. Wenn, dann möchte ich Töchter um mich scharen. Nur meine beste Freundin weiß von meinem Hass. Andere könnten es nicht verstehen oder mich für gestört halten. Welches junge Mädchen möchte schon single sein? Selbst in anderen Communities wie Facebook, sperre ich Männer, wenn sie mich anschreiben, ich halte sie alle von mir fern.


Teilweise bin ich schon richtig paranoid. Was wenn Männer sich von meiner Kühle angezogen fühlen und mich belästigen oder gar vergewaltigen? Männer sind so widerwärtig! Ich könnte den Satz tausendmal wiederholen! Wieso gibt es sie? Was ist denn das für ein beschissener Gott? Man sollte sie alle auslöschen! Meine Freundin will mich zur Therapie zwingen - sie glaubt ich hätte eine Störung. Aber ich will das nicht ändern. Ich komme gut mit meinem Hass zurecht, solange keine Männer in der Nähe sind.

Beichthaus.com Beichte #00027701 vom 10.04.2010 um 23:09:03 Uhr in Ottendorf (78 Kommentare).

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“Beichte

Der Campingplatzbesitzer

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Ehebruch Fremdgehen Wollust Begehrlichkeit Urlaub Frankreich

Ich (w) wollte unbedingt vor meinem 15. Geburtstag entjungfert werden. Ich habe im Juli Geburtstag. Da es vorher nicht geklappt hatte, sollte es also in den Sommerferien passieren. Wir (mein Bruder, meine Eltern und ich) machten wie jedes Jahr 3 Wochen Urlaub auf einem Campingplatz in Südfrankreich. Ich traf dort in den Jahren zuvor immer viele Leute in meinem Alter und so machte ich mir keine Sorgen, dass es dort nicht klappen würde. Schon nach zwei Tagen lernte ich einen gut aussehenden Engländer kennen. Er war 16. Wir saßen abends am Strand und ich fragte ihn, ob er mein erster Mann würde sein wollen und so verschwanden wir in den Dünen. Es wäre eigentlich eine perfekte Nacht gewesen, aber er hat aus irgendeinem Grunde keine Erektion bekommen. Nach einer Stunde brach ich den Versuch entnervt ab. Wie sich später herausstellte, hatte er auch noch keinerlei Erfahrungen. Ich suchte also weiter und kam relativ schnell an eine Truppe Biker, die auf einer Rundreise durch Frankreich waren und auf jedem Campingplatz nur 2-3 Tage blieben. Doch auch das klappte nicht. Abends, beim Grillen, füllten die mich nur ab, ich sollte strippen (was ich auch tat) und die spielten Tutti-Futti mit mir. Glücklicherweise haben irgendwie mein Bruder und mein Vater davon Wind bekommen und mich gerettet. Es gab tierisch Ärger. So vergingen die Tage.


Am vorletzten Abend, die Aufregung hatte sich beruhigt, war mir alles egal. Ich ging zum Junior-Chef des Campingplatzes (circa 30 Jahre alt, verheiratet, Frau arbeitet auch dort) in sein Büro und sagte ihm, dass ich sofort in dieser Nacht mit ihm schlafen wolle. Er willigte ein, schloss sein Büro ab, machte eine Flasche Wein auf und wir fingen auch gleich an uns zu küssen. Er war sehr zärtlich zu mir als er mich auf seinem Schreibtisch zur Frau machte. Es war jetzt nicht so besonders toll, aber es hat auch nicht geblutet. Als er fertig war, zogen wir uns wieder an und tranken Wein. Ich fühlte mich wie berauscht. Ein Glas Wein später überkam mich eine vorher noch nie gekannte Lust und ich wollte noch mal Sex. Aber richtig. Ich wollte die Hundestellung ausprobieren, er streifte sich wieder ein Kondom über und nahm mich von Hinten. Diesmal hatte ich sogar einen Orgasmus. Es war mein erster Orgasmus mit einem Mann und es war unsagbar gut. Mit weichen Knien, aber total glücklich schlich ich mich später zurück in mein Zelt. Seit dem, und es ist schon viele Jahre her, treffe ich mich immer wenn ich in Frankreich bin mit ihm für eine Liebesnacht. In den Folgejahren waren es die Sommerferien mit meinen Eltern, später bei Urlauben mit Freundinnen. Inzwischen habe ich selber eine Familie (Mann 2 Kids) und wir machen immer Urlaub auf diesem Campingplatz. Und in jedem Urlaub schleiche ich mich einmal zu ihm um das Feuer meiner ersten Nacht wieder aufleben zu lassen, möglichst gleich am Anfang der Ferien. Denn danach fühle ich mich richtig erholt und kann das Leben genießen. Inzwischen sind wir richtig gut geworden und es ist nach wie vor der beste Sex den ich habe. Nicht falsch verstehen, ich liebe meine Familie und meinen Mann auch der Sex mit ihm ist schön und befriedigend, ich möchte mit keinem anderen Mann zusammenleben. Ihr glaubt, ich sei eine Schlampe? Eine Ehebrecherin? Ja und nein. Ich tu niemandem weh, es ist nur Sex. Ich liebe den anderen nicht. Kann auch kaum etwas über ihn sagen. Wir wissen wenig Privates voneinander. Ich bin, bis auf diese wenigen Stunden einer einzigen Nacht, das ganze Jahr über zu 100% gedanklich und mit Leib und Seele bei meinem Ehemann, den ich über alles liebe. Das war meine Lebensbeichte.

Beichthaus.com Beichte #00027699 vom 09.04.2010 um 17:57:20 Uhr in Frankreich (St.Tropez) (85 Kommentare).

Gebeichtet von steve112
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