Der überhebliche Stellenbewerber

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Aggression Dummheit Fake Betrug

Ich(35/m) möchte ein sehr komisches Hobby beichten. Ich selbst bin mehrfach studiert, habe zwei Doktortitel (Mathematik und Informatik) und bin belesen wie Lagerfeld. Gleichzeitig spreche ich fünf Sprachen fließend (dazu gehört auch chinesisch). Dazu muss ich sagen, dass ich mit 35 Jahren noch eher jung bin. Männlich natürlich auch und 195 cm groß und in guter körperlicher Verfassung.

Nun zu meinem Hobby: Ich liebe Vorstellungsgespräche. Logisch, dass ich solche nicht benötige, habe ich doch einen tollen Job. Ich bewerbe mich dabei auf Stellen, die deutlich unter meinen Anforderungen liegen. Gerne im kaufmännischen Bereich oder für einfachere Bürotätigkeiten usw. Die Zeugnisse fälsche ich komplett wie auch meinen Namen. Gleichzeitig noch eine anonyme SIM Karte von damals und los gehts. Für die Vorstellungsgespräche nehme ich immer regulär Urlaub und fahre dann zu weit entfernten Firmen an das andere Ende von Deutschland. Dabei gebe ich an aus einem Vorort zu kommen. Es geht mir nicht darum dicke Reisekosten für Stadtbesichtigungen erstattet zu bekommen. Den Porsche parke ich immer etwas weiter weg. Ja und dann geht meine Show los. Sagen wir es so: Ich bin das größte Arschloch, das es gibt. Bei einer Versicherung wo ich einmal der männliche Teamassistent werden sollte, habe ich auf die Frage was mich an der Stelle besonders interessiert mit "Levy Prozesse" geantwortet und spontan einen krassen mathematisch anspruchsvollen Vortrag rausgeballert und meinen künftigen Chef nach Dingen gefragt, die er dann alle nicht mehr wusste. Dann habe ich die süße Schnecke von HR gefragt, ob er nicht mein Teamassistent werden könnte, weil ein Bahnticket wird er hoffentlich noch buchen können.
Einmal habe ich nach imaginären Fliegen geschlagen. "Haben sie das gesehen? Die habe ich aber erwischt".

Kommentare sexueller Natur: Standard.
Einmal habe ich nach Fragen zu Vorstrafen einen vollen Ordner herausgezogen, wo ich einige Fälle wie Computerbetrug, Totschlag usw. dokumentiert hatte.
Einmal habe ich bei der Frage nach Auslandserfahrungen von meinem Fickurlaub in Thailand erzählt. Major Grubers Reiseführer sei dank konnte ich wirklich in Details gehen.
Bei einer anderen Bewerbung für eine niedere Stelle wurde ich gefragt, ob ich Fremdsprachen spreche. Ich meinte, dass ich Chinesisch fließend könnte. Das wurde dann natürlich nicht geglaubt und dann haben die tatsächlich einen chinesischen Praktikanten reingeholt. War ganz witzig, weil er nur drei Autostunden entfernt von dort aufgewachsen war, wo ich drei Jahre verbracht habe.
Jedenfalls enden die Vorstellungsgespräche immer so, dass ich den anderen ihre Dummheit richtig vor Augen führe und mich aufführe wie ein Depp. Auf die Frage, welches Tier ich gerne wäre, habe ich einmal gesagt, dass ich gerne ein Stinktier wäre. Warum denn das wurde ich gefragt. Ich meinte, dass dann der Furz, den ich hier gerade rauslasse, als normal aufgenommen werden würde. Und dann habe ich volle Pulle gefurzt. Die Gesichter der kleinen geschminkten Personalweibchen waren köstlich. Genial. Manchmal werde ich auch laut. Allerdings bin ich immer top vorbereitet. Ich kenne mich in sehr vielen Berufen mittlerweile gut aus und detaillierte Fragen zum Geschäftsbericht muss mir die Personalerin dann schon beantworten. Einmal wurde ein Typ von der Fachabteilung dazugeholt. Dann eskalierte die Situation, weil ich doch einige Fehler entdeckt hatte (wie eigentlich immer). Und das, obwohl ich mich fürs Facility-Management beworben habe. LOL. Ich kann es nur empfehlen.

Beichthaus.com Beichte #00042010 vom 17.01.2020 um 14:07:36 Uhr (3 Kommentare).

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Der gefallene Mann

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Aggression Drogen Gesundheit Dummheit Studentenleben Hamburg

Ich möchte beichten, dass ich eigentlich nach außen hin als eine verständige und positive Person wahrgenommen werde, das aber wohl gar nicht bin. Ich habe nur die Fassade im Griff. Meine beiden größten Träume sind, wieder vollständige körperliche Gesundheit […]
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Beichthaus.com Beichte #00041993 vom 05.01.2020 um 19:32:44 Uhr in Hamburg (4 Kommentare).

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“35.000

“Folge

genervt und verbittert

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Zorn Vandalismus Auto & Co. München

Ich arbeite in einem größeren Konzern und dieser schreibt uns vor aus versicherungstechnischen Gründen auf die billigsten Leihwagen für Dienstreisen zuzugreifen. Wer schon mal 500 km mit einem Citroën Kleinwagen zurückgelegt hat, weiß wie weh einem der Rücken nach so einer Fahrt tut.

Die meisten dieser Leihfahrzeuge haben ein Navigationssystem der grottigen Art, Handling und Zielführung sind ein Alptraum. Nun zur Beichte! Nach Beendigung jeder Dienstreise stelle ich das komplette Menü des Navis und des kompletten Fahrzeuges auf Polnisch, Griechisch oder Ähnliches um. Die Systeme dieser Billigautos sind so schlecht gemacht, ein Umstellen auf Deutsch dauert ewig. Ich sehe manchmal wie andere Kollegen vor Wut schäumend mit rotem Kopf versuchen das Navi umzustellen und womöglich ihre Termine verpassen.

Beichthaus.com Beichte #00041988 vom 30.12.2019 um 15:35:05 Uhr in 80333 München (Marinenplatz) (2 Kommentare).

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Von Keimen besessen und zu feige für eine Aussprache mit der Freundin

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Ekel Feigheit Neurosen Wetzlar

Ständig bin ich innerlich am Brodeln. Meine Freundin bedeutet mir sehr viel. Ich liebe sie. Und das nicht gerade grundlos.
Allerdings werde ich innerlich wahnsinnig, wenn ich mitbekomme, dass sie sich nach dem Toilettengang gedankenlos mit ungewaschenen Händen duscht. Also, dass sie direkt nach dem Berühren des Toilettendeckels und der Spülung nun zur Duschbrause greift.

Solche Kleinigkeiten sind es, die sich summieren. Jedenfalls habe ich Angst, dass ich sie nun darstelle, wie eine Sau. Das ist sie aber nicht!
Sie ist sehr gepflegt, wunderschön, bezaubernd und liebenswert.
Normalerweise wäscht sie sich auch ihre Hände.
Nur scheint sie zu denken, dass das nicht nötig ist, wenn sie nach ihrem kleinen Geschäft sowieso in die Badewanne oder Dusche steigt. Vielleicht hat sie auch recht damit. Kann ja sein, dass ich spinne.
Jedenfalls käme ich besser damit zurecht, wenn sie einfach beim Duschen in die Wanne pinkeln würde. Ich ekel mich nämlich überhaupt nicht vor ihren Körperflüssigkeiten, sondern vor der Vorstellung, dass manchmal ja auch Gäste unsere Toilette benutzen.

Ja, ich weiß, es befinden sich weniger Keime auf einer Toilettenbrille als am oder im Kühlschrank und so weiter und so fort. Aber handelt es sich dabei auch um fäkal Keime?
Außerdem denke ich, dass unser Körper mit geringen Mengen auch solcher Keime zurechtkommen muss. Auch, wenn diese über Hände ggf. ins Gesicht gelangen oder schlimmer.
Nur bleibt immer dieser Restzweifel.
Am liebsten würde ich einfach nur lesen, dass das überhaupt nicht schlimm ist und ich mich echt nicht so anstellen soll.
Immerhin täuscht man beim Sex ebenfalls nicht nur hygienisch reine Substanzen aus. Und trotzdem ist er so ursprünglich, fast unschuldig, trotzdem heiß und voll innigster Hingabe.
Warum möchte ich also Oasen der Sauberkeit, wenn ich diese doch eigentlich schon verspotte, indem ich mich irgendwann wieder ins Bett lege?
Also, natürlich möchte ich mich pflegen und wohlfühlen. Aber es nervt so sehr, dass ich mir im Alltag ständig Gedanken um Keime mache.

Erste Fortschritte gibt es inzwischen aber dennoch. Ich habe sämtliche Desinfektionsmittel entsorgt und wische einfach regelmäßig und hauptsächlich mit Essigreiniger.
Es wäre mir unangenehm, meine Freundin freundlich zu bitten, den Toilettendeckel vor dem Spülen regelmäßig zuzuklappen und sich auch vor einem Bad oder dem Duschen ihre Hände zu waschen, wenn sie vorab mal musste. Auf keinen Fall möchte ich sie einschränken oder ihr ein doofes Gefühl geben.

Das bedeutet allerdings, dass ich was gegen meine Angst vor Keimen unternehmen muss. Aber was? Ich war auch schon in diversen Therapien, die samt Medikamenten die Lage nicht verbessert, eher verschärft hatten. Irgendwie gehe ich nun mit blanker Willenskraft dagegen an, vielleicht auch zu verbissen. Aber immerhin bewegt sich was. Allerdings wüsste ich gerne, was ich außerdem noch machen kann und ob ihr Hoffnung auf Absolution für mich sehen könnt.

Beichthaus.com Beichte #00041987 vom 30.12.2019 um 13:58:41 Uhr in Wetzlar (0 Kommentare).

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“Beichte

Der gehörnte Mann

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Rache Boshaftigkeit Partnerschaft Gralsritterweg

Meine Bald-Ex-Frau und ich, beide Mitte 40 und kinderlos, hatten in den letzten zwei Jahren kaum noch Sex. Sie behauptete einfach keine Lust mehr zu haben. Deswegen setzte sie damals auch die Pille ab. Sie meinte: Für die ein- bis zweimal im Jahr, würde sich das aus finanzieller Sicht nicht lohnen und außerdem sei die Extraportion Hormone für den Körper auf Dauer auch nicht gut. Zu meinem Leidwesen sind wir dann auf Kondome umgestiegen.

Als ich vor etwas mehr als einem halben Jahr unseren Badezimmerschrank aufräumte, fand ich in seiner hintersten Ecke eine angebrochene Pillen-Packung. Eigentlich nichts Besonderes, aber die letzte entnommene Pille stimmte mit dem Wochentag überein. Zunächst glaubte ich an einen Zufall und ließ die Packung an Ort und Stelle. Ein paar Tage später schaute ich wieder nach der Pillen - Packung und siehe da: Es fehlten weiter Pillen.

Sofort kam in mir die Frage auf, warum meine Frau die Pille nimmt, obwohl wir mit Kondom verhüten. Ein paar Nachforschungen in ihrem Handy und ihren "Lieblingsverstecken" für persönliche Dinge, ließen mich zu dem Schluss kommen, dass sie mich mit einem anderen Mann betrügt. Bei mir sind sofort alle Sicherungen durchgebrannt. Ich nahm bei nächster Gelegenheit die beiden noch vollen Pillen - Packungen und brutzelte sie bei 60° C für drei Stunden im Backofen. Danach tat ich sie wieder zurück. Meine Frau, diese miese Schlampe, plante ein Leben ohne Kinder und sollte nun dafür bezahlen, dass sie mich mit so einem dämlichen Wichser betrügt. Sorry, dass ich so ausfallend werde, aber mir kommt die Galle hoch, wenn ich nur daran denke.

Es kam wie es kommen musste. Meine Frau wurde schwanger und beichtete mir, dass sie seit gut zwei Jahren eine Sexbeziehung zu einem Arbeitskollegen führt. Sie sagte, sie würde nur mich lieben und hätte ein sexuelles Abenteuer gesucht, was nun schiefgegangen sei. Für mich ist der Zug abgefahren. Ich habe meiner Frau gesagt, dass sie zur Hölle fahren soll, und dass es mit mir sicher keine Zukunft geben wird.

Ihr Arbeitskollege bekam kalte Füße, als er von der Schwangerschaft erfuhr und die Liaison beendet. Meine Frau entschloss sich dennoch dafür das Kind zu bekommen.

Was ich nun beichten möchte: Vor ein paar Tagen stellte sich heraus, dass das Kind Trisomie 21 hat und es tut mir wirklich leid, dass dieser neue Mensch ein eingeschränktes Leben führen wird. Meiner Frau gegenüber empfinde ich hingegen gar keine Reue. Ich finde es einfach nur geil, dass sie nun mutterseelenallein dasitzt und auch noch einen Pflegefall für den Rest ihres Lebens an der Backe hat.

Beichthaus.com Beichte #00041984 vom 28.12.2019 um 11:11:58 Uhr in Gralsritterweg (Berlin) (5 Kommentare).

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