Meine Freundin auf Youtube

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Maßlosigkeit Zwietracht Peinlichkeit Internet Partnerschaft Königswinter-Oberpleis

Meine Freundin auf Youtube
Ich (m/21) beichte, dass mir der "Nebenjob" meiner Freundin insgeheim peinlich ist. Nein, meine Freundin arbeitet nicht nebenberuflich als Pornostar, sondern als "Youtuber" im Bereich "Beauty and Fashion". Das heißt, sie redet vor der Kamera über Klamotten und Schminke. Inzwischen hat ihr Kanal sogar ein paar Abonnenten, also Leute, die sich regelmäßig die Videos reinziehen. Und über jeden freut sie sich total. Ihr macht das Ganze viel Spaß, aber mich nervt es zunehmend. Erstens finde ich diese Beschäftigung mit Schminke und Klamotten ziemlich oberflächlich. Natürlich müssen Frauen nicht ungestylt und in Kartoffelsäcken herumlaufen, aber man kann es auch übertreiben. Früher war sie das Mädchen von Nebenan, jetzt haut sie ihr ganzes Lehrlingsgehalt für Schminke und Klamotten raus, nur damit sie ständig Videos über ihre Neuerwerbungen drehen kann. Wenn ich dann frage, ob wir nicht mal wieder ins Kino gehen wollen, heißt es dann "nein, geht nicht, mein Geld für diesen Monat ist alle." Ich habe erstens nicht das Geld und ehrlich gesagt auch keine Lust, sie immer einzuladen, nur weil sie ihr Geld für anderen Mist raushaut. Was sie inzwischen alles an Schminke angesammelt hat, reicht, um die halbe Stadt zu schminken. Sie geht auch nur noch topgestylt aus dem Haus, es könnte sie ja einer ihrer Abonnenten auf der Straße erkennen. Jetzt dauert es Stunden, bis sie mal fertig ist, früher schaffte sie das in maximal 30 Minuten. Spontan mal ausgehen geht nicht mehr.

Meine Freunde ziehen mich schon ständig damit auf, dass ich ja jetzt mit Barbie zusammen wäre. Außerdem schleppt sie jetzt dauernd ihre Kamera mit oder filmt und fotografiert jeden Mist mit dem Iphone oder ich muss die Kamera halten, damit sie ihr Outfit auch von allen Seiten filmen kann. Außerdem ist sie ständig per Iphone online, um ja keinen Kommentar auf Youtube, Facebook oder Twitter zu verpassen. Irgendwann war ich mal so genervt, dass ich sie angemault habe, sie solle uns doch gleich im Bett filmen und den Film bei Youporn hochladen, wenn sie denn unbedingt Aufmerksamkeit brauche. Danach war sie sauer und meinte, ich müsse ihr Hobby akzeptieren, sie akzeptiere meine Hobbys ja auch und sie würde nicht weiter darüber diskutieren. Eigentlich stimme ich dem zu und ich weiß ja auch, wie viel Spaß ihr das macht, aber andererseits habe ich langsam das Gefühl, ich wäre mit einer anderen zusammen und nicht mehr mit der, in die ich mich damals verliebt habe. Manchmal wünschte ich, ich wäre Hacker und könnte dieses verdammte Youtube einfach eliminieren.

Beichthaus.com Beichte #00030737 vom 31.01.2013 um 01:38:26 Uhr in Königswinter-Oberpleis (31 Kommentare).

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Die wahren Gefühle

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Dummheit Verzweiflung Drogen Last Night Liebe Seefeld

Ich (m/18) glaube, ich habe vor einer halben Stunde eine wundervolle Freundschaft ruiniert, und nun sitze ich hier und schreibe diese Zeilen, denn sie ist vor zwei Minuten gegangen...Zur Vorgeschichte: Ich kenne sie schon seit fast genau einem Jahr, aber bis vor zwei […]
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Beichthaus.com Beichte #00030732 vom 30.01.2013 um 02:34:35 Uhr in Seefeld (32 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Streiche von allen Seiten

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Morallosigkeit Urlaub

Vor einigen Jahren (8. Klasse) im Skilager spielten wir einem Klassenkameraden, welcher übrigens kein Mobbingopfer war, einen Streich. Grundlage dafür wurden die Stockbetten. Auf einen unserer Skilager-Tage fiel der Unsinnige Donnerstag. Natürlich müssen Schüler den Tag ausnutzen und jeder möchte einen Streich spielen. Jedoch hatten wir den Vorteil, früher mit unserer Snowboardgruppe zurückzukehren und hatten dadurch viel Zeit, uns etwas zu überlegen. Für unseren Streich hoben wir den Lattenrost aus einem der Stockbetten, welches der besagten Person gehörte und legten die Matratze wieder hinauf. Diese konnte nun hindurch fallen, wenn man sich drauflegte. Auch testeten wir die Konstruktion, wir wollten ihn ja nicht verletzen. Als er dann schließlich ankam, hatte eine Person aus einer Parallelklasse ihm, aus welchen Gründen auch immer, Deo in die Augen gesprüht und er lief mit seinem Zeh gegen den Türrahmen, was ihm den Zehennagel leicht abhob. Er rannte deshalb weinend zu den Lehrern, um ihn zu verarzten zu lassen. Nachdem der Schmerz halbwegs gestillt wurde, ging er hinauf in sein Bett, um sich zu erholen. Er wusste ja nicht, dass der Lattenrost fehlte. Also ließ er sich oben auf das Bett fallen und fiel ohne Vorwarnung hindurch. Die Folge daraus war, dass er ein weiteres Mal weinte. Am nächsten und letzten Tag ist er deshalb nicht mehr Skigefahren, weil ihm beim zweiten "Unfall" der Zeh noch mehr verletzt wurde. Ich beichte, dass ich ihn weder vorgewarnt habe, noch das Bett wieder richtig stellte, obwohl ich wusste, wie es ihm ging und damit für ihn das Skilager, was für alle eine schöne Erinnerung war, zu einer schlechten gemacht habe.

Beichthaus.com Beichte #00030729 vom 29.01.2013 um 20:42:03 Uhr (12 Kommentare).

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Angst vor dem Coming Out

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Feigheit Verzweiflung Lügen Gesellschaft

Ich gestehe hiermit, dass ich seit meiner Pubertät eine Lüge lebe. Ich bin schwul. Allerdings spiele ich vor meinem Umfeld immer noch den Frauen angrabenden Hetero. Und das, obwohl ich seit Langem weiß, dass Frauen mich kalt lassen. Ich beichte hiermit auch, dass ich dabei ständig meine Freunde, Bekannte, Kollegen und vor allem meine Familie eiskalt anlüge, wenn es um den Umgang mit dem weiblichen Geschlecht geht. Ich gebe mich als Macho aus, dabei hatte ich niemals intimen Kontakt mit Frauen. Einerseits lebe ich den Aufreißer, andererseits frisst es mich von Innen auf, immer noch Jungfrau zu sein und mich davor scheue, mit anderen Männern intim zu werden. Warum? Weil ich eine bescheuerte Angst habe, sämtliche engen Kontakte zu verlieren und auch davor, zu den "Anderen" zu gehören. Und ich hasse die Gesellschaft dafür. Ich finde, diese Abneigung hat vor allem die Kirche zu verantworten, insbesondere die katholische, die ich, offen gesagt, in all ihren Manifestationen abgrundtief verabscheue. Dennoch: Das ändert nicht, dass es irgendwann mal raus muss. Vor allem, seitdem ich mich total in einen Studienkollegen verknallt habe. Wenn ich mich ihm öffnen sollte und er nicht schwul ist, dann ist das Spielchen vorbei.

Beichthaus.com Beichte #00030727 vom 28.01.2013 um 23:56:45 Uhr (36 Kommentare).

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Schwerhörigkeit gegen Schläge

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Betrug Familie Gesundheit Berlin

Ich (w/33), beichte, dass ich meine Verwandten, Freunde und Bekannten, eigentlich alle, die mit mir zu tun haben, an der Nase herum führe. Am besten erzähle ich die Geschichte von Anfang an: Als Kind und Jugendliche bekam ich Zuhause oft Ohrfeigen. Manchmal von meiner Mutter, meistens aber von meinem Vater. Nicht eben mal schnell eine geklatscht, sondern meistens fünf oder sechs hintereinander, alle auf die gleiche Wange. Während meine Mutter immer nur genau auf meine Wange schlug, ging bei meinem Vater schon mal was in den Bereich von Mund, Augen und Ohren. Eines Tages, ich war schon 16 und wurde immer noch geohrfeigt, schlug ich sozusagen zurück. Nachdem ich wieder mal geohrfeigt worden war, tat ich später beim Abendessen so, als könne ich nicht richtig hören. Meine Eltern waren sehr erschrocken. Am nächsten Morgen beim Frühstück spielte ich das Spiel weiter. Ich sagte, mein rechtes Ohr sei in Ordnung, aber auf dem linken könne ich kaum etwas hören. Nach zwei Tagen ging ich mit meiner Mutter zum Ohrenarzt. Er sagte, er könne nichts feststellen, aber Schwerhörigkeit könne man kaum diagnostizieren, man müsse sich auf die Aussagen des Patienten verlassen. Ich bekam von nun an nie mehr Ohrfeigen und meine Eltern waren ziemlich bedrückt und schuldbewusst. Ich hatte erst vor, die Schwerhörigkeit auf meinem linken Ohr wieder verschwinden zu lassen, fand aber dann doch zunehmend Gefallen daran, denn es bot mir die schöne Möglichkeit, viele Dinge einfach zu überhören. Und jetzt lasse ich es, wie es ist.

Beichthaus.com Beichte #00030725 vom 27.01.2013 um 23:38:26 Uhr in Berlin (Landsberger Allee) (22 Kommentare).

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